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Die Stimme · 1965-03-01 · Heft 127 (März 1965) · page 1

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Journal
Die Stimme
Volume
1965
Issue
Heft 127 (März 1965)
Date
1965-03-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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P.b.b. Erscheinungsort Wien — Verlagspostamt <8 Falls unbestellbar, zurUck an Wien IX, Universitätsstraße 4/4 timme Cxtyato dec AlttycmeUieto HanUten Ui ÖsiccccUU e'oV'jtn nnntfn." Zionistischer Landesverband Wien, Tel. 42 72 84, Postsparkassenkonto 134.292 März 1965, Preis S 3.—, Nr. 127 Der 26. Zionistenkongreß Während des 26. Zionistenkongresses, der am Jahresende in Jerusalem stattfand, repräsentierte die europäische Delegation unserer Konföderation die stärkste zionistische Gruppierung in Europa. 21 Delegierte zum Kongreß, 18 Stellvertreter und 22 Delegierte zu unserer Weltkonferenz war unser Bestand der wichtigen Mission. Innerhalb der Kongreßkommissionen haben unsere Delegierten eine beachtenswerte Rolle gespielt und trugen wesentlich zur Lösung wichtiger zionistischer Probleme und zur Förderung der praktischen Arbeit im Hinblick auf die Zukunft und auf die Struktur der zionistischen Bewegung bei. Die europäische Maskirut unserer Konföderation, u. a. die Chawerim Präs. Topiol, Ing. W. Toronczyk, Schmelke Kahan, Sir Barnet Jenner, J. Warszawski, hat während des Kongresses große Mühe an den Tag gelegt, den Kontakt mit allen Delegierten und Gästen, die aktiv an der Arbeit beteiligt waren, aufrecht zu halten. Es fand eine feierliche Sitzung und ein freundschaftliches Treffen statt, woran alle Delegierten aus Europa teilnahmen, um wichtige Beschlüsse im Zusammenhang mit den Kongreßproblemen zu fassen. J Im Hotel „King“ in Jerusalem fand ein j feierlicher Empfang zu Ehren der Dele-! gierten und der führenden Persönlichkei- | ten der Landesorganisationen in Europa! statt. 1 An der Konferenz in Jerusalem beteilig- | ten sich Chawerim aus England, Frank-! reich, Österreich, Holland, Griechenland, Schwedea, Schweiz, Norwegen, Deutschland, Belgien und Italien, Kultusvorsteher, Magbitfunktionäre und angesehene jüdische Askanim. Es fanden auch kollektive Ausflüge in die neuen Entwicklungsgebiete der Medinah statt. * Der Zionistenkongreß stand im Mittelpunkt des teilweisen nationalen ideologischen Notstandes, in dem sich der Zionismus in den letzten Jahren, seit der Erreichung unseres großen Zieles, befindet. Dieses Problem wurde auf höchster Ebene behandelt. Leider befindet sich unser Volk im Stadium eines schweren Assimilationsprozesses. Jüdische geistige Werte, Traditionen, eigentümliche Gewohnheiten werden sehr spärlich in der Golah gepflegt. Um die Bewegung zu kräftigen, muß das jüdische Volk zu seinen nationalen und geistigen Werten, die allmählich ver- (Fortsetzung auf Seite 2) lüdistkes Jte&en ist dueite des Aii\ak Der 26. Zionistenkongreß bestätigte den Willen der zionistischen Weltbewegung, Israel in seinem schweren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ringen beizustehen und aktiv zu helfen. Die geistige j Durchdringung der Diaspora mit hebräischer und positiv jüdischer Erziehung soj wie die physische Stärkung der israelischen Bevölkerung durch Einwanderung standen dabei im Vordergrund. Nach der festlichen Eröffnung und der Generaldebatte und bevor noch elf Kommissionen ihre praktische Arbeit begannen, kam es zu einem Höhepunkt, als Ministerpräsident Levi Eschkol vor dem Kongreß über „Der Staat Israel und die zionistische Bewegung“ sprach. Tausende von Delegierten und Besuchern füllten die riesige Halle der „Bauten der Nation“ in Jerusalem. „Das Werk der Einwanderung und Integrierung, wie wir es bisher gekannt haben, geht seinem Ende entgegen“, führte der Ministerpräsident aus. „Die Einwanderung aus den Wiener Internationale Mme 14.-21. MÄRZ 1965

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