Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1964
- Issue
- Heft 123 (August 1964)
- Date
- 1964-08-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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P. b.b. Erscheinungsort Wien — Verlagspostamt 68 Falls unbestellbar, zurück an Wien IX, UniversitätsstraBe 4/4 1964 ist ein Schekeljahr, erwerbet den Schekel scheinungsort Wien timme Gctyatv du Hattisiefr u% ÖshecceUU o^sn cWirn nnnrirn Zionistischer Landesverband Wien, Tel. 55 75 84, Postsparkassenkonto 134.292 August 1964, Preis S 3.—, Nr. 125 RostiiHanhaDah 5725 raron na» j PRÄSIDIUM UND VORSTAND | DES ZIONISTISCHEN LANDESVERBANDES j und DIE REDAKTION DER „STIMME" wünschen allen Gesinnungsfreunden Glück und Segen zum Jahreswechsel isron nara Rechtsanwalt Dr. Ernst Brande und Familie Wien I, Dominikanerbastei 17 wünschen allen Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr orari raw msfr Bernhard Braver und Frau wünschen allen Freunden ein glückliches neues Jahr taran raus rwb Esriel und Genia Seifert wünschen allen ihren Verwandten, Freunden und Bekannten im ln- und Ausland ein glückliches neues Jahr Rosch-Haschanah bedeutet für uns Juden mehr als nur die Schwelle des neuen Jahres mit seiner Rückschau in die Vergangenheit und seinem Ausblick in die Zukunft. Die Zeit der Jamim Noraim, die von diesem Fest eingeleitet wird, die Tage der seelischen Erneuerung, an denen die Hast des Alltags vergessen wird, die Tage, an denen sich die Gotteshäuser füllen, sind Tage des Sichbesinnens, der Einkehr, des Zurückfindens zu den Quellen des geläuterten Lebens. Wir beten an diesen Tagen um ein Leben in Frieden, Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit für den Einzelnen und für die Gemeinschaft im weitesten Sinne. Wir beten um die Fähigkeit, uns ein solches Leben zu schaffen und zu erhalten. Die ethischen Voraussetzungen dazu besaßen wir als erstes unter den Völkern, in der Grundlage unseres Glaubensbekenntnisses: In einer Welt des Götzendienstes verkündeten wir den Glauben an einen Gott, in der Zeit der Sklavenherrschaft und des Eigentumsrechtes an Menschen schufen wir Gesetze sozialer Gerechtigkeit, verkündeten die Propheten Israels ihre Prinzipien, die auf Achtung der Menschenwürde, des Lebens und der Rechte des Nächsten beruhen. Vergessen wir nicht, daß unsere zehn Gebote eine moralische Revolution bedeuteten zu der Zeit, da sie erlassen wurden und heute noch die Ethik und Moral inkarnieren! Daß wir mit unserer Lehre das Glück hatten, der Welt Großes zu geben, ist ein Grund für unsere Dankgebete an den hohen Festtagen. Einen zweiten Grund zum Danken haben wir, wenn wir unseren Blick nach Israel richten, von dem einst unsere Lehre ausging und welches in unseren Tagen zum zweiten Mal das Geburtsland unseres Volkes wurde. Kraft und Gedeihen der Medinath Israel im neuen Jahr 5725! Den Mitgliedern des Zionistischen Landesverbandes wünscht ein glückliches neues Jahr die Exekutive der Koniöderation der Allgemeinen Zionisten für Europa und Nordafrika in Paris Topiol, Warszawski, Ing. Toronczik