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Die Stimme · 1964-02-01 · Heft 120 (Februar 1964) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
1964
Issue
Heft 120 (Februar 1964)
Date
1964-02-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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SEITE 8 DIE STIMME NUMMER 120 ZWEITE FABRIK ZUR HERSTELLUNG VON SISALFASERN IM NEGEV Die Errichtung einer zweiten Fabrik zur Herstellung von Sisalfasern aus Blättern der Agavenpflanze, und die Erweiterung der Agavenplantagen des Keren Kayemeth im Negev, sind für das Jahr 1964 geplant. Man hofft, daß die bestehenden Agavenlelder allein dieses Jahr 60 bis 70 Millionen Blätter liefern werden, eine Menge, die die Verarbeitungsmöglichkeiten in der bestehenden Fabrik übersteigt. In der neuen Pflanzung wird man die Agaven in Doppelreihen setzen, so daß ein Dunam 350 bis 400 Pflanzen, an Stelle von bisher 270 Pflanzen, tragen wird. ALTER UND NEUER GENERALSTABSCHEF - GASTE DES KEREN KAYEMETH Kurz vor der Amtsübernahme durch den neuen Generalstabschef des israelischen Heeres, General Jizchak Rabin, am 1. Jänner 1964, waren dieser zusammen mit dem bisherigen Befehlshaber, General Zvi Zur, Gäste der Bodenentwicklungsbehörde, die im Rahmen des Keren Kayemeth fungiert. Unter Begleitung des Leiters der Behörde, Herrn Joseph Weitz, besuchten sie den neuen Entwicklungsbezirk von Modiin mit den Makkabäergräbern. Der Tag schloß mit einem Emp-; fang in Ben Schemen, wo General Zur : eine Eintragungsurkunde ins Goldene! Buch des Keren Kayemeth überreicht wurde, „in Anerkennung seiner treuen Zusammenarbeit bei der Errichtung der Vorpostensiedlungen der „Nachal“ in Almagor, Maaleh Hagilboa und Mej Ami, in der Zeitspanne 1961 bis 1963". General Zur sagte bei dieser Gelegenheit, daß er in seinem Amt „Gelegenheit hatte, das lebenswichtige Werk des Keren Kayemeth bei Sicherung der Staatsgrenzen, sowie die Hingabe und den Arbeitswillen der Männer kennenzulernen, die diese Aufgaben ausführen“. STAATSBANKBILANZ STIEG 1963 UM 23 PROZENT Die israelische Staatsbank wies Ende 1963 eine Bilanz von IL 2481 Millionen auf. Sie war um 23"/o höher als Ende 1962. Die Profite der Staatsbank beliefen sich im Jahre 1963 auf ca. IL 24 Millionen, d. h. eine Million mehr als Ende 1962. Dem Gesetze nach müssen die Gewinne der Staatsbank jeweils dem Finanzministerium übertragen werden. Die Devisenbestände der Staatsbank stiegen um 100 Millionen Dollar. Die Regierungsschuld an die Bank verringerte KURAUFENTHALTE IN UNGARN Heilbäder gegen Herzkrankheiten (Baiolon Füreci) gegen Rheumatismus (Hevis) Thormalbäder in Budapest (St Gellertbod) Billige Hochsaison- und Gruppenpreise Zahlreiche jüdische Gedenkstätten REISEBÜRO 1BUSZ", WIEN I, KÄRNTNER STRASSE 26 Telefon 52 42 08, 52 48 70 sich um IL 54 Millionen, die Krediterteilung an die Bevölkerung war um IL 29 Millionen umfangreicher und kam hauptsächlich der Industrie zugute. Die Depots der Banken stiegen um IL 181 Millionen und Devisenkonten um IL 29 Millionen. Die Touristengesellschaft der Histadruth „Histour“ hat sich an das Finanzministerium gewandt und darum ersucht, von der geplanten Erhöhung der Reisesteuer Abstand zu nehmen, da alle volkstümlichen Reisen damit gefährdet werden. Oesteireichische Slaatsdruckerei - Wiener Zeitung Verlag Soeben erschienen: Die Goiik in Niederösierreich Kunst, Kultur und Geschichte eines Landes im Spätmittelalter Bearbeitet von Fritz Dworschak und Harry Kühnei Mit Beiträgen von Ludwig Baldass, Gerhard Bittner, Otto Brunner, Rupert Feuchtmüller, Hermann Fillitz, Eva Frodl-Kraft, Walter Frodl, Karl Gutkas, Adalbert Klaar, Karl Lechner, Alphons Lhotzky, Gerhard Schmidt, Leopold Schmidt, Bruno Thomas und Josef Zykan. Bildteil: Ekkehard Ritter und Eva Ritter-Gelinek. Umfang 246 Seiten Text, 269 Tafeln, davon 31 in Farben und 55 Textabbildungen, Format 20 X 26 cm, in Leinen gebunden, mit farbigem Schutzumschlag, S 530,—. Herausgegeben mit Unterstützung der Bundesministerien für Unterricht, Handel und Wiederaufbau sowie der Referate für Kultur und Fremdenverkehr der Niederösterreichischen Landesregierung von der Stadtgemeinde Krems. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und durch die Verkaufsstelle der Staatsdruckerei — Wiener Zeitung, Wien I, Wollzeile 27 a

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