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Die Stimme · 1959-01-01 · Heft 110 (Januar 1959) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
1959
Issue
Heft 110 (Januar 1959)
Date
1959-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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8 DU STIMME un 1 jiiclis ho m Kapital wurde hf'Honnpn. fnstitution'n wvifür di''! erufliche \ind technische Ausi ildung win Sühnen arabischer Dorfbewohner und Hauern i’nu hld, während eine hot rächt'liche Erweiterung auf dem Gebiete des arabischen Fr- Aehunrssys eines im Staate sfatigiefunrien hat. Die Regierung ist nicht vnn ihrer Politik abgewicheci Aill dies kann indessen nicht als eine Wendung in der Politik der Regierung gegenüber der arabischen Bevölkerung in Israel bezeichnet werden. Denn seit Errichtung des Staates war es die erklärte Politik der Regierung, den arabischen Bowohnern eine maximale wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen unter gleichzeitiger Auft echterhaltunq lebensnotwendiger Sicherheitsmaßnahmen. Die langen und gewundenen Gienzon des Staates Israel und der entscheidende domographische Faktor, daß die Mehrzahl der israelischen Araber n den Grenzen entlang konzentriert sine*, welche territorial eine Fortsetzung der Grenzen der henach.iai len arabischen Staaten bilden, machen es für den Staat Israel erforderlich, besondere Maßnahmen an den Grenzen zu ergreifen, die sich in der Aufrechterhaltung einer militärischen Sicherheit äußerten. Gleichzeitig soll dargeleM werde" daß, obwohl man von keiner Wendung der Politik sprechen kann, trotzdem ein sein großer Fortschritt stattgefunden hat. Fs kann jetzt gesagt werden, daß eine Intensivierung in den Fnt wick’lungsplänen eingelrelen ist, welche die Form einer wohl geplanten und weifreü heuden Tätigkeit angenommen halien, begleitet, wie aus der Ankündigung des N'inisterpräsidenten am SO. XII. v. J, ciwarliel werden kann, von einer gewissen Frleichterung in den Sicherheilsheschränkungen, die auf den bewohn wn der Grenzgegendon lasten Lösung des Haupt prohloms in Icss'mi muß das Hauptergebnis in der Tatsache gesehen werden, daß die Rogieiung Israels zum eisten Mal in diesem Jahr ei um l.ösung zweier G un 1, lobleme näher ge’ ornmen ist, welche' die arabische' Bevölker ung dieses Tandes betreffen. Die Wurzeln dieser Ibobien.e gehen in die /eit vor der I rric htung des Staates zmück, mitten in die Kämpfe des Jahres 1D1P, Fs handelt sich um das Problem von ent eigneten! Land, welches viele der arabi sehen Mrwohner des Staates betrillt, sowie um das Problem der aiubischen Flüchtlinge, die in Israe; liehen, Fs gibt in diesem Lunde jetzt 20.000 arabische Flüchtlinge, Diese Menschen kehrten nach Israe, nuh Frriehlung des Staates, auf vielen und langwierigen Wegen zurück, und mit ifuer Rückkehr entstanden ernste und verwickelte Probleme bezüglich Wohnung und wirtschaftlicher Einordnung. Fine Anzahl Versuche zur Lösung der Probleme JUGENDARBEIT Eine ungewöhnliche Chance für die richtige Person! Leiter der Jugendarbeit für eine zentrale jüdische Organisation. Männliche oder weibliche Kraft. Möglichst .erheirate' und 30 — 45 Jahre alt. Zu den Aufgaben gehört die Koordination der Arb,eit einer Reihe von Gemeinde- und Jugendzentren und Sommerkolonien, sowie die Ausarbeitung von Programmen für das ganze Land. Die Tätigkeit verlangt eine gründliche, angemessene Schulausbildung, sowie Erfahrung in Jugendarbeit, Sozialarbeit, Kinderferienverschickune, technische Kenntnisse etc. Auch seifen wir gute jüdische Erziehung, eine positive jüdische Einstellung und umfassende Kenntnisse über da“’ Judentum voraus. Eine gute Kenntnis der deutschen oder französischen Sprache in Wort und Schrift ist erforderlich. Hervorrragende Bezahlung. Hin- und Rücktransport für FamiP? wird finanziert, au h wird Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneien Wohnung geboten. Bewerber muß sich nach erfoJgreich absolvierter sechsmonatiger Probezeit für 2 Jahre mindestens verpflichten. Jedes Jahr einen Monat bezahlten Urlaub. Nur Personen mit entsprechender Schulbildung und Erfahrung sollen sich bewerben. Geben Sie bitte alle Einzelheiten in Ihrem ersien Schreiben an. Offerte unter Kennwort: „Leiter der .Jugendarbeit”, an die Redaktion „Die Stimme”, Wien IX, Universitiitsstr. 4/4

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