Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1958
- Issue
- Heft 106 (April 1958)
- Date
- 1958-04-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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WÜo 2 i) i ( s r i m m r Nr. 1 0(> Londoner Konferenz Das politische und ideologische Programm hol!e.dh(h imme« den Unbilden trot/en wird, bs ist ('in großart i ,os Work, das nach langer, tau/er /.eil ceschaben wurde und schon heute geschieh* li. ho Tatsachen aiduiweisen vnnv.au-;’Ms jüdische \olkhat sich in alter /eit |edi v.'i h"h mi t friedlichen i-.esv hält igung-m bo!aßt und verstand das Wudeninindw'rk nie Id, so daß es un«. ermbgonr! wir, die Angriffe von reiud/ii ab/uweh ro n. /aic anders «uefd tm.-f'T (iejoiwart -.ns . Israel;vuh um d t'! rhdllinr.; de-, phvsisi hen, eeisti eil und wirtschaftlichen I eheiis des Vn'kos kämplen, darl ivcht in die liiifiosigkei1 verta! en und nicht \ or die traurige f rage ge-Td t wo. den ,, Woher soll mir i I i I ■ komnv'ii (Ts Juöeidum ( - ä h ■ I -e cea gediegenen Cie ha! t, der auch viTon Völkern ged v! und ihnen vmn S gen gereicht hat, 111 seinem Roman : ..Alineuiaud" entwarf IP'' d vorausahnend Bilde.-, 1. Israel. Ihe Konföderation der AbgemoiiKn Zionisten begrüßt den indischen Staat und erblickt ju s;,iner I nlst/hung dir' Frreiehung eines d('r wichtigsten /.ir'h' der zionistischen \\ e|thewegune. Aber die zionistische Bewegung hat. noch große und dringende Aufgaben zu o«lüiien. bs ist die Ansicht der Woitkonlöderabon, daß /um Aufbau d^s jüdischen Staates die volle Zusammenarbeit zwischen der zionistischen Weltorganisation und dem indischen Staat/' notwendig ist. V er die \\ elf koniöderat hei vertritt die Anse ht, daß lerligdch die bürger des Staates Israel das tägliche po bische. ökooimisdio und sov ab' Leben des l.andes in einer demokratischen Ordnung bestimmen können. Freiheit und Gleichhe■ i aller Bürger müssen die Prinzipien sein. Ihe Well konfödernt ion der APgeirTnen Zionisten hii t tin- ('i S( hiitterlich am Grundsatz lest, sich mit keiner Paitei in Israel zu ident il iziei ui. Nur .ml dic'se Weise' kann außerhalb [srae.s dei Kampf über Fragen v/rmieden w'M-deu, deren Lösung ausschl oß ich in dir' Kompetenz, der Bürger Israels fällt Auf rl ese \,Y"iso können al,e Fnergien auf die /ion ist iscdien Auf ,’ahen konzentriert we-den. Ihe Konföderation suri'ht. die nher/eugung aus, daß alle konstruktiven Kräfte im Interesse der Polwicklung Israels -lusgenützt weiden müssen. Dazu 'gehört das gleich-'1 Ko hl für privates und ko) e!> t i vist isches Kapital in der ökonomisc lr-n Fntwieklung des l.andes, ferner die Koordinierung der Fähigkeiten al er Gruopen der biirrer des l.andes. Fs ist die '"'Ir'r/eugung der Konföderation, d-.ß private f n ve M i I i onen und fj'n'e nehmun en ermutigt werd('ii müssen, damit die Fntwicklung des Landes einen gesunden und melieren Fortgang nehme. 2 Frziehung. Die WVItknnföder, tlion der Allgemeinen Zionisten sieht m der zionistischen Weltorganisation das wirksamste Instrument zur Sicherung der Innigkeit des Staates tsrael und des jüdischen Volkes in der "o-mmien Welt p;s ist nun die wirbligste' '\nfgahe, der zionistischen Bewegung, den jüdischen (Seist und das jüdische Selhstbewußlsein i ei den Massen des jüdisc iu'ii Volkes in der Weit zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen und die Assimilation zu Bekämpfen, muß namentlich die Kenntnis der he' räisr her Spruche und der jüdischen (leschiclre gepllegt werden. Fs müssen jüdische Schulen mit. /.hm ist ischmn Inhalt geschaffen werden, damit eine vol.e jüdische Frz.ehung gewährleistet. werden kau n. Israel er 'eben: Nach dom Gebot Moshe Rahe-ms ist der Loden in Israel Gerne ne Gon t u m. Die iaudwir's h.aftlihe So d ungsul ieiimig große Zahl v.m oied uncen, für die großes Kapital V . e-t w;rd, und Wohnbauten werden goGi/ü g;g errichtet. bi/ ki'iwihiicrzalii in Israel nähert sich dm- Grenz von 2 Md-ionea. \\ö nn man Fed.-nkl, daß ’/ei der Gründu-v.. vor 10 J.-Liren nur 4inVu*0 1 e'- n d'e Marli nah hevötkert. ha en und heute nfu h so kurzer Zeit 2g'G'|,; Menschen (!ru t leben, muß mag h’er dn'-. bihiiv Sm Zitat ahv.-a.-vbdn: O, egg- '/iadv' asich urber/.vgen hat, "iw Wib-ie in nlüfiend-'-s; .or: zu >. e-w.-ndr;u, der V-'--*U T ä:V/f’1 M'W.g Fs mnh’.i ciierße '-u-oiriv he St - - i h i 1 Me- :i -- -.hon. zas .a i zu abso* Rio '• ji. Die W-aeSs ei sm-rn -ms jürbv h, ■S'/! I! / t. o;.K: -wugwm o. T! S.i'is und -.an r] r.; > o-n-r, m t r i n 11:t;; 11; 1 s 1! S ’ k rill f; - i gg na r i) W-ei o<e -n LG ■: d■ ■ i •' in u* h /./■- fn der Ibigr.duh fi-fb r* s: ,.Zu alten Zeiten st--ndeii s-e . 111 f, iim zu \ cui' hten, rii e 1 Z.ti h d u11s g'‘me; t.ei.". Und die bePmig hat. ihren Sinn in unse.-r-r i ,enr;n -,kt af t, d <• al er, \ e ’! o j g 11 n ern trotzt! Lessarh ist das ,;est (Iris sieh immer mit neuen Inhalten verpingt, ein f eg des Lehens. Auch die Vergangenheit wird zur Gegen wart, die sich ui ht in Gehet, und Hoffnung erschöpft, sondern in eigener emsiger Arbeit, auf eigener Scholle für die eigene Zukunft in der neuerstrindenen VWJinath Israel, die wiranläß.ich des Feiertages segnen, Bernhard Braver ZT 11\ d \HKF. ISR ALL GortSetzung von SW 1 1 dazu so|;en nicht sein mehr Waffen, sondern die Hebung der L.andwi-i schal t die! 'Weiterung Oer Industrie, die Besserung der hygienisch e n!tedineun :en, Die größIe Veraniwortung 1-isb'i auf den USA-Der Mutiere Osten Braucht eiw Ar! Marshal plan. besondere Bedeutung Kommt der t.-.rscldießung der Wassr-iepm-i eu zu. Al? Zionisten müssen wir f raren, welche W:rkii'r> hahevt di- 10 .ianre Israel auf der; Zionismus die Zukunft. Dem mod-me Zionis- ■: i Li ii a11. o / vr' ■ i II au u I /. '/■ I -' ■ ■ Dias ersie Ziel war du- Sicdirmung der oh" - 's- Ir n, i"d - >;; i -1:1 kuHure'- Gr.nu karri dm Lrogramm d'-r Fr- 'armung des se tWändi w-ri liide-/ heu -u-i-i-'S. Als vw 10 .fahren der Staat geschaffen wurde, seid die unun gm//'S' hie |rn hei teil i nn erbe, Mder Juden shwacher uiv/oriz!i, aber r in I nir fit "rsr hwunbw. Lingroß/ Z-dil von " i Irio io lud sir h oi es, blossen o; r , n A! I f hu e ihr |sra ei mil- /(> v; i k 1.! de Ve a n t wo i! ii ne für kii uw,! iidei un i un; Koloi,i-,al ion ist /um große,i 'fco dmzionist isr.hen - )/' a'Gsa iori ,P rfoumidi wru-lea. .kirr die i-i mist is'h o Id-vre mr; ist ge!-Lei eo und ihr erstes Ziel ist., den oh vsiscdvii, kullureden und ge - si j .en t!n-.tanfl des jüdischen Volkes sieher/tr-de |r*n. Irrw bestand ries jüdischen Sondes ist eoi wi'.li T es In-I/ Ii zur in langting dieses Zieles, ah.er das allein ist nicht genug. bs muß liberal! in der V e11 in den indischen ('emeinden der Wilio gesläri t. werden, die Lxislenz, des k'olkes zu si; liern und die Bedeutung des Staates Israel dafür zu erkennen. /\i.d der anderen Seite muß in Israel Verständnis für das jüdische Volk in der Weit vornanden sein, her Zionismus muß über al e riie-e Aufgaben wachen. Fr inuß die Juden in der Welt sowohl wie in Israel überzeugen von der wechselseitigen Abhängigkeit, für den Bestand der .Juden überall. Fs ist leicht, nach/.uweisen, daß Israel um seiner selbst. Willen das Judentum in der Welt braucht als Hinterland für malernd e und moralische IliPc. Ich heb aupte nicht, daß nur rl i e Zionisten u in die Siele 'rting d 's Ford e stau des rl",- Juden bi'kümm e i t sind. AI -er ich sag" , daß es d i e große zioi «Wische Aul gäbe ist, die Vcrhiudiicg /wischm i Israel und rinn iucl/ n aubechl;e u halten. Fs wird (in/ ' /.soiidc / Autgahe sein , der l.j ■ cncl das \k>i s 1 ä n dnis hei :■ uluä Wien, daß Israel und das jüch sehr: Volk i'i der W eit ('ine Fin heb sind m ui einander p oni: hen. Die .luden in < Gr \';c|t wm ■den ve>- Tehen müssen, daß im K< iinpf ge- "CU A ss i m i 1 a 1 ion de i;xe 1/ iz. Israr-! s eine en )ß«(■ Hi de s/ in wird. Fi nr : 1 Lust rat ii ■ « ist 1 ä nn kr eich, wo icxP ge.st e|;| wr ■rden kann, daß die :; x i - den/ hs. a-> Is zu einer jüdischen i-G'i' . F S S | i -• r eiiihrt hat. .1 üd isc: he Fi,: ciiung üi c ral! in de«- \\ /eil. muß ui i Israel (.r, cd im t sr'ia. Die bei.-rO sf he im he muß als te ne ade \ er iänduug z wischen isr« i'd und den .'11rl '■ i in der Welt eepbegt vve ■- d-n. Fs v ■ i i r: bestimmt nicht i la i latere sw; r ir-.s jüdischen \d,ikes und aimh nir Id des Steile s Israel, d ß;;:dGhe ( 'Cmeindrui in rl e r i Tie 1 k /- du nen aulgr :br:u, wo ein.-: ii c .Aus. i Id bestellt, daß sie sich erhaben können. Sot che C.zmemden missen ermutigt nnrl gestär b 1 wmden und rh.s sott ■'inr: der erst. n Sorgen der Zionist en sein. i )i\ s wird die 1 biuptaulga br* der on isi is: hen 1 0 ganisat < m sein, den 1 ü m11 e :lti'id des jüdisch,en V'dkes c I n i ■ Ii seine < ,\ irwlieruw "ii"i SI aale Israel zu sichern. Wh. In scfieinii( fi wird dadurch rfc*r Gliarakt.er der zionist ishen Organisation wesrmllich geändo t werden. Die Zeit mag nahe sein, daß Finwanderung und Kolonisation von Zionisten und N'ir Id zion ist rm gemeinsam besorgt werden, und die zionistische Organisation lediglich ihr zionistisches Programm verwalten wird. Ich glaube, daß die Keorgani.--.ation der Struktur des Zionismus nicht genügen wird. Fs inüs en die zionistischen Aktivitäten reorganisiert werden. Im weiteren J eil seiner Rode befaßt sich Dr. Goldsteio mit der Fntwicklung der Wo,tkonlöderation der Allgemeinen Zionisten. Wir werden diesen Teil der Rede in unserer nächsten Nummer bringen. b Fitiwandermig, Die vol e Verwirklichung des zionistischen Pro'uamms ist die einwandrvung narb Israel. Aus diesem ('.rund ist die Frziehung der Jugend als Voi-Bo-eituvig für die Zinwanderung einri wichtige' Auf- : a1 e. Die Konfödorat ion wird der au ('nflO'\\-/-",M|M ,,l lenorir I la/ioni" und verwandten (ir u ppfmi, vvf'lche zu den Prinzipien des Altgemeinen Zionismus stehen, stets voFo Unterstützung gehen. Sie wird ebenso vopo UntersU.tzung gehen der weiieren Fntwicklung dos ,,Schnat Scherul", welches der jüdischen Jugend die Möglichkeit gibt, am Aufbau des l.andes aktiv m it./u wirken. t. OrganiSrd ion. Die Web koniöde rat ion der Allgemeinen Zionisten umlaßt abe Organisationen und Gruppen aber! ander, weh he Programm und Prinzipien der Koniöderation anorkeni e.n Die ('bganisal imien und (huppen werden in al en lokalen Prägen volk: Autonomie bewahren. Die Organisationen und Gruppen baten das Ue;hl, si( h regional zu in g.uiisi-'ien, um ilne Aktivitäten zu vei s1 ür<"• 11. Die Weltkonlörle.'a1 o i der Al gemeinen Zionisten wird ein Zenlialhüio in New Y’ork lial'en und J regionale Büros. Lines (i'ir l uiopa und Nordaliika, ein andeies für Zent ra lameria, ein weiteres liir Srdamoi jka. Ale diese Büi os werden koop 'i e ren und ihre Jäbgkeit.en k.oo'-dinie>-on. Die Welt- Konien'iiz rler Koiibädoi al ion i-,1 die iiöi liste Inst inz. der \\/elt konlöderalion der Al'gemeinen Zionisten. Die Weltkonlerenz wird in der Regel gleichzeitig mit den z.ionislis Inn Kongi (essen lagen, im he -,anderen Fal e auch zu anderen Zeitpunkten. Die W-eltkonlerenz behandelt a'|e Probleme und Aktivitäten rler Wellkonföderatioii. Sir' wählt die Kandit.al.en liir die Fxekulive rler .lewish Agency, zum zionistischen Aktionskomitee und zu den anderen Instanzen des zionistischen Kongresses. Die Weltkonlerenz wählt einen Weltrat und eine Weltrexei ulive. Die Weltexekutive führt die Beschlüsse der Weltkonlerenz durch. Sir* ist daliir verantwortlich und hat darüber Rechenschaft abzulegen. Die We|lexekutive legt auch das Programm und die Weltlisle liir die Wahlen zum zionistischen Kongreß fest.