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Die Stimme · 1957-09-01 · Heft 103 (September 1957) · page 8

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Journal
Die Stimme
Volume
1957
Issue
Heft 103 (September 1957)
Date
1957-09-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seip' 8 f) I L S T I M M L Nr. 10.8 Seifert - 60 Jahre \'i>r kur/om vu|I:muI Me U iw “r Freund \ ni-v;| andsm 11gl i '<1 und Kassier (I 's /mn I andesverhandos in < Ktorr-'ich, I f ov Fsnel Seif, rf, snn 60 Leb >n y ihr Oluwi'r Seifert /('u hnen lirrvon a '<■ nH<' mnr.ilis; h ' (hialdäten. H'weusgüt n und sozial“ 1 in-ac ht .un. I r gen:>1’ :m Fit “rn-!iau- <' n * solid ' I'i7U'hun!i und!ehtn m mte'in Mili-oi. wn Hin r.'liniös«ui Ftkenntms1 e als göttliche (lohnte h * lig gehalten wnrd 'n. Dem z’.onist isch 'n Ideal ist Seifert mit ijciii/.'in Herzen und er trägt zur Entfaltung cD'r nationalen Tätigkeit. großzügig t ni Während dar Herrschaft der nazistischen SchanrP“ emigrifude Seifert in diu Sdnv'i/, wo er sich phi Hiltrop isch entfaltete. Nach dem Zusammenbruch der Gewaltherrschaft kehrte d 'r Jubilar nach Wien zurück. gründete wieder sein Konfektionshaus und genießt in Fachkreisen das Ansehen eines tüchtigen und führenden Fachmannes. Kaum war Seifert wirtschaftlich konsolidiert, stellte er sich ganz dem Zion, Landesverband zur Verfügung und widmete sich mit Elan der Arbeit im Keren ffayesod. Für seine außerordentlich wertvollen Leistungen zu Gunsten des Magbith Meuchedeth wurde Seifert mit einer Plakette ausgezeichnet und erhielt von der Jerusalemer Zentrale ein Schreiben folgenden Inhalts: Fm Namen der Direktion des Keren Hayosod United Israel Appeal spreche ich Ihnen hiomit unseren aufrichtigen Dank dafür aus, daß S:e sich der großen Reihe der Männer und Frauen am:eschlossen haben, die überall in der Welt für die Sache Israels tätig sind. Sn diesem Jahre der erneuten M a sse n e i n wa n d e r u n g, in dem Israel hunderttausend neuen Olim ein Heim und eine Zukunft bereitet, ist es besonders wichtig, daß Juden in der Welt ihrer Solidarität mit dem Aufbauwerke konkreten Ausdruck ge- 1 en. Um-'h-mre Aufgaben s ehen vor uns . . . Wir sind überzeugt, daß Sie auch in der Zukunft alles, was in Ihrer Kraft sDht, tun werden, um dem Keren ffayesod in seiner großen Aufgabe zu heben. Gezeichnet: E, Dopkin Vorsitzender des Präsidiums Wir hoffen und wünsch‘o, daß Chawer Sei! -‘rt seine 1 ruchtba»-e Art.eit!ür unser Ideal noch innge Jahre leisten wird und wünschen ihm und seiner Gattin das Sc hünsbe und Be,Iw, Braver. Josef Rubin-Shtmann 60 Jahre Etwas verspätet erfüllen wir unserem Gesinnungsgenossen Ile an Josef l< ul in - Bit tmann gegenüber eine Pflicht ,die ebenso ihn wie uns ehrt und giatulieien ihm zu seinem vollendeten 60. Lebensjahr. Bitlmann vermag, aut eine glänzende zionist isr he, soziale und kommerzielle Jäligkeit zui•new/uhiicken, die heue h t ens we11. i st Se*i t d er i in Jah re DM7 erfolg' oi K nn s t i t ire r u n g dos ersten Wiener Kultusvorsfnndes gf'hört Herr Bittmann ihm als ordentliches Mitgled an und übt die Funktion im Namen und im Aufträge des Zion I.andesverhandos in Österreich aus Die wichtigen oll weittragenden i'rob lerne* di'* an Kuliusvorstand I ohand-Mt were.len, legen jedem Vorstandsmitglied Vernnt wortung aub der es nur ge recht werden kann wenn es über geistige Qualitäten, so/ia’“ Einsicht, Drfuhruuo Idealismus und unveid ilde'c's Sf'llwtJ ewußtf ein verfügt, Unser'uu f;re und Bittminn wohnen diso Dualitäten in genügendem Maße inne und er versteht, daß seine Aufgal e im KuDusvorsland mit 'roßer Vorant wort u ng verbunden ist, Seine Grncil'niokoit und sein treffsicherer Instinkt geleiten ihn bei seinen Handlungen und er übt das ihm von den Juden Wiens übort racene Mandat treu und anständig aus. Es gab bis jetzt keine Debatte im Kultusvorstand, in die er nicht eingegriffen und keinen Beschluß, den er nicht klug, gerecht und zweckmäßig beeinflußt hätte. Daß manche Tagesordnungspunkte gegen seine Intention von der Mehrheit des Kultusvorstand.es zum Beschluß erhöhen wurden, liegt im Wesen der demokratischen Handhabung der Geschäftsordnung, Aber Biltmunn gehört nicht zu je neu Mandataren, die sich mit formellen Beschlüssen zufrieden geben. Er sucht vioLrehr Wege, um Unzulänglichkeiten zu korrigieren und dem Tatsächlichen den Weg zu ebnen, was ihm nicht, selten gelingt. Fr achtet es als seinen Lebenszweck, der Judenschaft ebenso wie dem Zionismus zu dienen und setzt Taten, für die ihn seine Freunde Dank und Anerkennung zollen. Bittmann hilft diskret armen Menschen, spendet Geld für woh,tätige Zwecke, stellt sich in den Dienst sozialer Einrichtung und opfert Zeit dem Zionismus, ln Würdigung der Verdienste, die sich Bittmann um die Kohila erworben hat, wurde er seinerzeit für eine Amtsperiode zum Vizepräsidenten der Wiener KuB usgemninde gewählt und bekleid T jetzt das ohrenvol.e Amt fine, Vizepräsidenten des Verbandes der Lsraelil ischen Kultusgemeinden Üs'erroichs. Seit .Jahren gehört er dem Vorstand des Zionistischen Landesverbandes an, nimmt regen Anteil an den Arbeiten und bringt wertvolle Anregungen. Als im fahre Dl-46 die gründend:' Ver-ammlung des Zion. Landesveri arides Österreichs im Konzoithaus statt fand, ersc hien dort der Großteil der Wiener Juden, um d e r wied-er er Stande n en zionistischen IDweyung in Österreich die Reverenz zu erwoDen. Nach dem vom damale en Präudonien Herrn Bernhard Braver gehaltenen Referat meldete sich 1 lerr Bit tmann zum Wort und forrleite die Versammelten aul, sic h zu formieren und unter seinem Yortril! zum Hotel Imperial zu zrdien, um der Englisch- Balästinensisc heu Kommission die zwecks Fr!:>i schling d'r Lage d'r Juden in der Gallith in Zusammenhang mit der f ord 'rting der Zionisten auf Frrichlung d's Staates Israel gerade in Wien vv'ilte, vor Augen zu führen, daß irrer Ziel, die Souveränität über ads jüdische Land zu eilnngeu. unersi hiit t *r Dh ist Diese Kommission empfing tatsächli h ('ine Deputation uni 'i Führung von Bit tmann und nahm ihie Darlegumen zur Kenntnis. PBtmann lührt f'in vorh ldlic h 'S Familien'fd en und erziehl seine Kinder im G “is’e der jüdischen L, ehren Samstag, den 14 S'ct einher DF57 leierte sein ältester Sohn Io i»z Dmni/weh und wurde zur Thora autgeruD'n Im Te no I m - srhienen (iihionde Person Lch k ei l en d('s jüdischen 1 o' ons im I Freunde seines Vn’ers, um der Freude und Genugtuung darüber Ausdruck zu geben, d iß dieses Kind, das, alseine Eltern verborgen das bittere f.e1 en cHr U-Bude fristete in Wien im Jahre 1C)4T während der Epoche' der nazistischen ltnren Messer das Licht der verdorbenen Welt erblickte und trotzdem, Gott lob, lebt und ged'iht. Bei dieser Gelegenheit hi-Mt der Oherrabbinar Dr. Eisenberg eine ergreifende Rede in der er die Verdienste unseres Chawer Bit tmann besonders hervorhob. Bei Bittmann funktioniert sein Herz und nicht Mn verbildeter Verstand, worüber wir uns fr men und aus vollstem Herzen wünschen wir ihm und seiner sympathischen Gattin Glück. Gesundheit und Erfolg, ad mea w'essrim schanah. Br. KLEINER ANZEIGER II Kaufnunn, vermögend, 167 cm groß, 31 J. alt.*, wünscht die Bekanntschaft eines gebildeten Mädchens, zwecks Heirat. Fieundl. Zuschi ift. unter Chiffre ,,Zu zweit geht's besser 103 1“ an die Administration *) Wohnh. in Deutschland. Doktor, wünscht die Bekanntschaft einer Dame bis 34 Jahre zwecks Heirat. Zuschrift m unter ,,103 2" an die Administration. Dem jungen Ehepaar und ~prityJ Cjpeidmnnu die herzlichsten Glückwünsche für die Zukunft. Zion. Landesverband in Österreich Der Zionistische Landesverband in Österreich wünscht seinem bemährten Vorstandsmitglied Sa'omon SPSS und seiner tapferen Gattin zur Feier ihres 35 jährigen Hochzeitstages Glück und Segen liir ihr weiteres Lehen. Schreibmaschinen / Rechenmaschinen neu und gebraucht SiimIliehe Reparaturen Kundendienst Mechaniker Paul Polak XVI, Ludo Hai tniannplatz <> Telefon 112 515 35 Unsere Toten Erna Killer Voll lioler Trau >r gebrn wir al'en fö “linden Mac Io ii hl vom Ab- |el r>n uiueif'r M i ta rboit eri n Erna Biller, welch' am 5. [\. d. d. nach langem und sHnv'iem Leiden verschieden ist. Frau Biller, din ein Barles Lohen hinle1 .‘ich halt" und se:l einigen daltren \ mi "in 'in sMiweren f. “iden gf'cpiält wurrl ' war jederzeit Ik'- rf'J. rl as Los d >r kranken Brüdr'r und Sr hwes'ern zu lind 'rn Seihst todkrank hat sie Krank' besucht, und l'is in die D’tzten Lag.' tiefstes Mitgefühl mit and een nepriiften Menschen I ezeigt. [(m Tod hat uns schwer getroffen, Der Vorstand d"s Vereines ,,Bikiir Cholim" In g. Maximilian Reclienberg Wir I et rauem den I feimgang eines überzeugten Zionisten in der Person Ing. Maximilian Rechenbergs, Er war ein guter Jude und ein aufrechter Mensch. Ing. Rechenberg wählte einst die Offizierslaufbahn und diente beim alten k. u. k. Heer, wo er es zum Hauptmann brachte, Im Felde erfüllte Rechen- Perg tapfer seine Pflicht, wurde mehrmals ausgezeichnet und anläßlich der mündlichen Be'ohung, die ihm von seiten seines Oberkommandierenden zuteil wurde, bekannte er sich zum bewußten Judentum. Nach Finbrurh der nazistischen Barbarei, mußte Hnuptmann Ing. Reehonherg na h Shanghai flüchten, wo er sich mit jüdischen Problemen befaßte und MitTioc! des Präsidiums und Direktor des Shanghaier ,,ORT" war. Ich lud e gemeinsam mit Reehonherg lange /mit im ,,ORT" gearbeitet und kann bezeugen, daß er vom jüdischen, zionistischen und go.sel'sc halDichen Standpunkt au-, ein vorbildlicher Mensch war (Ihre seinem Angedenken. Woll Tischenkel Di*. Maximilian Schwarz Dr. Maximilian Schwarz, der (tute, I elieb e Arzt, der aul io hie Mensih, der ül erzeugte Zionist ist verschieden und hinloiließ (Fine Witwe, die ihm e! nnso in guten w o in bitteren Zehen kraftvoll und treu zur Seite stand. Aul der I lm hl vor dem Nazismus, zog sich Dr. Schwarz in Frankreich , in 1 ler/lmdon zu, das jetzt zum Tode liihrle. Der Verstoideir’ war die personifizierte Güte und half überall doit, wo es g,T' Not zu lindern. Seine zionistische Dl erzeugung manifestierte er, dadurch, daß er trotz Zeitmangels, an den wichtigen Aktionen des Zion. Landesverband lellnahm und das Interesse für unsere' zionistischen Ideale bei vielen Menschen weckte. AIR', che ihn kannten, worden Dr. Schwarz ein treues Angedenken bewali ren. Oie Geschäftsreise m i t Erholung IhhUS lliiiioilic l l)ti lulii i iiiicli ili-n USA in ii ilrn ScIiim'I Muni |,tri n IIMI FDS'rATKS C>:F:U(I HKTi mul AMKIU<:\ BILD. AI» :U0 Dollur r.iH,*n Si«; in In-Hlrr ii!tc!iiali<ni;ilcr (ä'HilDr.tiati in <I<t lu\nriiis«*.n!. KIühm“, ab 21'.!.ab Dutlar in der »•li-fiainm KabiiiciiklasM- und m-Imiii ab 17T» Dollar in der be<|timien Tnnri^ten klasse! (12.r) Krei^epiiek), Knsetiere iMalil/iin-n. Aldalirlrii von l.e Havre oder Itmiiriäiaven. Siclnrn Sie wieli diese ein/,inarii>;e Veibindnnr von Zvvtek und (ienol.i. I',ni'bi’n/ceri bei Ilir< ni Heiselniro oder Wien I, Kiiriitnerrlng 3, l’el. 58 4140, 52 2S 53, 52 33 S2f FS 1140

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