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Die Stimme · 1955-06-01 · Heft 94 (Juni 1955) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
1955
Issue
Heft 94 (Juni 1955)
Date
1955-06-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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'Cito 6 DIE STIMME Nr 94 TodcvserklMrungsnntrnff Nr. 27 5?» liHiidesgerioht Jerusalem r >d'\, 'rklärung (.'>•'«'!/ - 1952 in Jer AngeGg ■ nhe11 r|nr I':ulos-'rklciilinn > 11! i m-c Hirsch 2 käilm Hirsch gd> Heller Anf rag-9e|ier:n Lisni.ntn /eziliu brül. geh f brsch, wohnhaft Hau'a. Ah um IbWitkinSt vertreten durch Anv. alt .Joseph Schuldenfrei 1 Jerusalem St Haifa. \ O T I / Dni- An! rau dar o g. Antragstellern! um Todeserklärung in Bezug auf die o g. vermißten Personm wird am 27. Juli 19.55 um 11 Uhr im Landesgericht Jerusalem zur V'rhundlung gebracht Die von der Antragstellern! angesehenen hinzeih dten über die vermißten Personen: 1 Ernst Hirsch, geh. am 6. 3. 1890 in Vaschau. Su de'enland, wohnhaft in Wen Rögergasse ) 8, öst. Bürger, Blamier, wurde zum letzten Mal am 27 5. 1942 in Wien gesehen. 2 Käthe Hirsch, geb. Helle:-, geh. in Wien am 23 5. 1895, wohnhaft WJen, Rögergasse 18, öst Bürgerin, Hausfrau, letztens gesehen in Wien am 27 .5. 19 42. Die näc hsten Verwandten der \ erm;ß!en: die o g. Antragstellern-) die Tochter der VermdP. n Jede Person, weiche irgendwelche Hai liru tuen über di' den erwähnten '. ermißien hat. u srd :'rsucht, diese schrilliich r|em Gore hl Ins zum Tage der \ e> handlang zug'dn'ui zu hissen oder diese münd.ich am Tage der Verhandlung vorzuhringeii Gcln Person. weicht' einen Widerspruch auf den Antrag erheben will, wird ersucht, es seihst am Jage der Verhandlung vorzubri ngen '»de r durch dnen Vertreter - die Widerspruchsgründe in einer r idesstntt liehen Erklärung anzuführen — oder einen derartigen WJderspruch an einen diplomatischen oder konsu;.»rmi Verlreter fsraels zu schwken — mit Anführung der Vv irlersp'-ueh gründe - weil sonst das Gericht einen Beschluß nach seiner Diskretion tagen V- - n wird. Am 3 Februar! ■ ■ .a gez. M. Cohen, mp. Re i [ a de:. 1 ancesgerichtes Jerusalem Richtigstellung Wir geben nachstehender Zuschrift des Herrn Dr Felix Popper gerne Raum: Sie schreiben in der Nr 92 der Februar-Märznummer 1955 der Stimme folgendes: , Sie hören heute nicht minder verwundert und empört, daß man heute einen Herrn Eisler aus USA den niemand kennt, als Berater und Sachverständigen nach Wien eingeladen hat, um von ihm, ausgerechnet von ihm zu hören, was die Juden bekommen sollen und mit ihm zusammen einen Mann, der eine Gruppe vertritt, die, tatsächlich geschädigt und anspruchsberechtigt ist, aber mit dem Judentum nichts, aber schon gar nichts zu tun hat, weil sie sich von ihm loslöste." Ihre Mitteilung entspricht, soweit sie mich und die von mir vertretene Gruppe, die ,,Allianz der Christen jüdischer Abstammung" betrifft, nicht den Tatsachen Zeitungsnachrichten, die meine Person mit einem gewissen Dr Armand Eisler in Zusammenhang gebracht hatten, veranlaßten mich, mit ihm Fühlung zu nehmen, um zu erfahren, was diese Meldungen zu bedeuten n alten Als ich von ihm vernahm, daß er eine Gruppe jüdischer amerikanischer KZler vertrete und Gegner der offiziellen jüdischen 'Vertretung und des .Staates Israel sei, lehnte ich sein Ansinnen eixer gemeinsame 4ktion a!» und verweigerte ihm jede Hilfe und jede Auskunft, in der Sache Ich machte ihm gegenüber kein Hehl daraus, dab ich sem Vorgehen für unrichtig und für die Wiedergutmachungsangelegenheit nachteilig halte und daß meine Gruppe die Solidarität mit dem jüdischen Volke in der Vertretung der Wiedergutmachungsansprüche aufrechterhalten werde Mit der Bote um Richtigstellung tun ich in vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebener Dr. Felix Fopper m. p. Salo Guttmann Wien lf Helfersforferstr. 8 Tel. U 21 2 95 Großvertrieb von patentamtlich geschützten Neuheiten Kaufmann, Mitte 40 in der Schweiz wohnhaft, in glänzender Position, möchte mit hübschem, feinfühlendem Fräulein event. Witwe aus gut jüd. Hause stammend, in Verbindung treten zwecks späterer Heirat. Zuschriften mit Bild und Angabe des Alters an die Red. unter „Frohe Zukunft Nr. 9405“. Junge Architektin baut moderne Geschäftsportale und Messekojen unter günstigen Bedingungen. - Chiffre „Geschmackvoll Nr. 9406“ an die Adm. Adoption Mäderl bis 7 Jahre wird von kinderlosem Ehepaar adoptiert. — Zuschriften erbeten unter „Liebevoll Nr. 9401“ an die Redaktion. Ehrliche Frau intelligent, äußerst reinlich, sucht Arbeit als Bedienerin, Hilfsarheiterin oder ähnliches. Unter „Gewissenhaft Nr: 9192" an die Adm. Witwe 50 Jahre, Besitzerin eines gut geltenden Geschäftes in der Provinz sucht Lebensgefährten [»assenden Alters. Lichtbild und Lehenslauf erwünscht. Zuschriften unter „Gesund und solid Nr. 9405“ an die Administration. Konfektion en gros N. Grünberg Wien I, Rotenturmstr. 25|3 Telefon U 24 0 64 SINGER STOFFE lll D[R KOIEf/rURMm lf REINWOLLENE DAMEN- UND HERRENSTOFFE - KAMMGARNE TWEEDE IN NEUESTEN MODEDESSINS - SEIDENNOUVEAUTES TEL. U 21-3-88 V. b. b. Expedie’ par Pediteur Herrn Frau Wenn verzogen, bitte nadisenden oder zurück an die Redaktion Wien IX, Universitätsstraße 4 4 Kiupiitllmer, IIc;uisi_,,,|„ r mul Verlegers /.in:■■ istiselier Landesverband in Österreich, Wien IX. r,niversllälstralO» I Keilieierl v,,n einem iledaklionsUollegium. Vc. ant wörtlicher Redakteur: Fritz Mllller, Wien II, Kniminliaiinigassn 1 Druck: K. Wilhelm, Pachter Hans l'mul!. Wien II, Tel. H c, Positive Ergebnisse in der Frage der Wiedergutmachung Nach zweieinhalbjähriger Dauer wurden nun endlich die Verhandlungen zwischen der österreichischen Regierung und jüdischen Weltorganisationen zu ein 'm positiven Abschluß gebracht. Laut eines offiziellen Komuniques der österreichischen Regierung, wird dem Farinmen! im Herbst ein Gese! zesvorschlag unterbreitet werden, der Entschädigungen an politisch Verfolgte im Ausland sowie die Schaffung eines Minds für diesen Zweck vorsieht Genaue Einzelheiten über die Beträge, die für diese Entschädigungen flüssig gemacht werden sollen, sowie über die Gesamtsumme des zu errichtenden Fonds, wurden bisher nicht publik gemacht, doch wird beiderseits erklärt, daß die Resultate als befriedigend zu bezeichnen sind, wobei die Delegierten der jüdischen Organisationen hervorhebon, daß die österreichische Regierung m verschiedenen Punkten eine ausgesprochene Großzügigkeit an den Tag gelegt hat. Dies zu verzeichnen, erfüllt uns mit Freude und Genugtuung, |edoch mit besonderem Stolz möchten wir die Tatsache unterstreichen, daß der Enderfolg ein Einstein-Ehrung Der Gemaindeausschuß für Kultur und Volksbildung hat dieser Tage beschlossen, eine neue städtische Wohnungsanlage im 6. Bezirk nach dem Begründer der Relativitätstheorie ,,Einstein-Hof" zu benennen. LfLituiiiiiinu Wellpappe- und Kartonagenfabrik, Druckerei und lithographische Anstalt Moderne, zweckmäßige, bedruckte u. unbedruckte Kartonagen in jeder Ausführung, sowie Tragtaschen, Mappen, Schnellhefter und Briefordner, Drucksorten aller Art. Wien XVII, Beheimgasse 77 Telefon U 50 3 28 und U 50 3 29 Bei Anfrage wollen Sic sich auf unsere Zeitschrift berufen KLEIDER - WÄSCHE - SCHUHE auf Teilzahlung S. Bcod WIEN VI, D AMBOCKGASSE 4 Re,u.tat der rast osen Bemühungendes Präsidenten der Zionistischen Wellexekutive, Dr. Nahum Goldmann, ist, der bereits in den Wiedergutmachungsverhandlungen in Deutschland die führende Rolle gespielt hat W s dagegen die in Österreich wohnhaften Juden anbelangt, sollen neben den bestehenden Gesetzen die Mittel aus den erblosen Vermögen laut § 26 des österreichischen Staatsvertrages dazu verwendet, werden, um an sie Entschädigungen und Unterstützungen zu leisten. Auch dieser Punkt ist noch nicht zur Gänze geklärt und dürfte erst in Details ausgearbeitet werden können, bis die Durchführung des Staatsvertrages in Kraft treten wird. Gewiß wird viel davon abhängen, in welcher Weise und in welchem Maße die jüdischen Institutionen es fertig bringen werden, die Interessen der österreichischen Judenschaft zu vertreten, wobei wir nur hoffen können, daß s>e die gleichen Energien und dieselbe diplomatische Wendigkeit aufbringen werden, wie der Präsident der Zionistischen Weltexekutive. ]üdUcUe. SUc ch Schickt Euere Kinder in die Hebräische Schule! Nur diese Anstalt gibt ihnen eine vollwertige jüdische und allgemeine Erziehung. Kindertransport mit Sonderautobus. Lichte Räumlichkeiten in schöner Umgebung. Schulbeginn am 6. IX. 1955 in Wien XIX, Ruthgasse 21. Kaffee - Resfauranf Grillparzerhof I., Bauernmarkt 10, Tel. 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