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Die Stimme · 1952-05-01 · Heft 62 (Mai 1952) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
1952
Issue
Heft 62 (Mai 1952)
Date
1952-05-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 62 DIE STIMME Seife 9 Filmschaffen ln Israel Der erste Film wurde iin Palästina im Jahre. 1912 gedreht. Es isf fast 40 Jahre her, daß man sich bemühte, unser Land im Bild festzuhalfen und durch den Film in der ganzen Welt bekannt zu machen. Aber bis heute ist es nicht gelungen, einen Film bis zur fertigen Produkfionskop'ie herzustellen. In mehr oder weniger verschiedenen Produktionsgängen ist immer wieder dasselbe Prinzip angewandt worden. Der Film wurde in Israel photographiert, selten wurde auch der Ton mifaufgenommen und wenn, dann immer nur Stimme und Gesang, aber niemals die notwendige Orchesteröder C i e.rä u sch heglei tun g. Dann wurde das Rohmaterial in eines der Filmzentren gesandt. Vor dem Krieg waren dies etwa zehn verschiedene Länder und dorthin mußten die Regisseure und Produktionsleiter und manchmal noch andere Mitarbeiter reisen, um mit fremder Arbeit, fremder Technik, fremden Musikern usw. den Film zu vollenden. Dies bedeutet auf jeden Fall große Zeit- und Geldverluste und mangelnde Homogenität in der Ausführung. Dieses Verfahren erforderte jährlich Riesensummen an Wellpappe-, Kartonagen-, Büroartikel-Fabriken und Druckereien A.GLÜCKSMANN&SÖHNE Wien XVII., Behcimgasse 77 A 29 2 27 A 28 0 29 Devisen, um die unbedingt notwendigen Filme zu Ende zu bringen, und machten die Dringlichkeit eigener Produktionsmittel in Israel besonders deutlich. Die Verwirklichung dieser Aufgabe war ungewöhnlich schwer. Der Ankauf der eigenen Maschinen mußte ln Dollar erfolgen. Die Absicht, eigene Filme im Israel zu produzieren, erforderte grundlegende Investitionen. Nun ist cs einer kleinen Gruppe gelungen, dieses Werk endlich aufzubauen. Es ist die „Israel Motion Picture Studios Limited“, deren Kapital aus Israel, Holland und den USA stammt. Sie wird von der Regierung in jeder Weise unterstützt und bat vom Keren Kajemeth 72 Dumam Land in Herzliia erhalten. Dort wurden Tonstudios und Entwicklungsamstaltcn gebaut. Die Maschinen sind bereits aus Amerika, Holland, England, Frankreich, der CSR und jetzt auch aus Deutschland gekauft uind meisten falls schon montiert worden. In wenigen Monaten werden Laboratorien und »Studios eröffnet werden. Diese junge Aktiengesellschaft wird die Produktionen aller israelischen Produzenten — auch der ausländischen — entwickeln und führen, Sie begann ihre Arbeit mit zwei kleinen Filmen, während der dritte gerade gedieht wird. Der erste hieß „New Pioncers“. Ein 20-Minuten Reisefilm, der als erster in der Geschichte des palästinensischen Films von den großen internationalen Filmtheatern' gespielt wurde. Seine Premiere fand in Radio City, Musik-Hall, New York statt, und im Laufe des letzten Jahres wurde er durch Paramount vor 6 Millionen Zuschauern gezeigt. Der zweite Film, „Zeltstadt“, schildert Einwanderung und Assimilation der Emigranten. Menschen aus allen Ländern der Erde leben hier unter schwerstem Bedingungen zusammen. In diesem Film sind die Kinder, die am ehesten den Weg zueinander finden, die Helden. Die Wirkung des Filmes war in Amerika so groß, daß er von den großen Fernseh-Sfudios übernommen wurde. Der Direktor des New Yorker Erziehungswesens hat diesen Film in das New Yorker Schul programm aufgenommen und erklärt, jedes amerikanische Kind müsse diesen Film sehen, weil es dadurch zur Demokratie erzogen werde. Nach der Aufführung auf der Biennale in Venedig 1951 schreibt der „Corriere della Sera“ : „Dieser Film hat der Einheit unter den Menschen einen großen Dienst erwiesen.“ Der dritte Film wird den Namen tragen „Zweitausend und drei Jahre“ und die Entwicklung der Industrie In Israel in den letzten drei Jahren zum Thema haben. Für das nächste Jahr ist die erste große Amerika-Israel Produktion vorgesehen, und es ist zu hoffen, daß man mit den neuen Produktionsmitteln der Israel-Film seinen Weg durch die Welt machen wird. Brandstetter-Klaussner ( „ A11 ge m e ine Woch e nzeitu n g “ Düsseldorf) Dr. WOLF HERZBERG Vizepräsident der israel. Kultusgemeinde ist von seinem 4wöchentlichen Aufenthalt in Israel zurück gekehrt und sprach; am 24. April im Festsaal der Israelitischen Kultusgemeinde über seine Eindrücke. Ueber den Vertrag werden wir iin unserer nächsten Nummer ausführlich berichten. die Jup&td Ix/vctts! Ein Proponentenkomitee plant die Gründung eines Klubs der Zionistischen Jugend Wiens. Dieser Klub will es sich zur Aufgabe machen, die jüdische Jugend in einem geselligen Kreis zu vereinen. Geplant sind: Vortragsabende über aktuelle Probleme der Jugend, hebräische Sprachkurse, Tanzabende, gemeinsame Ausflüge, Schachklub, Ping-Pong, usw. Ein Lesesaal mit vielen hebräischen, englischen und deutschen Wochenzeitungen Israels wird zur Verfügung stehen. Schriftliche oder telephonische Anmeldungen an den Klub der Zionistiscsen Jugend, Wien IX., Universitätsstraße 4, Tel A 26-4-73. _Erste Zusammenkunft: Samstag, den 10. Mai 1952,17 Uhr im Klubheim, Universitätsstraße 4 Tür 4. Der gesamfen MEDINATH ISRAEL aus Anlaß des Jom Haafzmaufh Die besten Wünsche Der Vorstand des Zionistischen Landesverbandes Österreich Dir Leitung des KEREN HAJESSOD - MAGBITH M EUCH ED ET H (Vereinigte Aktion für Israel in Österreich) entbietet dem Präsidenten des Staates Israel CHAIIV1 WE1ZMANN dem Ministerpräsidenten DAVID BEN GUBION der Regierung, der knessetli und dem gesamten Jischuw aus Anlaß des JOM HAATZMAIJTH die herzlichsten Glückwünsche Dem Präsidenten des Staates Israel, allen Mitgliedern der Regierung, dem Vorsitzenden und den Mitgliedern der Knessetli, sowie dem Hauptbüro des k. k. L. in Jerusalem und allen Freunden des Keren kayemeth herzlichste Glückwünsche aus Anlaß des vierten Jahrestages der Unabhüngigkeitserklärung. Keren Kayemeth Leisrael Aus Anlaß des 4. Unabhängigkcitslages des Staates Israel herzlichste Glüeku imsehe dein Präside nten des Staates Israel Ghaiiu Weizmann dessen HcgierungscIuT David Beil Gurion der Negierung, der Knessetli und der Zwa llaganah Lcysracl sowie dem gesamten Jischtiw Soclmuth llayvluiditli PErez Israel in Österreich und dessen Imigration Office DIE BESTEN WUNSCHE DEM PRÄSIDENTEN C H A 1 M W E 1 Z M A N N DER REGIERUNG DEM HEER UND DER FLOTTE SOWIE DER GESAMTEN MEDINATH Wotld ORT Union AnsltUn Mission IWitn - StUbu'i)

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