Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1948
- Issue
- Heft 21 (24.4.1948)
- Date
- 1948-04-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 CDie Stimme Nr. 21 Herzl’s Briefe Der erste der auf vier bis sechs Bände berechneten Ausgabe von Herzls Briefen, herausgegeben von A. Bein und G. Herlitz, ins Hebräische übersetzt von D. Stock, ist soeben erschienen. (Verlag M. Newman). Der Band enthält 367 Briefe (Mai 1895 — August 1897, also bis zum I. Kongreß). Während Herzl in seinen Tagebüchern von seiner zionistischen Arbeit spricht, bilden die Briefe einen Teil, einen sehr wesentlichen Teil dieser Arbeit. Sie sind also für die Geschichte des Zionismus ein Quellenwerk von höchster Bedeutung. Es sind Geschäftsbriefe, nie verweilend, stets vorwärtsstoßend zum Ziele, den Empfänger vor Augen, mag es Bismarck oder der Großherzog von Baden, Baron Hirsch oder ein Kaufmann in Kattowitz sein. In seinem Vorwort gibt Bein eine feine Analyse der Herzischen Briefschreibekunst. Er zitiert Herzl selbst: „Ein Brief ist die Aufrufung eines Willens; und dazu muß ich vom Träger dieses Willens eine ungefähre Vorstellung haben.” In seiner Einleitung versprich* Herlitz, die Herausgeber würden sich streng wissenschaftlicher Methoden bedienen. Sie haben das Versprechen gehalten und sind mit Objektivität und Gründlichkeit vorgegangen. Es war also nötig, daß sie mit dem Uebersefzer (einem unserer besten) Hand in Hand arbeiteten. Ein großer Teil der umfangreichen Anmerkungen ist dadurch nötig geworden, daß es sich um eine Uebersetzung handelt. Vielfach sind in ihnen nicht nur einzelne Worte, sondern ganze Teile der Briefe in der Originalsprache (Deutsch, Französisch oder Englisch) wieder gegeben, weil die Herausgeber sich nicht anders zu helfen wußten. Infolge der Uebersetzung haben die Briefe ihren Dokumentenwert eingebüßt und der künftige Geschichtsschreiber wird die Originale benutzen müssen. Dazu kommt ein Zweites. Mit der Uebersetzung ist das sprachliche Aroma verflogen. Das war nicht zu verhindern. Aus diesen beiden Gründen erwarten wir, daß der hebräischen Uebersetzung, deren großes Verdienst wir würdigen, bald das Original folgen. Sportklub „Hakoah”. Treffpunkt aller Hakoahner und Hakoah-Freunde im Clubhelm, Cafe Parkring, I., Weihburggasse 28, in der Zeit von 17 bis 22 Uhr. Ganztägig geöffnet 1 mmm Wien IX., Mariannengasse 3 Telephon A 23 2 12 CDer JSiebesgabendienst für Österreich (‘Wien und SProvinz) Ersuchen Sie Ihre Verwandten und Freunde im Ausland Ihnen zu helfen. Wir liefern in einigen Tagen nach erfolgter Einzahlung die Ihnen zugedachten Geschenke mit frischer Ware prompt aus: LEBENSMITTEI Sack Dose 20 Paket Würfelzucker 1 kg 1,55 Grießzucker 1 kg 1.30 Reis 1 kg 1.80 Tafelschokolade 500 g 4.— Rohkaffee 1 kg 3.30 gerat.Bohnenkaffee 500 g 2.20 Kakao 500 g 2.50 Sardinen 1.20 „Camel”-Zigaret6en —.55 Komb. Packung Nr.... 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Es habe verhindert, daß die Macht sukzessive übergeben werde. 3. Verhinderung der Bildung einer jüdischen und arabischen Miliz. 4. Erlassung von Verordnungen wirtschaftlicher und finanzieller Natur ohn< Einvernehmen mit der Palästina-Kommis sion. Durch diese Haltung habe Großbritanniens die Durchführung des Teilungsplanes nach den Weisungen der UNO verhindert. Rücktritt Itzchak Grünbaum’s Jerusalem : Das Mitglied der Exekutive Jewish Agency, Itzchak Grünbaum, hai seine Demission gegeben. Die Gründe dieses Rücktrittes sollen in Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Vorsitzenden der Exekutive Ben Gurion in Angelegenheit der jüdischen Dissidenten-Organisation Irgun Zwei Leumi liegen. Amerika tieferi nack Örieeeriek 2000 wings, extra lange Zigaretten. ... $ 10.— 2000 Lucky Strike, Chesterfield, Camel. * 11.— 20 Pfund gerösteter Bohnenkaffee „ 13.— 20 „ reines Schweineschmalz in 1 Pfd.-Dosen . . „ 14.— 20 * gesüßter Kakao.* 13.— 20 * Pflanzenöl.„ 15.— 20 * amerik. 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