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Nationalzeitung · 1906-05-11 · Heft 34 (11.5.1906) · p. Seite 6

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Journal
Nationalzeitung
Volume
1906
Issue
Heft 34 (11.5.1906)
Date
1906-05-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Nationalzeitung Nr. 34 AttiolMc'lllit>ees). Bvsonderes Oatterefic am'tftc in b<n fl'Cü&ifö-cteit jüdischen Mtciyctt die vom Bittre an heransgeMbene „Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden", die eine glitte von znver'lässigen Slngabeu über die Verhältnisse der 'Juden in den verschiede listen Landern bietet. In Anerkennung der 'wissenschaftlicheni Veistungsfähigkie'it und der praktischen Nützlichkeit des statistischen Bureaus bezeigten die großen jüdischen Organisationen und 'Gemeinden den, Verbände im letzten Jahre ein üi'd lebhafteres, tätigeres Interesse als srnher. Zunächst überwies man dein Bnrean neue wisseltschäftliche Arbciteu>: In, Aufträge der Großloge der U. C. B. B. wird eine erschöpfende, weit über den Nahmen der vorhandenen, ancklichen Erhebungen hinansgehende Statistik der jiidischen Bevöbkerung in, Großherzogtum Hessen ausgearbeitet werden. Die „Gesellschaft zur Zbrdernng der Wissenschaft des Indentu-nis" ermöglichte den, Bureau die Inangriffnahrne einer Arbeit über „Die jildischeir Gemeinden Deutschlands". Betreffs der Herstellung einer Statistik der Inden in Oesterreich, Ungarn und Galizien schweben zurzeit Unterhandlungen mit mehreren Körperschaften. Noch wertvoller für den Verband war die erhebliche Zunahme von Zahressnboent ioncn, die eine systematische, planvolle Herstellung der Gesamtstatiftik der Inden ermöglichen. Um eine nähere Fühlung zirvischen dem statistischen Verbände und den subventionierenden Organisationen herbeizUsiihren, berief das .Kuratorimni für den 28. MÄrz 1906 eine Konferenz' ein, an der die Vertreter der bedeutendsten jüdischen' Organfsatronew teilnah men. Mar, beschloß, daß alle jene Körperschaften, die dem statistischen Verband größere Iahresfubventivnen zuEommen lassen (von 200 Mark an) befugt sein sollen, einen Vertreter in das Kuratorium zu entsenden. 'Lluch die Vereine für Statistik der Juden in anderen Ländern, die sich dem Verbände angeschloffen haben, besonders der statistische Verein in Bayern, haben in, letzten Jahr eine rege Tätigkeit entwickelt und die Zeitschrift des Verbandes mit wertvollen Beiträgen versorgt. Herr Rechtsanwalt Tr. Max Hovwitz erstattete hierauf Bericht über einen neuen Entwurf der Satzungen des Verbandes, Nach längerer Distuffivn beschloß die Versau,mlnng die endgültige Entscheidung iiber den neueni - Entwurf der Satzungen des Kuratoriums einstimmig angenommen. dluf Grund dieser Satzungen, die der Generalve,Hammlnng des Versandes die Entsendung von fünf Mitgliedern in das Kuratorium einrünm't, fanden, die Wahlen' statt, aus denen nachstehende Herrenhervor gingen: San.-Rat Da. Maretzki, (geh. R. Dr. Blu.inenthal, Prof. De. Martin Philtppso», Jnst.-Siat Dr. Engen Fuchs, Herr Benno Braun. Irr den Vorstand des Verbandes ivnrden gewählt: Dr. Kurt Mexaivder, Dr. Wialter Munt, Dr. Dhevd. Zloeisti, Dr. Alfred ilibissig, Dr. Bruno Man, Dr. Hans Gideon Heyn,arm, Dr. Moritz Soberuheim, Herr Benno Braun, Dr. htothhvlz, Priv.-Doz. Du. I. Schur. Nabbinerjnbiläum. Ans Aßod wird uns geschrieben: Die hiesige isr. Genveinde feierte an, 25. April in erhebender Weise die Jahreswende des 25jäyrigcn Wirkens ihres allgem-ekn verehrten Seelsorger des Nabbiners Ioseiph Schreiber. Nachmittags y Uhr fand ein feierlicher Gottesdienst statt, an rvelchem sich alle Notabilitäten der Stadt trrid der Umgegend beteiligten. Der Ilubilänmsfeier wohnten bei: die Vertreter der katholischen und der protestantischen Geistlichkeit, der ganze Professerl.-nRirper des Gymnasiums, der Lejhrkörpex der Mädcheu-tBiirgerfchube u. a. Den Glanzpunkt des Gottesdienstes bildeten die schwungvollen Reden -des Jubilars und des Hatvaner Oberrabbiners Dr. Wilhelnt Adler. Abends fand ein Bankett zu 'hundert Gedecken statt. Allerlei Empfehlenswertes. Elisabethheim Lose. Der Haupttreffer dieser Lose beträgt 30.000 Kronen, außerden, ist die Elisabeth-Lotterie noch mit zahlreichen wertvollen Nebentreffern dotiert; die Ziehung findet unwiderruflich am 17. Mai 1906 statt. Lose ü K 1.— zu haben in allen Wechselstuben, Tabaktrafiken, Lottokollekturen und k. k. Postämtern. Eingescndct. r leb muss fleisch haben \ Mchispeisen vertrag’ ich nicht! So sagt mancher; aber nur so lange, als er nicht weiss, wie leicht verdau- ■ Uch Mit -~---== Ceres- Speisefett zubereitete Mehlspeisen sind und wie =— - ■ gut sie schmecken. t-m ■---■ Kofel M Restauration Teleph. 13702. M. QUTH Teleph. 13702. Wien, II., Stephaniestrasse 14. Prachtvolle geräumige Säle für Diners, Hochzeiten und featlicnen Veranstaltungen, Sehr elegante Speise-Lokalitäten. Bestrenommierte Küche und vorzügliche Getränke. Reservierte Lokale für Vereine und geschlossene Gesellschaften. Trotz höchster, der Neuzeit entsprecht nder Eleganz dezente Preise. Elektrische Beleuchtung in sämtlichen Lokalitäten. 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