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Nationalzeitung · 1906-01-09 · Heft 2 (9.1.1906) · p. Seite 3

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Journal
Nationalzeitung
Volume
1906
Issue
Heft 2 (9.1.1906)
Date
1906-01-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Kr. 2 Bez., Nah-kg. 1. Karl Kahn, Beamter, Io. Be-., Gerstnergasse 1. Eduard Kahn, Mamhofen a. d. Ybbs, Älusterzeichn-er, 16. Be-.;., WiitWfl. 4'- Wilh-elnäne Hessiimer-T-cinksch, 0. Bez., «afo«ß- Nr. fti «samt ä'twu Kind ein: Zlulvn iftvö-Oeöijotn). Margarete DM, Karlsbad, 0. B-ctz., Maserg. 7. Sabi rUardach, Pr-crain, Kvntoristin. b. Bez., (Mmvci-i-- 'ov:ir. 135. R-vfa Stern, Prwate, 7. Bez., Li-V'chn'str. 60. mvlfinc Bloch, Karlsbad. Schneiderin, 6. Be-., Gmnpenöorferitr. 40. Ll,a Norden aäb. Redlich, Wollersdorf. Franz Fotl- L Ä, St' Wvl'fgan.g, 1. Bez., WeMumg. W. Mini- Ote-umark, Hannover, Direktor, 4. Bez., l&S 8. Otto Orienter, Schauspieler,. 2. W?;, Gr Mobreng. 12. Marcell EWenWntz, Hnchschiiler, 2. Bez., NelNbrandtstr. 24. Jakob Köst-en-wann. Darnopol, 6. Bez., Sicbenbrnnnen^- aasse 14. Karl Welzmann, Papa (Ungarn), PrivotWulinhaber, 2. Bez., Schiitte'lstr. 73. Elms Gol'dbl'mn, Osek t-Gal-izien), Zialmerinalergetirlfe, 2. B-ez., Springers. 18. Joses Feigl, Ur-i-ahr bei Liniz, Kaufmann, 2. Bez.. Tabvrstr. 72. Wrllielm'rne Fetal. 5laNsmannsgatti-n, 2. Bez., Tabor,tr. Nr. 72. Moriz Kchn, Hvrazdomitz, PMmtbeamter, 2. Bez., 'Stc'sätt'iestr. 12. Dr. Josef Kraus, Lipu'ik, Bez. Biala. Jurist, 8. Bez., Joschstädterstraste 34. Laura Fischer, Grvst-BecSkerek, Erzjederirr, 9. Bez., Lichten ihalerg. 9. Olga Mittler, iPvloale, 2. Bez., drordwestbahustr. 15. Ludwig Bachrsch, Ingenieur, 9. Bez., Schlickg. 3. Bern. Ha rd Wein reich, Bankb-eamlcr, 9. Bez., Echlitlaasse 4. Makvine Löffler, Private, 3. Bez., Lendlgasse 29. Mosa Tachau geö. Kachcher, Aast erlist, 4. Bez., SsarsteMbergg. 29. Adele Hnlles, Hilssarl>eilerin, lo. Bez., Hertlvstg. 33. Era Frankfurter geb. Stern, Budapest, Arzkensgaitin, 9. Bez., Schkickg. 3. Dr. Otto Fraulfurter, Arzt, 9. Bez, Schlickg. 3. Josef Richard Klein. Blidapest, Buchhalter, 9. Bez., M'üsag. 20. Alexander Kransz, Jacb ltt-Ngarn). Schnei de rgehilfe, 16. Bez., Kirchstetterrlg. 16. Bertha Nvor, Ni'eran, Private, 18. Bez.. Niegevg. 6. Kamilla Petersikka, 17. Bez., Römerg. 81. Jnlins Grob, Ulirrnachevg'ibls-e, 14. Bez., GvILschla-gstr. 80. Alma Ebevicann, Tarnvpol. Private, 9. Bez., GarUisvug. 7. Adele Nutte geh. Kreiuzer, 16. Bez., Blnmbergg. 7. Therese Steiner, Shöesök (Ungarn), Bonne, 18. Be'z., 01 /*.<» fl 9f Vrt iS ariahilserstr. (Schluß der Liste in der nächsten Nummer.) Die Hetzrede Dr. Luegers und die Polizeidirektion. Wie erinnerlich, haben mehrere Wiener. Judenseinerzeit, als Dr. Lueger die berüchtigte Rede hielt, bei der Wiener Polizeidirektion um Ausfolgniig eines Waffenpasses mit der Motivierung angesncht, daß sie sich durch die . aufreizende Rede des Wiener Bürgermeisters in ihrem Lebenbedroht suhlen. Die Pölizeidir.klion lies; die Betreffendenvorladen und 'versuchte, sie zur Zurückziehung ihres Gesuches oder zu einer anderen Begründung des Ansuchens zu veranlassen. Gin Teil der Gesuchsteller zog auch das Gesuch zurück. Au diejenigen Petenten, d e auf die orduuugsmäßige Erledigung ihres Gesuches beharrbu, erging de dato 27. Dezember 1906 folgende Erledigung der k. k. Polizei di rektioir: „Die k. k. Poliz-eidirektivn findet Ihrem Ansuchen! um die Erteilnug eures Waffenpasses zum Tragen, eines Revolvers im Sinne der 88 17 mOD 19 des kais. Patentes vom 24. Oktober 1862 3i.-G.-M. -228 keine . F o l g e z u g e b e n, da der im Ge-snch cingeivcrdensoll, d e n- B e r b ä l t n i s s e n nicht entspricht. Gegen: diese Entscheiduug steht Ihnen der' binnen- 14 Tagen von. dem der Zustellung dieses Dekretes nachfolgenden Tage an gerechnet, bei der k. k. Polizeidircktioir in Wien ei nznb ringende Rllckürs au die k. k. n.-ö. Statthalterei offen. Eine Zweikronensteinpelmarke folgt im Anschlüsse ivlt." (Unterschrift.) Von denn Reknrsruhte hat unseres Wissens niemand Gebrauch gemacht. Aus dem Deutschen Reiche. lDas Schulnnterhaltnnnöaesetz. - Die Geschichte eines Nitttalmordmärchens. — Der begnadigte Drefchgraf.s Jur Dieitiischen gleiche stetst eine Gesesteö-v tage aiiis der Tagesordimug, die so vebt \Hr\t n jMt snsteuiatisthe Gebäsfiglcit der regle reut Kreiife gegen d-!e Jtzlhen irnd die bis zrir Ol rntzW gesteigerte Apathie der Jiirden » •.fu|nen vernmg. Der Entrsturf ist so sehr als I «WPllodvcht und beabsichtigt die jiidrscl Lehrkräfte in solch großen! Maße ans der bffe lichen Betcstfgnng allsznschließen, -daß sot nichtiji'.d.sche Lehrertrei-fe und andere nichMdtsche Kovporat'iv'nen die Empfindung haben, man nrHisse gegen'diese „allzu ei-rrseitig-e Konifesfionakrtii t" protestieren. iAuch in jüdischen Kreisen rührt es sich, die un- .cnls'bleiblicheld Broschüren 'konrmen allmählich zum Bvrschein «nid >venn diese Protestschristen den Bertanif der Dinge auch ka>um beeinflussen mevdon, so leisten sie doch mehr oder minder gesnudc'n A'nsklävu-ngsdienst und bringen die Inden einander näher. «Slus der Umnasse von Blätterstimmen un>d Flugschriften seien heute zwei hewusgegrissen. Zunächst die Schrift des Franltsurter Realschnldlrettvrs: „Das Schulunterhaltmrgsgefest »nd die preußischen Staatsb'ürger jiidischen Glaubens". J-n dieser Schrift wird daraus htngewtetsen, daß in bezug ans die jü-dUche'n- Schulen nn>d die jüdischen Schiller u»td Lehrer alles der Wilbllür der Schulver'bände überlassen bleibt, daß nirgends sich im Entwurf ein - jeste rechtliche Norm findet, daß die jüdischen Bürger w'ie AlmoseneltMfänger erscheinen, von der Gnade des Schlltverbairdes abhäligsg. T>ie jüdifch-tonsessionellen irle die interkvnsestivnelllon jiidisch-christlichen Schrile'» rver- Idon in eine ganiz sthioa.nlende Lage gebracht,' serner-nber scheine die Beschüstignng oder Artstelinng jüdischer Lehrlräsie all Kvimmlnalschnlen mit,licht ansgeprägt Wdisrh-christlichem Eharstlier, rbie in Berlin und Fran't-sllrt, nach dem Clitmurf allsgeschlossen. Somit tritt an die Stelle eines festgeregel-l-err Znstatldes Willkür rrnd millderilrertige Behalldtirtig, die Bürger jüdischen Glaubens werden daliernd tu eine Auslrahmestell-lma gebracht. -Dadcki finde sich im CS-u* reutrf tein Wort Wer die Ulllerweisüng von 60 660 jüdischen K'itt-derll in ihrer Äieli'givn. Zn attckdem loimue auch eine eigenartige Bedandiling der jüdischeil Bürger bei der Beriralln.ng der BoMMtla ngetegelthoitell. Ter Schntdepntativn gehöre Ovar neben den christlichen Geistlichen auch der Nabbiller an, aber nvr -.'venu er arn Orte ivvhne. Sdun haben jedoch nnr die inittleren lind Grostjzemeiude-u Ziabbiner ansznweistll n-n'd diese -lvr-ckder ha bell nnr vereinze'lt jüdische oder jü-disch-christtiche Schntell. Die Zuziehung des 3!abbiners zum Schulvorstande werde daher ineistells nnr aits denl Pavier stehen, livenn sie nicht auch da erfolge, wo sich tein-e jüdil'cheil oder jüdisch-chrlstiicherl ^Schnten bdsirfdon. Dr. 'l-tdier fordert daher in allen PurAlen Gl-öichhchrechtig.iiiig für alle c-uerkannten Refchivnsgeselr'schMe'll. slelmtich habert sich cwtrf) jiidische Bllätter ansgesprochell. Der Berbanö dentscher Jndeir hat die B'eschlwerd'ell in einer Deittischrist an das Hübg-c'ordllet-ell'hV.ills niederg-ele-gt und zrun m'r»tde- 'st-.'.u ecke di.nhörN'Ng der jü-dischell Schütisoziietäten 'über die 9t-ll-fl'ölfntrg ihrer Schnien nnd Bevwendlrrig ihres Bern'.-ögenS smo-re die WeiterbeM'fki'gmna der dort tätigen ordentlichen Lehrer im Lehramt gefordert, ferner die Ziltästigbeiit der Ä'-vl'e.-rrichtnng jüdisch-chrislbicher Paritätsschiulen als Geibri der Gerecht igle rt bezoichlret. lvegon'ü'ber der lde'lten-dmachnrig der M-o-i'i've des Schlrlgesehen-arr'nrs'es, daß in der Be-rsassting von jüdi'sche"n 2-ck'!tcschulell, von jüdischen Schnsbiudern mtd Leörern nicht die Rede sei, wird rnit R-echt betont: T-eii Bersassuligsgrn^tdsatz von der ELeichberechiigu r;g aller Staatsbürger ohtre Uleierschied des B-elenninisses scheine man im preußischen Knlinsnürfisteriluil gänzlich übersehell zn haben. Vllrrr zur EharMeristik der he-llt,igell Zustände -in, Reiche sei hier die Enistehnalgsgdschschte eines tllitnalnlvrdn'ärchens niiigeteilt: In Treysa bei Marburg rvnrde tut Hanse des angesehenen jüdi- ’Tc?vtt Känsmannes Benedikt Sirup das Dicnsiinstidche'.l vermißt. Da alles Suchen resiiltattos btieb, iliachte 'Ltrn-p dem Bürgernlsister die Anzeige. Am anderen Blorgen rlahm die Poltzes eine Heullsisnchlilig vor, bei der inan sogar im Keller nachgrnb. Die Uniersnchnng lvnrde am nächsten Tage lviederhvlt. zn-lrächst lvieder 0hn,7 Er.se.lg. Da kam der Siadtiförster alls den- Getdalllell, das He-n rrvchnmils urrd besser zn unteriillcheil, und fand das NilHchen lebend, aber anschesnend be- \ ivußtlvs tief im Heu versteckt. Der herbebgerin-sene 'Arzt boilstatierie sofort Irrsinn. Bon der Itirstält Hephaia ans wurde - das Mädchen in die Jrrensteilanstalt zn Marburg überführt lind liach acht Tagen entlasseil. Sotoeit der Tatl>estnn'd llach der einen Seite. Tatsache ist aber a-nch, daß scholl am Tage liach denl Bermissen deS Mädchens die Lüge des Blntmordes nnstrat. Man lief z'n'nl Bürgerm-e’iifl-cv und teilte ihm mit, daß die Inden das stvtädchell ernrordet haben, nun 'ssili Bbnt für Osterli z-ll g-e-brauchen. Alan drohte den J'nldell, mit Geuvalttiätigbeit gegen sie vorzngehcn, Ihre Habe zu vernichten, ihneli das Schicksal der russischen iJ'lliden zn bereiten. Und die Gebil>dete.n? Keiiner tritt dagegen a,ltf. Mali spricht voll cinicm „Schächtsall". Und die Geistlichkeit-' 'Ihre seelsorgerische Wirksamkeit bleibt alls. In Treysa ist Ntthe eine>etre!e-», aber die U-ulgeg-end ist noch in Gärnng. ,/So lve'it sind mir nun auch im prvtestall'tiisch'en Wjestdolltschkand gekonttnen." ruft die „Fran.ksurter Zeitung". Aber Treysa gehört zmll Walckkreise des Herrn Lieberman-.'l voll Sonnöliberg, der am 12. Dezemer int deutschen Reichstage bedinänngslvelse erklärt hat: ..so würde gegeli k>ie Jlideit nach dom, nnlgesch riebe neu Gesetze verfährell iteiden: iiver einen Inden totschlägt, beerbt thll." Wentarnt es unter solchetl Untständen nicht 'lollnderb, daß -die obere» Gerichtsbehörden eilten Mairrl, ivie den D r e s ch g r a f e n P ü <(' l e r von Kl-ettl-'Tlschirne ost>ettiativ protegieretl, indemi sie die lvegen genteillge fährt icher A>llfreizn.ng gegen die Jlidetl über ihn ver'hällgte sechsmonatliche Gesanglllshast itt einx gemütliche Festungshaft llntwalldettell?! Der Gras kennt das Leben in der Festungshaft bereits, er hat sich dariimen anßervldenckich lvrickgejühlt, irährev-d eo rlurt vor einer gentei n s nntetl Ge s ä r. gal sst rase an genisch e in l ich graute. Er 'kann nun ruhig eilten neuen „Ulk'' eniilverscn, die Leute von Berlin verhetzen; es geht ja nur um J'tldell. Sollte er wieder einmal mit dem „löosetze in KoUslikt geraten", so irerden die Nichte r den Wink, den sie soeben voll oben erhielten, relstar.dcn häbetl, nttd den edlen Dreschgrafen nicht erst zur Gefängnisstrafe 'verurteilen, er tvnln'ck ja zttm Schbllsse doch „ins Gemiitliche". Rafael. Vermischte Nachrichten. Achtung! Das „Jüdische Wahlrechtskonlitee für Oesterreich" hält täglich vorrnittags von 10 bis 12 Uhr in feinem Bureau, LLien, 9. Bcz., Türkcnstraße 9, 2. Stiege, 1. Stock, Sprcchstnnden ab, woselbst das Komitee- Mitglied Herr Dr. Paul W e i s e n g r ü n den Parteien in allen Wahlrechtsangelcgenheitcn zur Verfügung steht. Schriftliche Vtitteilnngcn sind an Herrn Dr. I. S ch a l i t, Wierr, 9. Bez., Währingerstrape 9, zu richten! Treffend. Bei einer Silvesterscier in Nachod er'su-chi-c nach erschöpftorn Pwgrarmn der in Nachod bclunnse An-kisemit lind Berbreiier des „Sbilj k qvenr-n" S. sin bei der Feier atl.-refendeS jüdisches Frstulein ir>n einen Tan-z. Doch das Fräulein, lvelckeS es sich tvohl gar nicht zur Ehre anvcchnete, daß dieser A-ntiseintt sich so weit hcrbeiließ, antw-vriete ihnt. gan!', gelassen ein „Souj k svemu" und gab ihnr den — verdic-ntcn Korb. Ist nachahrneirsir-ert. Woks ben Jehnda. Giuzelvercin „Fnnshans" des „Zion". Am 18. Immer 1900 fiudct im Saale des „Hotel Fuchs", Wien, 16. Bez., Mariahilt-erstmße- 198, die statuteumäßisie Geneealversamiusuusf. -des E-iuzelvereine-s „Fünfhaus" des Verbandes „Zion" statt, an die sich das Referat des JUDr. Martin Weis m a n n übe-i „I u. d c u s ch u tz und Ju-d'enrecht" anschließt. Ter Verein erwartet eine große Beteilisilma, da er v'ele politische Persbiilichk.itou aller Parteien 'dazu einlud. Beqiml halb 9 Uhr abends. Regiebitrag 20 H. Der Verein „Jehudah Halevh" hat in seinem neuen Lokale, 2. Bez., Nembrandtstraße 7 (Eingang von der Straße), folgende slurse eröffnet: I.^H e b r ä i s ch f ü r A n - fang er: Jeden ^vnntag von 1 bis 2 Uhr nachmittags und Freitag von 7 bis 8 Uhr ab.ndd unter Leitung des Hetrrr Israel Zwetschkenbanm. 2. H c b r ä i s ch! f ü r V o r g e s ck> ritt e u e: jeden Sonntag von 2 bis 8 Uhr Nachmittags unter Leitnng des Herrn^ stud. agr. EUcser Pickholz. 3. I' il bische Ges ch i ch t e: jedeir Sonntag von 10 bis 12 Uhr vorimttags unter Leitung des Herrn stud. phit. Isaak Barbag. Anmelbnirgeif für die Kurse ivcrden vom Schriftführer Herrn Jsak Gioß im- Vere'nslokale löglich voir 1 bis 2 Uhr nachmittags eickgegengenommen. Jüdischnationalcr Arbeiterverein (14. Bezirk, Ullnialinstraße 31, Kauerhof 10a). Am 26. Dezember v. I. veranstaltete der Verein in den- Vereinslokalitäten, 14. Bez., Ullmannstraße 31, Kanmhof 10 a, eine Makkabäerfeier, die einen ivürdigeir Verlauf nahm. Der Obiliann des Vereines Herr Markus Schaffer leitete den Abend durch eilte Festrede ein,'in rrelcher er unserer Vorfahren, der Vtakkabäer, gedachte, die für das Judentum Gut und Blut e nschteu. Befondets feierte er die Verdienste des größten Atachkommen der Vka-kkabäer, Theodor H e r z l, und forderte die Amvesenden> ans, int Sinlte Herzls fortzuwirken und stets ihre Pflicht gegendas Jndentunt zn erfüllen. Hierauf zündete Herr Kantor Schorn: die Chanukalichter an, worauf Herr Kantor Schreibsieiit' und desseit Sohn einige jüdische Psalmen, sangen. Herr Gustav Sptegler las 'hierauf unter allgemeiner Spannung Nvrk- Sieüters „Tote Frau" vor, welche Vorlesung den Beifall aller Aickveseuden fand. Den Schlußdes Abends bildeten Klavicrvorträge der Dalnen Adele Laibel und Chovre sonne huiitoristische Vorträge der Herren Rohr und Weinreb. Sonntag den- 14. Jänner 1900 um 0 Uhr abends Generalversammlnng inr Vereinslvkale, zti welcher alle Mitglieder ebenso höflich als dringend eing.laden werden, da äußerst ivichtige Gegenstände zur Besprechung gelangen. Juden! Leset und verbreitet die „Nationalzeitung

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