Neue Nationalzeitung
- Journal
- Neue Nationalzeitung
- Volume
- XVII (1915)
- Issue
- Heft 9 (7.5.1915)
- Date
- 1915-05-07
- Page
- Seite 74 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 74 .Neue National-Zeitung" Nr. 9 Kundmachung. ilenr (eigenes Haus) # 30 Zimmer, elektrische Beleuchtung, Bäder im Hause. # 8 Feinste Küche und Getränke. Gute Bedienung. { U! I in iL, finle Silase 3 am In StepliDietniäi): L.....M...MMW...MMM..M..MM? Der Krieg^SgrJ^ beschäftigt jetzt die große Oeffentlichkeit. Mit jedem Tage wächst das Interesse für Land und Leute, besonders für die Städte und deren jüdische Bevölkerung. Wer dieses Interesse befriedigen will, kaufe am besten die ungemein belehrende Schrift Unter jüdischen Proletariern von Dr. S. R. Landau da sie fesselnde Reiseschilderungen aus Russisch- Polen, darunter die Beschreibung der größten jüdischen Städte Warschau, Lodz, Czenstochau, Bialystok usw. enthält. Von dieser Schrift sind noch wenige Exemplare bei der Administration der „Neuen National-Zeitung", Wien, I., Oppolzergasse Nr. 4, gegen Vorhereinsendung von K 120 erhältlich. Abonnenten dieser Zeitung zahlen lediglich 65 h (inklusive Porto). Wiener Spar- und Kredit-Gesellschaft (r. G. m. b. H.) Wien I, Franz-Josefs-Kai 43 (träher Kreditinstitut für jööisdie 6euertetmbenöe und Beamte) gewährt Darlehen, eskomptiert Wechsel, Ubernimmt Spareinlagen zu günstigen Bedingungen. MORIZ LAZAR Streng beaufsichtigte und anerkannt "Uj>3 Selchwarenfabrik Telephon 16946 interurban 3etrieb und Versand: XX., Wallensteinstraße 45. Hauptdepot: IL, Praterstraße 17. Verkaufsstellen in Baden. Zufolge Beschlusses der am 20. April I. J. abgehaltenen fünfundvierzigsten ordentlichen General - Versammlung der Aktionäre des Wiener Bank-Verein wird die Dividende für das Jahr 1914 mit Zwanzig Kronen von heute ab gegen Rückstellung des die Erträgnisse des Jahres 1914 betreffenden Coupons der Aktien ä 200 fl. 400 K in Wien bei der Liquidator des Wiener Bank-Verein, L, Schottengasse 6, sowie bei dessen Depositenkassen und Wechselstuben, in Agram, Aussig a/E.. Bielitz- Biala, Bodenbach. Bozen, Brünn. Budapest, Budweis, Friedek-Mistek, Graz, Innsbruck, Jägerndorf, Karlsbad. Klagenfurt. Konstantinopel, Marlenbad, Meran. Pardubitz. Pilsen, Prag, Proßnitz, Salzburg, St. Pölten, Smyrna, Teplitz, Teschen, Tetschen, Villach, Wr. Neustadt und Zwittau bei den Zweigniederlassungen des Wiener Bank-Verein usw. während der üblichen Geschäftsstunden ausbezahlt. Die Coupons, auf deren Rückseite der Name des Einreichers ersichtlich zu machen ist, sind mit Begleitscheinen einzureichen, wozu Blankette bei den bezeichneten Zahlstellen verabfolgt werden. Wien, am 30. April 1915. Wiener Bank-Verein. K. k. priv. Assicurazioni Generali. Aus dem am 14. April 1915 der Generalversammlung erstatteten Berichte der Zentral-Direktion der k. k. priv. Assicurazioni Generali zu den Rechnungs-Abschlüssen pro 1914, dem 83. Betriebsjahre geht hervor, daß die Garantiemittel der Gesellschaft im abgelaufenen Jahre um K 24,035.471.26 gewachsen sind und am Jahresschlüsse die Höhe von K 480,984.656.23 erreicht haben. Auch im Jahre 1914 hat sich der Lebensversicherungszweig der Anstalt in sehr erfreulicher Weise erweitert; ebenso war in allen Elementarbranchen die Geschäftsentwicklung eine anhaltend günstige. Den Rechnungsabschlüssen sind im wesentlichen folgende Daten zu entnehmen: Die Prämienreserven der Lebensversicherung - Abteilung betragen K 419,031.610.88, d. i. um K 20,917.413.91 mehr als im Vorjahre und beziehen sich auf K 1,295.816.563. — Kapital und auf K 1,777.060.35 Rente. Die Reserve für schwebend gebliebene Schäden beträgt K 10,351.818.62. Zur Deckung der am 31. Dezember 1914 laufenden Risken wurde für die Feuerversicherung eine Prämienreserve von K 15,485.810.20, für die Einbruchsversicherung K 1,032.082.74, für die Transportversicherung 462.906.32 zusammen K 16,980.799.26 (gegen K 16,912.608.35) zurückgestellt. Die Prämienscheine und die in nachfolgenden Geschäftsjahren einzuhebenden Prämien aus den Feuer- und Einbruchsversicherungs-Branchen betragen K 156,652.322.43 gegen K 160,198.898.15 am Schlüsse des Jahres 1913, und blieben aus der bilanzmäßigen Abrechnung gänzlich ausgeschieden. Die Gewinnreserve beträgt K 7,971.112.52, die Reserve für Kursschwankungen beträgt K 1,148.309.96, die Immobilienreserve beträgt K 2,425.075.01. Die Gesellschaft gewärtigt an jährlichen Prämien nebst Zinsen über K 100,000.000.— aus sämtlichen Zweigen. Durch die im Jahre 1914 für Schäden bezahlten K 48,992.434.88 erreicht die Summe der seit Bestehen der Gesellschaft vergüteten Schäden die Höbe von K 1.212,012.598.55. _ Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 1884 ex 1915. Wien, 29. April 1915. Kundmachung. Der Kultusvorstand bringt hiemit zur Kenntnis, daß in Gemäßheit des § 91 des Statutes der israelitischen Kultusgemeinde Wien die Rechnungsabschlüsse über Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde und sämtlicher unter Gemeindeverwaltung stehender Fonde und Anstalten für das Jahr 1914 vom 29. April 1915 ab durch 14. Tage im Sekretariate der israelitischen Kultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengasse 4, III. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12: Uhr mittags vormittags zur Einsicht der Gemeindemitglieder aufliegen. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. gr. Der Vorstand där israelitischen KuttusgemBinde, Wien.