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Neue Nationalzeitung · 1911-02-03 · Heft 3 (3.2.1911) · p. Seite 12

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Journal
Neue Nationalzeitung
Volume
XIII (1911)
Issue
Heft 3 (3.2.1911)
Date
1911-02-03
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 „Neue National-Zeitung'' Nr/3 bisfe der Ausgetretenen. Vom 9. bis 31. Jänner 1911. (Nr. 10—44.) Agular Hermann, Chemiker, geb. 3. April 1885, Wien, VII., Siegmundgasse 5. Richter Johanna, Private, geb. 19. November 1869, Wien, VII., Gardegasse 3. VVinnik Chaim, Drogist, geb. 19. Februar 1861 in Przemysl, IX., Spitalgasse 9. Sfissmaud Bertha, Sängerin, geb. 30. Juni 1886 Wien, II., Venedigerau 4. Menkes Josef Schlome, k. k. Oberofiizial i. P., geb. 1. April 1858 in Lemberg, XIII., Gurkgasse 6. Bonhordi Stefanie, Näherin, geb. 11. April 1869, Wien, XIV. Schweglerstraße 10. Winkler Kamilla, Fabrikantenstochter, 22. April 1892, Wien, IV., Brahmsplatz 7. Gessier Gisela, ledig, Private, geb. 2. April 1887 in Freudenthal (Oest-Schlesien), VI., Kaunitzgasse 35. Goldschnitt Marianne geb Kahnemann, verh., geb. 17. November 1884, Wien, III., Neulinggasse 18. Goldschmit Wilhelm Ernst, verh., Privat, geb. 8. Mai 1873 Ludwigshafen a. Eh. IIL, Neulinggasse 18. Goldberger de Buda Paul Philipp, ledig, Chemiker, geb. 14. Jänner 1881, Wien I., Zelinkagasse 2. Kohn Max, verh., Beamter, geb. 27. Juni 1871 in Temesvar-Gyarvaros, Ungarn, XX., Klosterneuburgerstraße 107. Klötzel Klara, verh., Kaufmannsgattin, geb. 10. Dezember 1860 in Botuschau, Rumänien, IX., Währingerstraße 20. Kremnik Dr. Alexander, ledig, prakt. Arzt, geb. 17. Juni 1874 in Moskau, TV., Favoritenstraße 21. Mühltau Amalie, verh., Privatbeamtensgattin, geb. 29. Oktober 1859, Wien, IV., Mollardgasse 9. Mynatt Marianne, evang., geb. 27. Februar 1904, Wien, III., Marokkanergasse 1. Mynatt Bianca, evang., geb. 8. April 1907, AVien, III., Marokkanergasse 1. Mynatt Marianne geb. Kauder, verh., geb. 22. September 1876, Wien. III., Marokkanergasse 1. Neutra-Neutra Josefine Therese, ledig, Private, geb. 19. Jänner 1886, Wien, IL, Taborstraße 72. Nettel Friedrich, ledig, Ingenieur, geb. 3. Jänner 1888 in Königinhof, III., Löwengasse 25. Pfalzner Helene, ledig, Kontoristin, geb. 4. Mai 1888, Wien, IV., Mostgasse 9. Reichmann Eduard, ledig, Student, geb. 20. März 1891, Wien, L, Schauflergasse 2. Spanter Ludwig, ledig, geb. 15. Jänner 1882, Wien, Ottakring, VIII., Albertplatz 1. Wolf Robert, ledig, Agent, geb. 4. Juli 1887, Wien, I., Stadiongasse 4. Spitzler Else, ledig, Private, geb. 2. Jänner 1883 in Landshut, II., Kronprinz Rudolf straße 12. Herlinger Alfred, verh., Geschäftsmann, geb. 15. November 1876 in Wirbitz (Oest.-Schlesien), XVIII., Eduardgasse 9. Muhlrad Margarethe, ledig, Private, geb. 16. Juli 1885, XIII.. Rosentalgasse 8. Jerusalem Elsa, geb. Kotanyi. verh., Schriftstellerin, geb. 23. November 1876, XVIII., Hasenauerstraße 43. Tintner Margarethe, ledig, Private, geb. 15. Jänner 1889 in Prag (Karolinental), I, Domgasse 6. Meisel Helene, ledig, Studentin, geb. 6. März 1887, IX., Höfergasse 13. Reiner Karl, ledig, Aufleger, geb. 20. April 1881 in Mokrin (Ungarn), IX., Berggasse 37. König Stefanie Antonie, ledig. Hilfsarbeiterin, geb. 28. Oktober 3888, IX., Bründelmühlgasse 15. Bing Waldemar, verwitwet, Bildhauer, geb. 5. Mai 1843 in Trebitsch. Patient im Allgemeinen Krankenhaus. Arnberger Henriette, ledig, Private, geb. 4. Dezember 1890, X., Favoritenstrasse 100. Fischer Leopold, verh., geb. 29. Oktober 1877, VI., Bürgerspitalgasse 21. Zeitschriffen-'Rundschau. Die Vertreibung der Juden aus Russland. Unter diesem Titel veröffentlicht die Berliner „Jüdische Rundschau" einen bemerkenswerten Artikel in ihrer letzten Nummer. Der Verfasser des Artikels soll eine hochgestellte jüdische Persönlichkeit in Petersburg; sein, die offenbar mit den Intentionen der russischen Regierung genau vertraut ist. Nach ihm besteht der Plan der russischen Regierung, den sie mit ihrer unaufhörlichen Drarigsalierung der Juden verfolgt, in nicht weniger als der völligen Vertreibung der Juden aus Rußland! Wenn man bedenkt, daß allein im Laufe der letzten Jahre zwei Millionen Juden'Rußland verlassen haben, so gewinnt die Behauptung des Verfassers, für die er eine Reihe gewichtiger Belege bringt, hohe Wahrscheinlichkeit. Der Verfasser erklärt, es sei noch heute die .feste Absi c h t der russischen Regierung, durch alle ihre Mäßnahmen gegen die jetzt sechs Millionen Juden Rußlands das Programm des berüchtigten Pob jedonoszew durchzuführen, der die Judenfrage in folgender Weise „lösen" wollte : „Ein Drittel der Juden soll auswandern, ein Drittel den Hungerstod sterben und ein Drittel sich taufen lassen!"... Notizen. Jüdische Bühne, (Regie M. Siegler.) II., „Hotel Stefanie", Taborstraße 12. Ab Donnerstag den 2. Februar täglich: „K ö nig S a 1 o m o n", Operette von Professor H o r o w i t z: — Sonntag nachmittags halb 4 Uhr: ,J e s chi w e B u cher" von Z.Kornblüth. — Dienstag den 7. Februar, (zugunsten des Vereines „Ansehe Dath wu Zedek"): „Dus Pintale Jüd" von J. Ther. — Mittwoch den 8. Februar: „Mensch solmen sein" von M. und A. Schor. — In Vorbereitung: „Jehuda und Israel". _ Briefkasten der Redaktion. B. in Czernowitz. Das Buch soll demnächst erscheinen. Wir haben den Verfasser von Ihrem Wunsche verständigt. — Dr. B. in L. Unseres Wissens ist das Buch selbst in der zweiten Auflage nicht mehr im Buchhandel zu finden. — M. G. Es gibt zweifellos eine jüdische Umgangssprache. Millionen Juden in Rußland und Hunderttausende in Galizien kennen kein anderes Verständigungsmittel; sie sprechen und denken nur in dieser Sprache. Eingesendet. iÖAvS^ENERS) ETABLISSEMENT M0BEE NERKLR; VI-MAQAHILFER5: SrßASSE31'LIEFERTi MODERNE MEISTER! rWAUS6EFÜHRTE: W-IMLN6SEIMRICHTUN6EN: ÜBERRASCHEND BILLIG! Vg§) ' Cs5> Hochfeines natürliches Tafelwasser \f \ L 1 ~ Natürlicher K nwpsÄ™ J ilWJlWllV Lirhion-Quelle. von Klösterle bei Karlsbad. — Ueberall zu haben, Niederlage: Wien, I., Sonnenfelsgasse 4.

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