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Blau-Weiss-Blätter · 1923-07-01 · 5 (7.1923) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
1 (1923-1924) Neue Folge
Issue
5 (7.1923)
Date
1923-07-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Ersatz: Durch Wurfspeere, an denen eine geeignete Vorrichtung: zum Aufhängen der Zeltbahn angebracht ist oder durch starke Baumäste in der Länge von 4 zusammengesteckten Stäben. Stäbe und Heringe in passenden Zeltbeuteln (aus alten Militärbeständen) unterbringen, nicht lose im Rucksack tragen. Jeder Beutel enthält 4 Stäbe und 4 Heringe. Genügend Ersatzstäbe und -beringe mitnehmen, da bei ersten VersuchenNviele zerbrechen. Zeltbahnen und Zeltzubehör können durch Händler, die Heeresbestände aufgekauft haben, bezogen werden. Auch durch die Ausrüstungslager der Jungdeutschlandgruppen und Neupfadfinder. Die Zeltbahn und der Zelrbeutel müssen ein Eigentumsvermerk über Ort und Zug tragen, außerdem empfiehlt es sich, sie mit fortlaufenden Nummern zu versehen, z. B. Breslau IV 6. Die Zeltbahn wird einem Einzelnen anvertraut, der dem Zuge für die Instandhaltung verantwortlich ist. Auf 3 Zeltbahnen sind 2 gefüllte Zeltbeutel zu rechnen. Der Zeltwart muß eine genaue Liste über die Verteilung des Zeltzubehörs auf die einzelnen Jungen führen. Er hat darauf zu achten, daß jeder sein Material gut in standhält. Bei Beginn des Lagerbaus sammelt der Zeltwart von allen Jungen das Zeltmaterial und die zum Bauen notwendigen Werkzeuge (s. weiter unten über Werkzeuge) ein. Er verausgabt dann das Material an die Bauleiter der einzelnen Zelte. Während der Dauer des Lagers verwaltet er das Werkzeug und das Ersatzmaterial. Werkzeuge: 1 Säge, Spaten (möglichst mehrere), Aexte, Hämmer (können erspart werden, wenn die Axt der Schneide gegenüber hammerartig ausgebildet ist). Hämmer vollständig aus Hartholz sind denen mit eisernem Kopf vorzuziehen. Beim Spaten und bei der Axt ist die Schneide durch ein Futteral aus starkem Leder zu schützen. Beide können dann am Gürtel angehängt werden, und zwar seitlich an der Hüfte, damit sie beim Laufen nicht gegen das Bein schlagen.-Der Hammer findet am besten im Rucksack Platz. Die Zeltbahn wird einfach gefaltet, dann zusammengerollt und zugleich mit dem Zeltbeutel, der zwei kleine Riemen besitzt, auf den Rucksack geschnallt. Man bringt zweckmäßig am Rucksack neben den Taschen 2 Riemen zur Befestigung der Zeltfbahnenden an. Zu beachten ist, daß die Schnüre der Zeltbahn nicht herunterhängen: sie müssen beim Einrollen der Zeltbahn mit eingerollt werden. II. Voraussetzungen für ein Zeltlager. 1. An zahl der Zeltbahnen: Für je 5 Aeltere eines Zuges sind mindestens* 4 Zeltbahnen mit Zubehör erforderlich, (lieber die Platzausnutzung in den einzelnen Zeltformen s. III.) 76

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