Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 23 (18.8.1939)
- Date
- 1939-08-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. *3 lS.VIiI.193» JÜDISCHE WELT RUNDSCHAU Seit« $ Notizen der Woehe .frrunaton, 15. .<%ugn*t fluchllingsptohhme andwrmärla Wir sind gewohnt das Problem der Flüchtlinge und die Frage ihrer Unterbringung als eine ret^ jüdische Angelegenheit zu betrachten. In der Tat stellt ja da« jüdische Fliichtiingaproblem heute rein quantitativ und durch die hesonderen Umstände, die zu der Austreibung des mitteleuropäischen Judentums geführt haben die markanteste Seite dieses Problems dar. Dennoch dürfen wir nicht übersehen, dass es gleichzeitig eine Reihe anderer ¥ lücht lingsproblenic gibt, die die an dienen Dingen intereiisierten philanthropischen und politischen Organisationen beschäftigen. In diesem Zusammenhang erwähnen wir — neben den Problemen der chinesischen und abessinischen Flüchtlinge — die Frage der apanischen Flüchtlinge, soweit sie nicht repatriiert werden können oder wollen. Hier hat zum Heispiel Mexico einen Beitrag zur Lösung des Problem«, gegeben »und bereitet die Ansicdhtng spanisch - republikanischer Flüchtlinge vor. In nächster Nähe von Palästina ist ein FHichtlingsproblem durch die Angiiederung des Gebietes von A 1 exandre tte an öie Türke» entstanden. Fast die Gesamtheit der in diesem Gebiet lebenden Armenier hat Alexandrette verlassen und ist nach Syrien übergesiedelt. Die Erfahrungen dieses Volksspjitters aus der Zeit des Weltkrieges haben die Armenier bewogen, erneut zum Wanderstab zu greifen. Auch eine,Anzahl arabischer Familien hat Alexandrette verlassen und soll in Syrien h2W. in Transjordanien untergebracht werden. Alle diese ....WiMiderungahewegungcn halten sich jedoch quantitativ in verhältnismässig beschränktem Rahmen und können nicht mit der Austreibung der Juden aus dem Hitler- Reiche verglichen werden. Sie zeigen die Labilität der nationalen Verhältnisse an vielen Punkten der Welt und sollten ihrerseits dazu beitragen; das moralische Gewissen des Teiles der menschlichen Gebellschaft, der Überhaupt Verständnis und Gefühl für das Schicksal der Sehwachen aufbringt, zu schärfen, um nach allgemeinen Methoden zu suchen, die zur Losung der Flüchtlingsfragen beitragen können. Am dmn Strand geworfen/ o Immer neue Nachrichten dringen zu uns von Schiffen, die auf dem Meere kreuzen, beladen mit einer Last, verzweifelter und verhungerter Menschen, die nichts an-1 jeres wollen, als einen Hafen im buchstäblichen Sinne t>3 Wortes zu finden. Allein im östlichen Teil des Mittelmeers , befinden sich gegenwärtig sechs Flüch\Uingsschiffc dieser Art auf der Suche nach einem Ort, wd, ihre menschliche' Fracht abgesetzt werden kann. Man hört von Aus-; Brüchen der Verzweiflung der Passagiere. Ge-1 (egentlieh hat man nicht mit Unrecht diese Schiffe als! moderne Sklavenschiffe bezeichnet, und man-1 :he Vorgänge, die im Zusammenhang mit diesen Transj porten in der Öffentlichkeit bekannt geworden sind,} scheinen eine solche Bezeichnung zu rechtfertigen. Vor! wenigen Tagen trafen die Passagiere eines Schiffes in; einiget! Rettungsbooten im wahren Sinne, des Wortes nackt und b I o s n in Haifa ein. Sie kamen nur mir ihren Badesachen bekleidet an Land! Welc\i ein Grad des Elends! Menschen, die vor wenigen Jahren, ja Monaten noch zum grössten Teil ein Leben bürgerlichen Wohlstandes und einer vermeintlichen Sicherheit geführt hatten, werden von den Wellen des Schicksals aller äusseren Güter entkleidet an die Küste Palästinas geworfen. Wer angesichts solchen Vorganges nicht aufs tiefste erschüttert ist über die Grausamkeit dieses Geschick s, vermag wohl überhaupt nicht die Tragik rijensehlichen Levens zu erkennen. Die Juden Palästinas, djte den Unglückliehen erste Hilfe leisten, sie bekleiden unddhren Hunger stillen, erfüllen damit ihre Menschenpflichtt Wir glauben aber, dass nicht nur das jüdische Vo 1 k in jenen Teilen der Welt, in denen es noch unter verhältnismässig gutta wirtschaftlichen Bedingungen lebt, das lRUd der Nackten und Elenden, der Halbverhungerten {und durch monateiange Irrfahrten Zermürbten deutlich j.vor Augen haben rnusa, sondern dass d i e W e 11 .•■ dalvou Kenntn'13 nehmen sollte, was hier geschieht/" Man j ist abgestumpft gegen menschliches Elend, und denntoch sollte dieses Bild die Herzen erschüttern! ' ■ ■ \ Schanghai sperrt steh cb \ D:o Suche nach Land wird von den Juden in allen TeJcii der Welt fortgesetzt. Wo nur ein schmaler Spalt sich öffnet, versuchen sie unterzukommen und wieder ein neues Leben aufzubauen. Trotz allen Reden und Erklärungen, die von Staatsmännern und Regierungen abgegeben worden sind, scheint sieh aber die Möglichkeit immer weiter zu verringern, in der Welt drausson Ifuss zu fassen. So kommt jetzt die Nachricht, dass die Internationale Zone von Schanghai binnen kurzem air neue ■ Zuwandere* gesperrt wird, ">ie Berichte, die von dort zu uns dringen, sind erschütternd genug, besteht doch keine Möglichkeit für d*3 mittellosen Emigranten, in Konkurrenz mit den chinesischen Löhnen zu treten, und bietet diese Stadt für Zehntausende neuer Zuwandern* kein genügend breites Feld wirtschaftlicher Betätigung. Die Flucht in den Fernen Osten war ja nicht einem wirtschaftlichen Gedanken entsprungen, sondern nur dem Zufall zu verdanken, daüs diese im Kriegsgebiet liegende Stadt ohne Visum zu erreichen war. So bildete sie «in Asyl für die aus den Konzentrationslagern Deutschlands entlassenen Menschen, bei dessen Erreichung man naturgemäss zunächst webt ä:»r.aeli fragte, webbe Wirtschaft1 :>hen Asoek' > das .AMEHH l AHO THE nmilGEKST9; MiUmbereUmvknU und Hedemken taut« Adamic. <»in amerikanischer rfchrirt.MieUrr. «ler **»hS-; <Wr Ku*. reirhe bf ftrhtlich«* Beitrage zu den F^nwundiVuniMprohlemcn \ »thhing t!**r .M<<HhrM<f>Uen i'iner liVr^t'T<*u der Vereinigten Staaten geschrieben hat. «rerofTcnthcht in der j potitik au^er *U>r Zu! n«u:it{ tt«*r u (n<l>*r -n Reibe amerikanischer Publikationen, die «ich mit dem Rei lnt»»re!«üe. Obwohl rr ein Mehr wtt'i>-h*-:*-*«i / fugeeproblem beraten, eine neue Schrift: .Antcrira and the : ins Feld führt: Die Ver«r.»«<iernng doa -tnv-i Refugees-* t Public Affair« Pamphlet.'« Na Ti 1*9:59). Adamic! rums, besonder«! mu h durch Vcr>i■■:;y,n\r-n x betont eingangs Amerikas Tradition als >VayI für die Verfolg- [ innerhalb der USA, dio bisher in <*t -"ic i M iL t.»*n und gibt interessante Mitteilungen Uber die gegenwärtige Kinwanclerung. Nur 4« TrtT Menschen sind von 193.1-3.4 nus i «fcofrage Deutschland und Osterreich In dt« Vereinigten .Staaten nlngewamlert. H4.*>. 19.14: .1744 '\mr>: .VtfS. Ml«: Gß-\2 IM"' 11536, 19.18: 17S0S». Da dio deutsche Quote. 27 370 pro Jahr betrugt, sind naheiu 120 000 Vuiamoglichkelten unau-igenutzt geblieben, denn 1«4 noo Menschen hatten von lf».T1 hi* 1P3S innerhalb der Quote einwandern können Kine volle lie:«*»m Krgebm« r-owinnt Adamic* Auf* Kittv/andertinKM« i!" theoretlachea iv'i.esit hlerfüt n Konfigolde» Auslan'l : R*»fu- Irtrt 'N^tionil f!oordlnatlng CommlUtM» für Aid to II t>v. s nnd Uniigrant» Coming fron» fJcrrnany' »lar. den Uber'So jadiü.li» und nicht- Jd'tche Organl'-at'onen m$»-i< hlour t -lud t'tittt >r V\ ert winl bcflumlera darauf gelagt. durch dio Vnl>sr\>rii\[iu;\v> von flefu»;:ee.i keinen uwnk{nn-!cft'>n Arhtu'ttrianr ~m vrürftnijcn. (teradr tu diener l>it hat in ..'."um;»' Ifiitory" vor kurseri K«tlo.t»en lind AdaTtic n^-ilt vi um di U u\ Ihabui.i: den Vereinigten rtta-itoh i\r\v, Wahrnehmung der Quote i.«t erst in dem am .10. Juni 19.19 i ein nichtJudiM her Autor, Dr Henry Smith I« e I p endenden Kmwanderungsjahr erfolgt. Hieraus erpht «ich nl* ' Cesamtr-aiil der seit 19.13 Eingewanderten zirka 75.000. Im Zusammenhang mit »ler <;e**mt«»in Wanderung i«f. i beachtlich, das« die Einwanderung au« Deutschland und i Österreich dag Verhältnis der ungelernten gegenüber j den gelernten, akademischen und freien Berufen anj gehörenden Einwanderern beeinf!u««t. Hie hat die «ehon! fleit Jahren herrschende Tendenz einer Zunahme der letzteren (Sekretär de* Federn! Council of (:h»irche.j), eln«n mat«?rl«Jreichen apologetischen Bei traf»; "Phono Ormnii RcfugeW7 veröffentlicht, in dem M.'Klärungen führender New York«* Fin.icn gi'gVn derartige Ccrtichtc ervvalmt werden, eine Verj her..«ritrg der »merikans:; ncr» C-e.*itifullieitavriiiiltfii.i«e. be«on* der;; in iismüichen DlMnktcn. au« der Zuv/anderung der etwa ilKK) eingewunderten At/.te erw.irt«t wird und in dem ferne! nun einer gerade begonnenen Uriteraiiehung des National Co« llruppen verstärk?, die heute die erste weit Überwiegen. ..Im; oedinating Commlttee eindrucksvolle LJ«iiipielc angeführt wer» ganzen", «agt Adamic nachdem er die Bedeutung dieser Fak-; den für die kulturelle Bereicherung der USA und für di« toren erklart und an einer Reihe von Beispielen illustriert hat. Schaffung neuer Arbelt«pl:l!?e für Amerikaner durch die <«rttti» wie die gegenwärtige Einwanderung Amerika bereichert, „ist 1 dung neuer Betrieb« von Üefugec«. Adamic hebt diese (.Jee« wahrscheinlich, da«« Amerika niemul* o» einer to kur,zvn i viichtM|'*unkte weniger stark hervor nl» dio bersriitif?.-« Warnunf Zeit ( ine mehr tcunsche-mwerU: Gruppe von tt i/endetnem ein- \ vor Gefahren die au« nlner u r» j; e u c h I c tc t e n Arbeit»» -.einen Lande etupfttnu''* Ä«t^ ah diene Kefuyeex von Drut.ieh* 1 Vermittlung entstehen könnten. Kr bcUtagt im folgendem land-. Nach einer Be«chreibuttg der• grö«3<?n Ilefageekrise Im; daa« dio BeachaiTung von .Mitteln für che ÜUfsarbait noel Jahre 19.18 und der Enttäuschung von Eviun kommt Adamic i nicht genügend koordiniert «ei. Dicte Koordinatlfm l.it inj auf di« amerikanuHchc otfentliche Meinung zur Frage einer; jüdischen Bereich durch den United Jewuih Appell .iei» dle> Quotenvergrunaerung zu sprechen. FUr eine Ver- : ««m Jahre erzielt worden. Aber «s wsAre ent«ch<.'idend wlchtlaj j:rosserung der Quote naoen sich ausgesprochen: "New York; wie Adamic anregt, auch noch zu einer Koordination mit dei Daily News" «über 3.000.000 Leser), „New York Herald Trij nichtjudi.'if lu?n Afittelbpsehaffung ::u g«Jansen. Kben.-io betleut hune' (durch Dorotny Thompson, eine der hervorragendsten; *f«m sind «eine beiden folgenden Anregungen: Adamic «chlleiwl Journalistinnen des Landen, die im letzten Jahre auch in »len dem Pinn Dr. Mlhott« (Ethlcal Culture S-ndety) an, eine» ihrem vielbeachteten Buch "Rcfugees Aimrehy or Orgnniza-1 ■ Refugee Center' In «Hier noch be.i :«;r a u n fi e r h n I b Nu« tion' für uns eingetreten ist», "New York Post" (durch Lud-! V o r k a zu «chnffon. der den Neuarikommendcn unentgeltlich« wig Lore rin prominenter Journalist von deut«''h-jüdl«*>h"r! w<>hn* l"ul H-hul-in^moghchkcitcn für die erst« Zeit bieten Abstammung) u. a. Unter den Gegnern einer Quotener- ' Weiterung wird die "American Föderation of Labor" und das I Committee of Indu.'jtrml Organization" (dio beiden (Jeanmtorgantsationen der nmcrikuniächen Arbeiterschaft» genannt, obwohl beide den dem Kongress vorliegenden Antrag für Zuladung von 20 000 Refugeelrindern auw«rhalb der Quote unterstützen. Allerdings itarf die nicht so sehr vom Antisemitismus i*l.i von dfn Wirkungen dsr wirtsehai ilichcn Krise beeinflusste Stimmung gegen eine Erhöhung der Einwanderungsquore nicht unterschätzt werden. Die Zeitschrift "Fortune' hat tut im April d-i Kröbern einer Befi i«idn;r der ofierilli< hen Meinung über ihre Stellung zur Erhöhung der Quote veröffentlicht. V i c r F unft c-1 w « ren % e g ■> n e i n e Bfhöhun g! \ 'Al'orc' rift.-. bt/.ug auh d.*.»v Befragung nirni auf 'iic Zulassung '■ i.inrl zugleich al.'i Vcrtcidlgungszentralo dienen l'r'li F<ir fordert forner eine landweito Unter.jiu.hung ubt?r dm örtlichen Aufaalimeffaiigkeiten, um so (;;*e pl;inma'u'Uge und d»n Bedurf- , m.'iMeti entspreehendo Verteilung und Einordnung der Refui i'ot i in den Vci einigten Staaten .u errn-1 hf-n Zum S< hluasj geht Adamic noch emmnl auf the Wrum ein r vergrosnerton! Einwanderung oln, dir: auch in „Header'» Dlgeat" in einem jArtfkfl „Dpen (Kii Door» To (J^rrnu.i Rffugei •mseiehniii Mi w.j.I ,u.d k<,m.r.t zu dem Ei^^iiil. V/> i > m.j gi.nser« { Einwanderung befürwortet, a s da.i Land nach du» Ergeh« i ni-iMcn der von ihm ftefordertwu Untorst:chting absorbieren j kann n.u-s mit t inem A n w h c h « - n des A n t i s c rn i - j t i .*( m ii ti reennen. Auf der anderen .'-'etu> durfa Amerika 'seine Trwätlior. n\ > Av/l nifht *»ufgob-n. Reinhohl Uetz (Ktiv/ York) Lehen in jener fremden Welt mit sich bringt, Nun. 'ichhfsfcon ,ich aufh dh* Tore doitlun, ohne da«-« datUr, andere Aus-A'e .e gegeben werden.! Zum Minderheitenptobiem Wir haben in uiwrcm Blatte vor kurzem auf die LeHondere Probletaalik der heutigen Minderheit e na 11 U - ation hingewiesen. Eine intereaaante Illustration z: diest-rn Thema, da» duuh d»e VertiMbung der Deutsehen auj Sudtirol euif so aktuelle B.dr utun& gewonnen ha', wird nruercnn<,s aus de/ S I o v ,i k v \ beneht'-t. Die Be Ziehung"»* der in der SJov.ik^i K bmd« n a n a r i s; h rn Minorität vur slo'w.ki-Lh« n Mrhihcit icheji»rn eru* u* yehr gespannt zu he.n. Im urijjaic-Ah'-n Panarnent kam di°.s 1 Angelegenheit yur Sura< he, und es wind» aurflulf-!'ih über die anti-ungatis he l'ronagandu in der Slovake: b rieh* et. Man muHj tu denken da.'.a ea fuh br rbei um Vorgänge handelt, die innerhalb eines gemeinsamen a u a a e n p o 1111 s c h en Raumes vor m'/i g» her». l»V ^etgt wh, das» aurh hier eine starke Labilität der nationalen Vu haltniaao Plai; g»gr«j"ffu hat, tutnteh* durvh die fd^ichrtehtüMg d»r nu-.st*npoliti«ehfn »<Jiruition aufgehoben wird. Der tWanko der nafem-d« i Toleranz und der Anerkinnunr? des Lebenaituhit'j n^tn-nab-r Mmdeiheituj als wichtig.1! Bausteine furdvin 'Uaatli« hen Auiba l sht i la.n in ein» t iha< histisclitn Welt nLht nioghch in dir d is nationale I'r.iuip bis zum uus.}ersien überspannt v/ird. Die Logt in Palästina Die La/e in Pa',ntina w»J In d^r iet;:tei Zelt dadu*cb ^.-kennzeiehr.et, dass der arabische Aufstand durch d'" mihittnsc hen Massnahmen im grossen ganzen z u :> a in rn e " g c b r o e h c n erseheint Selbstverständlich I ornmt a.i £'Uch heute noch zu größeren oder kleine»ei» (Jet<chten und /iusamm^nstos-ien, aber es hat den Anhthein, als ob es &ich dabei um Saubej ungsakt.onen handelt, die seihfit verständlich noch veihaltn's<nas-»ig lang'4 Zeit hindurch andauern werden. Leider gibt e<j daneben immer wjede. einzeln eTerroraktc auf dem Lande und in den Ftädten, die zu VerU^^n a.u M<*nsv.heuLU'n fuhren. Wir berichteten in der vorigen Auagaoe uner den abseneuhchen Anschlag im Jerusalen er .Sendehau«, dessen Aufklarung noch immer nicht gelungen ist. Neuerdings wurde in einer der belebtesten Stras,xa Jerusalems ein .schwere*» Bombenattental verübt, da« zahlreiche jüdische Opfer zur Folge hatte. Es ist gewisa schwer, derartige Atteotate Ibtolu* zu. verhindern; dennoch ist es für die Öffentlichkeit schwer begreiflich, das» in so zahlre.chen I'Mlb«n d.f T.ilfnwht ^ffruut \/erden mi'l v< „unh nv'l4,t ,','hng*. die Hir'« r.^rund^ <l*r Ait'nfate aufziikbire,!. Dadurch entsteht ein hohes Mass von Unsicherheit Im Publikum, das (Um Vertrauen zur Kxekuüvi: verliert. Di« Wiederherstellung oder wenigsteu-? Ai bahnung einigi r*nfi:iaen noimaUr V ihaltniatie im Liinde wurde ausserordentlich erleichtert werden, wenn cbeserr defuhl der L'u.iuhfiheu von h< il* n d(ir Kabul den mit ar>'*r Kraf! ent»jer'f ncer-rbeitt t v/ur 1^. Anleihe lür Tel-Aviv V/it bei j. »iren hf it m 1 " i h r d e j ht ,i d I T I'hind?ug<irinii ha! A^v.s ji i ) : fftii., 'e» wi/kheh' v.' tO it. I.e . t.;-.: -hu.fi ansi (bwubtr, d. i dt" e'gbsrhe Redet runven de.* ir r o«! f; c n An- I -A vi v in liohf von 070 (X)0 Dann Irina en nlfer fdan T<*l- < itv - il'jb* »ni d 't IC ^.'inleiation Der I lan wiul 'da .\ml 1 il r Ar-t <-roru Jifh<hf iJec - dun,, btl'n md'?uv,\( c h 4h > l n r Cu t o >\' huj va;>\ , n. iv, i inni.il d.*i t i hmuv< dieser S ladt aueh bti/j'vh un 1 \.irtf5 baf* »lao! vt' Tel-A . W'»toi^ ■ Knii.'L ia uf/. sbnU|)t '.Oii deutunjf, \:t ,?/ di.* V> n t t/ i f k 1 u n g 1 r d.fci h *ut}".-ii v/idn^'-n pon li-'i Cm jf.n-dri» "ort: r h reitet, Diej^r r«lLrv-i >v Jm»„ Mki,r„-/ ^"Ut mit!\inem FAnl von onur hab/u Mi loi Wund c'n d.-r tiaf"nd'-n Kol p* rftchunen dr\ juwi,i h .i Leb«M.* <m L. nde d,u, Au^h b'Hit* g«bt < t> (ii\ iMüti'Mi iwun * 1 Wac)i**i un der?A«dt, das jieh »uiiünihf, i<i Buüri, Wo, /.a>iL ü r* dol: irnenhert Die r:niv.amhu.ii; d-'r I n r/.«il Vun/ dr'ert sieh ja zum ru. * *n Tel in '>»* Aviv, A^.a-tl ü>durc\\ da.-: U h n dth-r;*th 11., .4 m ' '±nd r -r -:t» f»b r mit » h w« nvicfcf;»d' a sozialen i'ro b I e & - n S > t ehr man heul' um ih." l*> im;,' r»».-,cn wmpj, i»i '"u ungnvol! ist es df.'h, d."^ t u Ais>t 5 ''^S'iiio.-, t .w mdi .eher Lebt», krt« im Land' vo-band "i »«l, eU-i «xu-J *»'c|» b-rau.-* j-tarbe >o^iab- und w.il.ubaftlu he Kräfte enfwe K< It. Man hat gewiss m vylu iitnsicht und zum Teil mit fleht das Uf.ermasa.ge Wachstum dieser Stadt kutisiert nd linde* vieles an ihr unorganisch und un.:ehon; dei.noch stellt ihre E> twickiun»/ eine der g r »ast e n Leist u ngen in diesem lande dar. D.e Vitalität, mit der tu Tel- Amv immer Wied« i Neue;, gesehaffi n wnd, wt un Zeit hen für die unK"hrochene Kraft und den Mut der Menschen» d-e auch in dies* r Z*it nwht still steh. :\ wollen. Kä Ist notwendig, diese Tatsache der ziomstiscnen Bewegung stärker vir Augen zu fuhren, und es wäre r.i wUnachen. daas »w.h von selten der Regierung diese«;..;se Wcrit de* 4uf- »ue angemef^en unterstuUt w»rd.