Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 17 (7.7.1939)
- Date
- 1939-07-07
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 17, t.mi93§ JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU 8<?ite 11 s chuls-Tarasp chweiz D»« Heilbad in dei Hohensonne Gleichwertige Quellen wie K\RLSB%D oid MÄRIEN BAD HES Hotel Victoria Erstklassiges Famihenhotei, neuzeHVu.he.r Komfort, bei massigen Preisen. A. Kemper, Bea, SPORT-RUNDSCHAU U II I \ II K L W % I, II (Schwm) > Bar;t*ewt pftfew P^f; 4» tow fttrlwfe HOTEL MIKKICIIOIIX Modernst eingerichtetes Haus ' FS. Wasser in all. ^JJ 2 Zimmern od. Bad / Ornsscr Garten m. Liege wiese Äncrk. endkl Verpflegung b^mässlgen Preisen. Prnp Fntn F. Kahn K A IV II K II K T E *. i^r,,^ BKKNKK OBUKF.WD. S C II W E I Z, HOTEL DOLDENHORNJ?!'. ERFÜLLUNG IHRER FERIENWÜNSCHE!~ v 3 Moderner Komfort. - Eigener Park und Wald — Vorzügliche Küche ..... Jede Diät. Nächste* }M. Hotel vom Kongress. Für Kon ff res»- Itesucher Bpezialp reiset VERLANGE» SIE BITTE 1>K09FRKTS? Mit vorzügl. Empfehlung: PugatH4*h, Prop. Zahlungen für die J.W.R. Konto-Bezeichnung: JEW1SH NfWSPAPER LTD., JERUSALEM v (Verlag „Jüdische Welt-Rundschau") sfed i« leiste«! IN BEUIEN: PwtwiMckliCBto Brau*! Nr. M02J7. m lULIARIEN: PoatockeckkMto Soft« N r 3*17. m FRANKREICH: Auf da* Bankkonto der J.W.R. Nr. 44.582 bei der Banque jördiin S. \., 3-5, Rae 81. Georg.«*, Pari», oder direkt an die <iettehift»»t#lle d. iWP; (19, Rue du Croisaant, Paria 2*). IN DANEMARK : PontKcheekkonto Kopenhagen Nr. 149 45. IN HOLLAND: Postscheckkonto Den Haut; Nr. 323167. IN JUGOSLAWIEN: An Agentie A v a! a A G. Beograd. Frankopanova 23 (Postst'hekkonto Beograd N>. 56.306). IN LETTLAND : . Postscheckkonto Riga Nr. 6838. IN PALÄSTINA: Baakkoute* der Jewish Newspaper Ltd. hei : Eltern'* Bank, Tel-Aviv; 4. L. Feuehl wanger. tieaeraJ ConiMereial Baak, Jerusatan tuui Haifa; Jacob Japhet * Co. Ltd., J«rtt«alem-Ret'havia. IN RUMÄNIEN: Ar» Libraria S. Preuiinger, Cernautt, Pürumbescu 6, (Postscheckkonto Nr. SO 364), IN DEN SCHWEIZ: PoftUcheckkottto Zürich Nr. VIII 27 850. IN UNGARN: An Kunstädtcr.s Zeiiuugsexpediltions-Bureau Budapest VI., LKzt-fereuc-ter 16.1.18. Amgmkm wkere* ZahlttefJeft fofgf / Zahlungen aus anderen Ländern erfolgen durch internationale Postanweisung ~- Po&lal Order — Bankscheck — Banknoten usw. AUS EUROPA (Vnm* Gros«-Britamiien) i an die Gesehäf tsaLdle der J.W.R.: 19, Rue du Croii»saut, Paris 2* AUS DEN ÜBRIGEN LANDERN: An die JewLsJi Newspaper Ltd., Jerusalem, P, 0. B. -689.! SCHArrtTNO ELVES ZENTRUMS ITR PHYSISCHE I ERZIEIH N<i IX EREZ ISRAEL | Der Wiud I. c n m i Itftt eine Zentral*» eu> für physisch«; Erziehung geschaffen. deren Leitung .Dr. Ernst* Si mo n, l>t } Aviv, übertrafen wurde, f >r. S i m o n, der einen hervorj ragenden Ruf. als Hpor t - W issenschaftler und Pädagoge genieast. verfügt über ein«; umfassende Kenntnis des Ihm über* , tragenen Arbeitsgebiet«. Er hat alle C.rundsvsf'eme Unrper• lieber Erziehung in Europa, besonders in Deutschland, Dhiict mark. Hchwedew und England, studiert und »Ich als Sport- ' arr und Sportlehrer einen guten Namen geschaffen. Er ist {au» (ier Makkabl-Hewegung In T>eut*>ehland hervorK«:.?.')«^e»t I und gehörte in den Naehkrlegajahren xn den bwütf-n Mittel*! .itrecken-ljiufern von Deut.ichlantl. Für den Bar Koehbn! Berlin »ind Bar Koehba Mt.ndien gewann er vrewehiedena Mi: Istertitel von Brandenburg und Bayern. Seinen grünsten sportlichen Erfolg errang er bei d«n Ausscheidungen für die loJvmplaehen .Spie!« in Göteborg, wo er den seinerzeit beftten T-.ufer Deutschland.H. Dr. Otto Peli'/er. besiegte.; Dr. Sl rutin U hl langer *U «in*m Jahrzehnt In; Palästina. Kr war hier u.a. am Nathan-Strauas-lnatitut i» Jerusalem und an der Birnm-Srhide in Haifa tütig. | In seiner neuen Tätigkeit wird er ein reiches Arbeitsgei bie» vorfinden. Eine der dringendsten Aufgaben besteht in; «er Ausbildung von . Jnstruktoron für das Turn- und Kporli v/esen. ferner In d*r Krweitcmng des Turnunterrichts. an de«; Schulen des Landes, I>uruber hinaus werden die fragen der (körperlichen Erziehung der Jugend ausserhalb der Schule; zu der Tätigkeit von Dr. Simon gehören. | Mit dem Zusammenbruch der Zentren der Jüdischen j : Sportheweeuni» in Mitteleuropa hat dee jüdisehe Hporlt j<tine l (Organisatorische Grundlage verloren. In alle Teile der Welt; j sind heute die aktiven .Sportler, Organisatoren und Funktio- ' i näre, kurzum die Träger der Arbeit, versprengt. Der innere j! Wert der Regeneration^-Bewegting des jüdischen Volkes ist i auch In der Emigration nicht verloren gegangen. In ihrer 1 neuen Welt finden sich die jüdischen Sportier Europas wieder | zusammen. An vielen Orten sind Sportvereine ins Leben gei rufen worden; soweit sie bereits bestanden, hat ihr« Arbeit | durch den Gewinn neuer Manschen, die über g.rO**e hennt- I nisse und Erfahrungen verfugen, neue Impulse erhalten, j Es wäre verfrüht, bereits heute ein Urteil über die Kr- \ gehnisse der Bemühungen der europäischen Sportler, in ihren neuen Heimatländern jüdische Sportorganisationen aufzubauen, bezw. sie mit ujuera Leben zu erfüllen, zu füllen. Dem objektiven Beobachter bietet «ich jedoch ein interessantes Bild, das eine eingehendere Betrachtung verdient. Der jüdische Sportler, der In den Makkabl-Vereinen Mitteleuropas den Weg der Erziehung zum jüdischen Volkstum gegangen Ist und sich zur zionistischen Idee bekannt hat, wird — wie die Berichte beweisen - auch in seiner neuen Heimat dem nationalen Gedanken treu bleiben. So verschiedenartig auch die Verhältnisse sein mögen, unter denen er sich eine Gemeinschaft aufbauen muss; er wird sich »teta semer Vemaltcorfu«« aearntiher alle» nationalen Auf- (Hilten des jüdisrAe» Volkes 1mwu»*t sein und im diesem Quinte seine sportliche Arbeit leinten. So erfreulich es ist, dies« Tatsachen aus vielen Berichten zu entnehmen, die beweisen, dass die Arbeit früherer Jahre uhtvr anderen Vöruwf&miiiiifigen nicht vergeblich gewesen »St -— genausowenig dürfen die negativen Seiten der .sportlichen Entwicklung in manchen Landern, In die jüdische Sportler gewandert sind, verschwiegen werden. Bei aller Würdigung [der kulturellen und sprarhllehen S« hwierigkeiten. r.üt denen j'.er Einwanderer zu rerhm-n hat, und «be et verständlich; nun hen, dass?r »hfam;s «u-h seine Gemeinschaft in «dnem Kreis «ticht, wo seifte Mut.ter*pr«< he ^esprochen wird: das» heule noch s. H in Amerika. Klubs gegründet werden, dis vom Geist der sogenannten neutralen jüdischen Sportvereine In Deutschland getragen sind, aeißt, in wlewe.» Gedankengänge einer gewiss nun vergangenen Perlöde ad absurdum geführt werrbm können' FV^bw werden die» tfport* Verein« am Fehlen ihrer Verbindung zur jüdischen und Puch nichtjiidischeu Umwelt, zttsammenbrerhrn. tunlichst werden »her Mennehen auf einen Weg geführt, der ' vvangshkufig zu einer g*s?.Hge.n AiWlnamlersetxung Innerhalb eines Kreises gleicher Herbunft führen mos«. Sicherlich werden sn vielen Stellen der Welt neue Stützpunkte der jüdischen Sportbewegung entstehen, deren enger* organisatorische Zusammenfassung e'no wichtige Aufgabe Ist. Das Zentrum des jüdischen Sf^rt:» wird aber Kr«« fsrael »rln. Trotz der grossen rHumliehen Entfernung mtws Erex!»r«t?l das Kraftzentrnm darstellen, daa die Arl>ei. in der Welt atändsj? neu heJcbt tmd frische rmpuhw: gibt Dt« ErU< nntni.« der Verantwortung für dia aentralen Aufgaben kftroerliehei- Krzl«h«ng, fürdie - Führung <k r juitiasher. Spot theweKung in der Welt,, hat ttltumehr Iii ErCsJsr:.:cl ihren sü-idbaren Ausdruck Befunde«. Mit der Sebaf.'uttff einer Zentralstelle für physisch« E r;s $ e b u n g hat der W«ad I^uiai, db iMiehat« jUdiNv'-,^ Inj. wui, i.i « i'* (im nrr I u-»f i h ndö Nt'twi-Wligkeit erfüllt. I>1<» umfangreSehen Alift.ab^t'. dieser ' Kürpej schaft aeha'fcu ein fjrosses A»beiIsfeld, über da« an anderer 'gtett*--T^l^i£S|«oehen ..wird,. Die Tätigkeit dieser* Institution wird sieh In crsfsr UnU nur auf Erex Israel er«trecken können. Mit der Vi;:.■:m.ng_..... de DATO (Hanlialah technit olamin, seiner »v '.-»>«n WeU-Leifung, von Prag nach Tel-Aviv, hat der M n ki; übt« Welt verband zum Ausdruck gebracht, dasS »nmmehr di« organisatorische und sportliche Führung auf Ere'z Israel übergegangen Ist, Die Pberführung der HA TOnach Te.l Aviv erscheint umso natürlicher, nachdem sieh ot. 75\ dsr Mitglieder dieser Instanz, deren Earhwarte fruiier in allen Teilen Europas wohnten, in Palästina tu-finden. Es dürfte nicht alten schwierig seus, die Arbeit üer' S5en* tralMeile für körperliche Erziehung in Palästina mit. dem Aufgabengebiet der HATO In eine entsprechei.de Koordination zu bringen. Beiden Gremien bietet sieh ein sehr grosses Arbeitsfeld, das all« Aufmerksamkeit verdient. Allmählich beginnt sieh die Entwicklungzu «eigen, In deren Bahnen dar Wiederaufbau der national-jüdischen Sportverhände in der Welt vor sich gehen wird. Fnfi Uwlnsohn, HltX. UND NIEDERLAGE DES MAKKABI IN AUSTRALIEN . ' k\ Auch in ihrem zweiten Spiel in Melbourne könnt« die Auswahlmannschaft des Makkabi Er*K larae* -ßinen überzeugenden Sieg erringen. Die Repräsentativ^Elf de» Kreise« Victoria mttsste sich mit 1 :« geia hlagen bekennen. Der hohe Sieg des Makkabi wttrd« stürmisch bejubelt. Nach mehrtägiger Reis« traf das Makkabt-T««m um 1. Juli in Sydney ein und rnu»ste ohne Ruhepause zum Spiel jjt«"Ke/n »ilw ÄiB»w*sh!n»«nttss:haftvht. St^a.. ~£k*ulh-W*b»s an-, treten. Von dcü ResscHtrapazen ermüdet, zeigt« die Makkabi- Elf nicht ihre beste Form und unterlag nach aufregen« dem Spielverlauf knapp mit 4:fl.; PubhoücJ : Jcwiäli NcWöjfiäj.'fr Liu., JcrUöä«v«n, P.O.B. 659 Xjb geraßt: Raymond Laine, Paris. — lmpriuierie Centrale lu CrciMant, societ« nouveile, 19 rue du crotss&ßt, Pari«, i: Vom Einzelmenschen her DAS GEISTIGE ERBE JAKOB SANDBANKS Jakob flundhank ist - für unsere Begriffe - -;. uns allzu früh entrissen worden und zu den Vätern eingegangen. Er hat nicht viel Geschriebenes hinterlassen. Aber wer diese gelegentlichen Aufaäue, die zum grössttn Teil im Hapoel Hazair erschienen sind, durchliest, wird Itherrascht sein von der Einheit der Weltanschauung Jakob Sandbank« und der Einheitlichkeit seiner Konzeption unserer kulturellen Aufgabe in Palästina. Seine Gedanken kreisen um vier Ge- Jankenrcihen, die sich untereinander zu einem organischen Ganzen zusammenfügen: den ei*zeinen. Menschen als Träger des Geistes; die Angst davor, dxtss die Masse, die Anbetung der Zahl, die unsere 2*it charakterisiert, den Einzelnen und damit die Kultur vernichtet: das Verlangen einer arlxtüjen örtentientny der Juden, insbesondere in Palästina; und endlich die Konzeption einer jüdischen Kulturarbeit, die als „archimedischer Punkt" unserer gesamten Arbelt In Palästina, uns diese geistige Orientierunggeben soll, Der einzelne Mensch: wie bei A, D. Gordon. so kehrt auch bei Sandbank dieser Grundgedanke immer wieder, all« Bitdungsarbeit bekommt von hier aus ihren Sinn. „Die Hauptsache hei der Bddungsarbeit. schreibt er, ist nicht der Inhalt und nieh* das System, nicht die Vermittlung von Wissen und von Wert, sondern der Mensch. Bildung verbreiten bedeutet den .Menschen bilden. Die Endaufgabe und der Endzweck der Bildungsarbeit, muss die innere Befreiung des Menschen sein". Was bedeutet diese innere Befreiung des Emzehien? Sandbank konkretisierte: den Menschen auf« scbliessen gegenüber der äusseren Weit, ihm dazu verhelfen, i-dass er sieh die Natur unterwirft und doch auch dt« Grenze dieser Unterwerfung erkennen, in Ihm das Gefühl i.u allem Lebendigen, zur Pflanze und zum Stein erwecken und vor allem die Offenheit gegenüber allem Menschlich«», die Aufgesehloasenhett. die Bärcitsch&ft zu hören, zu vernehmen, uuen dort, wo die Sinne nicht mehr vernehmen können. In einem Aufsatz über das Radio zeigt er eben hier die Grenzen der neuen Erfindung auf; sie zwingt da« Interesac? das Menüehen kelt eines Gesprächs, wie sie das Buch gibt, da* eben dem i einzelnen Menschen zum Freund werden kann. Aus dieser Bewertung stammte Sandbank* Furchtvor : aller« Kollektiven, dm den Menschen zur gleichgültigen. SSJf« j fer herabdrückt, zur Schraube im Betrieb, Und nirgends! empfand er diese (Jefahr mehr als In der Arbeiterbewegung, i der er selbst angehört«. Sie hat, sr:hr«iht er, vom Kapiulisj mus diese kollektive Mentalität übernommen, ..Mich haben j «te verlasse»*' - -' sthreibt er in ein*»? hebräischen Wort-! spiel - „und meine Lehre haben mm bewahrt." Aber nieht nur der Satjaiismua, auch der Kaiic-nai^nm istvon der Krankheit des Zeitalters er f aus st worden. Wahrend A. D. Gordon »och dem „mechanischen1* Marxismus den .organischen" Nationalismus gegenübergestellt hatte, konnte Handbauk fehveiben: der nationale Gedanke war ein hum»niÄtiScher f ledanke und hat Hieb in einen animall-fchcu verw«ndelt. Er kehrt heute von kidlurelldu«torischen Kategorien zu zOO* logischen Kategorien zurück, indem er kein« höhere, den Völkern übergeordnete Instanz mehr anerkennt und da» Volk zum Gott macht, setzt er sich jedem geistigen Universallsmua' entgegen und macht jede Möglichkeit einer kulturellen Sein/prang auf seinem Boden unmöglich. VVk« denen, die trotz aller dieser Bedenken .Soziallsten und ^nationale Juden sein wollen, not tut, ist also die Grenzziehung. Von. da. entwickelt .Sandbank die Forderung einer geinti>jen Öiicntuamg. Diese gebtige Orientierung verlangt Sandbank vor allem für die Juden in Palästina. Er verlangt eine „Vertiefung un&erea Verhältnlaseszur Kultur", vor allem eine Klarung unseres Verhältnisse» zur Jüdischen Vergangenheit,. „Bei einem alten Volke wie dem unseren sammeln «Ich Im Laufe der Jahrhunderte echt* und vermeintliche Werte an Und man muss lernen zu prüfen und zu sondern. Es gibt bei uns viele halb zerstörte geistige Schlösser, einen Teil muss man wieder aufbauen und einen Teil bhi auf den Grund zerstören." euer Sprung aus dem Ghetto in die europäische Kultur, 'den die Epoche der Haskaia machte, muss ersetzt werden durch einen normalen Übergang, derart, das« unsere eigenen geistigen Werte wiederum die Grundlage unserer .ästigen Exi.-tenz und unserer ethischen, politischen und ii-sthetischen : Wertung werden. Nur durch eine solche organische Verbindung von .Vergangenheit und Gegenwart kann unser» Wirklichkeit wertvoll und unsere Werte wirklich werden. Nur durch eine solche Orientierung Ist jüdisch« Kulturarbeit heute möglich. \ Und jüdische Kulturarbeit verstand Sandbank im tiefsten Sinne als Volkserhebung, Sie ist Ihm der „archimedisch« Punkt'* unserer ganzen Arbeit, well »le dazu berufen Ist, „die Atmosphäre geistiger Verantwortung"" zu schaffen, die wir brauchen und m die Btelte einzunehmen, die In unserem, l eben früher das Beth Hamidrasch einnahm. Darum wehrt« sich Sandbank gegen jede extensive, auf die Maasen berechnete Kulturarbeit, die zum Beispl«! den Erfolg eine? Vortrag» an der grossen Zahl der Besucher sieht, statt sich zu fragen, oh der Vortrag einen Binzelittn erfasst hat. Sandbank »ah all üir>£T Tun In Palästina - vcm Stsr-dsynk-t- <k? i»u*Ar»>iiv.h*n . Warle, mit dem langen Atem der Geschichte. „Urs er Leben ist für Generationen dem «inen Ziele verpfändet-'....... schreibt er ..... „den jüdiwhen Menschen zu ereMwtn, der den Willen hat. In Palästina 'die gesunde, die arbeitende- Heimat de» ludischen Volkes aufzurichten-. Da« Entscheidendeist nicht der rasche Eintagserfolg und das Tempo der Ungeduld, das nur zw Verfälschungen fuhrt, sondern der historisch« Will* der Generationen. Indem die wahre fCalturarwisit uieaeÄ historischen Willen erzieht, gibt hie die Grundlage und dl« Gewahr fw unser« gesaxnte Arbeit In Palästina. Kk wäre zu alnstdien. das» Uta zerstreuten U'^lü-Vü Auf* -•»ätze Saodbafik», In denen alle die*©, Ideen leben, gesammelt herausgegeben werben würden. Bergmann, ,..