Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 17 (7.7.1939)
- Date
- 1939-07-07
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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fett« 4 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 17, 7. VIT. 1939 von 20 Jahren, der in den letzten drei Jahren In Pfiii» das Lieenciftt der Rechte »-rworl.cn und dabei ein Franzais«?In in nein Deutsch bekommen hat. Ein grosses Talent im übrigen. Bitte iim baldige Nachricht, ob llardcn das Mscpt. nimmt. Wenn nleht. mir zurück. Mit den besten Orüssen Ihr ergebener Ihnl (um n.nnd:) Bitte Hardcn nicht zu safcen, dnss ich der Makler diejes Aufsatzes hin. wenn et mich ohne das geht. vr Wülfer Knlhrnitii »n Theodor Herzl Allgemeine Klektrixitäts-tkHeilscbaft Pirectlon 22, S«-Iiiffbauerdamm Berlin, NW, den 10,8. 1001 Sehr geehrter Herr, »ins M.S. tot on Karden sibgeg&ngen. Ich habe Ihr« Bitte 5tu der meine») gemacht und Sie genannt. Als bessere ISrnpfehiung hatte it-li gerne Ihren Brief beigefügt, wenn er nicht die P./UHlbcmcrktmg gehabt hätte. Ihr Buch habe ich gestern zu Ende, gelesen. Sie appellierten an meinen Gcsehm-ick, um. keine ..Besprechung" zu erhallen, und Ich gehe noch weiter und nage Ihnen nichts darüber. Nur "-"eine Bemerkung wollen Sie mir gestatten und nicht als Freundlichkeit ..noch ttl» Oberhebutig auffasse». Bas Buch hat tnir die neue und fa»t unbekannte Sensation verschafft,' da«» ei») Verfasser da» Leben kennt. Sonst gibt es die drei oder vier falschen Coulissenmilieus, die absurd und traditionell Hin«! wie vor zwanzig Jahren die Seeneric des Königlichen Schauspielhauses. Bei ihnen passieren die Dinge In der Welt. Ich weis« nicht, ob Sie in den Vereinigten Staaten gewesen tiind — ich nehme an: nein — und doch Itaben Sic sie gesehen, Verzeihet) Sie. T3h tot nicht meine Gewohnheit. Ich grüsse Sie herzlich und in Ergebenheit W. RafhcMH A. ■ I- VIT. Walter Rathenau an Theodor Herxl Allgemeine EleclrialtiUs-Gesellschaft Direclion Bureau des Sehr geehrter Herr. Barden schreibt mir heute, das« er das MS, drucken lassen will, „wenn der Autor nicht zu ungeduldig Ist". Aus Jem Brief scheint mir der Wunsch durchzuschimmern, au« Ihrer Feder gelegentlich ein wenig Zionssehnsucht zu erhalten. Ich wollte, Sie beide lernten sieh kennen. Alle Voraussetzungen liegen vor. Mit aufrichtiger Hochachtung und freundlichstem Gross ergebenst ...........---------------------------------—W. Rathens» VIII \ Herzl an Walter Rathenaa (Schreibmaschine, mir Unterschrift eigenhändig) „£rez Jsrael" Bureau des Wien, am Ii. XII 1902. Zton Ilten-Kongresse», Lieber Doctor Rathenau! über Ihre einleitende Impression „Höre Israel" ha.be icfc mich weidlich geärgert, hissen Sie mich es Ihnen offen gestehen.*) Die Prämissen sind auch die Meinigen, aber Si« kommen zu einer geradezu umwerfenden Conclusion. Erlauben Sie mir, Ihnen eine Polemik zu schicken, die in der letzten Nummer der „Welt" enthalten ist. Der Anthropologe Driesmnuns hat einen kleinen Streit mit den Juden eines Judenblattes. Wenn Sie de» Artikel „Zur jüdischen Bussen fjuagc" lesen, so bin ich nicht im Zweifel, auf welcher Seite Sie Stellung nehmen werden. Sic werden, wie ich, beim ehrlichen, schlichten Goi stehen und nicht beim offenbar lügenhaften Judenpfaffen. Vielleicht wird dieser Streitfall auch auf Sie einwirken und Sie werden unter die Fahne treten, unter «lie ich Sie rufe und unter die Sic nach Ihren Prämissen gehören, wenn auch »licht nach Ihrem Schlüsse. Mit besten Grüssen Ihr ergebener i22. Schiffbauerdamm Wien, am 14. XII. 1903. Französisch-arabische Spannung NACH DER ABTRETUNG DES SANDSCHIK Th. }!<>r;l IX. W. R. Walter Kathenau an Hrrxl (eigenhändig) »-30.12.Q3;- Lieber Herr Herzl, für Ihr freundliches Gedenken meinen herzlichen Dank. Leider hat die Beilage mich nicht erreicht, vielleicht der veränderten Adresse wegen. Diese ist jetzt: Berliner Handelsgesellschaft oder - Privntwohnung - Victoriastrasse 3. Bemüht es Sie nicht zu sehr, so mtbc-hte ich Sie bitten, die Sendung zu erneuern. Ich wünsch« sehr, die Polemik des Forsehers und des Pfaffen kennen zu lernen. Glauben Sie mir, es thut mir leid, t'asa Ich Ihnen Ärger- Vits bereiten musste. Ich ahnte es, als ich Ihnen mein Buch schickte, und Ihr spateres Schweigen gab mir Gewissheit. Das Gewicht meines Aufsatzes sollte in der Kritik liegen, daneben wollte ich die grundsätzliche Apathie des Staates brechen. Mcne Ziele Kind nicht Politik sondern Eriiehung. Von *ric» tp« bin Ich - ich gesteh es, noch weit entfernt. Aber ich bin kein Wind, und nichts würde mich freuen, wie Ihre gewichtigen und beredten Argumente einmal ad aures zu vernehmen. Ist keine Hoffnung, dass Sie einmr-1 nach Berlin kommen? Mtt ergebenstem Gruss Ihr M Ruthenuu Herzl aa Walter Kathens« (Schreibmaschine, nur Unterschrift eigenhändig} JEra Israel" U ten, am 22.XII.lD02, Bureau des Zionutten-Koiigres&es. 'Jeher Doctor Raihenau! Die Absemlung der „Welt" Hess Ich erneuern und will ihnen auch von jetzt ab die „Welt" regelmässig alt» Freiexemplar zusenden lassen. Haben Sie meinen Roman .,Aitneuhuii*" gelesen? Wenn nicht, bitte ich Sie, e* su tun, und *) Der AufNitz war i« dem Buch .Reflexionen" von W, R. enthalten, das der Autor Herzl übersandt hatte. Der Brief, mit dem Rathenau Herzl die Übersendung des Buches ankündigt, ist unauffindbar. Kurs darauf hat Rathenau das Uueh aus dem Verkehr gezogen. — (Red.) Unser Pariser Berichterstatter schreibt: Der französischtürkische Beistnndsvcrtrag hat die für Frankreich wenig angenehme Nebenerscheinung der Abtretung des Bandst h n k s von Alexandret te gehabt. Frankreich hat «ich gegen die Erfüllung /dieser türkischen Forderung gevehrt aber die Türken fli'^d hart geblieben ttnd haben den Abschluss des französisch-türkischen Paktes von der Erledigung der SandschMkfragen in Ihrem Sinne abhängig gemneht. -Di»- TüfkcTi haben -sich auch nicht mft der faktischen Annexion, durch die Frankreich die arabische Empfindlichkeit fi'honen wollte, begnügt, sondern hab*n auf der Ictnl'n Einverleibung des Sandachakdlutriktes in den türkischen Staatsverband bestanden. Die Annexion des Sandschak.« durch die Türkei bedeutet aber nicht nur einen schmerzlichen Verlust für Syrien, sondern Frankreich hat sich mich genötigt gesehen, seine eigenen Interessen in diesem Gebiete weitgehenden opfern. Es mv&s d*n grasten Teil »ei.»»er kulturellen Positionen in diesem Gebiet aufgeben. Die Türken sind auch auf die französische Forderung nach einer Sicherung der Mindcrhcilsrcchfe in diesem Bezirk nicht eingegangen, sondern werden die bisher sehr problematische türkische „Mehrheit" im Sandschak durch einen Bevölkeningsauslnusch sichern. Die Frist, die den ethnischen Minoritäten zur Umsiedlung gelassen worden ist, ist sehr kurz; diese müssen ihren Wohnsitz binnen achtzehn Monaten ins Ausland verlegen. Nur in wenigen Punkten hat die Türkei Frankreich Konzessionen gemacht. So wird dus Gebiet von Kassab, das in der Hauptsache von Armeniern bevölkert ist, bei Syrien verbleiben. Weiterhin haben sich die Türken ■bereit erklärt, Frankreich «ls Abgeltung seiner Interessen iin Sandschak den Betrag von 30 Millionen ffrs. zu zahlen, der unter die geschädigten Interessenten verteilt werden wird. Div Türkei hat ausserdem eine Duldung der französischen Misslonstiitigkelt im Sandschak versprochen, doch ist es zweifelhaft, ob diese Erlaubnis In der Praxis aufrechterhalten wird. Schliesslich hat sieh die Türkei in einer besonderen Erklärimg verpflichtet, die neuen syrischen Grenzen als de'inltlv anzuerkennen und keine Propaganda In Syrien durchzuführen. Die -besondere französische Mission in den Levantestaaten wird gleichfalls In einer Erklärung anerkannt. Wen»! auf diese Weise der franzö- «Ich-türkische Vertrag immerhin eine gewisse Sicherung der französischen Interessen, wenn auch nicht im Sandschak, so doch im Vorderen Orient bringt und wegen seiner grtjasen allgemein politischen und militärischen Bedeutung in Frankreich mit grosser Befriedigung aufgenommen worden ist, so ist die Erbitterung in Syrien gegen Frankreich naturgemaas gestiegen.-. Die totalitären Staaten beuten die Abtretung des Sandschaks zu einer verstärkten Propaganda unter den Arabern au» und werfen Frankreich den „Verrat" der arabischen Interessen vor. Bei der fanatischen Bevölkerung Syriens finden diese Anklagen vielfach ein offenes Ohr. Der frühere französische Staatssekretär Pierr« Vienot, der für den letzten französisch-syrischen Vertrag, der vom französischen Parlament immer noch nicht ratifizert wurde, mit. in erster Steife verantwortlieh Ist, weist daher in einem Artikel darauf hin, dass Frankreich, um die Araber wied e r r u g e w i n n e n, unbedingt eine deutliche Geste machen miiHstc. Es musste die Zweifel an den letzten Zielen seiner Politik, die infolge der Transaktion mit der Türkei und infolge der Nichtratifizierung des syrischen Vertrages entstanden sind, beseitigen, und den Araber»* durch endliche Ratifizierung des französisch-syrischen Vertrages, der die syrische Unabhängigkeit anerkennt, entgegenkommen, Das Schicksal dos französisch-syrischen Vertrages, dessen Entwurf 1936 vorbereitet wurde, war auch der Gegenstand einer ausführlichen Aussprache in der Perm a n e n t e n M a n d a t s k o m m i s s i o «. Der franaösiohe Vertreter erklärte, es seien eine Reihe von Änderungen zu dem Vertrag beabsichtigt, besonders In bezug auf die Sicherung der Minoritäten. Die Mandatskommission hat. ihr Befremden, darüber ausgesprochen, <Jass sie sn der Frage der Abtretung des Sandschak vor ein fait nrrompli gestellt worden isf. Der Vertreter Frankreichs de Crüx hat die Rechtfertigung der französischen Politik auf den Gesichtspunkt abgesteift, dass infolge der Zuspitzung der internationalen Lage im Interesse der syrischen Bevölkerung seiest, weitgehende Opfer gebrach;, werden muästen. Der Bericht über die zunächst vertraulichen Sitzungen der Mandatskommissionen ist noch nicht veröffentlicht, aber es ist durchgesickert, des* zumindest ein Teil der Mitglieder der Kommission die Abtretung des Sandschak ah? eine Verletzung d ea- Mandat:; gebrandmarkt hat. Die Sandschak-Affäre hat übrigen» auch die Stellung der Mandatskommission in bezug auf P a i ä s t i n a beemflusst. Denn wenn die Abtretung des Sandschak zugelassen wird (woran die Mandatskommission natürlich nichts mehr ändern kann), dann ist .es fraglich, ob die Mandatskommission das britische Weiss» buch in bcztig auf Palästina so scharf verdammen knnn, wie es sonst der Fall gewesen wäre, In Anbetracht der internationalen Lag«« i;*t man offenbar so weit gekommen, sich üb e r das M a n d a i s y stem a! s solches hinwegzusetzen und in den betreffenden Gebieten in der Weise vorzugehen, wie es im Interesse der militärischen und diplomatischen Situation erforderlich scheint. Frankreich hat übrigens noch einen weiteren Schritt getan, indem die Autonomie der Aluiten und der Drusen vergrössert wurde und auch die Autonomie des Dschesireh-Distrikts durch Ernennung eines frtui^ösischer. Gouverneurs anerkannt wurde (vgl. „J.W.R." Nr. 15, „Was geht in Syrien vor?"). Im Dschesireh-Distrikt, der unmittelbar an die Türkei und an Irak angrenzt, sind in der letzten Zeit wiederholt Unruhen vorgekommen und man hat die syrischen Beamten verjagt. Vom Standpunkt der syrischen Einheit droht der Abfall dieser Provinz, die vielleicht gleichfalls in dieser oder jener Form ein Ziel der türkischen Expansion werden kann. Die erwähnten Verwaltungsreformen Stessen jiedenfäti» auf den scharfen Widerstand der syrischen Nationalisten, die seit jeher den Einheitsgedanken des syrischen Gebietes vertreten. Man erwartet den Rücktritt des syrischen Staatspräsidenten; die Bildung einer Regierung hat sich ohnedies seit Wochen* als unmöglich erwiesen. Die Regierung und Verwaltung wird von der französischen Mandatarmacht geführt, obwohl konstitutionelle Einrichtungen auf dem Papier existieren. Ob der Versuch, durch Ernennung eines Königs die Schwierigkeiten zu tiberbrücken, gelingen wird, ist gleichfalls zu bezweifeln, da man sich bisher auf keinen Kandidaten einigen konnte (bekanntlich ist auch der Emir Abdulla von Transjordanien einer der Kandidaten auf den Königsthron von Damaskus). Im syrischen Mandatsgebiet herrscht also gegenwärtig beinahe ebensolche Verwirrung wie im palästinensischen. Der weitere Gang der Dinge ist von der internationalen Situation abhängig. Ehe die Frage, ob es zu einem Weltkrieg kommt, geklärt ist, werden wohl weder in Syrien noch in Palästina definitive Verhältnisse geschaffen werden können. Schwedens KöfligsfamiHe hilft Jiigend-AKjah Von unserem Stockholmer Berichterstatter H. R. Stockholm, Ende Juni Wiederum weilt die unermüdliche Leiterin der Jugend-Altjan, Frl. Marta Goldberg, in Schweden, um in Tatkräftiger We«*e für die Jugend- A I i ja h su wirken. Bei einem Fest im Stockholmer Stadthaus, an dem mit Ausnahme des Königs die gesamte königliche Familie und ein Teil des Hofes teilnahm, wurden Kunstwerke schwedischer Künstler' versteigert, u. a. solche des Maler-Prinzen Eugen; der finanzielle Erfolg des Abends war über 1000 Pfund. Die führenden Frauenorganisationen Schwedens schlössen sich zu eiuem Jugend-Alijah-Komitee zusammen und erliessen in der gesamten schwedischen Preaae einen Aufruf, in dem sie das schwedische Publikum aufforderten, Beiträge für die Jugend Alijah zu stiften. Der Aufruf wurde unterzeichnet vor. führenden ich denke, Sie werden manches Ihrer Argument« widerlegt finden. Ich war wohl, seit wir uns kennen, *ch*m einmal in Berlin, batie aber sehr viel zu tun, das« ich mir das Vergnügen nicht machen konnte. Sie aufzusuchen. Sollte ich wiederkommen, so werde ich gewiss nicht verfehlen. Sie zu einem höflichen Gang einzuladen. Mit den besten Grössen Ihr ergebener Herzl XL Karts**»« na Herzl Berliner Handelsgesellschaft Berlin W7 X.LQ3 Direction Behreastraasa 32. Telegr. Adresse Vertraulich llandelschaft Verehrter Herr Herzl, freundlichsten Neujahrsgruss und Glückwunsch zuvor! Die zweite Sendimg hat mich erreicht und erfreut. Dass Sie mir die Zeitschrift fürs erste regelmässig zusenden lassen wollen. im überaus guiig. Noch lieber war' e* mir, w«nn Sic das Bt £ugsverlmluns dadurch con&olidieren wehten, ue*& Sie nuc* ab Abonnenten anmelden. Ihren Roman habe ich b«i meinem Buchhändler bestellt; ich freue mich auf die Stunden Ihrer üeseilschaft. Mit ersebtnitem Cruaa Ihr W, Xmthtma* Persönlichkeiten der kulturellen und sozialen schwedischen Frauen Vereinigungen, u. a. von Baronin Cedergren (Vorsitzende der christlichen Frauenorganisation Schwedens), einer Nicht« des schwedischen König». Ferner brachte die Tagespresse an erster SteUe eingehende Interviews über Wesen und Arbeit der Jugend-Alijah mit Frl. Marta Goldberg. Wie diese Ihrem Korrv .pondenten mitteilt, ist sehen der finanzielle Anfangserfolg ein sehr erfreulicher. Auch eine grössere Kleiderssmmlung wurde von Frl. Goldberg erfolgreich durchgeführt; ferner erhielt sie grössere Stoff~penden. Es geht jefctt der dritte grosse Kleidertransport vc Schweden nach Palästina, deren Kosten von einen schwedischen Juden übernomme» wurden. Nach dem Muster der Schweiz und Holland will man jetzt auch in Schweden für illegal emigrierte Flüchtlinge und soiche, die Paas- oder Staatenlos sind. Arbeitslager einrichten, wo sie ihr Auskommen durch dort zu verrichtende Arbeit finden sollen Die groase Stockholmer Tageszeitung ..Dagens Nyheter" hat ihren Sonderberichterstatter Torsten Ftoden nach Palästina entsandt. In einer grösseren Artikelserie (mit Bildern» schildert der Reporter d-t* Weisaburh aU „Verlegenheitslösung seitens der englischen Regierung*4. Anläsaiich des TO. Geburtstages des schwedischen Ofcerrabbiners. Prof. M. Ehrenpreis (vgl Artikel in Nr. 13 vom 23. Juni der „J.W.R."), brachte die gesamte schwedische Press«* eingebend« würdigend« Artikel mit der Biographie des Jubilar« und das R«gi«rungsorgan .Sociai-Dcmoicraten* schreibt u. a.: „Linter seiner 25jihrigen Amtszeit als Rabbiner hat er es verstanden, in unserem Lande Verständnis und Einsicht für das jetzt mehr denn je verfolgt« jüdische Volk zu schaffen". Über MX) in- und ausländische Gltickwunschtelegramme erreichten den Jubilar. -ro u. a. vom schwedischen Kultusiulhiste;- Engberg, dem kttü»öii»chen Bischof Müller, den V - >id« nten de* Obersten schwedischen Gerichtshofes Schlyter und vielen Persönlichkeiten des schwedischem kirchliehen und kulturellen Lebens. Im Stoekhoimer Tivoli" trat Alexander Kipnls unter freiem Himmel auf und seine prachtvolle Stimme seute di« tauaendköp/ige Zuhörerschaft in höchste Begeisterung. Die gesamte Musikkritik bezeichnete ihn als einen der grossten Baasisten der Jetztzeit Kipnis teilte dem Korrespondenten der ,J.W.R" mit, das* er in Unterhandlungen stehe, Imbach* steu Jahr« eine Konzerttournee int „Land« anserer Vä« t et" zu unternehmen, worauf er sich jetzt schon riv*»» f