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Jüdische Weltrundschau · 1939-06-09 · 13 (9.6.1939) · p. Seite 15

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
13 (9.6.1939)
Date
1939-06-09
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Nr, 13. 0. VI. 1939 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Seit« lg Aus palästinensischen Zeitschriften FUER EINF.N MAXlM ALIFTIS4"TUEN ZIONISMUS Avvrnham Scharon (Schwadron) entwiekrlt in der eben erschienenen ersten Nummer des neunten Jahrgangs der Zeitschrift ..Mormajinv* unter dem Titel „Zum MaxirnalismuK!" ( l'NRI'HfcN UND IlfKF Die Woche in Palästina sein« bekannte Theorie über die Notwendigkeit einer voll ständigen Konrentration de» jüdischen Volkes '.n Palästina. Die undeutliche Formulierung dos zionistischen F.ndzielst sei eine ideologische Sünde gewesen, die sich zu einem realen politischen Mi wie nia «tw;fl, wachsen hüb«: Wir JÜonistcn müssen es also auf um nehmen, die Judenfrage gänzlich zu losen, d. h. in einer angemessenen Zeitspann« alfc unsere Volksgenossen oder doch fast alle im palästinensischen Mandatsgebiet tu beiden Seiten de.« Jordan anzusiedeln, unter internationaler Gaiantic für die Rechte der hier lebenden Nicht joden. Im Laufe der ürit werden dann hier neben 1J -17 Villionen Jud«n auch zwei Millionen Nichtjudcn leben. Unsere eigenen Millio abwfjir FJne aa» vif r Engländern und il r *» I Juden *UM«mm?ngr*H%t« Patrouille wurde in hVr Nahe von Kalkülen von einer aritbiwrhen Terroristen-«;nippe nti* «lern lltnterh*U angegriffen. Alle kleben wurden getötet. Der militärische Tagesbericht meldet jeden Tag militärische Operationen gegen arabische Terroristenbanden und Durchsuchungen verschiedener arabischer Dörfer, wobei gewöhnlich Munition und Waffen gefunden werden. Am 2. Juni wurde auf den Bürgermeister von Jaffa Abd- R!-Rauf Bitar ein Attentat verübt, das nicht glückte. Bitar nen werdet, hier unter fedtr Bedingung, auch den schlechj p~m'nentM "^llllR,,*<l dcr <£"iÄsiigten> NMch«*chlh|.pnrtesten. leben. Wir werden uns von Tomaten. Brotfladen, j £, 'V•ucn. drr vo"*« Wocta« ermordete Mukhtar von Zwiebeln und Rettich ernähren, und unsere Kleidung wird sehr j «'nj«»»*» ««nurte. geflickt sein. In jüdischen Dörfern kommt es heutzutage j »'f: 'f'^^V"^ u .t"1 * ' c"nmin***to arabischer vor. das« man die Oliven nicht von den Baumen nimmt, weil! f * *n ",,,J,,n*«n »"""n. Abordnungen xu „die Arbeit sich nicht bezahlt macht", d. h. well sie nicht die I £" 5*hü*" ™n', ™ i' ***f**nn?' lhn"n W<lff*" *um hier üblichen 17 bis 30 Piaster Tageslohn einbringt. Die; :~h.uU .Jüd-ehc Angriffe sa gehen. Frücht« fallen vom Baum und verfaulen. Wenn wir aber j dicht aufeinander in Palästina wohnen werden, dann werden j uns diese Oliven eine Festtagsspeise sein. Wir werden hier \ leben, selbst, wenn unser Lebensstandard nur um ein wenirt** beutet sein wi' '. als der eines Konzentrationslagers. Was unter normalen Bedingungen unvorstellbar gewesen wäre, wirt! den Flüchtlingen aus der Hölle möglich sein, nur damit •ie überhaupt leben und nicht der Demütigung, Schande und Willkür preisgegeben sind. Wir werden unter ..unmöglichen" Bedingungen leben, damit das ganze Volk vereint in seiner Heimat lebe, die seine Seele und das Geheimnis seines Lebens ist. — ,.Tch bin — schreibt Scharon — nicht sachverständig dafür, ob wir wirklich in solcher Enge und Dürftig keit werden leben müssen. Da« Ist nicht unbedingt gesagt. Ich will nur dem Einwand begegnen: „Wovon werden wir hier leben?" und feststellen, dass wir hier auch unter „unmenschlichen" Bedingungen leben werden, wenn es keinen anderen Zufluchtsort für uns gibt. Wenn wir auf dem ganten Mandatsgebiet sechzehn Millionen ansiedeln würden, so ergäbe das IM Menschen pro Quadratkilometer. Das ist ungefähr die Bevölkerungsdichte von Deutschland und Italien. In Sizilien leben 158, in Japan 168 Menschen pro Quadratj. Der Wand Leumi hat vom Schatzamt der Regierurig £ 20 000 kilometer. In Belgien gar 265. Solche Vergleiche besagen «war überwiesen bekommen, um sie unter den Opfern der wenig, aber sie geben uns doch einen ungefähren Begriff von j!;J f1 r 11 h v n zu verteilen. Die einzelnen Falle sind von einer Möglichkeit der Konxcntrierung des jüdischen Volkes in Schutz gegen Jüdische Angriffe sa geben. In **hlr*h Fällen wurde den Abordnungen die Stellung von Waffen fur*»«*t. Im Verlauf« der Untersuchung des Mordes in Blr-Adls wurden in Kfar Saba vier jüdische junge Leute verhaftet. Der Ortsverwaltung wurde mitgeteilt, diu* eine MillULrabteilung in Kfar Saba einzuquartieren sei. Die Zahl der Vrncun<tett.n und <i< totrlcn während des Monats Mai beträgt 184 und zwar 7« Tote und HO Verwundet*. Nicht eingeschlossen »lad 188 Personen, die während der jüdischen Demonstrationen in Jerusalem und Tel-Aviv veiwundet wurden Gemäss der schon früher erfolgten Bekanntmachung hat jetjr,t der High Oommlasioner einen Befehl unterzeichnet, der in der Official Gazette publlsiert wurde, da«« der frühere Mufti von Jerusalem Haj Emin F.l Hussein! auch weiterhin aus Palästina verwiesen ist. Arabischen Pressemeldungen zufolge beabsichtigt der! ä g y p ti s c h e M i n I s t e r p r ä s i d e n t Mohammed Muchmud | demnächst den Exmufti Haduch K m j n im Libanon besuchen und sich dann nach London zu begeben. Palästina und Transjordanien." «LIEBE ZUM TOMMY" SMILANSKV GEGKX ENGLANDHASS In usr Zeitschrift „Eou5tenaiJ warnt Masche 8m II ana k y vor einer cngland-feindlichen Stimmung im jüdischen Lager. Gewiss sind wir über das Weissbuch entrüstet und können mehr, mit dieser Politik zusammenarbeiten. Aber wir können sieht leusnei», dase .«rls* Juden eine tiefwaraehsde Liebe zum englischen Volk als solchem haben. Auch wenn wjr z.B. von Einschränkung des Import reden, so darf der* britische Import, davon nicht betroffen werden. Besonders ab^r dürfen wir nicht vergessen, dass wir in den letzten Jahren den englischen Soldaten, den „Tommy", Sn seiner graden und natürlichen Art schätzen und lieben gelernt haben. Diese englischen Soi&ate.n sind zu uns als Bundesgenossen gekommen und wir müssen uns hüten, die; Freundschaft und den Bund mit ihnen gering zu schätzen. | Der „Tommy" darf nicht meinen, dass wir ihn plötzlich als j Feind betrachten. Vergessen wir nicht, dass er unseren Bo-! <Ü<m bewacht hat, dafür gekämpft hat und gefallen ist. Zum j ScJiluss erklärt Smtlansky, da&s für das jüdische Volk der; Tod besser wäre als ein Leben, in welchem es die Grundsätze seiner Ethik vergibst. Zu diesen Grundsätzen | gehört vor allem das Verbot, unschuldiges Blut \ tu vergicssen. Jeder der haltlosen Burschen, die auf unschuldig« Menschen schiessen, beschmutzt den heiligen jüdischen Namen. Für materielle Verluste gibt ec Kemcdur, für moralische niemals. überwiesen bekommen, U|i ruhen zu verteilen. Die einzelnen Fäll Kegierungskommission geprüft worden In Tel-Aviv und Umgebung, in Haifa und in Jerusalem wurden in den leizten Tagen eine grössere Anzahl von R e v i»i o n i s \ e n verhaftet. : In den letzten Tagen wurden in Jerusalem jüdische Passanten-in den späteren Abendstunden mehr mala von Englänci e r n in Kivilkieidung angegriffen und geschlagen. Es wird vermutet, mm es sich um britische Polizisten handelt, die* nach mehreren Borichten von Augenzeugen manchmal in bejjrunkencm Zustand sind. Diese Prügelszenen, die seit der T^unjs de* m »tischen Polizisten bei den Demonsiruuoneh vom 18. Mai Im Gang« sind, rufen beim Publikum grossen Unwillen hervor. Inzwischen ist an die britischen Soldaten, die sonst mtjiist in den jüdischen Viertein Kinos, Kaffees etc. besuchten, dei; Befehl ergangen, diene Viertel und Lokale zu melden. | Die Polizeibehörde hat ein Disziplinarverfahren {regen zw<ij brjliache Polizist«« eingeleitet, dieam Tage der Demonstration gegen das Weisshuch in Tel-Aviv durch die Stadt zogsn mit gemalten Hakenkreuzen auf ihren Stahlhelmen, Die Polizisten erhielten eine Geldstrafe und werden versetzt werden. i In Haifa ist ci,n T r u p p e n transport - Schiff mit 50t!) Mann aus Indien eingetroffen. WS m,H Kl I/rtJKrXLIvN LKM.S In Tvl-Aviv wurde die größte bisher in Piilästlnft -abgehaltene AuxsttMun,} tHiMMinewiorher KttttH eröffnet. j33 Werke von 78 patästinnmijchrn Künstlern werden g«^cigt. Bei der Jerusalemer Ärr,teta^ung hielt Prof. Hermann Z<;ndok ein Referat Uber die Fortschritte der Medizin In den letzten Jahrzehnten unter besonderer Berücksichtigung der jüdischen Leistungen. Professor I*o A. Mayer wurde zum Dekan der gelwteswls>;ensrh.-«ftliehen Fakultlt der Univerastat Jen:»,-,?« m gewähit. Mayer, der In Wien seinen Doktor machte und eim> Zelt lang auch A*«iM*nt in der Preussischen Staatsbibliothek in Berlin war, ist Profe.M»or für hlurniru-he Kunst und Archäologie. Am ersten Tag nach der (fberführun,* de» Kniukrnh<tuai-n drr l(ad***n in das neue MedizinUrhe Zentrum au* dem «ko-. Dumberg wurtlen In dem Hause neun Kinder geboren. Das; alte G*h«.»d« dea Roths^hüd^jdtsU W, ,1^, Pfu,ih«lrnstr«ii»e, d<is jahrelang die wichtigste medizinische Institution der Jeru.tulemcr Juden war. hegt Jetzt verhuwen. AUS «KR WIRTSCHAFT Der Pulestino Maritime Lloyd, die jüdische Sc h i f i'ah r t^{4\. sc Ii« Seilschaft, veranstaltete von Tel-Aviv aus auf inf^m Dumpfer ..Har Zion" ein« Küstenfahrt, an der gegen 200 eingeladen» G«Nt« teilnahmen, um die Au*gnbe von 33 00O neuen Vorzugsaktien tu feiern. Ks wurden ein? Reihe von An^piaciu-n halten und der Bürgermeister von Tel-Aviv warf einen l?ingr vom Deck ins Meer, um die Verbindung der ersten jüdischen Stadt mit der See zu symbolisieren, Das Kapital der Gesellschaft beträgt LP. 27.000. sie besitzt zwei Dampfer, #Iu* „Har Zion" für Personenverkehr und den Frachtdampfer ..Mirjam". Am Lufthafen von Tel-Aviv werden Erweiterungen vorgenommen. Die asphaltierte Anlaufbahn, die jetzt 200 Meter, lang ist, wird auf «150 m verlängert, .««Klass gn'iascre Aeroplano" landen können. In Naharia wurde eine Organiantion für Schiffahrt und Fischfang gegründet, die einen Fischereihafen in N'uharia errichten will. VKRMISCIITFS Am V Juni fiel in Palästina ein kurzer Regen, eltio ' seltene Erscheinung um diese Jahreszeit, Die Witterung Im Monat Juni ist sehr angenehm, während im Mai dio Hitzu infolge d::s anhaltenden Chanvtinn Mehr gross war. Am 1. Juni war in Jerusalem das erste Ltiftüeiic.U'- ' Manöver angesetzt. Eine Sirene, die im Zentrum der..JJ.U<lt1_ : 'montiert Ist, sollte das Zeichen geben, Der ernte Versuch gj««".. lang jedoch nicht, der Ton der Sirene war an viek-n Stellan der Stadt nicht?,« hören. Die Stadtverwaltung von Tel-Aviv hnt mit 8 xu 7 SÜmman. ein Mmcnohiiiifßetictz angenommen, das jedoch der Bestätigung der Behörden bedarf. Die Marine - Schule in Haifa erhält vorn englischen Komitee der jüdischen Marine-Liga eine Schulschiff modernsten Typs zum Geschenk. Unter Leutnant Ii. H. Miller '.Verden z. Zt. -10 Kadetten In dieser Schule ausgebildet'. Die Fliegerschule der „Avlron Ltd." in Afikim «rhält demnächst vier weitere Ausbjldung»-Flugzeug«."; Zehn Flugschüler erhalten in nächster Zeit ihr« Fl'ugzcugni.'jnä.' In Plugath Hitja.ni, einer Siedlung in der Haifu Buy, brach ein Wachtturm zusammen und verwuiideto Ii der Siedler darunter 8 ernsthaft. TEL-AVIVER KUNSTNOTIZEN PALÄSTIN AOKClIF.STtK Den Auftakt zu den — drei Sonder-Konxerte umfa»- ■enden — Bach Beethoven-Festspielen unte* Leitung von Hermann Scherchen bildete im ersten Programm Beethoveria wErolca*', so selten klangschön, kraftvoll und in kluger Differenziertheit wiedergegeben, dass das Publikum, das den grosten Saal wieder bis auf den letzten Platx füllte, bereits vor S bau des Landes unlösbar der Pause dem Dirigenten und Orchester minutenlang be geistert applaudierte. Stefan A»7cena»e verabschiedete sich für diesmal uls Solist des Becthoven'schen Klavierkonzertes in G-Dur op M. Askenase, den wir bereite als ausgezeichneten Mozart-Interpreten kennen lernten, wurde auch diesem garten, innigen, Weihevollen Konzert völlig gerecht. Wir hoffen, dass der nächste Besuch des ausgezeichneten Ilanisten in Erea k *ae! zeitlich länger bemessen sein wird und das» wir dann einige Klavierabende von ihm hören. VORTRAG MAX BROD Im Uichtgetüllten Klubsaal der Wi~o fand ein« Vorlesung von Max Brud statt. Einleitend schilderte die Kultursekrotäj rin, der Wizo, Frau Dr. Martha i/of/maua, Lebenswerk und | Persönlichkeit des Dichtera. seine Verbundenheit mit Prag; und dem dortigen Dichter-Kreis, zu dem u. ».bekanntlich auch : Kafka und Werfet gehörten. Max *irod begann mit einer; hebräischen Einleitung und laii dann die gehaltvolle Novelle , JDei Tod ist nur ein vöi'überg<üuend«#r S<:hwächezus»tand", so- \ wie eine höchst aktuell wirkeride Szene aus dem Drama! eines Präger Autors Josef Tay (der Nam« ist vermutlich i Festtage in Kirjat Bialik Das Kinder- und Jugendheim „Ahava" (früher in Berlin > hatte zu Schevuoih — diesmal schon zum fünften Male ■seit seiner Überführung nach Palästina — sein« früheren Zöglinge zu einer Zusammenkunft im Heim eingeladen, und es waren alle der Einladung gefolgt. Eine ernste Aussprach* über das Thema odesf ureht und!Leheaswil! e" stund im Mittelpunkt. Moses Calvary hielt das einleitende Referat, und Zöglinge und Erzieh'.- beteiligten sich an der Aussprache, die die Grundfragen den menschlichen Daseins und seine spezielle. Ausdrucksform im jüdischen Leb«n Palästinas berührte. Es fehlte aber J-uch nicht an froher Feststimmung: die Freude, wieder „zuhause" zu »ein und die in allen k-bendige Zukunftshoffnung einer mit dem Auf- •rbundenen Jugend. Mit 2« K iigen I^eh^n Palästinas cotsprlcht. Die Ausstellungen «eben den in Haifa lebenden Künstlern Gelegenheit, ihre Wcrko zu zeigen. Bilder von Frau Joel-Berlin und 6V«u lfmfr-kW- '/,iU\(j fanden lebhaften Interesse. Andere Ausstellungen illuKtriericr» <V\e Vortrage über Landeskunde, wie: fi/w nltc Haifa (eine Sammlung von Stichen aus dem vorigen Jahrhundert), das neue Haifa und Emek Schulen (Photografien von Haifiter Photografen). Zu Pur im gab es eine Ansäte!-'' lung der Karikuturen von Nawon und äu Pesssch ein« Ausstellung von Koproduktionen ägyptischer Kunst. Alle Veranstaltungen werden auch von den Nachbar-Hiedlungen, Kyrütt Moi.km und Kvrült C'/uiö« lebhaft bcsu«:hL, Ziel der Kultur-Arbeit: Aus der zufälligen Wohngemelnschafr, von' Einwanderern aus Deutschland einen seiner nationalen Pflichten bettfusäteft J 1 » c h »4 W *U machen, A. B. etrt Pseudonym). Munff d G> dem kam die „Ahava" 103-1 tu Land, jetzt sind es 173, die .sie zu betreuen hat, Ein drittes Haus l»t neugebaut und öle Wirtschaft erheblich erweitert worden. Am Vorabend de» Festes vereinte ein gemeinsames Abendessen im Freien Zöglinge. Erzieher und Gäste, und am Abend des Festes erfreute ein« Theater-Vorstellung „Robin flöod". U »Stunden von den Kindern in hebräischer Sprache gespielt .«ie erst ein halbes Jahr Im Lande sind, die Zuhörer. Arn Tage nach dem Fest beteiligte sn-h die ..Ahava" an dem Chwj Habikumn, von Kiriat Bialik. Hi«r ist dieses Fest, das leider in Haifa nicht mehr veranstaltet wird, bereits zur Tradition geworden: ein grosser Lrnjzug mit dem schön geschmückten Wagen der Landwirte, den Jugtnd-Organisationen mit ihren Fahnen, dem Baby-Ccrso, einer Versammlung au? dem grossen Platz vor dem Beth-Am. Vorführungen auf der Bühne im Freien, Darbringung der Erstling«-Früchte zu Gunsten des K-K.L. durch die Kinder, Chöre der Jugend, Tanz im Freien, in diesem Jahre besonders bedeutsam ah*. Auadruck des unerschütterlichen Willens zum weiteren Aufbau. Kirjat Bialik wachst, an seinen Grenzen werden neue Häuser errichtet. Das Beth- Am Ist immer mehr zum Mittelpunkt geworden und erfüllt | mehr, als man sich davon versprochen hat. Die Kultur-Arbeit ^—mmmmmtmm \ n"ch dvli RrChtUnicn geführt, die überall angewandt 4 .^'gl^n^^^^^^"mjl uTlirD i wen. Verbreitung der hcbmwh<;n Sprache steht Im Vorder- AIS DER NAUfelfcN ISl'MMER: [Kr*»*. K.-« und Verträge finden statt, aber auch Vortrage mm * m+ m mgf j ln deutscher Spraclw» über Landeskunde und alle aktuellen stfiOllCIClf8Cfl0ff A OQCOUCit Fragen sind u^rl^llrh, um die Einwanderer mit dem I^ben *7/kU lAi/^uiii Bnlll-!^ Lande« «u verbinden. Deneben «ab es Musik von den VUfl JUAtlim rKINZ Künstlern des PaUistina-Orchesters» einen Gesang»-Abend ÜM ^11^«^ mi~.*M EM!ät—~ -fL. IMJ...*LMIJ« <^ Jemenitistht n Sängerin Bracha Zefira, einen Vortrags- -Ail allem tinil Httltt U.dte JUden SChmld*; Abend (ier Rmv«ntt uo4 manebes andere. Der grosse Mittel- VON C 2 KLÖTZEL rüUm Beth Am Ut besonders für Ausstellungen geeig« ___...v».; net, am Tage Ausaudlungen und Sitzungen, am Abend I^e- ^-^^^ j halle und des Nachts Waehtsiube, wie es dem gegenwar- II^IJ SIK un« bei der Wecbung neuer Abonn«inten für die „JWR"! Machen ßle Ihre Freunde auf die „JWR" aufmerksam f Publishcr: .Fewiah Ncw«papr»r Ltd., JfnisaJem, P.O.B. 689 gf'rrant: Raymond Laine, Paris. — Imprimerie Centrale du Crofaaant, aotMte nouvelle, 19 rue du eroi»iuint, PäH». f~ DIE BARMI&WAH ,K unverf'^ f'^ohncs LEON findet*"* G. v/. am Schabbath, 23. Siwan ÖC'Jfl HOL Juni J!*::fl) .nt-at Josef u. Fraricifikci Magnus (ioUI^JiiTjldt Arii*tt«?rdain-^. '■;'■<>..> Vr Str. V WILLY PREIS iftusulem—Itcchatvia, Ärlosoroff Str. 10 Mantel - Kleider Kontüme - Pelze Mein »ftru^rgt-ndtr M»nn, umat geliebter Vater, Grossvatcr, Bruder,' Schwager und Onkel Coskel Koppenheim «früher Gra*tz/Bre»lau> Ui im Alter von 7? Jahren annt' anU.chlafen. jm K;:unen der Hinterbliebenen Fanny Koppe»h**hM geb. Ehrlich Jätir» Ac: dvn Mit t. ti.-iii. Zt*i iy.\t ö*iiK»;

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