Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 9 (12.5.1939)
- Date
- 1939-05-12
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. t, 1» V. l*3t JÜDISCHE WELT RUNDSCHAU Seit* I GEBIET DES STAMMES DAN ZWK! NKI K SIEDLi:N<;siTNKTE IM NORDI N Am 3 Mai umrde im Norden den Lande« am drr Hyri*rhen Grrtue der neue jiidi*rhr BtHUununpunkt Dafne txtiedrll, *n der Form, titein den leisten Jahren üblich geuorden Ol: Errichtung o>* Ixtaers nwtchlur.**luh Baracken, Warhturm und Drahtzaun innerhalb eine* Tngt*. Am Tag darauf xrnrde nahe danrbrn r\n; unter Punkt C h a h a Dwir in 4fr gUirhen Form benedeit. IHe Samen *ind nor* nit%ht endonltut, doch *!eht bei ritt feMt, 4n.%» dir rtanze (i r m p p r. von Punkten den Kamen U**i*chkin traaen mit. Die feierliche Kinteeihuny der Punkte tinter Teilnahme vitler Gätte und in Anwesenheit tf*si*,hkin*, der 4er Gegenstand zahlreicher Hhrungen uvir. fand am Ixig Be'omer 17. Mail an Ort und Melle statt. Wir geben nachstehend eine Hthtlder^nfj den „tktvar" wieder, die du Krrichtnng den zuzeiten MwdlnnQsimnktc* am Tag nach der Besetzung von Tkifnr gewidmet int. Der er*te Tsjc de» jttdUcht« l>af nr j Dam I J«d der jiidim hrn Jugend Tag auf Tag. twei jüdische Siedlungen an zwei Tagen!! In begeisterter Stimmung verbrachten die jungen Siedler Noch war die Sonne am ersten Tage des neuen jüdischen; und ihre Begleiter die erste Narht in dem neuen Siedlungs- Siedlungspunkte? „Dafne" nicht aufgegangen, und schon macht punkte Dafne Die weite Ebene, in der binnen eine« Tages »ich dl« tweitc Gruppe von Bauleuten auf nach jenseits von , ein befestigter Siedlungapunkt mit allem, was dazu fehorte. Klar Glladi und Tel-Chaj. Wieder Autos mit Holst- und Eisenj errichtet wurde der Turm und der Scheinwerfer, Hekniaterlal, Steinen und Arbeitsgeräten beladen. Und wieder j trtactien Licht und Wasser, Wohnbaracken und Kssraum — fahren Männer und Frauen einem Tage des Bauens entgegen. horte «um erstell Male den (» fluid im Mnndluht. Um Mltt- Mnfc die Li. Wirichiri, die *tm 81 von Ttafuc nach Kfar (.liladi. Pu Wächter hui dem fürsorglfrhen Wegen Ensen, lungspunkt jn der grftsstr- T besuchen die W'juh f'han il der d» » * * n g Jüdischer J tl - macht eah man cum ersten diu*» zu Siedlung •pro. iien. er) gingen durch dl» Ebene, tlstdi bringen n if den 11 dem /.weiten Nied« itu. als es noch Ta« war. die sur Errichtung de« h.t wurden.!J;;d {}*n; der Schnee. Gipfel den Herrn«)» *Mrert Ära her als <<a*te In weitet en Bericht.'.- wird hervorgehoben, das* ah h eine rfvise Menge von Arabern nn den Feh Hiehk. i,en beteiligt hat un-l die schnelle und wirksame Form der jüd -ichen Kolonisation bewundert. Hie Siedlungen in Ohe•• Ü-aliläa Huben immer W ert daraufgeJegt. it. guten B r .'.. c h 1. n g e n mit tmbiachen Nichbarn zu leben Dies wurde bei der m I^ng Be'omer von Man ja Krliorhat besonder* unler,,lriehen. die int Namen der galiiUnchru 8ie<llurixspiinlct« namens der Mutter-kolonie Kfar Ciladi. <*>n Orlsac Im diesem Teil (»bei -<;<»'!!*, t-. weht i b( rh.iupt Luft. IdunaiUf h M>zwii ,„„| pv.vi^. K« »elssi. .jasA Arbeiter sngttr am I. Mui beim Wachau ■ gem iu itet h «beit, - errnoRhchen. ch'isa die Kinwe.hunsf der neuen Siedlung«. pr(H,T;utiniK(?niü«i und re. M; ,vor afcli c.-hr. Feier «>r allatr uhert'riK htc eine andere rkte Und heute gehen auch welche tu Fusa an der Spitz« des Zuge«! da« sind die Gruppen, die das Glück hatten, die erste Nacht in der neuen Siedlung tu Füssen des Hermrm zu schlafen. Heim Morgengrauen, ntieu vor Monduntergang. noch ehe der Pfiff des Gruppenführers ertönt war, waren die Leute schon bereit zum zweiten Tage der Arbeit Nach kurzem, unruhigen Schlaf ordnen sie sich in Gruppen und riehen singend hinaus aus der hölzernen Mauer Jenseits nach dem Gelände von „Chan dwir", dem Orte der zweiten Siedlung ZUR EINWAIVDERIJIVfeS-STATfSTfK DIE EINWANDERUNG AUS DEUTSCHLAND NACH PALÄSTINA 1933 BIS 193! Voi Hr. F r n M i y e r In der Nähe de* hl»tori*t:heii Dan Chan a Dwir liegt eineinhalb Kilometer nördlich von Dafne am Fuss« des Hermon. Sein Roden reii bt bis an die Grenze des Landes heran, und grenzt -an die Hoden von Hamas. Hier »Seht man die Festung von Banins auf dem Hügel aus der Nahe. Ganz nahe im Nordwesten sieht man einen Eichenhain, das ist Tel ei Chadi, das historische Dan. Der Boden von Dafne und Chan a dwir umfa-ist im ganzen etwa 6500 Dunum die aneinander grenzen. \un der Zeit «few «weiten Tempeln Dafn« Ist in der Luftlinie 8 km östlich von Kfar Giladi entfernt Der Name Dafne ist bei Flavius Josephus erwähnt: „Und die Breite dieses Sees 'des Meromsee«) ist :«0 JRie« und seine Linge 60 und seine Sümpfe erstrecken sich!>:•: nach Dafne und dort ist da« Land voll Wnsserquelleti. Daraus entspringt der Flu«», der unter dem Namen der kleine ' dcp Ant<?ij dt>r C-Zei tifikut: Jordan bekannt ist und seine Wasser münden in der Nahe vtr.i Mikdasch cgel haaahah in .ien grossen Jordan." (..LVr jirJifiche Krieg". 4,11». Eis gibt Leute, die behaupten. dJtss Dafne dt'.' Sladt Rivla ist, die in der Liste der Grenzen Erez Jisrfteis bezeichnet ist. Dies ist der Landstrich, der dem Stamme Dan zugeteilt war. und „das Land ist gut und schön", wie es im 1« Kapitel des Buches der Richter heisst: ..Auf. wir wollen hinauf liehen ... denn wir haben das Land gesehen und .siehe, ea ist sehr gut... da* Land ist geräumig... Ein Ort, wo e» an nie hts fehlt, was es auf Erden gibt." Nach Ansicht von S&cii verständigen reicht der Wasserreichtum dos Or'nK zur Bewässerungvon Zehntausendcrt von Dunam aus. Das ganze Gebiet ist für intensive Wirtschaft geeignet,-, .nur muas eine Drainage angelegt und das Wasser reguliert werde-, Kenner erklären, dass die zukünftige. Wirtschaftseinhei für eine Familie hier nicht mehr als 2'> bis 30 Dunam zu «ein braucht. Der Boden wurde vor wenigen Monaten durch de» Keren Kajetneth von einer christlich arabischen Familie gekauft, die im Libanon wohnt. Kln Plan für 6 Siedlungen Der Plan für die Zukunft umfasst 12000 Dunum für Namen Siedlungen, die alle zusammen den gemeinste Mczudat Menachem U s s i s c h k i n" tragen «ollen. In allernächster Zeit soll eine Chaussee von 12 km Lange geb^ul werden, die die Verbindung mit der Chaussee nach Mctulteh herstellt. Die Arbeit wird durch die Gesellschaft F»W Bönen ausgeführt, dieselbe Gesellschaft, die mit. Erfolg wid Geschick die vielen Brücken fertiggestellt hat, dip heute am Wege L von Kfar Giladi nach Dafne verstreut «ind. Drei Aa»ie4!iiJig*j;rtip|>en Bis sur Verwirklichung des vollen Planes wurden drei Ciuppen in swei Siedlungspunkten angesiedelt: Die Plugah *.*s Zionah d«a :;Kibbuz Meuchad". die in Givat Michael sass, der Kibbus Givat haschomer aur Kfar Saba vom Haschomer hawiir und der Irgun meschek meschutaf. der in der Nähe vcu Ilaifa sass aus der Bewegung der Maschawim. Die landwirtschaftliche Zentrale der Arbeiterschaft hat bestimmt, caast aüe drei Gruppen die gleichen Rechte xur Aniledlung im ©baren Galil auf Grund ihres Alter» haben sollten. Für <t; i i^iugah des Kibbui meuchad aus Ne*s Zionah <Givath »iiichael) wurden 100 Einheiten bestimmt, für Givath hatthomer und den Irgun meschek meschutaf je «0 Einheiten. Da jedoth sunächst nur die Möglichkeit «ur Errichtung von tw«l Siedlungspunkten für die Histadruth gegeben aar. wurden die drei Gruppen in Dafne und Chan a Dwir angesiedelt, wobei vorgesehen wurde, dass der erste Siedluugspunkt In diesem Gebiet nach Dafne und Chan a dwir, der der Histadruth nur Verfugung gestellt wird, von vornherein für «Ine von diesen drei Gruppen bestimmt ist. Wie bereits In Nr, .V« der ,..IWR" mitgeteilt, hat die stai tfslische Abteilung der Jewish Ageney einen statistischen He rieht Über die Einwanderung aus Deutschland 193:1 ■38 veröffentlicht Di« Gesamtziffer der jüdUchen Einwanderung aus Deutsch-; land in den Jahren \0X>, bis 1938 belauft sich unter Zugrundelegung aller Kategorien auf rund 4f» 100 Personen. Die Tabelle, die die Gesamteinwanderung und den Prozentsatz der Juden; aus Deutschland enthält, war in Nr. ,Vf, der „JWR" abgedruckt. \ Die soziale Struktur der Einwanderer aus Deutle)) land lässt .«ich mit gewissen Einschränkungen nach der' Zertifikatskategorie beurteilen, unter der die Eiwiwiderunj; [ nach Palästina vollzogen wurde. Den Hauptanteil stellen einerseits die ,,Kapitalisten" ('Kategorie A 1» und die „Arbeiter-; Schedule** (Kategorie Ci. Im Gei*arntdurchMchnitt der weh*; Jährt betrug der Anteil der KapitalüHen au* Deutschland• der (»esamleinWanderung aus Deutschland 37..V?,; : Empfänger 37,5",;. Unter; den übrigen Kategorien erreicht im Gesumtdurchschnitt noch j die Kategorie D (Verwandte) den Prozentsatz von 14,7*£. ' Vergleicht man die entsprechenden Ziffern in den einzel- | neu Jiihrtn. so enthüllt sich eine charnkteristiache Entwick- ' lung.sreihe. Zunächst die Tatsachen: Kategorie A 1, stellte Im; Jahre 1933 einen Prozentsatz von 43.8 im Jahre 1!>34 von 36,1», j im Jahre 1035 von 35,», im Jahre 1036 von 35,4, im Jahre j 1937 von 4l.ß und im Jahre 193g von 33.3 Wir verzeichnen j hier ein dauerndes Absinken, 'da* der fortschreitenden Ver¬ Jahre IM" durch einen einmaligen Wiederanstieg der Kurv« unterbrochen der auf das glänzende Transferergebnis der Kaavarah und die dadurch ermöglichte Beschleunigung der Abrufe zurückzuführen Ist. I i In der Kategorie C betrug der prozentuale Anteil im „ f Jahre 2{»33 -tf.,0, im--- Jahre 2834-48,0,- Im Jahre 1335. 3«.e, im Jahre 1936 33,0, im Jahre 1037 29,0 im Jahre 1038 22,08. Der S Antei Anteil der chaluzischen Alijah ist also von dem Höhepunkt im Jahre 1034 weit unter die Hälfte des damals erreichten prozentualen Anteils gefallen. Für die weitere Betrachtung Ist es wichtig, noch zwei weitere Kategorien zu berücksichtigen. Der Anteil der Kategorie B3 (Schüler) betrug im Jahre 1033 nur 1.3%, klettert* langsam in den Jahren l»3« und 1S35 auf je 4,5^, erreichte in den Jahren 1036 und 1037 8 4 bzw. 8.0'":, betrug jedoch irn Jahre 1038 nicht weniger als 27?-„. In diesen Ziffern spiegelt sieh die steigende Bedeutung der JH'jendalijah. Auf der anderen Seite ist die Kurve der Einwanderung auf Vf:nmnHtcn~Zertitiku(e (Kategorie D) interessant: Im Jahre 1933 betrug der Prozentsatz 7.7';, im Jahre 1034 9,0%, irn Jahre 1035 17,0'.«, im Jahre 1S36 20,8';;, im Jtthre 1037 10,1': und im Jahre 1338 Um beurteilen zu können, ob die Ursachen für die Entwicklung der einreinen Kategorien mehr in den palästinensischen Verhältnissen oder in der jeweiligen Situation in Deutschland zu suchen sind, ist es wichtig, das Verhältnis der deutschen Einwanderung innerhalb jeder Kategorie zur Güsamtuinwanderung zu untersuchen. Die Einwanderung au« Deutschland in der Kategorie A 1 (Kapitalisten) betrug im Verhältnis zur Gesamteinwanderung dieser Kategorie im Jahre 1033 55":. im Jahre 1034 A'A%, im Jahre 103-5 %%%, im Jahre 1036 50';i, im Jahre 1037 «8%, im Jahre iftöa 78%. Im Gesamidurchschnitt der sechs Jahre summten 4Ä'/e der Einwanderer dieser Kategorie aus Deutschland In der Kategorie C (Arbeiterz-Zertifikate betrug der Anteil au« Deutschland an der Gesamteinwaiuierung der gleichen Kategorie im Jahre 1033 17^, im Jahre 1934 20%. im Jahre 1035 iWr, irn Jahre 103« 24%, im Jahre 1037 34% und im Jahre 15*38 M%. und im Gesamtdurchschnitt der sechs Jahre 19%. Eine Statistik über den Beruf der Einwanderer vor Ihrer. Einwanderung würde von besonderer Bedeutung Beirr,"wenn in ihr unterschieden wurden wäre, welcher Beruf in Deutschland ur^pi-lingiieh betrieben wurde und welcher durch Berufsausbildung und Umschichtung «Hnehseharah} zum Zwecke der AuswahdcrunKsvorbereitütix erst erlernt \corde B ea / > 1111 e r s i n t e r e s s a r if.'. IcfH d!o Knltt Alleni'^ier im Alter von erreichten Köhe- Dn»CK'en i«t der An* durch die Jugend» betrug der Anteil Von 1033 bh 1038 ist der Anteil t bi» i» Jahren von dem gleich zu punkl von 1.6,5«,, auf 7.2"v; «bgeaunken,. teil der Altersstufe von 10 bis 20 Jahn alijah von dem niedrigsten Prozentsatz des Jahre;« 1033, lieh 15% auf 34.3% im Jahre 1938 angestiegen. Die Altersstufe von 2! bis 30 Jahren, die den Haupt teil <!<<r rhnhaischen AI»ja« -umfasst. hat ihr$n H«"hrr>uni;t irn Jahre 10:15 mit 31,5",; erreicht. Int aber 103 auf 15,6«; gefallen. Ebenso i«t die Altersstufe von 31 bis 40 Jahren von dem Höhepunkt des Jahre/: 1033 mit 24,1% auf 12,0% im Jahre 1033 abgesunken. Die umgekehrte Entwicklung \h\ bei den alteren Klassen zu beobachten, Die Altersstufe von 4t bin 50 betrug 1033 0,6%; und 1038 11,2%, Die Altersstufe von 51 bh m Jahren betrog 1033 3,5% Uf,d jjf.gt at.non von 103« an in der Höhe von etwa 10%. Ebenso, ist die Altersstufe von 61 bis 70 Jahren von „ 1,3% auf ß.7'r und die der noch Ülteren von 0,4 auf 2,2'v, gestiegen. Eine sorgfältige Betrachtung der Zahlen und der in Ihnen sich spls£eindsii....TQnden5um um die Möglichkeit «ir TV»-..... urtetluug der für die Zukunft lebcnswichtigen Fräser Inwieweit, entspricht die Zusammensetzung der Einwanderung aus Deutnohland heute noch der zioni»tl«<:hen Vorstellung einer . produktiven Auswahl erwerbsfähiger, für den Aufbau de» Landen geeigneter Menschen? 4; kühn ieid^r kein Zweifel daran bestehen, da.*ss der der A!Ler»klassen und Keruf«gruppen, die für eine positive Beantwortung dieser Frage notwendig waren, so weit - ■ abgesunken ist, duss heute bereits das' charakteristische Bild einer „Fluchtlintfzmnwauäfrum}'1 den immer kieiner werdenden Sektor der echten Alijah überschattet, fitei den Unbemittelten hat der Anteil der erwerbsunfähigen Jugendlichen (Jugendalijah) und der erv/erbslo*en älteren Angehörigen den Anteil der Chaluzim bereits erheblich hetrabgedrisek?; bei den Kapitalisten deutet das Ansteigen der Allftr*kurve darauf hin, das« immer weniger Menschen diener Kategorie in« Land kommen, die als Siedler oder «olbaUrbdtende Handwerker oder Fabrikanten produktiv tätig -sein konnten Vielmehr «teigt In dieser Kategorie der Anteil jener Personen, die nur alh Rentner oder durch den Verzehr ihrer Veenuiffenssubstan* in Palästina existieren können. Diene Tatsachen erfordern die gfftrk«te Aufmerksamkeit. Die .sozialen Fällt:" die noch I93.v~fttta als Ausnahmen bewertet werden konnten, drohen jetzt, zum Hegelfall der gegenwärtigen und künftigen Einwanderung aus Deutschland zu werden. Die in den politischen- Debatten der letzten Monate in Aufsicht gestellte Flüchtling^-Sondeniuote von 2' 000 Einwanderern aus Mitteleuropa kann, wenn die Situation nicht rechtteitig erkannt wird, die »oxiaien Schwierigkeiten noch yer- »eharfen. Denn wenn, wie offenbar vorgesehen ist, hierbei In erster Linie Kinder und ausserdem Eltern und sonstige Angehörige von bereits in Palästina befindliehen Personen zur Einwanderung zugelassen werden «o mut-.rt hierdurch die Struktur der j* ohnehin nach dieser Itichtung hin bereits vorbelasteten normalen Kinwandtrungwuwde so verschoben werden, dass mit einer normalen Einordnung kaum gerechnet werden kann. Nur unter bestimmten organisatorischen und finanziellen Voraussetzung«;! kann Palästina denjenigen Bettrag zur I^iaung des deutschen Flüchtiingaproblerr.3 leisten, den wir alle von ihm erwarten. f»m^trf'tFrt■*■'yu-':i-'mTJi^-'"■, L A T I F BILDER iaaS^^ ^aaäü^ JASMIN MATOSSIAN \*9*M der jüdischen Geschichte aus der ältesten bis zur neuesten Zeit liegen unseren ZigaretteruMarken bei ARCISSUS EMIR q&rmms&auiw^ MASPERO J I S C H U mrfnwrr^^ S*?**