Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 5-6 (21.4.1939)
- Date
- 1939-04-21
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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gm JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU \U *'A 01 TV 1030 Nr, 5/6, 21. IV. 1939 Theater und Konzerf „OPERA IWRITH" „IIOfVMANNS ERZAIILXJNORN« ins Leben zu rufen, ist in Palästina Im Vorspann lief ein palästinensischer Kurz-Tonfilm der ..Api-Film-Ltd", der durch gute Bi?dkompo*itionen und die rrhönen, Ausgezeichnet beUchte'crt Landsehaftsaitfnahmen. mwie durch gelungene Montagen erfreut. Die „British Paramount New,'1 brachten die Aktualitäten »us aller Welt. IIABIMAH-PKr Mll RF . DER KIRSCHGARTEN Tschechows klassisches Stück ist ein Gemisch von Satire, Ein O p e r r bereits in früher«« Jahren, und damals mit negativem Erfolg, versucht worden. Eh gehört nicht wenig Mut, Idenli.-- mus und Optimismus dazu, sich heute wiederum nn rin solche» Wem zu wagen. Die Tatsache, das.«» eine grosse Zahl fähiger Opernsänger »ich jetzt im Lande aufhält, die keine Bctä'igun^smöglichkeiten in ihrem eigentlichen Fach fanden, mag den entscheidenden Anstoss zu dienern Wagnis gegeben haben. Bereits die erste Einstudicrung der neu gegründeten „Opera Iwrith" lä.«*t erkennen, dass man sich mit grossem Krnst und viel Geschmack an die Arbeit hegeben hat. Man darf den Beteiligten, vor allem der Leitung, an deren Spitze Dr. S. Hildesheimer als Ehrenpräsident steht iu der warmen Aufnahme gratulieren, die die Uraufführung fand, weicht» in Anwesen holt de* Bürgermeisters Kok ach, de» Dlatrict-Commisaiouer Crosble und anderer zahlreicher Ehren;;*!-1«. im »ehr geschickt umgebauten Ohel Schern-Saal feierlich vonßtatten ging Die Wahl von Offenbiichs „Hoffmanm RnSh- Jungen" beweist, d.iss man vor allem die „gros*« Oper" fflcgcn und «ich nicht mit kleineren Spielopern begnügen will. Alexander l : o1; < w i t z, von dem das ..Palästina» Orc.he.itcr" in du* vergangnen .Saison eine Komposition aufführte, stellte sich im Lande erstmalig als Dirigent vor und leistete bewundernswerte Arbeit mit dem Solisten- und Chor- Ensemble. D.m gleichfall« neu zusammengestellte Opern- Orchester in Starke von etwa 35 Mann ist leider ungleichm&fciMg besetzt, wajj u. E. mit Leichtigkeit zu vermeiden gewesen wäre, wenn die Leitung des „Palästina-Orchesters" durch fcourlauhung einiger Spieler einen SoIid*ritätsbeweuj geliefert hätte. Die Mitwirkung von etwa fünf Mitgliedern des Palästina-Orchesters (Blaser Harfe und ein Konzertmeister), die man im Zuschauerraum der Oper sah, hätte fraglos genügt, um das Niveau der Orchcsterlcistung im erforderlichen Masse zu heben. Leopold Lustig zeichnet für den Umbau des Saales, für die »ehr befriedigende geschmackvolle Szenerie der erweiterten - aber immer noch relativ............ _................__________ kleinen -~ Bühne und für dio farblich guten Kostümentwürfe. I Hätte man aus dem Ganzen eine Komödie mit einem Schuss ». r.C - dMS_BiöhnwibiW gegebenen Möglichkeiten der | Sentimentalität zusammengemischt, was das Stück ohne wei- '' " " ~ res erlaubt, so würden wir Tschechows Werk zweifellos mit gebührt, all jenen Mannern des Geiste.«, jenen Institutionen und religiösen Gemeinschaften, die ihre Stimme erhoben und praktische Hilfe geleistet haben und mit ihrer Anklage auch gegen jene Greuel nicht gewartet haben, bis sich die Angriffe auch gegen sie richteten. Zugleich mit unserem Dank«? wollen wir ihnen unseren Glauben an die ewige Kraft des Geistes zum Ausdruck bringen. Mögen Menscher gemordet, Bethäuser zerstört, Thora-Roller. verbrannt werden - die Lehre hext cht ru-i.7. Im weiteren Verlauf seiner Rede zitiert der Rektor die Erkiiirung, di<» die Universität vor einiger Zeit über die politische Lage in Palästina erlassen hat, worin vor allem darauf hingewiesen itt dass die Universität seit ihrer Gründung dem arabischen Volk und seiner Kultur die Melancholie und Idylle. Es zeigt mit einer gewissen Wehmut | grössten Bemühungen gewidmet hat. Wenn man aber uns den Niedergang eines russischen Adels, den der Dichter trotz! Juden einer arabischen Herrschaft unterwerfen will, so antder Degcncrntionserschcinungen, die er aufzeigt, doch nicht j^nrorten wir, dar wird und kmn nicht oenchehen. Im Schlussanzuklagcn wagt. Das russische Theater spielte Tschechows j teil seiner Rede wandte »ich der Rektor an die Studenten Stücke in den Jahren nach der Revolution mit Vorliebe, ver-: und ging auf die wissenschaftlichen Arbeiten der Doktoranden mutlich nicht nur weil der Dichter die russische Volksseele! ein. Mit einer feierlichen Ermahnung schloss er seine Rede. und Atmosphäre meisterhaft zu zeichnen versteht, sondern auch well man mit Hilfe einer besonderen, durch die Regie gegebenen Dentung hier ein Mittel »ah, die neue Generation zu neuen Zielen zu ersichen. Heute und bei uns sind diese Gesichtspunkte nicht besonders interessant und wir müssen, wenn schon vom Ideologischen her die Aufnahme eines solchen Stuckes nicht absolut gerechtfertigt erscheint, wenigstens erwarten, dass hier dem Theater das gegeben wird, was des Theaters Ist: eine spannende und interessante Aufführung. Wir bedauern sagen zu müssen, dass das diesmal nur teilweise gelungen ist. Zwar gibt es ausgezeichnete schauspielerische Leistungen: Chanah Rowina, bezaubernd als Erscheinung und »ehr weiblich die interessante Figur der Ranjewskaja, der Kirschgarten«Besitzerin, nachzeichnend. Finkel «tollt einen echt russischen Typ auf die Bühne, nutzt allerdings nicht alle Möglichkeiten der sprachlichen Pointierung aus, M e s k i n und vor allem Bertonoff erfreuen gleichfalls durch treffende Charakterisierung. Aber es gelingt dem Regisseur Zwi Friediand diesmal nicht, das alles genügend zu verschmelzen, eine schöne Museumsangelegenheit lebendig zu machen und mit dem Geist de« Heute zu erfüllen. Vor allem fehlt es an Tempo. Die Aufführung miL-wte um genau eine Stunde kürzer sein als sie in der Premiere ge Hierauf folgte der Aufruf der Namen und die Überreichung der Diplome au die Studenten, Wefzmansi erste Rede nach London Dr. Wcizmann Hat unmittelbar nach seiner Ankunft In Palästina Nahalal besucht und dort eine Rede gehalten, sn der er einen tiberblick über die politische Lage gab. Dr. Weizmann fand bittere Worte für die Rolle, die den Juden bei der Londoner Konferenz zugewiesen worden ist Dia britischen Vertreter hätten gemeinsam mit den Arabern gewisse Dokumente geprüft und die Regierung sei dabei zugleich Partei und Richter gewesen, ohne die Juden anzuhören. Dem gegenüber müssten die Juden an eine wirkliche unparteilich» Inatanz appellieren. Es gäbe viele Engländer, die daa Gefühl haben, dass England» Ehre auf dem Spiele steht, wenn England das den Juden gegebene Versprechen bricht. Dr. Weizmann betonte, dass von der bevorstehenden englischen Regierungserklärung nichts Gutes zu erwarten isf, dass aber die zionistischen Führer sich nicht unterworfen haben und sich stützen auf die tiefen Wurzeln, die die jüdische Arbeit Im Lande geschlagen hat. Diese mozeigt wurde. Die Dialoge und Monologe sind zerdchnt, die wüsche Kraft ist auch in Zukunft der Juden stärkste Waffe, gleichen Tänze, Spiele, Tricks, das gleiche Lachen und Weinen, liesclben Gänge über die Bühne wiederholen sich grundlos oft. Raumaufteilung werden von dem Regisseur I. M. Daniel auf das vortrefflichste nusgenutzJ. Daniel gruppiert die Chore ausgezeichnet und holt aus den Solisten das Maximum an freier, ungezwungener Darstellungakunat. das von Opernsängern zu orwarten ist. Im übrigen ist die Atmosphäre des Phantastischen, Mystischen, Spukhaften meist gut getroffen; am stärksten im Antonia-Akt, der ganz im Zeichen der gesanglich wie darstellerisch hervorragenden Leistung von Reuwen Lasar als Dr. Mirakel steht, der auch in seinen tibrigön Verwandlungen am eindruckvollsten wirkt. Den Hoffmann verkörpert Marcel Noe. Noe ist ein Opernsänger, dessen Bühnenerfahrung, Elastizität, Geschmack und Musikalität an diesem Abend wieder deutlich sichtbar wurde. Die Stimme war dort, wo er sie voll gebraucht, besonders im Prolog und Epilog („Kleln-Zack") von strahlender Frische, Lotte Lau fer sang die Sopran-Partien im ersten und dritten Akt mit grosser Kraft und erstaunlicher Sicherheit in den hohe« Lagen. Gabriele Cohen hörten wir in den Partien der Giulietta und Stella zum ersten Mal. Es scheint, dass da* an .sich tragfälüge und metallische Organ leider an der EntfaiM'ü { nach etwas gehemmt ist; Die Altistin Dela Gottht'lft hatte wenig Gelegenheit, ihr/ Können einzuaelze:*. In kleineren Rollen bewährten «ich die Herren A r - inidi und ßchulslnger. Zu erwähnen ist noch das von "Hie Kassier einstudierte kleine Ballett, ausgeführt von den Damen Pick, Bella Chasan, Burstein, Roten-, borg und Seh aal. Für die Übertragung dea Textbuches Ina Hebräische zeichnet A, Asch man, der für einen klaren, wohlklingenden Dialog sorgt und den Anforderungen des Rhythmus und der Musik Rechnung trägt. Alles in allem: dieser Anfang war ausserordentlich vielversprechend. Die „Opera Iwrith" wird das palästinensische Kunstleben wesentlich bereichern, wem: das Niveau dieser "Aufführung auch in den zukünftigen nicht unterschritten wird. EIN NEUES KINO Gleichfalls mit einer Festvorstellung vor geladenen Gästen, unter denen sich neben dem Bürgermeister und anderen hervorragenden jüdischen Persönlichkeiten, zahlreiche Vertreter der englischen Militär- und livHbehörden befanden, wurde am D i ze n go f f-P 1 atz ein neu gebaute« Lichtspieltheater eröffnet Das Kino fasst 1000 Besucher; 300 Plätte befinden aieh im Rang. Der schöne Bau Ist nach Plänen der Architekten Jchuda und Ephraim Magidowits ausgeführt und braucht keinen Vergleich mit einem modernen europäischen Lichtspielhaus zu scheuen. Die Bestuhlung wie Uberhaupt fast die gesamte Einrichtung ist im Lande hergestellt Besonders wirkungsvoll ist der palästinensische Marmor an den Wanden das Treppenhauses und der drei grossen Foyers, die sämtlichen Besuchern Raum bieten, den Beginn einer Vorstellung unter Dach (nicht wie bei den meisten unserer Kinos: auf der Strasse* abzuwarten. Das Publikum benutzt beim Verlassen des Hause« separate Treppen und Ausginge. Die Bau- und Elnrichtungskosien beliefen sich insgesamt auf »000 Pfund. Eine morüerno Ventilation*- Kühl- und Wärme-Anlage wurde eingebaut. Für gute Akustik ist durch einen besonders sehallgünatigen Wand- und Dcckenbelng gesorgt. Inhaber des Kinos ist eine Aktiengesellsclmfi. Die Leitung liegt in Händen bewährter Tel Avivor Fachleute. Das Eröffnungsprogramm brachte Walt Disney'* gezeichneten Farbenfilm „Schneewittchen und die sieben Zwenge" nach dem berümten t'rimm'sehen Märchen, Dieser bezaubern de Film hatte überall dort wo er bisher gezeigt wurde, und nicht andeas iu Tel Aviv, einen tr.umphaten Erfolg, der in <.:.;.i M.uute. witi es wohl noch nie bei einem abendfüllend, i <• :]:.\ c! . FaM war, auf Rechnung eines Einzelnen, seines Schöpft*» zu selten ist. Disney ist Maler, der nicht nur Laiuboi'-if'obiU'er und Interieurs mit feinstem Farbensinn zu schaffen versteht und der die hier erforderliche besondere Technik genial beherrscht, sondern dessen gezeiehausatmen, als es bei letblicner Verkörperung durch noch so hervorragend* Schauspiele* denkbar wäre. Dieser -— nebenbei witzigo und hochmusikalische — Fi In» bedeutet eine Revolution: die Malerei erobert die FlfmleüMranC grossem Vergnügen auf der palästinensischen Bühne sehen. VOM PAL.\STINA-ORCHKST£R Issay Dobrowen gab, bevor er sich für diesmal als Dirigent des Palästina-Orchesters verabschiedete, ein Sonderkonzert in Tel-Aviv, das einen gleich starken Erfolg hatte wie jeder der in diesem Jahr von Dobrowen geleiteten Abende. Zum erstenmal gab es auch bei einem ausserhalb der Abonnenten-Serie liegenden Konzert, das grösstenteils „zeitgenössischer jüdischer Musik" gewidmet war, ein ausverkauftes Haus. Die Zusammenstellung des Programms erwies sich als äusserst glücklich in der Wahl von Bcn-Chajtmm schön und geschmackvoll instrumentiertem „Ooncerto Grosso*' und Marc Lavry* effektvoller und rhythmischer — wenn auch nicht sehr tiefempfundenen — symphonischen Dichtung „Emek" als Umrahmung für Leo Weiners wertvolles „Ooncertino für Klavier und Orchester". Die 15jährige palästinensisch« Pianistin Rena MmimuH, ein Schülerin von Ilona Vmree-JfroM*, holte sich bei diesem ersten Auftreten vor einem grossen Publikum einen rauschenden Erfolg als Solistin der Weinersehen Komposition. Dr Malcolm S a r g e n t, der bekannte englische Dirigent, leitet auch in dieser, wie in jeder vorangegangenen Saison, zwei Konzert-Serien. Das Programm des ersten Abends war nicht ganz glücklich gewählt. Zwischen Purcclls „Suite für Streicher" und der 1. Symphonie von Sibelius stand als stärkste Leistung Debussys „L'Apres Midi dun Faune", während Rim«- Uy-Korsakow's ..Schehcrezade" den Abend schloss. Dr. Sargent, der stark akkiamiert wurde, eröffnete das Konzert mit der englischen und jüdischen Nationalhymne. Wieso kommt es aber, dass das Orchester, das sich im Konzert wieder meisterlich bewährte, die „Hatikwah" immer noch nicht spielen kann? Solistin der nächsten, von Dr. Sargent geleiteten Konzertserie Ist die berühmte Londoner jüdische Pianistin Harriet Cohen in Bachs Klavierkonzert in D-moll. Manfred GcLs. KMne Nachrichten In Beteiligung von Vertretern Pronwtionett der Hebraschen Ihureratät Die Hsbräische Universität Jerusalem hielt am 11. April auf dem Skopus ihre Promotionsfeier ab. Das grosse Amphitheater der Universität mit dem unvergleichlichen Ausblick auf das Jordantal, das Tote Meer und die Berge Transjordanieius war dicht gefüllt mit zahlreichen Gästen und Zuhörern, Auf dem Podium hatten unter dem Vorsitz des Präsidenten der Universität Dr. Magnes der Lehrkörper und die Mitglieder des Kuratoriums Plats genommen. Zu beiden Seiten sassen die Graduierten, die ihre Diplome zu erhalten hatten, la der geisteswissenschaftlichen Fakultät erhielten 24 Studenten den Grad des „Magister Artium" (M. AJ, in der naturwissenschaftlichen Fakultät 1* Studenten den Grad des „M&r>»ter ScienUarum" (M.SO, ferner wurden 3 Studenten zu Doktoren de* Philosophie promoviert, darunter das erste Maden«*, üämüch Zafrira Khuari-Volcani, ferne' Chaim Chojnacki und Benjantin Kir»on. Die Zeremonie wurde eingeleitet durch eine Ansprach« des Präsidenten der Universität Dr. Magnes, der auf die Weltsituation und die Kriegsgefahr Bezug nahm und Israel mit dem leidenden Gottesknecht aus Je*. 53 verglich. DIE REDE DES REKTORS Im Auschluss an Dr. Magnes' Eröffnungsansprache hielt ler Rektor Professor A H. Frankel eine Rede, in der er die Lage der Juden in der Welt und spesieli auch die politische ituü'ion in Palästina beleuchtete. Er charakterisierte den Kämpf, der sich nicht nur twtjtm das jüdisrhe Volk und uHnr Hvilifftümer wendet, sondern gegen die Grundlagen der ganzen westlichen Kultur. Der Kampf gegen die siltiiche Forderung der zehn Gebote und de* Gebotes der Liebe cum Schöpfer und zu jedem seiner Geschöpfe, das in seinem Ebenbild "gesehafftn wurde enthüllte sich in der r*rbr«iNUSjj| hir.ider:■■>■ Vclhiiuscr und ihrer Tkat^-SuUeit, In der IVmt- «ung Tausender vor. jüdischen Menschen. Die Hebräische Universität kann den organisierten Angriff gegen den Geist unseres Volkes und seine Lehre nicht mit St(lischweigea Übergehen, da auch sie iu seinen Vertretern gehört; unser Pank des Waad Leumi und des Pidjon Schwujej Austria we Germania stattfand, wurde offiziell von dem Beschluss Kenntnis gegeben, die Kinder- und Einwanderer-Hilfe auch auf die Juden der Tschecho-Slowakei auszudehnen. Der Name der Aktion wird in Zukunft nur noch ..PIDJON SCHWUIM", Kinder- und Einwanderer-Hilfe des Waad Lcumi. lauten. Kürzlich weilte in Tel-Aviv der Herzog di Spolato, ein Neffe des italienischen Königs Viktor Emanuel. der den König von Italien bei der Hochzeit des iranischen Thronfolgers in Teheran vertrat Der Herzog machte Aufnahmen vom Tel-Aviver Hafen, von der Stadt und von den jüdischen Matrosen. Unter Peteiligung von 60 Delegierten und Vertretern mehrerer Institutionen fand in Tel-Aviv die Jahresversammlung der Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose statt. Das erste von Juden gebaute Fischerboot wurde im T*l-Aviver Hafen von Stapel gelassen. Das Boot ist für die Fischerei im Golf von Akaba bestimmt. 70 Studenten legten am Haifaer Technikum die SchJussprüfung ab. Im Kibut Aschdot Jakow in der Jordansenke hat eine Konservenfabrik, die Produkte der umliegenden jüdischen Siedlungen verarbeitet, mit der Produktion begonnen. Es werden gegen 50 Arbeiter beschäftigt. Transfer Wertpapiere Versicherungen Immobilien HntmverwnltiM^en Dr. Walter ßrsuiti JERUSALEM Ben Jehudastr. 11 a. Telefon «1*3 Haus in Jerusalem Was ist Dein Geld wert im Falle e. Krieges? Ein Haus i. best, Wohnviertel Jerusalems mit 3t Zim^ einem Brutto-Ertrag von iP.800 u. einer Rendite v. B% steht sum Verkauf. Keine Hypothek. Zahlung in bar oder Teilbetrag in bar. Anfr. Chiffre W 711 an J. W. R. Jerusalem, P.O.B. 6S9 NEUE VERÖFFEFfTUCHürlGEM DER K1TACHDUTH OLEJ GERMAÄA WE OLEJ AUSTRIA In Vorbereitung : „PERFIDES ALBION"? KNGLAND UND DIE KNtiLANDML Eine Darstellung für Juden von Norman Bentwich (früherer Justisminister der Palästina - Regierung.) Uberblick über die G#schichte des Imperiums. Darstellung und Erklärung englischer Sit Uli. England als Mandatarmacht in Palästina. Publisher: Jewiah Newspuper Ltd., Jerusalem, P.O.B. 689, Le gerant: Raymond L*\is», Pnrif. — Imprimerie Ccntrnlo du Croisaaat, societe nouvelle, 19 rue du croissant, Paris.