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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-21 · 5-6 (21.4.1939) · p. Seite 10

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
5-6 (21.4.1939)
Date
1939-04-21
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 5/6, 21. IV. 1039 Der Bericht der„NIR" Ein Beispiel für Aufbauarbeit Soeben veröfTenHirht die „Nir Ltd." ihren Hericht f(ir 1938, »Ion vierten seif, ihrem Bestehen, eine Zeit, die vorwiegend in die Unruhen ilült. Berücksichtigt man diesen Umstand und den eigentlichen Au/;rabenkrei.: der Gesellschaft UCrediteewährwng an die ländliche Arbeiterschaft), so kann man dns Er«cbnln nicht genug bewundern und best a u n e n: Es ist nümlich Rellingen, aus dienern innren Unternehmen trotz der kurzen tinrl schwierigen Zeit und den so schwierigen Arbeitsgebietes heute schon ein «ehr rentables und recht gröB'dQH Gebilde zu fjenlaHen. Um nur die wichtigr.ten Ziffern zu geben: Das eingezahlte Aktienkapital stieff um fP. 38 000 auf iP, 244 0O0, die a-.isKewiesenen Reserven um J3 00O auf fP.OO 000, die laru'Jt ist.i«en Anleihen um i IM .1000 auf 1Ü5 000. Somit arbeitet die „Nir" nunmehr mit fP. 481*000; es ist Ihr gelungen, ihren Reingewinn weiter um IP. 5000 auf IP. 22 443 ku steigern, <f. s. rund 10"r de» durchschnittlichen Aktienkapital*. Man steht zunächst vor einem Rätsel, besonders wenn man nicht, das* die Gesellschaft offenbar »Ich »ehr flüssig hält und /..II. zum Jnhresschluss fP. H5 000 in bar und Bankguthaben zeigte. Immer wieder begegnet man der Frage, wie ein solchen Ergebnis möglich sei auf dem vielleicht schwierigsten Arbeitsgebiet, dem des landwirtschaftlichen Kredits. Die Lösung de* Geheimnisses llej»t In der Ausnutzung einer Reihe von Möglichkeiten durch die fraglos ungewöhnlich tüchtige Leitung. Fürs crHto. hat „Nlr" wie kaum ein »weites Institut de« Landes die Möglichkeiten dea Transfers aus Mitteleuropa ausgenutzt durch Einfuhr von Waren au» jenen Tündern und Bezahlung mit niedrlgverzinslicben, aber trotzdem durch geschickte Kumpflege recht beliebt* Effekten. Ausserdem sind ihr namentlich durch die Opferfreudigkeit der amerikanisch-jüdischen Arbeiterschaft Kapitalien zugeflossen, welche vci rr.si noch keine Verzinsung verlangen und grosse Reservt'ansamrr.hingen ermöglichen. Weiter aber Ist eine »ehi erhebliche Kiaikoverteilung vorhanden: Nur die knappe Hälfte der Mittel dürfte in der Landwirtschaft investiert sein, so da*» z. B. der relativ bescheidene Anlcihehcutand «eine volle Deckung durch anderweitige Kapitalanlagen findet; es handelt sich dabei vor allem um Darlehen an nationale und hatbnutionnte Gesellschaften. Sehlirstdich ermöglichte die grosse Flüssigkeit der „Nir" in erheblichem Masse Schuldverschreibungen, Preference Sharcs usw. mit Buchgewinnen, die wohl noch nicht ganz ausgewiesen sind, zurückzukaufen. Dadurch hinwiederum .. hat-„Nir" Indirekt swh mm TrabsfereiHen geholfen. 'Weif"dieae -jederzeit ihre Papiere Im Bedarfsfälle zu einem guten Kurse verkaufen konnten. Wie billig sich „Nir" in einem Laude teuren Geldes bisher hat finanzieren können, zeigt folgende Rechnung: „Nir" arbeitete Emir JMS mit | <nul zahlte dafür ,0 000 Founders Shnre.s (bei der Histadruth) 63173 Ordinary Sharcs (bei der Histadruth) 170 853 Prcference Sharcs (bei Transferenten) 57 500 Reserven 194 öl t Anleihen ca. UM 200 49Ö440 J.! zus. ca. £P-17 500ca. 3,5^ Das lu i ,.st also, dass die „Nir" vorerst nur Z)//., auf ihr Kapital zu zahlen hat; sollte sie sich entschliessen, auf ihre Ordinary Sharcs auch 3'}'« tu zahlen, so steigt dieser Satz auf Jtnapp 4«S, wenn bis dahin die Reserven nicht entsprechend gewachsen sind; nichL berüc1 sichtigt ist liier der Umstand, das.i durch die Rückkäufe unter Pari Gewinne entstehen, welche eigentlich von der Zinsenlast abzuziehen sind. Wenn sich' bfdspic-l;;\viL 8n einem Jahr an solchen Tiigmigagewinnch fP. r»000 ergeben, so bedeutet das eine NcMozinsenlnat, welche noch \rf, niedriger als obige Berechnung annimmt. Eine besonder." Efgmnrt der „Nir" besteht darin, das« sie ihren D *■> b < n t u r c - U m I a u f (b?stimmun«»gemas») sehr niedrig halt: Ende Jf»3S beschranken sich die ausgegebenen Anleihen auf nur GV, der Eigenmittel. Das ist ein ganz einzigarlig günstiges Verhältnis und sichert diesen Anleihen eine besonders gute Deckung. 'Tatsächlich Ist der Zinscndienst 1938 fast vicrfai-n gedeckt gewesen!). Wir glauben, das« wir das Geheimnis des „Nir"-Erfolges klargemacht haben. Man sogt wohl nicht zuviel, wenn man die weiteren Aufsichten der „Nir" zuversichtlich beurteilt; als konsolidiert darf sie heute schon bezeichnet werden. Es fragt sich eigentlich nur. ob ea ihr gelingen wird, ihr«? Kapitalj basis weiter 7.u erträglichen Bedingungen zu verbreitern. <'cj lingt ihr das, so kann sie sich zu einem der wichtigsten Ini aUaimente des Aufbaus rechnen, i Dabei ist freilich eines zu bemerken: Dieser Aufbau int | nur denkbar mit niedrigen Zinssätzen. Diese aber sind nirj genda notwendiger als in der Landwirtschaft. Wir glauben, | dass der Zeitpunkt gekommen «st. in dem „Nir" der schwer- I kämpfenden Arbeiterwirtschaft in dieser Richtung die «rate Br- | mässigung zubilligen könnte. Sie kann und braucht ja nicht! auf einmal zu gros« zu sein. Schon aua erzieherischen Gründen aber sollte das geschehen, um andere zur Nachahmung zu animieren. Je niedriger die Zinssätze, desto niedriger auch die Zinsrückstände. Natürlich hat die „Nir" noch schwer« Aufgaben vor sich; so hat sie es u. a. übernommen, die gemeinsam mit K.K.L. und K.H. gegründete, grossartig angelegte Wasasrgesellschaft „Mekoroth" aus Ihren Kinderschuhen zu einem mAchtigen Instrument unserer nationalen Wirtschaft zu bringen Und das erfordert Geduld, Geld und Geschicklichkeit. Ernst Kahn (Jerusalem> Der Verbat*! der Citntskeoperati?tn Zur Konstituierung der Vereinigung der Cltruseaportkooperativen schreibt der Führer der palästinensischen Pflanzer, Moshe Sml lanski, u. a.; Die meisten Generalversammlungen der Zitrusesportkooperativen haben der Vereinigung der Zitruukooperativen zugestimmt. Zu ihnen gehören „Pardess", „Adlr", „Apni", „Bustan", „Herzlia Citrus Growers", „Hahaklai". Ausstehend sind noch die Antworten von Tnuva Export, Yachin und PHtas, Die ereinigte Kooperative wird den Namen ..Pardess Syndikate of Palestine Citrus Growers Coop. Soc. Ltd." tragen. Innerhalb dieser Kooperative werden die alten Kooperativen in folgenden Angelegenheiten autonom sein: Ernte, Verpackungsmaterialien unter den Mitgliedern, Versand der Frucht sam -Hafen oder Bahnstation, Empfang der Vorschüsse und Arbeitslöhne, Verteilung derselben unter die Mitglieder unter Haftung der Kooperative. Der ..Pardess Syndicafe" wird in seinen Händen folgende Funktionen konzentrieren: Kontrolle der Frucht, Einkauf der Verpackungsmaterialien, Seevei-ttajid. Verkauf. .Seine Mitglieder können nur die Kooperativen .sein, deren Mitgliederächaft wieder auf die einzelnen Pflanzer beschränkt ist. Die Institutionen der Vereinigung sind: die Generalversammlung, bestehend au» den Delegierten der einzelnen Mltgliedcrkooperaüvcn. der Board, dessen Mitglieder gleichfalls von den Kooperativen entsandt werden,, der engere Aktions-Ausschuns, der durch den Board nominiert wird und die Direktion, bestehend aus 2 Direktoren, deren einer die Arbeit im Inland übernehmen wird, i während der zweite sich mit dem Verkauf im Ausland befassen wird. Die erste Sitzung des Board hat bereits am 22. Mür.: stattgefunden, in der ein technisches Körnitz zur Durchführung der Organisation, »owio ein weiteres Körnitz zur' definitiven Festlegung der Statuten gewählt wurde. Eh ist su hoffen, dass alle Hindernisse, die noch im Wc^e stehen, u. a. die Bindung der Mitglieder für Ä Jahr^überwunden werden. Es muss In Betracht gezogen werden, dais die Absatzachwirrigkoiten, die schon jetzt bei einer Ernte von 14 Mi!! Kisten vorhanden r-ind, im T^ufc der nächsten .fahre wachsen^ werden, da mi; einem jährlichen Zuwacha von ca. 2 Mi!!. Kiften zu rechnen U>l. In der Regulierung des Exports und der Sicherung besserer Preise bc.iteht die Aufgabe der neuen Darhorgnni.<ation. In diesem Zusammenhang macht Bmilan^ki darauf nufmerkaam, dass die ursxbisebe Clirusernie gewöhnlich überschätzt wird. Die arabische Ernte mache nicht einmal die Hälfte der Orangenernte aus. Die Wirtschaftspolitik der Jewish Agency In einer Presse-Konferenz in Jerusalem beantwortete Eli es er Kaplan, der Sehrt! ,:n.eist( r der Jewish Agency, verschiedene, die Wirtschaftslage im Lande betreffende Kragen. Nach Ansicht Kaplans Ist augenblicklich die Arbeitslage nicht schlecht. In den letzten 6 Monaten ist keine VerschlecJv.erur.g. vielleicht sogar eine geringe Verbesserung eingetreten. Jedoch werden Plan», dis ein« grössere Arbeitslosigkeit im Sommer verhüten sollen, nicht mit der genügenden Energie vorwärts getrieben. Eine der wichtigsten Aufgaben der Exekutive sei rs die Kolonieräte und Stadtverwaltungen zu einer rascheren Verwirklichung der vorliegenden Pläne zu bringen. Bei derselben Gelegenheit gab Kaplan Auskunft über die Vorbereitung von Lebensmittel vorraten für den Kriegsfall. Im September dieses Jahres waren im Lande Lebensmittel für nur sechs Wochen vorhanden. Seitdem hat sich die Exekutive um die Aufspeicherung von Vorräten bemüht. Es wurdon Verhandlungen mit der Regierung geführt und in diesem Zusammenhang beschlossen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Tel-Aviv und anderen Stellen Vorsorge für eintretende Krisen zu treffen, Vor allem gilt cj,, die landwirtschaftliche Produktion «u sichern. Was die Einlagerung von Lebensmitteln betrifft, muss »ich die Exekutive aus verschiedenen Gründen damit begnügen, die Privatinitiative zu ermunter«. An verschiedenen Stellen beschaftifjt man sich augenblicklich mit der Frage, wobei zugleich darauf geachtet wird, dass dia Bindeckung mit Lebensmitteln nicht zu unberechtigten Preiserhöhungen fuhrt. Cn|q levfn j Mit. grossem Bedauern verzeichnen wir das Ableben von En ja Lcvin-Abrnmovit?., die nach längerem Leiden im Alter \fon 43 Jahren gestorben ist. Viele Juden au» Deutschland, besonders aus Berlin, jetzt vielleicht Irgendwo in der Welt von dem Zusammenhang mit ihren alten Freunden abgerissen, werden die Nachricht von dem Ableben Enj.*L<5 mit Schmerz aufnehmen. Weckt doch ihr Naire die Erinnerung an eine zionistische Epoche, die zti den schönsten und glücklichsten zählte — die Zeit, in der Shmarya Lcvln in Deutschland wirkte und durch sein zündendes Wort die zionistische Lehre verbreitete. Die ständige Begleitern von Shmarya war Enja. Das ist nun bald 20 Jahre her. In den yäon ist lachen Kreisen Berlins war Enja damals eine bekannte und beliebte Figur, ein Mensch von grosser Güte und Leidenschuft, Zentrum eines zionistisch bewegten und begeisterten Kreises. Die Zahl ihrer Freunde und Freundinnen war überaus gross. Später kam Enja mit ihrem Vater nach Palästina und hat in persönlicher Hinsicht nicht immer ein leichtes lieben gehabt, Sie war die treue Pflegerin ihres Vaters, als es mit ihm zu Ende ging. Im letzten Jahr« litt sie körperlich schwer, und der Tod kam ab Erlösung. nwn INSURANCE CO. of Palestine Ltd. G«gründ«t 1924 Di« itteste V«rtich«rungtg«MU- »chaH <fot Land«! Betreibt all* Ver »icher ung»zw«»g« Dr. G. Woüstein Jeru»otem * «fbrfec« B«i> KtUcittrMt h«(M« 2wcli«rni«*« FKof« 3B?0 Wertpapiere Hypotheken ••»•III«»*««* laleSOMfreaaHiM Versicherungen KLEINE ANZEIGEN FE K K tiOI.» F. 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Und auf dem r«l!cn lastend der ächwarze, er;».ticl'.en<le Druck: die Angst vor der jähen Zcrmalmung unseres Volkes und dem nachfolgenden Untergang der europäischen Menschheit Alles ist vergangen was einst bestand: Vertrauen, Erwartung, Ereuda —- alles erstickt vom Abacheu vor dem Heute, dem Grauen vor dem Morgen. Schatten lauern in den Strassenwinkeln, verdunkeln die Sonne, verbergen das Blühen in den Garten ,saugen die Kraft aus den Seelen. Und doch ist es Frühling. Und doch vollzieht sich inmitten des Unterganges die ewige Wiederkehr des Lebens. „Fliehe", sagt eine Stimme in mir, ..fliehe aus den Todesschatten der Stadt in den Glanz, den Lebensgesang der freien Natur!" Mit letzter Kraft reisse ich mich los und steig« empor xu den Bergen über dem Meer. Eine Weile noch verfolgen mich die dunklen Dämonen, schnüren mir die Kehle zu, verschleiern mir die Sinne. Aber langsam durchdringt der Glanz, dns Rauschen und Singen ringsumher die Schleier, lockert unmerklich die schmerzenden Fesseln der Seele, befreit die verdunkelten Sinne. Tief unter mir hegt die unendliche Silherdecke des Meeres; kleine Wellen branden an den Strand, bis dicht an die tiefgrünen Kornfelder. Die Berge und Täler ringsum wollen fast bersten von Leben und Spriessen: um jeden Steinblock eine Wirrnis von Wildwuchs, über jedem Busch ein Sehleier von Blüten, auf jedem Baumwipfel ein Kenenkranz. Zu beiden j Seiten des Weges überwältigendes Blühen: Infein von j weissen Heckenrosen, Inseln von r<tea Heckenrosen, Inseln von goidnem Ginster, grüne Teppiche durchwirkt von gelben; Margeriten, blutroten Ranunkeln und Mohnbluten, tiefblauen j Cyauen. Dazwischen Weidenröschen, Kieeblüten, Feldkamülon, \ Blumen über Hlumen — tin Meer von Blumen, in dem der! Fuss versinkt. Das drängt aus dem steinigen Boden ans Licht.; duftet belaubend, zieiu Scharen von Schmetterlingen und j Wespen an, die mit weichem l^im^Ui-hl^en, mit trunkenem j Surren in dem grossen Erwachen der Natur ihre Aufgabe erfüllen Tn den Bäumen Vogelchöre, und In der Fern» das gedämpfte Rausehen t'e* Meeres. OberaU Leben, e w iges, uners c h o p fl i c h e s Leben — über den Untergang der Völker hinweg das Auferstehen der Natur* Unverändert seit jenen Jugendt&gcn der Menschheit, als von den Lippen der beiden Liebenden das grosso Frühlincsli.'d aufstieg: ..Siehe, der Herb;;*, ist vergangen, der Winterregen vorbei, die Blüten erscheinen am Boden. Gekommen ist die Zelt der Nachtigall: die St in irr.« der Waldtaube ertönt im Lande. Die Feige treibt i -^"Sprossen, und die Weinreben duften." Die Frühlingswinde ,die um meine Stirn spielen und die Wunden meiner Seele kühlen, werden barscher und erheben ihre Stimme zum Brausen und das goldene Glänzen ringsum verblasst. Ich blicke auf: a\ der Fern« über dem Meeresspiegel liegt d*r rotglühende Sorovenball; leise berührt er die Flut, sinkt und sinkt, bis dar letzte Giutrest hinabgesunken ist. Da, weht ein kalter, dunkler Hauch über di« Frühlingswelt, und Milliarden von Blüten antworten ihm mit eint>r Woge von nächtlichen» Duft. Dort wo die Sonne im Meer versunken ist, liegt Feuerschein, dort ial es als ertönie eine Stimme in die hereinbrechende Nacht: „Und das Licht nannte der Ewige: Tag. Uud die Finsternis nannte er: Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde .Morgen — der erste Tag!" . Au» dWu kühlen Fr&uiingsboden, aus den ia Nebein verdämmernden Bergen und Talern aus dem lauter aufrauschenden Meer strömt Kraft in mich ein: Ewig ist die Wiederkehr des Löbens! Seit Kwlgkeit haben diese Berge diesen Frühling erlebt! Bis in die Ewigkeit wird über diesem Meer jedem Sonnenuntergang ein Sonnenaufgang folgen! ' Und wir? Die hier in lernen Jugcndtagen da* Frühlings- und Liebeslied der Menschheit gesungen iud>#n? Die in Urzeiten den Völkern der Krde den ewigen Wechsel von Nacht und Tag verkündeten? Auch wir sind ewig! Uber Folter und Tod, über da« Verbluten von Völkern und daa Zerschmettern von Epochen hinweg lebt unser Genius — der unsterbliche Zeuge ewig süuer Auferstehuug. W. Hanrut Tkon GOLD-LOMBARD Tel-Aviv, ALLENIY RO. 80" •IIIIHÜNO, An* und Verkauf vo>\ Jvw«ie*t GeJd» und Silbsrworen REELLE tEDIENUNG und mr Ift doch cl«r b«tt« %W?> T X - ■ ATARA1' KA PFEE A Ulfa ann mn »ini.,; ni ö Ii Tf n 3 p

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