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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-27 · 3 (27.3.1939) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
3 (27.3.1939)
Date
1939-03-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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m. % JVtnmJW WBLT-RUNMCIUU fett« 7 SPORT-RUNDSCHAU UNTER FREMDEN FAHNEN Erstes Dobrowen-Koniert fiel den kürzlich in Kniro aus.firotrnsrenen Weltmeist Schäften Im Tisch-Tennis hatten *ich für die Entscheidung de* Herren-KHzels die beiden jüdischen Spieler Bergmann und iui *tr Tagesordnung lind. Ist es er*t*unli< h, fesjjustellrr*. das* dir Internationalen sportlichen rVrfi»htingen kein* Unterbrechung erfahren haben f „inderknrMpff awi.i.-hrn demokratischen und faschistischen T~tndcrn worden auch wHVrhln ausgetragen. Sie beweisen, diss der sportliche Wrkchr zwi- Das Tan/cri t.H»im> T*r hatkfwsf^j?» s'fjbrujr Ur«, M lÄd.i ual »eao>ndef* Tn<fH<t?r>, Kr". rrr Ehrlich <|tt«llf!*f«rt. Tn Anwesenheit de* ägyptisch** KÄ-! *,I,#T1 d*n Nationen von noch so ernsten GeejensÄUlirhkeiren ntga Faros* und 4«« Printe» Heriüer von Iran, gewann Bergauf d*m ,;<-b»*1« der 1 "i,tik nicllt ">e«dntrachtig-. wird. Wurde m«-,n die Weltmeisterschaft im Tisch-Tennis, j *• *»,irsr^n- <*le ^hr kleine sportliche B-iai» Krc* Israels »u Di.s*a Ergebai. wäre vielleicht nur unter rein »portlirhen 1 ZZ^'Z"- ^uPf^u" "f^* »«^'"»»f"!» *«■»•■ _._ I •*r*B> Mass» al.i bisher hei «stellen, eo wird« cü*«t für da* politische Verhältnis xu »Uesen Völkern bedeutsam sein können Ein Kall wie die Tischtennis-Weltmeisterschaften in Kairo «igt. in t *ondera klarer Form, wio ander« Nationen die Teistungen jüdischer Sport!«*.- s;s Ihren eigenen marhen. während Aspekte* tu betrachten, wenn es nicht - - abgesehen von der Tatsache) dass •■ »ir^ bei den beiden Weltbesten um Juden > handaB - einen polif chen Hintergrund" hierbei giftt. Her*- f manry «in frühere* Mitgfler! der Halroan-WIen. startete ftlr [ Er ..and, und Fhrlich. der v >cmukls dem polnischen Makkabi j angehörte, vertrat dl* Farbe.. f«n Aegypten Zwei SpartWr tm Emigration, aai dar Jüdaaeken gportl gur/» hervorgegangen, sind in kunar 2elt Repräsentanten ihrer Wirtavölker geworden. So erfreulich einerseits di« Tatsache! sich vervui-htete auf dtc Akzr i'om.-intischen < 'h.'trnk'f r/i ein KSnvlerwrrk von Srin, Obwohl in «he,«tem Werk yreotdnecer Bedeutung i.*' Mtauniichc Wirkungen?m In .'uiipr g;wr/,cn Mchönhc FrtM.is und Tsrhatkowskrt jüdische Volk sie nicht für ab h in Anspruch nehmen kann, SPORT IS KDR/r; Fei den T!echt*^niH-WHtfr,ieiaferschf»ften In Kairo holte der jüdische Spieler Berit*)ann (England) den Weltmallst, das« Jwie» aportlich Her vorragend es leisten könne a. so ia* j »Urtitei iai Herraa-Kinzel. geg«n den Juden Ehrlich iAc.^-pes andererseits bedauerlich, daaa gerade In diesem Fall keine 1 ten). den er in drei Satten mit 2i.*7. 21 : 1Ä. 21 : i* schlug. Möglichkeit fceetafwf. 4iet« aoagaaridknaten Sportler für Eres Zsssrt weiter« TISsl holtr sich Bergmann im Herren-Doppel mit dam Ungarn B tma. »owic im Miaed mit dar Tschechin De )etri»ova ria-ttisch > und Konjertnntr des I>ifi. mir »ich in ITaydcj» MiIitar*ymafionir. •her.«erena«l«-, in de Fall.-; K'Ote >:J Ucni j»bt;r in der i-'inU-r .i-rumouvertib ti kwtrn*.r>ttr* .unmrkfn. iHc I'iani^tir» ' :i!fi'!t> d '\n 'Vuicrrto vom s< 'tmiUiri it;v. t»itci«ttc.» mif nuknnli.-hetn (inff und tuierun« den Por-ti/udirn und der c, ohne .{ic d».r Kon7.*-ith«.rcr akl* juin sclitecht. vorr.ustellrn vermag« Ii** rnstrumcniirrtinj; von unterwnaste Dobrowen seltrtt hier er« T-ifU-r Tmi Orchexter brilliert« t. insb»'»«.!<d.T«' in den Werken da Das Projrrnmm war wtrttimg*- mll; aher ohne tiefer* Hedertiinr fhtttir entseh»-Mgte dl« hervorniKende QuiilitA' der Ausfiihrunx. ,lii< >■ Jurn}) 1,m u.t ajtxi. WER IST WO? Wi« ber^tt iituvhiindts*, lt»*rr Israel starten zu Ii Es wäre die Frage zu unterauchen, ob diese emigrierten Sportler nicht für Eres Israel starten können. Das» sie nicht die palästinensische Staatsangehörigkeit besitsen, ist unerheblich; dea fHaatav«rtämlen, die sie aaprenbUcklfeh vertreten, gehören sie auch nicht an. Zur Olymplade 194o in Helsinki haben Mäher 33 Länder, unter ihaan Exez laraat. ihre Teilnahme zugesagt Die Beteiligung Eres Iaraaia wird auf Grund der im Lande vorhandei en Kraft« s;' herlkh nur klein sein können. Wenn e« ge- JinKcaj würde, etna Amahl hervorragender judischer gportlar. die mssverhalb Paläatfaiaa am dar Emigration laben, dla Möglichkeit einer Teilnahme an der Olympiade für Eres Israel su geben, so wurde dies zweifelloa eine wirkungsvolle zionistische Demonstration .sein können. Tn dieser so bewejrten Zeit, wo politisch» Umwillstingen Fus s ball: In der Haifaer Fossball Liga, ander 1A Mannschaften, darunter 10 englische Teams teilnehmen, fuhrt l«th Inf. Brigade mit 20 Punkten und einem Torverhältnis mit 34:« vor Haifa Police mit I« Punkten. Hapoel Haifa lt«Kt an 7. 9tel!e, WAd Makkabi-Halfa «mmt den 10. Plati in der Tabelle ein. Hoc ev: In der rlorwa^-Lsga in Haifa, an dar Ii Mannschaften beteiligt sind, tinter denen sich i englische Rektionen befinden, liegt Royal West Kents an der .Spitze, Rar Kochba I liegt nach Verlastpunkten gerechnet, auf «lelehcr floh«, hat aber noch drei Spiele mehr als die engHüche Mannschaft auszutragen. Makkabf-Maifa folgt an «. Stelle, hat aber noch die Möglichkeit, In die Entscheidung einzugreifen. Frits Leutinxohm (Tel-Aviv) K>i)»r(h hp\lnn, i nüs««r«ii I.<i««rfi ««r.iclit «»* r«n »!i n«nl«<lil»n(1 iiiiil siigi J'i-Un tM«<M Sud n—fr (Mtr, d#r tlb«r *>\n»n 4*t w*U«. »lr<l (i r i ii « e i» g « ■> b t » i) , •of«rt «11* MltiPiluai »u Muri Rr.t»k»inn r.O B. füll», Jent« xalftn, K»t»ng»ti ym Iiiwi t.jb*ii finm AilrM>*"tiii«mmitine * in >T.tti»l«ur')p»n w»nd«»T»»n I rortU<if«ri(t nnawriffrt J«4«r u P<ir»»*H Ksi'tftlT WiHIüM' rrt»<lk6f«r. Uh- (n J'ilu.f I Werner Modnur tanr.nt'.r. <!!» (.-,, \', il) ••l*fi-»-»B«trTt no Y.UAYini*,. rtron.bcfir; rMK« 37, ifil imrtflhr nn.l l)r«»#n Wrtm Oft«» .*r»b*r 101« n»r|, mtn •«»«■; 4. Mnnfffd Familien~Nachrichten m/s Deut&cMmiHl In Tt*«»rrr VtAirmttirtmne <tfn<f <f5n» «t«m <f«fil»ei«n 0»n*l« tnl »P '"•»«»-'« /<«••» «f» ...Mrurl - und ,'Jftr»" vv^rg-laniT.. VKHM.»r.l!W/WH!« i# Ttter mit r.oh| c*l> Neiimsan, A-.i-.trft»« — l>r *l«.rf Jsa^b« |0M *n ni^prt tjij^p o'jr^p?* .(M3 ^*]ns |H«fl 2|5?* *13» «i'P"^ "^p ^ai(3< fr>r*f w piK .«»rr^r-'T (4o^rDT <}Kß^y .Q^»^3r^? (e^3")?2 ('T?n p2 IttDJI /*ipH^lfJ Rehtivsatz: ') Stamm jazok •) Rieaelbache: *) dürres Laad; •> Weid«n; ") Ströme. ■ gicksen; •> Durstendes: Schösslinge; ') Gras: *> . , I H«ret>*; rn2"|n *h) ntav ,(»' AUSSTELLUNGEN BW MUSEUM TEL-AVIV Dan Museum Tel-Aviv übt in diesem Winter e.ne sehr rege Ausstellungstätigkeit aus. Alle 14 Tage wechseln die Aus- . Stellungen. Da nämlich sonst in Tel-Aviv keine Räume xur; Verfügung stehen, apielt sich so ziemlich das ganze Kunatleben in den Räumen dea Muaeume ab. Aug der Reihe dieser VeratiMtaltüngru sind einige Ausstellungen dlr ,;^eit besonders hervorxuhiben. Der Maler Ludwig Jonas, der sv'u 3 Jahren ia Jerusalem lebt, stellte hier erstmalig in Palästina aus und zeigte Landschaftsgemälde aus verschiedenen Ländern sowie seine letzten hior geschaffenen Werke. Jonas ist ein fein empfindender Landschafter, der die malerische und atmosphärische Charakteristik einer Gegend typisch za gestalten versteht und mit diesen gut gesehenen, in den Ausschnitten immer interessanten Kompositionen einen nachhaltigen Einusuck hervorzurufer» vermag. Wir sehen hier LruidschafLsbilder aus Frankreich, Italien und Griechen!, nd, die einen fn die zarte und weiche Luit des Südens gebettet, andere mehr grap'.tsch gesehen, frühe Arbeiten aus Deutschland, die den In kontrastreicheren Farben härteren Norden charakterisieren, und achliesalich einige Paüiatinabilder, die von besonderem Intercs.se waren, da es dem Künstler wirklich gelungen ist, etwas von dem Leuchten und Flimmern dieser einmaligen Landschaft zum Ausdruck zu briugen. Zu einem der bcatgelungenen Bilder; gehört eine der leUten Schöpfungen mit dtn sich inein, schiebenden und in sich verschlingenden, nach dem Hintergrund immer mehr aufbauenden Hügelketten in der Nahe —•Jerusalems.- Ausserordentlich..mnteriseh ..wirken ..hier .die all-. »«pioQtSte) -MS^ft» .p*^H*2 ,i ,n enthalben aufleuchtenden roten Dnrher. Die reine und durch-' "r ~ ' "** ' ' sichtige Atmosphäre ist durch nuancierte Farbengebmig gut i ') Hifil weglassen; Wiederbelebung; •) Wert; ♦) Vorzum Ausdruck gebracht und das Ganze so einheitlich gesehen. auaseUungen; •> Pi'el =. helfen, beistehen; •> nichts ausser «=. \v: man es bisher nur selten hei unseren Landschaftern, die nur. im allgemeinen den schwierigen Problernen der hiesigen Landachaftsdarstellung noch nicht recht gewachsen rind, findet.! Q'lf^n fnVe?9 Eine -iiidegi* Aussiclluisg zeigte die Palästinaluruischaft von , einem ganz anderen Aspekt. Anna Tic hos Zähnungen \ WTTf' ß^*- °9 P^l n*|lH) flUtT3J '..^8 0 gehöraa zu dem Bedeutendsten und Reifsten, was wir hier er-! (3,„mm4l . n U*«« -..,«-.-. JeU« können. Die Künstlerin ist ein eminente Craphikerin, i 2 ™» 'W technisch hervorragend geschult, von tiefem Ernst beseelt und; qsm^m«}-) f^ntoyo ,TH rH3T^n ^5"" ."»"I^Hi1? Ytätn in gewisser Weisse einmalig in ihrer Ausdruek^Wüise. Was; " l" *• ** ' ' 1 diese Kü »stlerin nämlich von der» übrigen unterscheidet, ist,! BSH V?^ 7!|f/3 ^Ti7) ri^-H^n HPlirn ^il fi« ^^H^ dass sie in ihrer Formensprache an die Kunstwerke der " ' , grossen Meister des Zeichenstiftes erirtrsert. AnnajTieho ver- .(MV!?r}1 <5n^yfi: unvjp *Tn' p"!l ^"irS *>ÜT)1 wendet den »i-.i^tßn Graphitatift. die Zeiclinußg ht bis in U».iht ^*»«» ^r»^^^ die letzten Feinheilen hin minutiös durchgeführt, ohne dass j D^^«T ^T^n .n1J12^n *>tS W Ö'CWSrr dadurch die Gesamtkomposit.on an Grosszügigkeit verliert. \ B*8ft»n VM&rs i ^SJ»m »*?nn CiM1ii02 Ganz im Gegenteil: u:-ey«s sich völlige Versenken In die tief-, " 1 *' •"• f * '' * ' ' ":* ' ' ' 1 8ten Geheimnisse der .N'atur gibt diesen Blältern etwu.s Geheim- '. ."<,,>p^ap, {90#*\ ß*Öiy] BTp^laf 3? I?» 0*P^3i nlsvolles und Grossuruges, Anna Ticho ergebt die paläsünen- \ sische Landschaft, vor allem die schwere.Viüstere und kahle j 1?n^n U3 * ^2. H^n3 r,Sp"ipnn ^2' yPC Gebirgsgegend um Jerusalem mit. geradezu biblischer Andacht, ' lohn >!i I.* Ofttlnuer. o,;,i ..... >:r!,?: r«r.rt t.. FtJ-!. S««R«rfeM ,..u M-trM rwIn Ros»sib«rf n.l« lti,»^l if.-lf Rl« DiJ»»rUorf «r.lt yr%-.: Uilit Ifrb Bl«m«ntliaJ her» ri.lt Kr»n I l,t Br»mi. '"tt Vrmn An»»wmri< Oran<twann. Hrrf"r<i. r». H.-rU «.< irb BsSn, iri.nnaxA. lUriin ..... H<i<l»ir St«ri), ( hj< /tnn_ Imhoh Stein» /■Hii,'.-» aoinimsr, tUI>.i<*lt>«frri rr.ni.nnrrxnr. n-ru K*hn .-= Kri«g«r .«v» IMnrlrii OrUlibiam. •■tunfr-it BslMautnn. U«r!!r> ~. lirrKUn Fiel!! Bab«r •> U K: TO! rj <rAKl,KIi Nenaauis i.i .r )i. I! rlln (. o«t«r r rr<ty. HralU« Mofnbvifir. i It irr Onchittskr, A VV„ i«ay. m!H»reT Tirnf FfHr*fr Mffrvr (r<-^» U. r.\ T H.-r;Sr..r. , - 8..Ui{ Türk, >!Ey (iliW(U*r ColUtha^fc, f.ff J.< Fluü^r^-^Ufi. \thh\. — llriti Altfanug ./. V.r.|-t. M'ürrl.-J >. - 5t.iMin«nii II*l.ri. 7't \V»tbl-..f/l;».l.>!t ... fUrmunn Fftfl. I^rfln >-'l«. .,! nini,f u! a :,r!>,, fr.^i.!'.!.!<>r W»<-h»rtlinsnti; " ' ' * ---------t4-- ------- W!)fc*tru riwrtM« f rim> : HH5 ^rMn *W2TTi **:?nri jrein nnnp (Ia,9Bf'; dk | ^n* in ^3 — wisni ^nis^n io*ps oipg ^•jb" i;v?j ^?^c ffiafe mn| .^ts^ttri -!9*}3 .^M^rt <i lanj;: IC« ,n;^ ]2 i^chi a^tf 15 ^^»1 .^cnetf rvnr nax!d7r-|l4B*W H?? T7T ^irT) ,ni2in CHil cnor J\K oV?hi -i3iy ^nV? .i1? (5B*rc?: D*nü •u,*k/ui Abr»h»m /»r WIHpIw i-If,tili In i f IM! i I i M A r*l Br Dr Mi^rfriM« t l nSurg/!. P-illrr, A4 »f «ff. «(» J..- Frainft Mark , l;ik»l«.«, M*x H5n — V.i-.run Or,!,:ls<:hini «50 J.. Bcl.«-.!)*«'«». M»s W«i«b»r». i J «•'in. f»>i-f,[ i«j Rnbinntaui^ •'■ f»\>.n Hammel, 71 r»J,r^ <1 lÄranl, 7!» 3, Ht-rlinr>. — T';»>)t gehnap-p, »M J,, ff..r!» <TU>,.:•;„,.■ ) ... Nftsns i-. — Anlolr JUiUtr. f » M U Uli i ..... Mwli ' ii*rtitf(«nl.'irK. —. IfVftn HfiS*. t«. '»7 J f»r t« t, (O tf 72 Ki i n«i . I.I«:* Jiarz. s.i J . ii! a ■■■•„,■ I4cl»t«n. v» , Hi-rU Htetnlt«, 17 ./ , i« Ti«r. i«l Uarüoi * .11»/ r,8 Js c.y Sie gaubert uns diese Welt, diese jshrlÄUsende «alte, von v»esehichte und Sage umwobene Welt, so unmittelbar vor Au - . dass man von ihr erschüttert wird. Die kleinen Biattfir wer ..-n zu gewaltigen Dokumenten, die graphischen Zeichnungen tu wirklichen Gemälden, in denen das Licht und die Sonne flimmert. Das alte Gemäuer Jerusalems, die zerfallenen Häuser und Hütten und die *ngen Gässehen brüten in der Sonnenglut, die dorrende HiUe littert über die Hügel un i überall raunt ,, uns Geschichte und Vergufjgenh«8it entgegen. Das ist das biblische Palästina, das in seiner ganzer: Grösse vor uns ersteht. Iva» anderer Künstler hat das Land unserer Väter so erfasst wie Anna Ticho. Daher sind diese Werke unverfänglich* Dokumente, bescheiden in der Form, gross und eindringlich in ihrer Gtjialtunp. vollerdet In der Ausführung. In der Kun:>ü:andiung „M?uisk;t" fand unlängst eine kleine :.*.i.h- Hassolelstr. BUCHHAnOlOMQ - WiSSENSCHAfTL UND MODERNES ANTIQUARIAT Tri dies. Monat trsSr.v'.w. die neue Nummer unserem Mittfcilungsblattea rMefan:&ui \" (entb. u. ü. Katalog PhUOsof.hie, Psycholog., Pä<fagog..>. Kostenlose Zusendung auf Wunsch. '> eixifulten. in sieh begreifen; Unterwerfung, tung; •> schlafen; *) Auserwählte; Hitpoiel n erw/arhun; *> Hifil erwecken; ') Schilderungen; •) Stil; *) Kindruck; ") relativiscb: der nicht ausgelöscht wird unausUis^hlich. Ausstellung von Aquarellen statt, die dem Andenken <ie.i früh volScn-Uten Robert David .%-ait. David war -eigectUffh Dltletant, der vom Kaufmannsberuf erst in den letzten Jaiiren 2ur Kunst gekommen war. Das Erlebnis Palästina weckte die in ihm aehhjmmerad^n künstlerischen Kräfte Mit der »ich oft bei Frühveileridölen bemerkbar machenden Inieiiait&t nahm er die Schöniieiten dieser Welt mit besonder» geschärften Sinnen wahr. Ihn begeisterte die 55onne und das Lieht, alles, was er hier sah, wurde ihm zum Kriebni*. Und so entdeckte er auch die Schönheiten einer Stadt wie Tel-Aviv, entdeckte die malerischen Fieize die »es weissen Häuaerfneerea und der im prallen Sonnenlicht so eigenartig leuchtenden glatte» Hauafassaden. David wurde der erat« kunatierische Darsteller dieser uns ^anat m> l>aaai erseh*ine«tkn Strasä^n-cuge. In einer kleinen Ausstellung vor zwei Jahren — <:■> war sein erste* künstlerisch«» Auftreten — schilderte er „da* svoun« Tel-Aviv". Die jetzige Ausateilung vereinte noch einmal die Arbeiten, die er hinterlassen und die uns seinen frühen Heimgang als einen } Verlust erkennen lassen, <ltn die pfjJästinen:;jaehe Kunst er- * litten hat. Denn wenn es auch erst bescheidene Anfänge wäxen, so zeigen sie doch, dass dies« Anfänge zu weiteren nunmehr zerstörten Hoffnungen Anlas» gäben. f Dr. KAHL SCHWARZ rr<.{.Aviv Hierdurch zeigen wir Gehurt unserer Tochter diö an. .*teb«ä and Dr. »am Such er« Tel Aviv, Balfnur Street 10, Heut«; cni.schii-rf sunft mein ireliebt»--r Mann, un.-s<>r «utc-r Vater Sam'tätsrat Dr. Arthur Lewin, früher K<srlm W 50, Tanentzienatr. 13 ■r. Nnmcn «]«• TH-Aviv, 11..T Ken JeiiudA P. -.d 1!.n'« : ijlitb''nf:n Vera T>uln HEIRAT in l'.tl ..tu.:» J;s IM.-tnn, 27 j. rn,'!. Afädel vor, Heirat. L'twas mo^l. m. fülfl erbeN-n u K. *m IV/ R Jtruxnl'm i- O H <iW.! 'y f /■ ü- : .M««:.•; . r MICHAELIS LESCHNIK «Ur>, ir.. Ii, M.ir* 193') Irt j^üfjs* f.eacbaiJr l'eliz Znümt i+ u f'r*" If*M u r-fi.i ss;r,ö vitxv.n;i it), m*i<iu. a J«r 4*Äi*,«i U««las. ANLAGE IN PALASTINA y'< wird «,-ri; itiiitn.vn Iii;.--»-.-. Geici}«-«ihvit ^e- .firben, gut eingeführten, rentitblen Fabrikat»on.Hb«. trieb .-.u erwerben. Dan Unternehmen ist eine gntvcrziniüche Anlage und d&& «rumste meiner An in Puiustina Inter- 1,-^senten wird Einblick in alle notwendigen Unterlagf-n geboten. iP.^m bli £P. m>f .sind bnr zu b':-ah!-M. der Haat in liiüeo. Vermittler nkht erwünscht. Ai,..';,uen u. Chiffr. im, Verla;? ./ W. ft. Jeruf:Uem. P O. P *^0. Puhlisher and Editor: Dr. Robert Wc-ltaeh. Jvru&iUm g«rraot: Raymond Lainc, Pari:-:. — linjirinH-ric O ntralo du Croiüäafii, societO' l'i nie du croi: Paris,

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