Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 3 (27.3.1939)
- Date
- 1939-03-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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fttlte 2 JÜDIHCRB WELT RUND0CHAU Nr. I, juüenfei milk her IViuknzen und trotz allem Wunsche zu keife«, sehen die für Psla"<*trna massgebenden engHschen Staatsmänner keinen anderen Weg »1s Einschränkung der jüdischen Hoffnungen. Die arabischen Gegner der jiiclisehen Einwanderung können darin nur eine Ermunterung: für weitere Gegnerschaft erblicken. Aber auch in Her grossten Not kann man nicht Unmögliche* fordern. Das ji.ilisrhf Vo!; das völlig durdu-inander geraten ist und auf nllen >b,ehsi rtuwii der Welt herumirrt, kann llichf darauf verzichten, «ich den Weg Bach Pal äst in» zu bahnen. Wird man ihm «fiesen letzte Ausweg gewaltsam versperren, dann kann i r ein füre .rliche» L rlück die F »Ige »ein. Dr> abgelehnten Voenehlüje Das Resultat der Palästina-Konferenz konnte nach den Vorgängen der letzten Woche nirht mehr überraschen. Die Überreichung von ,,Vorschlagen" an Juden glelchbnr, <U< NACH DEM UINTERGANf; DER DEUTSCHEN JUDEN . „ , , . Von Dr. FELIX A. THEILHASER (Tel Avrr) whatchenten Artikels kmmn wir seile* ei» Juror von sie* behwmfdem. dmu er mN W behalten hat. Dr. Thettknfmr %mt ieh,m fm jähem ft* _ ZVr Antor rfo.» Mi einer Prognose r n eh dem Titel „Der l.'nterrianrf d» aerufen hat. Ute Warnmtaen ThrÜhal Dr. Theflhnfmr hm' tehon fm Jahre t9t9 ein BncH unter Juden" veröffentlicht, d/i* damnh Chatte DiAku**u,>ten hervorn.iti . , . . . „ in;r„,m »nr*« fteiü^ sie* in erster Mimi»/ hevMJccrn*?*- pohtmh* Tatsachen, une, das Inmnerffrnfen d<r Minehehen und He gelinge Geburtenziffer der f*di*chen hat sieh dm Vntrrnnng irr deutschen Juden nnders *nd nieht so überstürzt Grozstndthci ölhcnttuf. wraestcllt, ioie er Tatsache 'worden v . — Red. 7,wr der 10. d endgültig besiegelt wurde. Der Zustand, der Jetat unter den deutschen Juden her..Mint, ist einer Agonie ver- (!w,i,i hinziehen kann; ein völlige* Absterben ist aber unausbleiblich. Die Grosse des Unglücks bedeutet nicht die Feststellung der Zahl der Menschen, die betroffen werden; aber einer der Indikatoren ist und bleibt die Statistik. Ziffernmässijf dürfte die Zerschlagung und Vertreibung ua schont ch ihnen wenigstens jetzt. Die Gegensatze 1 dcr Juden in Deutschland die grünte sein, welche die Juden Bind ho schar/ wie je zuvor. Die Absicht der Regierung,,' in ihrer langen und wachs«! vollen Geschichte erlebten. Die, und Arabfr ist ja nur formell zu bewerten. Faktisch war es von vornherein klar, das» die Vorschläge n i c h t angenommen werden, und zwar von beiden Par teien. Die ,.Freudenfeier n" der Araber waren verfrüht nach dem Scheitern de« Peel-Plans eine Lösung durch gegenseitiges Einvernehmen der beiden Völker zu versuchen, ist. geseheitert, vielleicht darum, weif die Engländer dabei nicht die richtige Methode anwandten. Ihre Mentalität i Kehr ve, hieden vor der Mentalität der betroffenen Völker. Eine wirklich entschiedene und enteehlo: le Ford r u n g England» hätte in dieaer Zeit eine Verständigung oder wenigstens Annäherung der beiden Völker e r zwinge n können, denn die weltpolitische L (e bietet < gurnente, vor denen kleinere Bedenken zurücktreten. England aber bleibt bei der Methode der Diskussion und Überredung. Viele Beobachter haben aber den Eindruck, das« die englischen Vertreter bei der Londoner Konfetenz nur die Abhängigkeit Englands von den Arabern hervorhoben, nicht aber auch umgekehrt die Abhängigkeit der arabischen Staaten von England. Die Araber haben von der Londoner Konferenz die Ermutigung mitgenommen, ihre politischen Aktionen in derselben Richtung wie bisher fortzusetzen. Schon hört man von einer zweiten Konferenz in -Kairo, 1 arabischen Aktionen werden zweifellos von einer grossen Propaganda im Inland und Ausland begleitet s( Wir sind also lange noch nicht am Ende der Jetzigen Krise. Der judische .lischuw in Palästina, und darüber hinaus die bedeutendsten Gruppen der Weltjudenheit, haben eindeutig erklärt, dass sie die von England jetzt geplante Palästina-Lösung n i c Ii t h i nnehmen. Es werden Massnahmen vorbereitet, um diesen Widerstand mit Wurde und Nachdr k zur Geltung su bringen. Wir stehen also in einem avhärferen Kampf •Ja vor der Londoner Konferenz. Was nun? Angesichts dieser Sachlage, die freüi» > j' r Kenner der Dinge voraussehen konnte, erheben sicwfc•St.imr.'.en, die empfehlen, auf frühere Vorschläge zurückzugreifen. Am wichtigsten ist der klassische Bericht der Peel-Kommission, die ja in ihrer Analyse schon alles gesagt hatte, was jetzt zum zweiten Mal erkannt wird. Wenn die Regierung schon eine Lösung aufzwingen will, dann soll es eine Lösung sein, die Chancen bi et. Die Londoner ,.Times", die sich in der " letzten Zelt liefnmehrereu Gelegenheiten als inoffizieller Vorb * von Plänen der Regierung erwiesen hat, ist achon seit längerer Zeit dafür eingetreten, einen grösseren syrisch -palästinensischen Staat zu a.ifi Jahre nach Ab.-iohiu.su de« Weltkriege! ist j aufreden wurden. Die Mischehe war »ehr hineferarai at> November in die Geschichte eintexanRen Kr ist dui trou der Immer steifenden Zahl dieaer Heiraten von T«»r, an dem der Unlencang des deutschen Judentum» i Juden und NichtJuden die Zahl der MfcMlnff« nfcht nO gew"—'-*~ "J —weHJf «fiMhwotl, wie fn«nchm«t behautet wird Vte deubwhen St«ti«tikein wurde dl* Masse der Kryptojuden und der Mischlinge mit einer Million und noch mehr — übrigens für da« alte Reich allein — angenommen. Meine Berechnungen Und. sehr voralchtlg gell alten, mm den Verwarf dar Üfeartreibtmr unter allen Umstanden m vermelden Danaaa waren n»33) auf deutschem Bod.-n ((\m Altreleh, Ofrterreleh, Sudetenland) Juden, getauft oder freireligiös ...... aataa Ihr Nachwuchs und der schon verstorbener Kryptojuden ......... Nachkommen au« Mischehen, »In Christen I Zfililcn uigaben für da« Altertum schwanken. Die Menge | der deportierten Juden sowohl de« Nordwie dea Süd reiches des KörV im T.vrael und Juda — wtrr! wahr* 1 »chelnhch hinter der. die heute der Aueweisuns; verfallen Ist, lurtickbleiben. Von den MO000 spanischen Juden sind anno MJ»2 etwa 300 "<X> emiffriert. Der übrige Teil blieb im Lande. In dem Augenblick, wo diese Juden die SUutUcreügion an nahmen, behielten sie nicht nur die frühere« Recht«, wk empfingen weitere Freiheiten und ihr Besits wurde nicht angetßst«?. Da« »panische Königspaar, dem and der Einheitlichkeit der geistigen Anschauung der Nation gelegen war, dachte nicht daran, einen Vernichtungskrieg die unglücklichen Opfer »einer Politik zu führen. Erfahrung«- gemäss übernahmen später häufig emigrierte Juden dl« Auslandsvertretung der iberischen Staaten. .Cuius regio, ejus» religio', dieser mittelalterliche Satz von der Unlformiemng der religiösen Ansichten der Bürger einen Lnndeß Hehlet* sich nicht nur gegen die Juden ... Die Zahlen der Juden, die auf dem von Deutschen bewohnten Gebteten sich r.u der jüdischen Uellgtonsgemeindc zahlten, betrugen In runden Summe« im Jährt- 1333» für das Altreich 500 000 für Oesterreich knapp 200 000 für das Sudetenland, Südmähren, Danzig etwa 50 000 also auf dem Boden, der heute vom Nationalsozialismus 'beherrscht wird, rund 7 5 00 0 0. Wir erhajten also eine klar umrissen« Summe von drei viertel Million Juden, Mitgliedern der Ji'iddsehen Gemeinden, die der Ausgliederung verfallen sind. (Der Artikel war noch vor der Besetzung der tschechischen und slowakischen Gebiete geschrieben. -- A. d. Red.) Schwieriger is-t die Feststellung dos jüdiache» Eteröt-n||ii.. das der jüdischen Gemeinschaft nicht mehr angehöf i«, ihre* Nachwuchses sowie ferner der Personen, die in er»*r oder zweiter Generation von Mischehen abstammen. Ueber die Zahl der Juden, die das Judentum verHessen, sind wir einigermaßen informiert. Es gibt zwar hier einig« Fehlerquellen, sodass die Statistiken der Rcligionsgemeinden nicht alle- Falle registrieren konnten. Von dem Nachwuchs tler Ausgetretenen wissen wir offiziell nichts. Dagegen kennen wir «ehr genau die Fruchtbarkeit der sogenannten Mischehen und wissen dass 75-80*^ der Kinder mit einem erzogen IIB« insgesamt etwa 350000 Diese Ziffern erfassen nicht die arischen Gatten In Maeaehen, die infolge der Verfemung Ihrer Rinder and dar Abwanderung des Ernährers vielfach mit Sur Auswanderung gedringt werden. Es ergibt «Ich also folgende Rechnung (nach dem Stand vom l.M?»33>: Mitglieder der jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden......... 750 000 Getaufte und JudenstämmHnge ... ... 100000 nicht getauften jüdischen Elternteil im chmtlichen Glauben mindestens eine Milli zusammen 1 000000 In dieser Summe Sind nicht eingerechnet die wetteren Opfer, die durch das deutsche Beispiel jenseits der Grenaan ia Italien und in M e m e 1 zur Auswanderung kommen. Aus den zu Ungarn gelangten Gebieten werden die Juden verdrängt and das Fernbeben macht sieh noch In vielem anderen Staaten bemerkbar, wo die sogenannten „fremde»" Juden rücksichtslos ausgewiesen werden. Wir sprechen auott nicht von den nachgeahmten Vorkehrungen, die In dar Tschechoslowakei, in Polen und Rumänien getroffen wurde«, sondern lediglich von dem elementaren Ereignis, das wir unter dem Schlagwort vom ..Untergang der deutschen Jude»- zusammenfassen wollen. Als die Sudetendeut^chen mit Deutschland vereinigt werden sollten, handelte es sich um drei Millionen Deutsche, im Memclgebiet leben nur 150 000 Menschen, von denen ein Teil litauischer Abkunft Ist. Die deutschen Juden wohnen US) Jahrhunderte länger als t. B. die Deutschen Memels auf de» Erde, von der sie jetzt verwiesen werden. Im Augenblick, wo eine M illion Menschen vnl- Hg rechtlos gemacht wird, Ihr Hab und Gut teile serstärf, teils enteignet wird, und ihre kultischen Einrichtungen keinen Schutz finden, ist es seneinbar überflussig, irgendwelche moralische oder juristische Betrachtungen an die Vorkommnisse anzuschliessen. Immerhin wird mindestens historisch einmal der Vernichtungskampf gegen die deutschen Juden von Bedeutung sein und für die Feststellung der geschichtlichen Wahrheit mag das Ergebnis der Statistik nochmals unterstrichen werden: Die Vernichtung betraf Mens c üke! Beachtung..... den., die.....I^n4<.yl.ly.^_»...'T»ni(P^i,, anlässlich des 100. Geburtstages von Ludwig Mond (T. Marz 193Ö) veröffentlicht. Ludwig Mond, der in Kassel geboren ist, hat schon bei seinem Eintritt in die Universchaffen, ir, dessen Rahmen das jüdische Nationalheim sitiit Heidelberg als siebzehnjähriger Jüngling die Fi geneinerseits und der christliche Libanon andererseits be-1 schaffen erkennen lassen, die ihn zu einem der grössten sondere autonom Enklaven bilden sollen. Wie weit, die! Pioniere Selbständigkeit <. ^er Gebilde und der ganzen Födera-1 machten, schaffen. In dieser Zeit, wo alle Länder sich F.'JehtUngen verschfiesseh und gewöhnlich nur darauf hingewiesen wird, daas neue Einwanderer den Eingesessenen Arbeit wegnehmen, lohnt es daran zu erinnern, dass es f-"*älle gibt, wo als Gegengewicht für die etwa von Einwandernden besetzten Arbeitsplätze, zuweilen c'.n einziger der chemischen Industrie des Jahrhunderts; Einwanderer, wenn man ihn seine geistigen Gaben ent- Nach harter Arbeit unter der Leitung von | falten lässt, für Tausende von einheimischen Arbeitern tion gehen soll, 'ist eine andere Frage; wichtig ist der | Bunsen trat er mit 19 Jahren in die Industrie ein. 1862 1 neue Arbeit schafft. Gedanke der Teilung imd Zusammenfassung, der solchen) kam er nach London, trat dort in Verbindung mit derj . Plänen zugrunde liegt, Sir Arnold Wilson hat diesen! führenden chemischen-Industrie und bekam die Gelegen-; Neue Einwanderer — Willkommen! Plan propagiert. In" Syrien ist die Situation äusserst? heit, eine seiner Erfindungen in einer Fabrik in Widnes | in diesen Tagen treffen in Palästina viele Hubkritisch und gespannt; 'es scheint unmöglich, Palästina \ durchzuführen. Es klingt in der heutigen Zeit wie | <]«r t e neuer Einwanderer aus Deutschland, iu einem selbständigen Staat zu machen, ohne das j Ironie.' wenn der Artikel der „Times-' feststellt, dass; Oesterreich und der Tschechoslovakei ein. Die Tatsache, syrische Problem gleichzeitig zu lösen. Hier aber spielen 1 Ludwig Mond Sehnsucht nach Deutschland hatte und j dass die Frist zur Einwanderung gemäss dem Schedule "' sich nach dieser oder j dorthin zurückkehren wollte; nur mit Mühe wurde er j Ende März zuende geht, bewirkt eine Zusamme ttenhallung überredet, m England zu bleiben. In Deutschland wäre | tier neuen Alijah in den letzten Märzwochen selbst dann, sein Werk „arisie.rt", seine Erben vertrieben worden. So j Wemi im letzten Moment die Frist verlängert wird, aber .urden seine beiden Söhne Robert und Alfred in j Durch die vielen Formalitäten, die in Deutschland vor England geboren. Der erstgenannte, Sir Robert Mond, i der Ausreise zu erledigen sind, ist es meist unmöglich, ein grosser Liebhaber von Kunst und Archäologie, starb! ein Zertifikat sofort zu benützen, nachdem man es er« voriges J.uir, während der andere verstorbene Sohn, | halten hat. Vielmehr vergehen immer mehrere Wochen, ähnlicher Grundlage vorbereitet. Die Hauptfrage aber j A 1 f r e d Mond, später Lord Melchett, in jüdij ehe der Auswanderer reisebereit ist. So kommt es, das« bei allen diesen Erwägungen ist eine ganz andere. Die { sehen und zionistischen Kreisen hinreichend bekannt ist. j die Zertifikate meist erst!m letzten Monat der Schedule Hauptfrage ist. die, ob die jetzige Führung der paliistinen-1 Seine Kinder stehen heute in der zionistisch«*! Front, j ausgenützt werden können. Die Menschen, die jetzt biar - ■ Der Artikel in der „Times" schildert Ludwig Monds j ankommen, inmitten der schönsten Jahreszeit dieses geniale Begabung als Chemiker, seine unermüdliche Arj Landes, achätzen sich glücklich, den Boden betreten beitskraft und seine Leistungen. Eine ganze Reihe von i zu können, der ihnen Freiheit verheisst. Sie kommen Industrien sind auf seine Initiative und seine Arbeit j in ein Land, dessen jüdische Bevölkerung sie mit Freuds französische Interessen mit, die jener Richtung auswirken können. Auch im jüdischen Lager sind verschiedene Plane ausgearbeitet worden, die auf dem Gedanken der Kantonisierung fussen. Der amerikanische Ziontst Ronenblatt ist seit langem Anhänger eines solchen Planes, auch eine Gruppe, zu der vor allem deutsche Zioniaten gehören, hat eine Denkschrift auf aischen Araber überhaupt für eine Lösung, sogar wenn sie ihnen wesentliche Vorteile bringt, zu gewinnen ist, oder aber ob sie bereit.« durch feste Beziehungen mit anderen weltpolitischen Front verbunden Ist, wie es manchmal den Anschein hat. Ist d t e s der; Fall, dann ist freilich jeder Versuch, durch vernünftige ein besonderer und konstruktive Projekte ein Einvernehmen herbeizuführen, vergeblich. Denn dann wird jee* Konzession nur als Vorstudium für einen neuen Konflikt dienen. Über diese Dinge Klarheit zu schaffen wäre wohl das wichtigste Erfordernis der englischen Politik in Palästina. zurückzuführen. Mond, der im Jahre 1909 starb, war Kunstliebhaber: seine Bildersammlung war eine der bedeutendsten Privatsanunluugen in England und ist jetzt zum grossen Teil Besitz der Nationalgalerie in London. Er war ein Manu von fortgeschrittenen originellen Ideen, auch hat er gewisse, soziale Errungenschaften als erster eingeführt (z.B. be- Trotz aller scharfen Gegensätze glauben wir, dass sieh zahlten Ur uib für Arbeiter). Ludwig Mond, so schliesst j dische Nationalheim bona fide eine Lösung noch finden lassen könnte. Liegt! der Artikel, hatte die Fähigkeit, Zuneigung aller su gej neue Probleme, aber mala fidc vor, dann ist jede Bemühung natur-j Winnen, mit denen er in Berührung kam. von seinen gemäss nicht nur vergeblich, sondern auch schädlich. i Geschäftskollegen bis zu den niedrigsten seiner Arbei- 1 ter. — Die Darstellung eines Lebens wie dieses ist besonders i; dieser Zeit von hohe a Interesse. Ein Jude us Deutschland hat in England einen der grössten la- und Brüderlichkeit aufnimmt. Alles soll geschehen, um ihnen das Einleben hier zu erleichtern und sie tli vollwertigen Bürgern des jüdischen Jischuw zu maentm. Insbesondere die bereits hie»- befindlichen Einwanderer aus Deutschland heissen die neuen Olim, unter denen sieh auch eine Reihe von führenden Zionisten befinden, hier wi.Ukomen. Für das jftentstehen die aber Judenheit mit Freude auf sich Heist ja nicht euie gewöhnliche durch di * Alijäh die palästinensische hmen wird. Palästina chtaaUttte für Verfolgte, sondern das Land der jüdischen W iader• g e b u r t, wo jeder neue Einwanderer vollberechtigt ist und vor einer grossen moralischen Verant« Ein indmittriepimnier In der letzten Zeil wird in England, U.S.A. und i anderen Ländern oft darauf hingewiesen, weicher. Nutzen Einwanderer der Wirtschaft des Landes bringen können. Unter diesem Gesichtspunkt verdient ein Ar-j sondern auch für viele tausende Menschen Arbeit ge- \ das jüdische Werk in Palästina dadurch gev.-innt lütrke-Konzerne aufgebaut und nicht nur der Wirtschaft j wortung und sachlichen Aufgabe steht. Wir freuen uns und Wehrkraft des Landes ungeheuere Dienste geleistet, j bei jeder neuen Alijah über den Kräftezuwachs, den