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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-20 · 2 (20.3.1939) · p. Seite 10

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
2 (20.3.1939)
Date
1939-03-20
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Bette 10 JÜDISCHE WEtT-nüNmSCHAU Nr. 2, SPORT-RUNDSCHAU NEUAUFBAU DER SPORTBEWFXUNG Mit den. Zu«, n In Deutschland. Or der jü.liMij«. Sport Welt-Verband n;>r raubt. Hl->!s war* Liindern die TtafM vernn.'daltungcn in >t;.|tlu*))i-Ki))nj-fHt)i< und Prag, »i» die ,\ in h<u Sji.-.f Jhf".vri4tm,« ■hediM-Slowakei ist rrh den Makkabi- (wundpfciler bc- Makknbi in diesen Alle grossen Sportng weitgehend ers< hüttrrt worden Dies gilt insbeson- Oruppcn. drren Zielsetzung Ideologien sind zusammenionistischer Propaganda sind f Verbände de Weltbewegung. IvUlfii Ki Jahren ...... rs nei n s Ma'hriseh-Ostrau, Antwerpen fifcut«) in Pari?», London und und Don Hang, an die M.'dikabi-Wiruer/udek> Blstricn erinnert — ho. allo wnn großen Makkiibi-Land« ^krei«« m wurden die Massen der Tcilnebn n Zakopane im i der Initiative erdanken, und ■ r von ihnen i Ujimska der drei zu allen geMcHt. d»-re für die nationaljiidischf ina Wanken geraten ist. AI gebrochen, die Möglichkeiten eingeengt. Hier kann die jüdische Sportbewegung bahnbrechend wirken und ein wichtige.* Mittel nationaljüdif darstellen fn weitesten Kreisen IM d< sarnme tv ehiussi nach einer Konzentration der Kräfte laut geworden. 1 Eine von Jenen sie heute leben, zu «ein. Den Kontakt mit ihnen auf- Diese nachbiblischen Jüdlkrifphen und Pscudocpipraph* gibt zwar in den westeuropäischen j rechtzue'rha'uin' und" sie in enge Verbindung "mit Erez~ Jsrael! schcn Schriften geben Kunde von einer <rf; phantastisch ... . ~ ' 7M bringen, kann für die zukünftige Entwicklung von i hypertrophierten Messiaserwartung. Im Henochbuchc. in der grosser Bedeutung sein * | ßaruehapokalypse. in den sibillinischen und Jubiläenbüchern Für Er«?. Jaracl' mit «einen eigenen Sorgen iat die Uehcr-\ werden (,ic S-ühendsn Visionen clnCR E*chlel odcr Dam>l nähme der Verantwortung für den Neuaufbau des Jüdischen! n0ch Weit Ub<>rboten und ina Märchenhafte gesteigert Auch bei der i. und 2. Makkabiah in Erez J;>rarl in den Jahren 1H32 und WM waren die drei mitteleuropäischen Länder am stärksten vertreten. Alte erwähnten Veranstaltungen neben der grossen Zahl die innerhalb der genannten Länder «tat (fanden, waren zionistisch« Kundgebungen im besten Sinne. Die jüdische Sportbewegung in der Welt ist ihres Fundaments beraubt. Ii» Ländern, in den haitischen Staaten, in Polen, Rumänien, Bulgarien und Jugosluvlen Landesverbände des Makkabi, die eine rege Aktivität entfalten, die »ich aber fast, nus- «chliesullch im Rahmen ihrer Vereine entwickelt. In den Baltischen Landern bat die Makkubi-Bewegung in den letzten Jahren einen Aufschwung genommen, wovon die > Bogenannten baltischen „Makkabiadcn", die im Jahre 1937 In Riga und WM in Kowno stattfanden, Zeugnis ablegten. Auch in den üben-t. ei*ehen Ländern sind Ansätze vorhanden. Die Basis der Organisation ist verloren, und es gilt, eine reue Grundlage zu .schaffen, die d'«* ' Zentrum des jüdischen Sports in der Welt bilden kann und muss. In emer Linie Ist ürez J.sraet berufen, diese FunkkonMn#1||ts|f,.m AmMAHK tionen zu übernehmen. Zahlreiche Kräfte des Makkabi aus , Mitteleuropa, der grünste Teil der führenden Funktionäre aus Deutschland, Oesterreich und der Tncheeho-Slowakcl leben houta in Erex Israel, Der Neuaufbau der Wclt-Bcwegung imiM in Enz Jsrael seinen Anfang nehmen. Die. .Schwierigkeiten, die sieh der Erfüllung dieser Aufgabe in den Weg stellen, sind gewiss nicht zu unterschätzen. Die Erfahrungen früherer Jahre haben gezeigt, dass eine Bewegung, die im Welt-Ma«stab arbeiten will, .sich auf eine atarko Landesorganisation stützen mus.*. Diese Voraussetzungen sind hier nur in unzureichendem Masse vorhanden. Der Mangel an Turnhallen, Sportplätzen und Schwimmbahnen hat die sportliche Entwicklung Erez JsraeJs gehemmt. Dennoch darf die Arbeit an diesen materiellen und technischen Schwierigkeiten nicht scheitern. Die jüdische Jugend in der Welt ist durch die Um- Wasungen der Setzten Jahre in ihrer ideologischen Grund- Erez .Israel ausgehende zentrale Propaganda für den nationalen Sportgedanken, für vormilitärische Erziehung tiüler einheitlicher Parole könnte der jüdischen Jugend in der Golah moralischen und seelischen Halt geben Die jüdische Emigration der letzten Jahre, die in Länder ausserhalb Palästina* gegangen ist, könntehierbei eine wesentliche Rolle spielen. Eine gros.se Zahl derjenigen Menschen., die heute in dei.t überseeischen Ländern jeben, sind wertvolle Mitarbeiter der jüdischen Sportorganisationen gewesen. Srjje sind mit, dem Gedankengut vertraut lind geeignet, Träger der Bewegung in den Ländern, in MESSIANISCHE TEXTE Zum nrtiryfm .Sehnt l>--nJt<'i>!,!eI,rnu Die eschatoJogi?ehen IWtWartungen Israels finden im wesentlichen in vier Gruppen der klassischen religiösen Literatur ihren Niedersehl ig Die ältesten uns bekannten hebräischen Messiasübcrlieferungen bietet, freilich in sehr verhüllter Form, der Pentateuch in der an Kommentaren so überreichen Schilo-Stelle des Jakobsrgena (Gen ir< 10) und in der Biieams- Perikope «Num. 24,17». Die kinwsisrhcn Zeugnisse des bibllher Erziehung sehen Melanismus aber sind die Weissagungen der Sohrift- VVunsch nach Zu- Propheten. In ihren Visionen vom „Ende der Tage" taucht immer wieder die Gestalt eine«, israelitischen Idenlkönigs auf, unter dessen Szepter ein Reich der Wahrheit und Gerechtigkeit, der Gottesfurcht und der Menschenliebe erstehen wird. Dabei ist freilich festzuhalten, dass der Name „Masrhiaeh* «Messias - der Gesalbte« der Bibel in diesem Zusammenhange noch unbekannt ist. Als die zweite Gruppe dieser Ljtcraturgattung sind di« kanonischen und nichtkanonischen Evangelien und Episteln, das Neue Testament also, und das ihm verwandte Schrifttum anzusprechen. Das Charakteristikum dieser Gruppe besteht darin, dass sie alle messianische Weissagung auf die Person Jesu bezieht und in ihr ihre Erfüllung erkennt. Die dritte Gruppe ist die der hellenistisch-jüdischen Apr>- SportK in der Welt gewiss eine schwierige Aufgabe. Sic kann aber sehr dankbar Hein, wenn sie mit der notwendigen Energie und der richtigen Konzeption angepackt wird. Was kann geschehen, um den Rryinn eines neurn Abschnitts in der Geschichte des indischen Sports ein-.uleitcn? Propaganda für <?«?« jüdlscht-n SporC als wlohtlse?* iinpolitiMche* Mittel nationaler Fr/Jehuiig. Vorbereitung; und Durchführung jüdischer Sportfente Die vierte Traditionsreihe ist die tnlmudisch-rabbinischa. Es ist das Verdienst des durch seine früheren Veröffentlichungen rühmlich bekannten jüdischen QueUenfor.ich.erS Moritz Zottel diese Texte als erster in deutscher Edition vorzulegen. In seinem Buche „Gottes Gesalbter I Der Mrssia» und die messianische Zeit in Talmud und Midiasch" (Berlin 1938. Bücherei des Schocken-Verlages, Nr. 90/91, 192 S.) stellt Zobel nach inhaltlichen Gesichtspunkten aus der weitverzweig« ten talmudisch-mldraschischeu Literatur alle jene Quellen zusammen, die sich unmittelbar auf den Messias und) sein Reich beziehen, und versieht die vorzüglich verdeutsch» ten Texte mit erläuternden Vorbemerkungen und Fussnoten, diedem Laien den Zugang zu diesen Zeugnissen einer seltsam versponnenen Welt erleichtern. In der von tiefer Sachkenntnis getragenen Einleitung erläutert Zobel alle Bibelverie, welch» die Grundlage der rabbinischen Exegese bilden. Denn gerads das Exegetische bildet die Eigenart dieser Ueberiieferungen, die sich immer und überall an das Schriftwort anschliessen und an ihm sich zu erweisen suchen. Dieses ständige Bezugnehmen auf das Schriftwort allein Ist allen diesen «rehr unter» schiedliehen und einander widersprechenden Acusserungen anzuwenden kann abseits des 1 der Tanait£n und ,Amora<?r Und spätercn Gesetzeslehrer gedaa jüdische Volk im Stadium \ mc,"ffm' Es flbt kcin fre,es D.cnUen odcr Fabuh«r.cn ln die' Schaffung eines Sportah/eicheiiM für die gesamte jüdische Jugend der Welt auf der (irundlage von Mindertletal un gen. Kiitsendung repräsentativer .Mannschaften aus Krez Israel in die fiolah. Vorbereitung für die Beteiligung von r>e% Israel an der Olympiade 1940. Die Inangriffnahme dieser Aufgaben und die Begeisterung der jüdisc'i.n Sportler in der Welt für nationale Ideen zu wecken, schafft ein grosses Arbeitsfeld. Für weiteste KrCise der jüdischen Jugend ist der Sport ein attraktives Moment, Ihn in die gesamte zionistische Propaganda ciiv zuordnen und sinngemäs politischen Kräftespiel» fi einer Neuorientierung von einer Bedeutung sein, die nie hoch genug eingeschätzt werden kann. Fritz Lewinsohn (Tel-Aviv) Literätur'Umschavi Das hebräische Buch fn dieser Rubrik werden tvir in stiindi'jer Fohje Kursberichte Uber hebräische Neuerscheinungen aller Art veröffentlichen, um unsere Leser Uber die literarische Produktion PaW*/»wa* auf dein laufenden ,iu halten. — Red. EINE ÄSTHETIK IN HEBRÄISCHER SPRACHE Das van der Jewish Agency begründete Blalik-Iivstitut in Jerusalem hat soeben in der Reihe der von ihm herausgegebenen wissenschaftlichen Originalwerke eine Aesthetik yoa S. Z e m a c Ii herausgebracht. (mnwpm 'cv* "oon-n>e'C .^B'n JS \ nai ,») Der stattliche Band (375 S >, von zahlreichen Reproduktionen begleitet, führt den hebräischen Leser in die Füiie ^er Problematik von Aesthetik und allgemeiner Kun«twisa«n In ser Weif: noch das Phantastischste muss mit dem Worte der Schrift in Uebereinstimmung gebracht werden, auch wenn dabei der ursprüngliche und natürliche Sinn des Bibelwortes verloren geht. So finden sich Weisheit und Torheit, erschütternd glaubensstarke Legende und pseudologische Abstraktion, Mystik und Rationalismus. Magie und Ethik eng beieinander und ihrer aller Wurzel ist das Wort der Schrift. In einem Anhang ergänzt Zobel die talmudischen und hischen Texte noch durch messianische Stellen aus der midn wissenschaftlichen Rangordnung nicht zu scheuen hat. sinnvoller Weise hat das Buch als erstes Kapitel, nach j älteren (vor mittelalterlichen) Liturgie. Was in den Gesprächen einem Abriss der Coschichte der Universität, eine Darstel- J und Erzählungen der Weisen Gegenstand gelehrter Kontrolung der Beziehungen gegeben, die das Institut mit der j verse war, verdichtet sich hier zu lebendigem Glaubensgut Judenheit Palästinas, mit der Diaspora, mit der palästinenj und unverlierbarer Heilsgewissheit, die trostreich und beflü« *iS.C!l5".. "^i^""8;.f°W ™ '"^S..^^*?1!10^"..Stei1C" _d?S j *elnd noch heute Millionen betender Juden innerster Bcsita | ist. — Den Schluss des Bandes bildet einAbschnitt „Die Messiaslehre im naehtalmudischen Schrifttum". Zwei charakteristisch» .Sefer ha-Emunot weha-Deot" des Gaon Auslandes verbinden. Die Universität ist keine isolie! wissenschaftliche Anstalt, sie hat ihre Bedeutung zum guten j Teil in der Wirkung, die sie auf das jüdische Leben ausj ' übt. Wir sehen aus dem Bericht, welche starken Bande j Auszuße aus oem sich allmählich von der Universität zu verschiedenen Tätigj Saadja (Anfang des 10. Jahrh.) und der „Mischnch Thor*" keitsgebleten in Palästina entwickelt haben und wie sehr j des Malmonides (12. Jahrh.) zeigen die Weiterbildung der talauch die jüdische Diaspora an dem Ausbau eines Instituts j mudischen Ueberliefcrung sowohl nach der mystisch-religion* interessiert ist, daa den gesamten Judenheit zur Ehre gereicht. Die Universiät wird geleitet von einem Kumfortum und verwaltet von einem Exckulivmt. Die akademische Leitung hat das Senat inne, dessen Vorsitzende der Rektor ,aZ «S^«« lSch», wmün di, «nUU.„» 4„ Uh^«H,b« ergibt zwo, «mf«»«*, ,rM..„ rr»go„ ,)„ MHtodlk (a priori oder . pottfrtori?) i JT^tJ'^I^^^W±^ 5ü srläutert, es folgen Kapitel, die, an der Hand der Lehren von Darwin, Nietzsche, Freud, den Verbindungen zwischen Kunst und Erotik nachgehen, dann Untersuchungen über Spieltricb und Kunst (Schiller, Spencer, Guyot, Groos, Lange), die Ausdruckstheorie dei finnitchen Forschers J. Hirn, die Einfühlungateorien, die Trennung von Aesthetik und Kunstwissenschaft bei Deasoir und Utitz. Auf diese Weise eröffnet Zemach vor dem hebräischen Leser erstmalig die mannigfach vewehiungenen Pfade der Forschung auf einem Gebiete, das er bisher kaum kannte. (Nur Tainc's .Thilosophie der Kunst" existierte bisher in hebräischer Ueberj Setzung in der Ausgabe des Warachauer Stybelvcrlages, sonst gab es kein hebräisches Werk Über die Theorie der Schönheit). In einem letzten Kapitel gibt Zemach acine eigene Theorie, welche von einem allen Menschen ursprünglichen Tütigkeitstrieb ausgeht, der sich in Arbeit, Spiel und Kunst Offenbart. Das Buch erläutert die ästhetischen Theorien durch viele Beispiele aus der hebräischen Dichtung und dem palästinensischen Leben. - b. philosophischen Seite wie nach der dogmatisch-rationalistischen hin. Zu bedauern ist einzig, dass die esoterische Richtung der Kabbala in Zobels Werk keinen Raum mehr fand. Gerade die heutige katastrophenreiche Situation des Jüdischen Volkes macht Viele von uns besonders aufgeschlossen für jene Verheissungen des Trostes und der Erlösung, die, geboren aus analogen Situationen, in dem heutigen Juden oft mehr zu wecken vermögen als nur wissenschaftliches Interess«. Schalom Ben-Chorin Friedrich Olleudorff — Ein Fünfzigjähriger Am 14. März 7.939 feiert« Friedrich Ollendorff in Jerusalem seinen 50ten Geburtstag. Ollendorff wurde zunächst in weiten medizinLsfh-naturwlssenAchaftliche Fakultät, während die medizinische Fakultät erst im Entstehen ist —- stehen wir do<rh uninittelbar vor der Eröffnung des neu erbauten medizinischen Zentrums auf dem Skopus. Das Buch gibt eine g'enaue /üebersicht über die einzelnen Lehrfächer sowie die Numen und! die Tätigkeit der einzelnen Dozenten. In einer weiteren Abteilung sind die Vorschriften für Studenten sowie alle für den akademischen Betrieb notwendigen Einzel* angaben enthalten. Schliesslich sei noch der Bericht über ( die Nationalbibliothek, die Sammlungen und den Verlag j jüdischen Kreisen von seiner Arbeit in der Zt'n/roht'oÄi/ahrts- PIE UNIVERSITÄT GIBT RECHENSCHAFT erwähnt. Wichtig ist das Kapitel über das Budget. Wir i ersehen daraus, dass das Budget Im letzten Berichtsjahre l fp. 170 000 an Ausgaben umfasste, die teils durch Einnahmen, teils durch Sammlungen und Spenden aufgebracht werden. Interessant ist dabei, dass auch die Studiengebühren einen wachsenden Prozentsatz darstellen. Trotzdem ist die Universität noch vor allem auf die Hilfe ihrer Freunde im Ausland angewiesen. Wir sind überzeugt, dass dieses Buch, das auch in seiner äusseren Ausstattung (Haarez Druckerei, Tel-Aviv> allen geschmacklichen Anforderungen entspricht, dazu beitragen wird, der Universität neue Freunde zu werben, die sich hier überzeugen können, dass ein Werk entsteht, das dem jüdischen Volk den ihm gebührenden Platz in der Reihe der geistig arbeitenden Nationen sichern wird. I Die Universität Jerusalem hat in Buchform in drei Ausgaben (hebraeisch, englisch und deutsch) einen Rechenschaftsbericht herausgegeben, der in einer vorbildlichen Form eit\e Uebersicht über das bisher Geleistete und über die Organisation der Universität darstellt. Das Buch ist gerade durch seine nüchterne Sachlichkeit eindrucksvoll. Es zeigt, Welche ausserordentliche Arbeit in der kurzen Zeit von 12 ] Asch an, "Song of the Valley", Gesang des Tales — ge- Jahren geleistet worden ist. Wenn häufig darauf hingej meint ist das Emek. Der Roman spielt in Palästina und die Wiesen wird, dass die Universität noch nicht die Voll- I Ankündigung sagt, er strömt den Geruch des Beulen« aus. kommenheit einer europäischen oder amerikanischen Hoch-1 'Derselbe Verlag kündigt für den Herbst einen Jesm-Rovtan schule erreicht hat, so darf mau nicht vergessen, das« ele.; von Schalom Asch an; an diesem habe der Dichter 28 Jahre Wie man sich ausdrückte, gerade erst ihre „Barmizwah" ge-1 gearbeitet und seine sieben Pal&stinarei&en xu' Studien für SIIAI.OM ASCH ENGLISCH Der amerikanische Putwim Verlag (New York) kündigt für Ende März die Veröffentlichung eines Romans von Schalom teile der deutschen Juden bekannt, die er im Jahre 1917 mitbegründete und deren Leiter er in den Jahren 1927—1934 war. Ollendorff hat sich schon in einer Zeit der jüdischen Arbeit hauptberuflich zur Verfugung gestellt, wo dieser Schritt in „die Enge des jüdischen Lebens" einen Verzicht auf Aufstiegsmöglichkeiten und Einfluss darstellte. Der Uebergang in dis jüdische Arbeit war bestimmt durch den Willen, alle »eins Kräfte ganz in den Dienst des eigenen Volkes zu steilen. Im Dezember 1934 vollzog Ollendorff den längst vor den Ereignissen in Deutschland innerlich vorbereiteten Schritt noch stärker ins Zentrum jüdischen Lebens - nach J>ez Israel. Auch hier konnte er wichtige Anregungen für die Sozialarbeit geben—die Einführung der „blauen Kart«" als eines der Finanzierungsinstrumente der jüdischen Wohlfahrtspflege, iat ebenso in Deutschland als auch in Palästina neben arideren wichtigen Anregungen sein Werk. Friedrich Ollendorff ist der seltene Typ des geborenen Sozialarbeiters mit einem unbegrenzten Wüten zu; helfen, aufgeschlossen der Not jedes einzelnen, ein Bruder er Armen, ohne die geschützte Zone, die der welierfahrene. roW^/ierte Fürsorger um sich zu errichten weiss. Mögs ihm im Jischuw noch reiche fruchtbare Arbeit auf einem Gebiet, das gerade in dieser Zeit immer wichtiger wird, vergönnt M-in. (U>„,j Lubinski. Schluss des redaktionellen Teils Pubiisher and Editor: Dr. Robert Vveitseh, Jerusalem feiert hat und mit ungenügenden Mitteln ©in Werk aufgebaut dieses Buch benutzt. Der englische Titel des Romans lautet Le gerunt : Raymond Laine» Paris. -— Imprimerie Centrale -•«-- . - <- ■ -*m~ »r__- »du Croissant, soct^td nouvelle, 19 rue du crolssant. Pari«. feat, dass auf gewissen Gebieten »Inen Vergleich in der, The Nazareuo."

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