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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-20 · 2 (20.3.1939) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
2 (20.3.1939)
Date
1939-03-20
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite S JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. % Palästina-Chronik Das Budget der Mtinixinnlltät TH-Aviv Die Regierung hat sich an »lic Munizipalitat in Trl-Aviv gewandt mit der Bitte. Ihr so rasch wie möglich »Jen Budget- Vorschlag für »las .Jahr IM»/40 vorzulegen. Der Stadtrat von Tel-Aviv hat mit. der Beratung bereit« begonnen und beabsichtigt, »lie Bearbeitung dos Budgets in einer Reihe fortlaufender .Sitzungen möglich.««t oaid zuende zu führen. Man wiii dieses Jahr vermeiden, was früher häufig der Fall war, dass näml\ch die Bestätigung des Budgets erst zu Ende de» laufenden Jahres stattfindet. Die Amtszeit des gegenwärtigen Stadtrates läuft Ende 1939 ab. Um die Wahl für die nächste Periode vorzubereiten, hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung eine Kommission eingesetzt. Nach langen Verhandlungen und Vorbereitungen hat der Stadtrat in Tel-Aviv in seiner letzten Sitzung beschlossen, sich mit der Forderung «n den High Commlssioner zu wenden, Tel-Aviv entsprechend der Verordnung für die „Knesset Israel" als eine „Jüdische Stadt" zu proklamieren. Damit würde •ine Einigung der Stadtverwaltung und der Gemeindeverwaltung in Tel-Aviv zustande kommen, die seit längerer Zeit geplant und jetzt in ihren Einzelheiten durchberaten Ist. Bei der Neuregelung würde der Stadtrat von Tel-Aviv die Funktion, die bisher die Gemeinde erfüllt, Ubernehmen und besondere Kommissionen für religiöse und soziale Funktionen schaffen. Man hofft, dass die Neuordnung vom 1. 4. an durchgeführt werden kann. Miet^rsehutz in Tel-Aviv nur für Lüden u. Gewerberäume Nachdem wegen der aus der Wohnungsknappheit resultierenden Stelgerung der Mietpreise In Tel-Aviv um die Erweiterung des bestehenden Micterschutzgesetzes, da» z.Zt. für Lüden, nicht aber auch für Privatwohhungen gilt, gekämpft worden war, und die Munizipalität einen Beschluss für die Erweiterung des Gesetzes angenommen hatte, hat die Regierung dennoch in der „Official Gazette" eine Verordnung erlassen, die das Gesetz in seiner vorigen Fassung, Also mit Ausschluss von Privatwohnungen belüsst. In Haifa umfasst das Gesetz auch Lüden und Gewerbträume. Dan Budget der Stadt Jerusalem In der vorigen Woche fanden zwei Sitzungen des J e r u s ulemer Stadtrates unter Beteiligung des englischen District Commissars statt, In denen das Budget für das kommende Jahr beraten wurde. Die Einnahmen für das nächste Jahr werden auf LP. 127.280. geschätzt <im Vorjahr LP. 117.000 " ). Das Ausgaben-Budget wurde auf LP. 129 382. - festgesetzt (im Vorjahr betrugen Schätzung IP 121.000 — und faktische Ausgaben MO 000. \ Die Wache auf dem 'JYmpelplatz In einer Radio-Meldung aus London wird darauf hingewiesen, dass einzelne Terrorakte, die noch immer in Jerusalem trotz aller Vorsichtsmassregeln vorkommen, es notwendig machen, dass die Heiligen Stätten besonders bewacht werden. Vor kurzem wurde ein Prediger der Akaa- Moschce in Jerusalem ermordet und britische Truppen, die ausserhalb des Tempelplatzcs stationiert waren, wurden von der Innenseite «es Tempelplatzes au» unter Feuer genommen. Auch heute sind keine britischen Truppen im Tempelbezirk stationiert, Dagegen war es notwendig, bei den religiösen Instanzen des Tcmpelplätzes die Erlaubnis zu erwirken, eine kleine Polizeistation In unmittelbarer Nähe des Haram zu stationieren. Diese Station wird von moslemischen Polizisten, die auf dem Tempclplatz Dienst haben und von britischen Polizeibeamten, die dje Aufsicht führen, benutzt. Es wird streng darauf geachtet, dass die Polizisten, sowohl Engländer wie Araber! die Regeln beachten, wie sie die Heiligkeit des Tempelptecjies erfordert. Während der Freitag-Gebete werden alle Polizeien zurückgezogen. Niemals haben englische Soldaten irgend eine Moschee in Jerusalem innerhalb und ausserhalb des Tempelplatzes besetzt. 170 000 lricniitätskarten ausgegeben Nach einem Bericht der zuständigen Regierungsstelle sind bisher insgesamt 170 000 Identitätskarten in Palästina ausgegeben worden, davon 90 000 an Araber, 76 000 an Juden, 4000 an Mitglieder anderer Nationen, Engländer usw. Orangen-Kx|i»rl p Seit dem Beginn der Saison bis'zum 7. 3. wurden 10,491.111 Kisten ins Ausland verschickt. In der vorigen Saison waren In dieser Zeit 8 798 718 Kisten. Davon gingen durch den Hafen von Tel-Aviv 1.412.699 Kisten (im Vorjahr 610.895). llngeuöliiilieii starke Regengüsse In der letzten Woche des Februar und in der ersten des März gingen in Palästina, insbesondere in der Küstengegend ungewöhnlich starke Regengüsse nieder. In den niedrig gelegenen Vierteln von Tel-Aviv befürchtete man von neuem Uebersehwcmmungen, wie sie Anfang dieses Winters vorkamen. Die Verbindungen nach dem Norden konnten dank der guten Wegreparaturen des letzten Jahres aufrecht erhalten Werden, jedoch wurde die Verbindung zwischen PeUtch Tikwah und Ras-el-ajn zeitweise unterbrochen. Hagelschauer in der Küsienobene verursachten der Orangeiurnte, die jetzt vor dorn Abschluss steht, gewissen Schaden. Während in früheren Jahren bei starken Winterrogen die Siedlungen Im Emek Chefer Oft tagelang abgeschnitten waren, erwiesen sich die Chausseen dieses Jahr trotz der starken Regcnfälle als gebrauchsfähig. , Nur im Süden dos Landes wurden die Wege nach Aegypten unbefahrbar. Austum der Autost rasse Cuiro—Jerusalem Die ägyptische Regierung hat einen Kredit von f 160 000 für den Bau einer militärischen und Handelsstrasse zwischen Aegypten und Palästina ausgeworfen. Während bisher die Verbindung zwischen Palästina und Aegypten hauptsächlich durch die Eisenbahn hergestellt wurde, suil jetzt eine Auto- Strasse von Suez über die Sinai -II a 1 b i n s e 1 bis an die palästinensische Grenze laufen. Das palästinensische Radio berichtet über Verbesserungen d*es Weges auf der palästinensischen Seite und erhofft von der verbesserten Chaussee eine Ausdehnung des ägyptischen Touristenverkehrs nach Palästina. Jüdische Fischerei Vor sechs Monaten wurde in Palästina ein Verltand jiidi- *C;kf-r Fischer gegründet, der heut« mehr als 200 Mitglieder umfasst, die in 15 Gruppen organisiert sind. 10 Gruppen arbeiten an der Küste von Tel-Aviv, 5 Gruppen an der Küste von Haifa. Der Verband richtet für seine Mitglieder Kur»« Her KKL wirtschaftlich gesehen Von Ernnt Kahn U.*AiHchkin würde vermutlich Iruhon, wenn mau den KKL als ein wirtvehaftliches Unternehmen bezei» Lnon würde, und er hätte völlig recht; denn der KKL i.«t von ihm; und den anderen Vätern natürlich nls ein Instrument nationaler Politik gedacht: Aufkauf von möglichst grossen; Bodenflachen für da« jüdische Volk, „Befreiung des Bodens"! Und trotzdem ist es erlaubt und reizvoll, den KKL einmal , als wirtschaftliches Gebilde anzusehen. Denn immer mehr i und mehr gewinnt er auch unter diesem Gesichtspunkt an i Bedeutung: er tst heute fraglos die reichste Insti-| tut ion im Land, denn er ist bei weitem der grösstej Bodenbesitze r, und er hat In dieser Beziehung bereits j die Rothschlld'sche „Pica" iibertroffen, namentlich seitdem i in den letzten Monaten trotz der unvorstellbaren Schwierig-! keiten der Besitz rasch erhöht worden ist und i hoffentlich in wenigen Jahren 500 000 Dunam erreichen wird, j Di« Spenden-Einnahmen steigen dank der immer wachsenj den Popularität und betragen zurzeit etwa 450 000 Pfund im \ Jahr. Mit der Zunahme der Besiedlung kommen allmählich auch schon die Einnahmen aus Pacht in Frage, Obwohl der KKL namentlich auf die schwer kämpfenden landwirtschaftlichen Siedlungen die grösste Rücksicht nimmt, hat er immerhin schon Pachtein nahmen von 10 000 Pfund; und er rechnet damit, dass in wenigen Jahren, namentlich wenn die halb-städtischen Absiedlungen in der Haifa-Bay konsolidiert sein werden, diese Einnahmen etwa 40 000 Pfund betragen werden. So gross die Spenden-Einnahmen sind, so genügen sie nicht immer für die grosse Aufgabe des KKL: wenn sich Kaufgelegenheiten bieten, so muss zugegriffen werden, namentlich, wenn Im Augenblick eine weitgehende Bodensperre droht. Darum hat der KKL in derartigen Zeiten immer vorgegriffen, d. h. er hat sich über die Spenden- I Einnahmen hinaus Gelder verschafft. Das geschieht auf zweierlei Weise, entweder durch kurz-, mittel- und langfristige Darlehen. Diese betragen zurzeit etwa iP 100000 und worden gern gewährt, da der KKL ab ein pünktlicher und gewiflsennafter Z.-ih'er gilt. Gerade in diesen Tagen ist eine neue Art der Finanzierung durchfuhrt worden. Anstelle d«r bisherigen kurzfristigen Wechsel — eine der gesuchtesten Anlagen in Palästina» — hat die Anglo-Paie?tine Bank als die Haupt-Bankverbindung des KKL 5-jährige Schatzwechsel, die 5|", Zinsen tragen, auf den Markt gebracht. Eine weitere und immer populärer werdende Form der Finanzierung des K.KL. geschieht durch die sogenannt* Leibrente, d.h. Juden in der ganzen Welt geben schon zu Lebzeiten ihr Vermögen oder einen Teil ihres Vermögens in den National-Fonds und dafür zahlt dieser für die Lebensdauer des Spender* ihm die entsprechende Rente. Dies« Finanzierung hat für den K.KL. den gro««cn Vorteil, dass ef lediglich für eine beschränkte Zahl von Jahren eine Zahlung zu leisten hat, das Kapital ihm aber verbleibt und ohne Sorgen wegen Rückzahhings-Verpflichtur.gen für Bodenkäufe verwendet weiden kann. In den letzten Tagen hat »ich nun der K K.L. entschlossen, dieses Instrument, der Leibrente dem jetzt in das Land kommenden Mittelstand aus Mitteleuropa dicT-'-tbar zu machen. In dem Wun/tch, gerade älteren und mit beschränkten Mitteln ausgestatteten Einwanderern die Sorge um ihren Lebensabend zu erleichtern, gewährt er — wie wir bereits berichtet haben — diesen Menschen eine besonders hohe Leibrente, wobei er freilich pro Kopf höchster.» £P. 700 Einzahlung annimmt. Die Hitachduth Olej Germania, welche die Anregung zu diesem wichtigen Schritt gegeben hat, wird die erforderliche Aufklärung den Interessenten zukommen lassen. Einstweilen ist diese Einrichtung nur für» Einwanderer nach Palästina gedacht aber es ist denkbar, das« auch im Ausland lebende ältere Juden — nur für älter« Menschen rentiert sich die Einrichtung — vom K K L. berücksichtigt werden. i Die hebräische Presse aal der Anklagebank I Die Reihe der Tel-Aviver „OcfJcnÜulvn Gerichte", die , stets ein grosses Publikum anziehen, wurde kürzlich mit einer j Veranstaltung im „Obel Shcm" fortgesetzt. In der diesmal gegen die „Ilcbräixchen Tageszeitungen" gerichteten Anklage! wurde die Behauptung aufgestellt, die palästinensische Presse vermittle nicht in genügendem Masse ein Bild des in- und; ausländischen Lebens und Geschehens; sie interessiere den; Leser nicht genügend, denn das zur Kenntnis gebrachte Material und dessen journalistische Verwertung sei unzureichend I und käme grosscnteils aus „dritter Hand"; die freie Mel- | nungsäusserung und Krftik werde unterdrückt, um parteiliche j und personelle Interessen zu wahren. j Als Veranstalter dieses „Schauprozesses" zeichnete nic- | mand nnders als „Die Vereinigung der paiästii'.nnsiachcn I JourmliHt.cn" und nicht nur die beiden Verteidiger und einige! ihrer Entlastungszeugen, sondern auch der Vertreter der Ani klage selbst und ein Teil seiner Belastungszeugen j sind bekannte Erscheinungen aus den Redaktionszimmern i und personifizieren zu einem wesentlichen Teil eben „die | palästinensische Presse", gegen die hier so schwere Anschulj digungen erhoben wurden. Diejenigen Pressevertreter, die in | dem Prozcss nicht „beschäftigt" waren, »assen am Journalistentisch und nahmen Protokoll auf. Man geht jedoch sehr fehl, | wenn man glaubt, dass hier „Selbstdenunzlanten" eine gcricht-; liehe Klärung verlangt hätten, um ihre blütenweisse Unschuld | nur um so besser vor aller Augen darzutun, j Die Plaidoyers und belastenden Aussagen liessen nichts j an Schärfe zu wünschen übrig: Die Nachrichten erschienen j nicht rechtzeitig, seien ungenau, oft von Agenturen übernomi men, deren tendenziöse Entstellungen bekannt seien. Man verlasse sich auf die Uebersendung von Communiques, deren j Richtigkeit nicht nachgeprüft werde. Das Gehißt der „Rej portage." werde so gut wie gar nicht gepflegt. Es gäbe keine interessante Gerichts-Berichterstattung. Statt über die Tätigkeit der öffentlichen Institutionen, Aemter und der verschiedenen Parteien objektiv und, wenn es notwendig wäre, mit sachlicher Kritik das Publikum zu unterrichten, lasse sich die Presse von ihnen als williges Rekiameorgan — für die jeweils vertretene Richtung — benutzen. Man sei im Auslände nicht durch eigene, vertrauenswürdige Berichterstatter vertreten (weder in Cairo, noch in London, noch in Spanien!» Es fehle an Leichtigkeit, Humor, Karikaturen (wobei an die Bedeutung des „Punch" erinnert wurde» usw. Dem „einfachen Mann", in dessen Namen zu sprechen der Vertreter der Anklage vorgab, mögen an diesem Abend die Augen aufgegangen sein, wie schlecht er bedient wird. j Aber siehe, da steht der Verteidiger auf und fragt: „Wo» j mit füllen wir denn eigentlich die Spalten der Presse, wenn es angeblich alles nicht gibt? Wer hat denn In den letzten . 17 Jahren — so jung ist die ganze , palästinensische Presse" — im Kreise des Jlschuw den Aufbau des Landes so gefördert; wie wir? Wer hat für die hebräische Sprache und Kultur j gekämpft? Wer hat das öffentliche Verantwortungsbewusst- | sein geweckt, zu Solidarität erzogen, die Bevölkerung orien-; tiert? Wisst ihr denn nicht, mit welchen enormen Schwierig-; keiten in unserem kleinen Land in dem drei Sprachen — i oder noch viel mehr — herrschen, wir zu kämpfen haben? J Haben wir denn die gleichen Mittel zur Verfügung wie die; riesigen ausländischen Zeitungstrusts, die ihr als Maßstab j nehmt? "-'Werden V i r von Regierungen oder Banken, subventioniert? Haben wir denn entsprechende Inseraten-Einnahj men? Ist es denn eine Schande, wenn wir uns durch Agenturen und den Radiodienst orientieren lassen? Bemüht sich' denn die Einwandererschicht der letzten Jahre um das Ver» stär lnis des Textes, auch wenn wir ihn — wie für Kinder —»< schon punktieren, was uns siebenfache Kosten verursacht, wia als wenn wir für Erwachsene drucken könnten? Wir sollen Witz-Ecken einrichten in einer Zeit, in der das jüdische Elend] in der Gola zum Himmel schreit, in der wir auf dem Hauptblatt fast jeder Ausgabe Trauerränder um die Namen von j Gefallenen setzen müssen? Fahren unsere Reporter und Re-; dakteure nicht tagtäglich unter Lebensgefahr durchs ganz« i Land trotz des geringen Honorars, das wir ihnen leider nur : zahlen können? Haben wir keine anderen Sorgen als Sensa-; tionen und Scheidungsprozesse? Sind wir nicht abhängig von : einer nicht jüdischen Zensurbehördc? Sind wir als Zentrum der Judenheit nicht so exponiert, dass wir manche erbitterten Diskussionen, die wir in vier Wanden führen, nicht vor aller , Öffentlichkeit austragen dürfen? Müssen wir nicht Aufgaben \ erfüllen, die in anderen Ländern von Fachzeitungen abgenommen werden, nicht für ein ganzes Land Lokalberichta; bringen? Wie sähe denn unser Leben ohne unsere Presse aus?- Und der „einfache Mann1* denkt: „Er hat ganz recht, und) ich bestelle meine Zeitung doch nicht ab, schon — weil den anderen hebräischen Blättern die Anklage ebenso gilt (und auch die Verteidigung»". Der „Prozess" dauerte über drei Stunden und wurde nach , der Beweisaufnahme und den Plaidoyers geschlossen. Einige Tage später erst wurde von cUr „Angeklagten1' in loyaler Weise das Urteil der G^fTentlichkeit zur Kenntnis gebracht. Es war , weise, verneinte die Berechtigung der Anklage in zwei Punkten völlig und gab im übrigen — bezüglich der „Reportage", der „Abhängigkeit von Partei-Interessen" Ratschläge bzw. Ermah- I nungen für die Zukunfi. Manfred Geis über die Herstellung von Fischernetzen ein. Der Lehrer In t In Tel-Aviv und in anderen Orten werden anlässlich des der Gruppe ist ein Experte, 1er früher in der Fischcrei-Ab- ■ Geburtstages von Prof. Albert Einstein ebenfalls Vorträge teilung der Regierung beschäftigt war. j über Einsteins Lehren stattfinden. j20 Jahre Bank- und Versicherungswesen Die Jerusalemer „Pale st ine Post" veröffentlichte Der Jahrestag vmi Clianitah Der „Keren Kajemeth Leisrae!" hat zum Jahrestag der Gründung von Chanitah eine Erinnerungsmark« herausgebracht. Alle offiziellen Institutionen im Lande werden aufgefordert, in den Tagen der Gründung die Marke auf die ins Ausland gehenden Sendungen aufzukleben. Das Publikum nimmt die^e Anregung mit Bereitwilligkeit auf. j tCitistem-Feiern j Die Hebräische Universität in Jerusalem ver-! anstaltete am M. März eine Feier zum 60. Geburtstag von Prof. Albert E i ns t e i n. Der Rektor der Universität. Prof- Dr. Franke!, hielt eine Eröffnungsrede und Dr. Sambursky eine Vorlesung über die Relativität-Theorie als System in der Physik. Prof. Hugo Berg m ann hielt am selben Tage im N/nuen der Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Unil Anfang Man-, eine interessante Beilage über die Entwicklung des palästinensischen Bank- und Versicherungswesens, die einen Ueberblick über die lokalen Unternehmungen enthält Die Beilage enthält Butiäge über Bankwesen, Industrien, Kredite. Versicherungsgesetzgebung, Sozialversicherung und bringt Artikel .von führenden Mitgliedern der palästinensischen Geschäftswelt und von Wirtschaftlern. Landarbeiter gesueht Für die Ernte- und BvsuliungsarbeKen werden in den jüdischen Siedlungen in den nächsten Tagen '.'WO zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht. Das Arbeitsamt i« Tel-Aviv und Haifa ruft daher die städtischen Arbeiter zur sofortigen Meldung :mf In Rischon-Lezton wurde ein Imtialivausschuss :ks Errichtung einer ..Bürgerwehr" nach dem Vorbild T*l- •eraUat einen Vortrag über „Philosophische Schlußfolgerungen Aviv* gebildet. Als Unterausscbtt** wurde ein« Wirtschaftader modernen Physik." » kommission einse*«Utt

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