Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 2 (20.3.1939)
- Date
- 1939-03-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. I, JÜDISCHE WELT-RtTNDSCHAtr Seite 3 Palästina und Diaspora Das jüdische Volk in der Umformung Das jüdische Volk ist heute- Stürmen ausgesetzt wie noch nie im Verlaufe seiner Geschiente. Die allgemeine Unsicherheit die die Weit erfasst hat. die Atmosphäre j des Misstraucna. der Furcht, der Unaufrichtigkeit, schafft eine Situation, in der Menschen, die weder die solide ) Sicherheit eines erdhaft gebundenen Volkslebens, noch j die heute als einziges Argument anerkannte Macht von allem schwere und langwierige Arbeit nehmen. In all dem. was heule in der Vv wird Palästina für die Juden immer unendlich wichtiger bleiben, als die blosse Zahl der hier lebenden Juden anzeigt. Ks ist der grosse Versuch der Juden, in einer kritischen Gesehiehtastunde sondergleichen, mfrontiert mit unsäglichen Leiden, sich a u s nhuns. **ein, dann Armeen und Bombenflugzeugen besitzen. 7.um Spielball [eigener Kraft wieder hinauf?: u a v b o aller grausamen Launen des Schicksals worden können. : Wir durchleben eine revolutionäre Epoche, die Bindungen j aller Art auflöst. Uralte historische Gebilde zerfallen, j die wirtschaftliche und soziale Struktur der Völker wird j gewaltsam verändert, der ruhige FI uns des Werdens ist j Unterbrochen. Die Juden, die sieh in einem bestimmten! Zusammenhang eingebettet glaubten, wurden plötzlich i als Fremdkörper in so starkem Masse empfunden, dass j Ihre Stellung unhaltbar wurde. Man kann mit Recht j einwenden, dass die Mehrheit der Völker, und wahr- \ «cheinlich aller Völker, die unmenschliche Behandlung j tcn. Dem gegenüber was heute an den Juden geiHchieht, würde jede Anklage ebenso wie jede Wehklage verschwendet sein; aber die Tat derer, die aus dem tiefsten Sturz in den Abgrund sich mit gespannter Energie wieder h i n a u f a r b e i t e n zu einem menschenwürdigen Leben, ist eine Rechtfertigung der jüdischen Geschichte und eine grosse Bejahung der geistigen Aufgabe, die auf dem Judentum liegt. Wir sind so gequält und gehetzt, dass wir mehr als je aufeinander angewiesen sind. Wir wolmehr atomisiert als zuvor. Juden verschiedener Art und Bildung, verschiedener Sprache und Sitten treffen in den Landern der Weif zusammen, und es droht eine Kektenbüdung, ja. in vielen Fallen infolge der Isolierung Hne A u ('! ö s u n g de;? .lud. Wenn wir aber aufhören. I»euuv%l> Juden auf sieh zu verlieren wir die fel/te Kraft, die „»s -\nx '? geschieht, j furehthareu Anfnrdenm^Mt de** Li benz iu «lieber Zeit ueuaehseu machen Kann. Die jüdische Kraft flehen w.r Jle :|IW ,|„r Verbindung mit der jüdischen Geseh i'-e. h te, die steh in Pn- Uatinu fort setzen will. Unabhängig von allen nnlttlHchen Programmen und potit bichen t>:.rt..iimi;..{j liegt hier die Bedeutung I'alii dina;» für die jüdische Wir glauben, dass auch innerhalb des jüdischen der Juden nicht als gerecht empfindet; aber es ist eine; len kmie neuen Gegensätze schaffen und die alten Gegen- Tatsache, dass man sich dem Machtgebot den-, die den! s»tze überbrücken. Nichts tut uns so not wie Ein¬ Kampf gegen das Judentum organisieren, schweigend j heit- Gegenüber dem Schicksal von heute treten alte fügt, und während die in den überkommenen Begriffen j Ideologien zurück. Es ist nicht immer vom eigenen von Flecht und Moral festhaltenden Elemente abseits j VVül(m abhängig, in welches Land ein deutscher Ausfitehen, greifen die zerstnre./ien Krr.fte immer stärker ■ Wanderer heute gelangt. Viele sind nach Palästina '■gekommen, die niemals eine Beziehung .zu dem lA\nd i hatten und damit keine Idee verbinden, dagegen sind Juden von echtem nationalen Empfinden und Palästina i Sehnsucht weit weg über die Ozeane verstreut worden. um sich. Eine deutsche Zeitung erklärte kürzlich, der Kampf gegen das Judentum werde erst im Jahre 1939 seinen Höhepunkt erreichen. Im Zusammenhang damit wäre an die Rede eines führenden Nationalsozialisten zu erinnern, der erklärte, der Nationalsozialismus werde erst dann zufrieden sein, wenn der letzte Jude aus £ u r o p a vertrieben sein wird. Die Vertreibung der Juden aus Europa ist jedenfalls ein Programm von so ungeheuerem Ausmass, dass wir selbst dann, wenn wir von der technischen Undurchführbarkeit überzeugt sind, aus dieser Parole allein schon den Umfang der j , .... , ... ,, ., „ , . . . j ü d i s c h c n W elt e n w e n d e unserer Tage er-! und Polltlsch akUv 7Al b,0»hcn- Zu8tCIch H,ml w,r UM 1 Mehr h\h je gehören Krez Israel und Dianpora zusammen.! Sie brauchen e i n a n d e r g e g e n.s e i t i g. Erez | Israel braucht die Diaspora nicht nur, wie oft gesagt \ wird, weil die Kräfte der Diaspora das Nationalheim i aufbauen, sondern auch weil das Judentum in den | komplizierten Verhältnissen unserer Zeit die Be- | rührung mit der Aussen weit braucht, um geistig lebendig bewusst, dass die neue Wanderung unser Volk noch kennen können. In einer Welt» in der die rohe Gewalt herrscht, ist das jüdische Volk dazu verurteilt, blosses Objekt der W i 11 k ü r a n d e r e r zu sein. Es ist selbstverständlich, da-ss der Vemichtungswille, der sich so äussert, sich nicht nur auf das jüdische Volk beziehen wird, sondern weitere Objekte finden wird. Für uns aber kommt es darauf e , uns in den Stürmen dieser Zeil zu bewahren und zu orientieren. Viele tausende Menschen sind aus Deutschland und Oesterreich bereits in alle Teile der Welt verstreut worden und sind gezwungen, sich unter ganz veränderten Verhältnissen eine neue Existenz zu gründen. Es handelt sich um einen sozialen Umschichtungs- und Verfallsprozess von riesigen Ausmassen. Neben der jüdischen Diaspora, die ein Geschichtsergebnis von Jahrhunderten ist, entsteht eine neue Diaspora, die der deutschen Juden. Es ist umso schwerer, neu Fuss zu fassen, als in dieser Zeit, schon mit Rücksicht auf die wirtschaftlichen Probleme, überall Intoleranz herrscht, die sich besonders gegenüber einem Element äussert, das nun einmal seine besonderen Merkmale und seinen eigenen historischen Charakter besitzt. Wir alle erkennen dankbar an, dass einige Länder Verständnis für die jüdische Lage haben und auch ihre Tore für Flüchtlinge geöffnet haben. Das gan*e Problem ist freilich auf diese Weise nicht zu lösen und alle Bemühungen der sogenannten Evian-Konferenz haben es j trage* mit Italien tur Folg», das der Imaro beschuldigte, bisher kaum wesentlich weitergebracht. Immer sind es ihm alte und wertlose Waffen geliefert zu haben nur gezählte Mengen von Juden, die da oder dort noch ( In den letzten Tagen aber trug steh folgende» zu: Prinz untergebracht werden können, während die grosse Masse I W * «■'*»»». *«n **>h" <!e* In'am. Vertreter Yemen» auf der noch ihrer Erlösung wartet.! ^"T*Z» Über 60 000 deutsche Juden sind bisher nach Pa -; *^"h parif 1 ä s t i n a gekommen. Hier finden sie eine ganz andere; ru beruhigen. Weh. Lebens, das in der letztvn tJeneration durch PnrMkampfe vertuen war, g e g e na ei t i g e;i V r - s t Ii n d n i s |u n d T o I e r u n /. umsichgreiien muss. über alle geographischen Grenzen hinweg, die heute oft Tausende-4-^n Kilometern betragen, verbindet uns da» starke/Gefühl einer Gem»inarhaft, die ein blrbe zu verwaltf l und e i n e ZuktmH ■ v o r s i c h hat, Wir hoffen, dass diese Blätter dazu beitragen werden» D i a s f) o r a - u n d K r e z I s r n o l u v e r - b i n d e n. Wir wollen von beiden Erscheinungen des jüdischen Lebens in voller Aufrichtigkeit Kunde und Rechenschaft geben. Wir wollen zeigen, wie Juden hier und dort leben, wie sie in ehrlichem Ringen sich durchzuschlagen versuchen, wie sie si<jh in den .Stürmen der Zeit, behaupten. Wir wollen zeigen, wie das jüdische Volk sich redlich bemüht, eine neue l^cbennforrn anstelle der zerbrochenen alten Form zu setzen, Diese Umwälzung ist erst im Werden. Wir wisserv nicht, wie lange die Zeit des Uberganges dauern wird und welche Krise wir noch durchzumachen haben werden, wir wissen auch nicht, wie das neue Leben aussehen wird. Aber wir wollen dafür eintreten, dass in uns allen das Gefühl der Vor n n iwnr t u n g fest verankert wird. Wie ernst die Lage ist, wissen wir alle; einem unüberlegten Optimismus gibt sich heute kein Jude mehr hin, weder in der Diaspora noch In Krez Israel. Aber wir wissen auch, dass eine Generation da ist, die sich voM einsetzt und die d e n M u f nie h t sinken Mimt. Was macht Prinz Ssef in Paris? DIE VEMKMTISCHK DKLKCi.ATION .AUF I>KR I* A LAST IN A - KON F KR EN Z Von M. V. B e n - G a v r i c I Yemen, das am Sudwestzipfel dar anibischen HaibinscJ, Hegende Jmamat, die Arabia feüx der Alten, gehört zu den verschlossensten Tündern der Welt, Dieser Zustand aber hat »ich geändert, als 'Italien-?» Interesse an Abesaynlen In »in ent- : scheidendes Stadium trat und der Gegensatz zwischen den J italienischen Ansprüchen und den englischen Interessen Im Gebiet des Roten Meeres zu Konflikten zu führen drohte. j England hatte sieh viel*? Jahre lang, .sowohl von dem \ Yemen benachbarten Aden aus, wie auch durch «einen arabischen Bundesgenossen Ibn Ssa'ud bemüht, mit dem Imam , von Yemen, dem sagenhaft alten und ebenso .sagenhaft [ .schlauen Herrscher des Landes, in ein Vertragsverhältnis zu [ 'kommen. Nach einer langen Reih« von Grenzzwischenfällen! bequemte sich Imam Yahya zu einem Vertrag, der dl« Herr- '■ »chaft de» englischen Aden über die strittigen Sultanate zwij sehen Yemer. und Aden anerkannte. Gleichzeitig aber wandte \ der Imam s&in Augtnmerk der im Itoten Meer aich ver- \ stärkenden itallenl»chen Propaganda zu und »ch!o«.i einen Vertrag auch mit Italien, diu ihm Waffen lieferte. Mit diesen \ Waffen zog er gegen seinen Nachbar Ibn Süa'ud i»i den Krieg, : len er aber verlor, Dieser Krieg hatte die Lösung des Vernz In London, bekam plötzlich ein Telegramm die Konferenz »ein zu laaaen und «ofort :u fahren, um die französische Regierung Frankreich drohte nämlich, die im Jahre li)3ö i auf Grund dea italienisch-französischen Abkommen» geräumte werden sie von einer jüdischen Umgehung auf-; Insel Shech Ssa'Id. die dsrr. ytx-.tr.Uichr.n Hafen Hr«eid»h genommen, und hier handelt e» »ich nicht lediglich um j benachbart ist, neuerlich zu be««tzen, um*o mehr, a!« ja dieser. Wirtschaftliche Einordnung, sondern um i insbesondere die franzo«Uch*n Rechte auf Tun»» betreffende Vertrag von Italien nicht mehr anerkannt wird. Diener Dro- Welt als in den anderen Zufluchtsländern. In Palästina Einordnung in «inen werdenden Organismus, für den der Einwanderer «telbst di' V erantwortung trügt. Das ist der grundlegende U n t e rs e h i ed zwischen der BJinwanderung in andere Länder und der Einwanderung nach Paläbtina. Keineswegs kann man daraus schltesscn, dass in Palästina alle persönlichen Probleme leichter zu lösen sind. Auch h i er ist die wirtschaftliche Einordnung überaus schwer, auch hier hat der Einwanderer sich einer neuen Mentalität und Umgehung anzupassen, auch hier gibt es politische Probleme, und sogar besonders komplizierte. Trotzdem hat Palästina unter all den Ländern, in die Juden heute wandern, eine Sonderstellung. Wie immer die politische Krise dieses Moments ausgehen möge, die < ra o r a 1 i s c h e und seelische Grundlage des Lehens in Palästina bleibt davon unberührt. Iiier realisiert sich der Wunsch des jüdisehen Volkes, endlich In seiner eigenen (iestalt vor die Welt treten /u können. Ebenso wie bei den Renaissancebewegungen anderer; Völker ist auch Im uns ein Geschlecht junger Juden entstanden, die furchtlos ihr G es c h i c k selbst meistern wollen. Sie wissen sich dabei innerlich eng verbunden mit der grossen Masse ihres Volkes, und sie sind bereit, nicht nur Gefahren, sondern vor hung lagen folgende, auch London »ehr beunruhigende Tatj Sachen zugrunde: Italienische und deutsche Schiffe halten In ■ Hodeidah graute Mengen von Wulfen, die au» Italien, aun | Äbe.<».synten und huh Japun kamen, ausgeschifft, wahrend j gleichzeitig italienische Ingenieure, wie Fischer berichteten, »iülf den yemeni.-vchen Inseln eine sehr auffallende Tätigkeit j zu entwickeln begannen. Verschiedene Anfragen im britischen : Parlament liessen erkennen, daj*n Italien diese Warfen dem; Imam geschenkt hatte, wogegen ea von ihm gewu-.se Konj Zessionen auf diesen Inseln, gleichfaU» aU Geschenk, erhielti Was an üieiiön, sonst vöüig beianglo,sen Inatln intei<»«9Änt ist, | ist die TaUache, da»«« sie nicht nur «ehr stark nach Petroleum riechen, sondern auch in der Nähe von Dtihuti!i**«n Italien dementierte* sofort und erklärt«?, da*-» e» sich uui [ ein ganz gvwohnliche.» Waffengeachäf t gegen Harbesithiung; handle, da» in keiner W«l3e gegen den Verlrag mit Kngland , verHtOüe. U-ibrigena gedenke Italien kiinerl&l Konzessionen in Yemen, da» zur englischen Einfluss-Sphäre gehört, zu ] erwerben. Nun hatte Ytmen unier dem Kindruck de» italienischen Siege« in Abesaymen einen neuerlichen, zehnjährigen Vertrag mit Italien geschlossen und Hojeidah mit den hweUi liegt in einer .i'.rategiAch viel zu güa*ügen Lage nicht nur dem l Iraiuö%i»c-h-afri«tani»chen Besitz gegenüber, sondern aueh In der Nahe der den Eingang in dun P.otr Meer kontrollierenden; englischen Insei Perirn, als das» ein derartiges Dementi genagen würde. Ueberdle»' aber hat?,* Prinz Ssef sl istam, *he verbracht und zwar in Tokio. E« scheint also doch kein Zufall zu sein, daas ein großer Teil dor von Italien an Yemen verkauften oder geschenkten Waffen au.n Japan stammt, das schon einmal beabsichtigt hatte, in Yemon Fuhh zu faüaen. Und zwar damals, als versuchte, gerade in Yemen mit Rus.üland in Konkurrenz zu treten. Damals hatte wohl Yemen, Jibcr keiner der beiden Konkurrenten etwas gewonnen, denn beldt trieben mit ihren Waren ein masslo«e.M Dumping und verschleuderten sie, aus Propaganda- und Konjturrenzgrtlnd««, weit unter dem ffJrlerateIlung«prc!s, Heute aber handelt e» »Ich längst nicht mehr um solche, wenn auch nur uns ein paar Jahre zurückliegende, aber an gegenwärtigen politischen Methoden gemessen, kindlichen Vor-'' suche, sondern um weit ernstere, auf das Ganze zielend» Vorgänge. Yemen, das im Altertum von bedeutender wirtschaftlicher Blüte und Ziel aller antiken Schiffahrt war, ist heute, wenn man von den Erdölvorkommen absieht, für die Weltrnarktpoltük Überaus unwesentlich, E» i»t aber infolge .neiner geopoUtischen Situation und ,infolge der TaUaehe, das» es <ler einzige innerhalb der englischen tntere£flen.<mhärV iiegen/e arabische .Staat ist, der von England unabhängig ist, von rfysijicrordpntlicher Wichtigkeit. Solange der alte Imam Ynh. der letzte Autokrat, dieser Zeit, lebl (dessen Au'.okrutle so weit geht, dax* er ■ zumindest bi« m die letzten Jahre - selbst die Zeugnisse, der Schulkinder zu unters-chrel» be«-.!;,;>>.•) solange Imam Yahya regiert, wird vermutlich kein« JNrtel Im Yemen ein cntucheidendea Uebergewicht bekommen, da dies nicht in der Politik diese» überall« schinuen Poetiken» Hegt. Der Irnam Ut aber ein. alter Mann und die neue Zelt dringt auch allmählich In seinen Palast in Sana'a ein. Schon gab es eine Palastrevolution" der Imam liess kurzerhand einige seiner Sohne, die gegen den Vertrag mit Italien waren, Ins Gefängnis setzen ...... aber über kurz oder lang wird auch dieses Land sich für das benachbarte Aden oder für da« gegenüberhegende Abessynien entscheiden müssen. Wie <U*J»e EnUcheidung ausfallen wird, iat heute noch fraglich, dean wenn der Imam auch einen «einer Sühne zur Palüstinakoiiferenz nach I^ondon »andte ....... die, dien daif nicht üb«ir?iehe/i werden, nicht zuletzt eine politische Demonstration Englands ist —, Ue»s sich dieser Hohn dennoch ymn AtuiflenmInUter gesondert und nicht gerneinaam mit den Vertretern der anderen - von England abhängigen arabischen Staaten empfangen. Andererseits aber liegt yemen ,wie geftAgt. zwischen dem engilschen Aden und dem englischen Bundesgenossen dem Konig der Wahhabi, und »chlieüslich könnt« durch eine französische Besetzung der yementtiaiehen Inseln eine Blockade Hodeidaha «ehr leicht durchgeführt werden. Wiö immer aber, Yemen l«t ein neuer, doch überaus wichtiger Punkt Im Kräftesplei fm Vorderen Orient geworden; ein kurzer Blick auf die Landkarte zeigt, in welcher Weine seine Wichtigkeit im F-\\W >-.m*. Kampfe» um das Kote Meer' »teigen kann „STOLZ EIN JUDE ZU SEIN" «cbrt?<< Di« amerikanitche Sf-hrt!i*!.:',1!;-,-:.*: K d n P c r h e r hat jetift eine Autßblographl* v*»n>f/c-nthc-ht, In der darge*t#Ut wird, wie ein ju«ln'.he 1 Mädchen im amerikanischen Mittleren Westen ,,die Welt entdeckt '. Das Buch ist ein »tot/.*;* Re» kenntnis zum Judentum, offenbar veranlasst durch dü- Ereignisse dieser Zeit. „Zweitausend Jahre der Vcrf«.;■ r,,; ■ jm> schreibt sie haben in den Juden Toleranz und i u-nachliehe* Verständnis sowie die Fähigkeit zu schnellem Denken erzeugt, Das höchst« Kompliment, das Wir einem Christen machen können, wenn wir von ihm nagen, er habe ein »jüdh «che* Her«', Jude sein macht das Leben interessanter. Es macht das Leben auch schwerer, aber Ich liebe ein schweres und kämpferisch?».'» Leben . - . Mein ganze» Leben war Ich »tote, / ine Jüdin ui nein und ich fuhU-, das« Jud«-S«?iR i»» g»* wisser Hinsicht ein Vorzug ist**. Die Ferber.vergleicht übrl« er nach I^ondori zur Palästinakonferenz fuhr die übrigens gen* auch Amerika mit dem Judentum und erklärt, Amerika für Yemen wohl nur den Wert einer Pre^tlgeang^legenUett sei „der Jude unter den Nationen", waa nach dem oben hat - drei Monate lang »eine Zeit am andern End« Aüien« zitierten Wort gewi9»'«dn Kompliment sein mll