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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1871-01-01 · 3 (1871) · p. Seite 185

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
9 (1871)
Issue
3 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 185 (sequence 25)
Language
German
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Umschau. 185 und eine von ihm übergangene, die aber recht beachtenswerth ist 1 2 3 4). — Nur durch den ersten Herausgeber des Buches ist die Annahme bezeugt, daß der Vfr. Aharon geheißen, eine Annahme, die jedoch leicht auf einem Mißverständnisse beruhen könnte. Doch zugegeben, daß derselbe wirklich Aharon Levi geheißen, ist er jedenfalls nicht der A. ben Josef L., welcher das Bedek ha-Bajith und Novellen zum Thalmud geschrieben. Gegenüber der Jdentificirung dieser beiden verschiedenen Männer, zu welcher die Bibliographen durch die Namensähnlichkeit und die jedenfalls nicht weite Zeitentfernung unter beiden sich haben verleiten lassen, ist die Verschiedenheit von Mehreren, welche tiefer auf das Streben beider Männer eingegangen, betont und sind die Hauptgründe dafür dargelegt worden. Dies ist auch an zwei Stellen dieser Zeitschrift a) geschehen, von denen die erstere Hrn. Dr. R..3) entgangen ist, sowie er auch übersehen hat, daß Hirsche! Levin, der bekannte Berliner Rabbiner, den Nachweis für diese Verschiedenheit gleichfalls aus den Abweichungen zwischen den Entscheidungen A. b. I. Ha-L.'s und denen des Vfrs. des Chinnuch geliefert hat, und ist von demselben sogar ein Widerspruch hervorgehoben, den Hr. Dr. R. nicht beachtet ^). 1) Zu!כצ1גא N. 379 (ich citire nach Ausg. Franks, a. O.) stimmt er wider seine sonstige Gewohnheit mit großem Nachdrucke, gegenüber der Behauptung des Maim. für die des Nachmanides, wonach der ganze Stamm Levi berechtigt und verpflichtet war. die Lade zu tragen, und er geht so weit, daß er eine Spur dieser natürlich blos zur Tempelzeit geltenden Pflicht auch für unsere Tage fortzuerhalten für sehr löblich hält. Es sei nämlich, sagt er, Sitte, den weltlichen Fürsten mit der Thorahrolle entgegenzugehn; das sei nun sicher allen Israeliten gestattet, bestimme man aber dafür, um die Thorah zu ehren, ausschließlich die Leviten, so sei das sehr verdienstlich. 2) Bd. V S. 183 u. Bd. VII S. 276 Anm. 3) S. 88 Anm. 2. 4) Die handschriftlichen Randglossen Hirschels sind ihrem ersten Theile nach in Meged Jerachim, Heft 4 (1867) S. 12—20 abgedruckt. Ob von dieser periodischen Schrift noch spätere Hefte erschienen sind und darin mit der Veröffentlichung dieser Glossen fortgefahren worden, ist mir nnbekannt. Jedenfalls ist in dem Mitgetheilten zu N. 79 (S. 18) ans den Widerspruch hingewiesen, welchen auch Hr. Dr. R. S. 132, 1—3 hervorhebt und war auch schon der in N. 159 hervortretende — bis wohin jedoch die Veröffentlichung nicht reicht — angedeutet, wie ihn Hr. Dr. R. S. 233, 6 angiebt. Aber auch zu N. 113 (S. 20) wird ein solcher nachgewiesen, der bei R. fehlt.

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