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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1871-01-01 · 3 (1871) · p. Seite 174

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
9 (1871)
Issue
3 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 174 (sequence 14)
Language
German
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174 III. Steinschneider. frequentirte beide in der Ausübung der Heilkunst und erhielt gute Anleitung des Arztes in der Heilkunst". — Folgt eine medicinische Mittheilung x); der Schluß des Artikls lautet: ״Ich habe Vieles davon erwähnt in dem Buche der Erfahrungen und der nützlichen Dinges. Der Arzt Jmran starb in der Stadt Hims [CSbeffa] im Monat Gumada I d. Jahres 637 jDecember 1239], als der Be- Herrscher derselben ihn zur Heilkur berufen hatte." Nach Safedi bei Hammer 1. 6. wäre Omeir (wie er dort heißt, Wohl Diminutiv) 10 Jahre später geboren. Zur Ergänzung dieser Nachrichten füge ich noch über einige darin erwähnte Persönlichkeiten Folgendes hinzu. 2. Der obengenannte Lehrer Radhi ed-Din er-Rahabi (aus Rahaba) ist identisch mit Abu'l-Heddschadsch Jusuf b. Heidera bei Wüstenfeld S. 127 § 223; bei Hammer VII, 553 N. 8125 falsch ״Abu'l Dschema", nach Dsahebi, ohne Benutzung von Jbn Abi Oseiba, aus dessen weitläufigem Specialartikel (0. XV u. 36, HS. München f. 223 bis 225 d.) folgende Einzelheiten uns näher interessiren. Rahabi reiste frühzeitig und kam in Dijar Mi'sr (Kahira) in Verbindung mit dem Scheikh el-Muweffik genannt Jbn Dschemi^). Im I. 555 H. (1160/1) kehrte Rahabi zu seinem Vater nach Damaskus zurück, wo el-Melik el-Adil Nur ed-Din herrschte, und practicirte unter Muheddsib ed-Din Jbn en- Nakkasch ((j^UuJf) dem Arzte 1 2 3 4). Rahabi hatte sich's zum Grundsatz gemacht, durchaus keinen Nichtmuslimen Tributzahlende, d. h. Juden oder Christen) in der Medicin zu unterrichten, noch einen, den er nicht dafür geeignet fand (l^l ^3) und der nicht der Medicin die geziemende Vorherrschaft gewährte (sich nicht derselben vorzugsweise widmete). Er versicherte, in 1) Den Originalartikel theile ich anderswo mit. 2) Aus Hanuner's indirecten Worten kann man nicht entnehmen, ob Jmran oder Oseibia sich auf das Buch der Erfahrungen u. s. w. berufe. 3) Diesen jüdischen hochgestellten Arzt ibentificirt schon Zunz mit dem, von Benjamin Tudel. genannten N ata nel; vgl. Catalog Bodl. S. 1864. 4) Abul-Hasan Jbn on-Nakkasch starb, nach dem Specialartikel (Cod. Münch, f. 120, Berlin f. 149) bei Oseibia XV, 14 (nur im Register bei Wüstenjeld S. 143) in Damaskus am Sabbat den 12. Muharrem 574 (30. Juni 1178), sein Vater Abu Abd Allah Jsa b. Hibet Allah am 20. Dschomada II, 544 (25. Oct. 1149); Hammer VII, 507 überträgt dieses Todesjahr auf den Sohn, ohne die Anachronismen zu beobachten, welche daraus olgen, vgl. folgende Anmerkung.

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