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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1872-01-01 · 1-2 (1872) · p. Seite 126

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
10 (1872)
Issue
1-2 (1872)
Date
1872-01-01
Page
Seite 126 (sequence 129)
Language
German
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126 Umschau. eine längere polemische Digression aus Jelamdenu, die bei uns derstümmelt ist, und deren Ergänzung hier folgen möge: ר' אלעזר הקפד אוכלר נתן האלהים כח ... ולעץ ולאבן [וצפה ודאה שיעז אדם בן אשה שעתיד לעכלוד שכלבקש לעשל עצבלו אלוה ולהטעל כל העולם כלו] לפי' נתן כה ... אוכלות העולם [וכן היה אוכלד תכו דעתיכם שלא לטעות אחרי אותו האיש שנאי לא איש אל ויכזב ואם אוכלר שהוא אל הוא נלכזב והוא עתיד להטעות ולונלר שהוא נסתלק ובא לקיצים (?) ההוא אכל ר ולא יעש' ראה כלה כתיב וישא בלשלו ויאנלר אוי כלי יהיה כלשובלו אל אבלר בלעם אוי כלי יחיה בלאותה אוכלה ששבלעה אחר אותו האיש שעשה עצכלו אלוה באיוב לפני רכלז רב] ד א כלן אדם וכל. In einem handschriftlichen Sammelwerke, das ich bei ihm gesehen, und das neben seinem Grundstöcke, den Gutachten des Salomo den Adereth, noch vieles Andere enthält, fand ich auch zwei Gutachten des Maimonides. Eines derselben ist das bekannte an einen Proselyten aus dem Islam, das sich mit milder Vorurtheilslosigkeit über diese Religion ausspricht, das andere, arabisch abgefaßt, spricht sich hingegen mit peinlich thalmudischer Strenge über den Wein der Moslemen aus. — Mehrere Gutachten von Abraham, dem Sohne des Moses Maimonides, sind nach der ganzen Art des Mannes, welcher ohne persönliche Bedeutung nur vom Ruhme des Vaters bestrahlt wird, von geringem Werthe. Neben einigen, die halachischen Inhaltes sind, lassen andere jedoch die freisinnige Zeitströmung erkennen, der Abraham aber zu folgen nicht gewillt ist. So wendet sich eines gegen die Behauptung, den Königen David und Salomo sei die Eigenschaft als Propheten nicht beizulegen, mit großer Entschiedenheit, ein anderes erklärt es als Mißbrauch, die Würde der Propheten herabzusetzen, indem man sich auf den Spruch, ״ein Weiser sei vorüglicher als ein Prophet", beruft; die Propheten seien eben alle zugleich Weise gewesen, und dieser Spruch könne blos auf solche seine Anwendung finden, die zeitweise mit der Prophetengabe versehen gewesen, wie z. B. die Boten Sauls (1 Sam. 19, 20 f.). — Eine andere Anfrage bezieht sich auf die zehn Stämme, ob nämlich von den Erzählungen über sie, daß sie sich in Felsklüften (פי אלסחרא, Wohl 'אלצ) befinden, etwas in thalmudischen Schriften vorkomme. Abraham verweist nun auf Bereschith rabba des Hoschaja Wajeze (c. 73), auf die Hagadah des HL. 1, 16, wo die Worte lauten (die ich in unserem Midrasch-Augaben nicht finde): אלו עשרת השבטים שהם לפנים כלכהר סכלבטיון, auf den jeru-

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