Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 6 (1868)
- Issue
- 2 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 102 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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102 III. Analekten von Dr. Znnz. In dem wahrscheinlich den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts zugehörigen Verzeichnisse der Mss. der ehemaligen Heidelberger Bibliothek (Lerapeum 1850 U. 13) werden S. 196 aufgeführt: 17. 20 über ambulationum magnarum, N. 22 responsiones capitis. Zweifelsohne ist erstere Nummer חלכות גדולות und letztereתמגובות חר^מג d. i. des R. Ascher. Bartolocci(biblioth.t.3.p.610)übersetzt!רוכלי חייבתעוטיבעד י2א והו': Roma digna ut submergatur. t. 1 p. 169 löst er בעז [tm Tractat Aboda sara] in itaque auf. — Eisenmenger kennt (Th. 1 S. 198, Th. 2 S. 95) die Bedeutung nicht von גרידא und אבזרייחו. — Die Gebetsstelle ולכל בריח וגוי-ח די נלחסורח übersetzt Mai (catal. Biblioth. Uffenbach p. 6): extraneis gentilibus nil nisi egestatem, so daß er den Segenswunsch in einen Fluch verwandelt. Wolf (biblioth. t. 3 S. 695) gibt das Datum in einer Unterschrift wie folgt an: in novilunio mensis Jjar die tertio qui erat sabbatum, ohne den Widerspruch zwischen Sabbat und Dienstag zu bemerken, während die Worte ברח אייר ביום ג' מגנת קצו ganz deutlich sind: er las עגבת statt יחידים .מגנת , welches oft Gebildete, Erlesene bedeutet (vgl. Literaturgesch. d synag. Poesie.S. 309) übersetzt er (das. S. 870) qui unum deum profitentur. Das (das. S. 1208) mißverstandene מגובבים findet man auch in dem Katalöge der Tychsenschen Bibliothek S. 186. Hirt (oriental. Bibliothek Th. 6 S. 277) übersetzt חוזכר ״ לי זכות אכותist mir das Buch von den Verdiensten der Väter bekannt gemacht worden'"; das. S. 292 und 296, wird aus dem einfachen Namen ״ נפתלי בר יודן טג״ליטNaphtali dem ich Ansehen unter den Juden wünsche." Ebendaselbst heißt איעג אחד בלן חטגוק [er las ״ [חטגאלein anderer Bösewicht". — Unbegreiflich erscheint Köcher's ״Asulai et Mo eMdem Agedolimo“ (nova bibliotheca t. 2 p. 265) da er de Rossi de origine p. 108 anführt, wo deutlich ״Asulai in recentissimo suo opere schein agedolim" steht. — Assernani's Katalog der Baticanischen Handschriften berichtet daß cod. 29 dem königlichen Schatzmeister Umith ben Asriel gehört habe: so mißverstand man die masoretische Note zu 1. Chron. 27, 25! — סיפרא דבי רב übersetzt Wilkins (1 Chron. 11, 22) iibrum in quo multum. Von Verstößen de Rossi's — vgl. die hebr. Handschriften S. 18 — seien hier folgende angemerkt: Nescihi 1(cod. 23) ist