Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 3 (1864-1865)
- Issue
- 4
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 297 (sequence 47)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus Briefen. 297 gesagt, oder wie es Baba bathra lila beißt: Nimm deine Meinnng, wo nicht, so schließe ich dich aus (מפיקנא לך). Deßhalb wurde er blaß. Allein Huna erklärt dann, er habe ihn einen Huza'er genannt, weil er der Ansicht des Aßai aus Huzal beipflichte. Ans einem Briefe des Herrn Prof. Chwolson. Auf. Febr. .... Zu meiner Abhandlung ״über die Jnschriften auf den Grabsteinen in der Krim" wollen Sie gefälligst berichtigen zu S. 113, daß die Namen Scbulun und Dan wohl einmal, Nafthali etwa drei Male im Thalmud Vorkommen; auch dürfen die Maßorethen ben-Ascher und ben-Nafthali nicht übersehen werden. S. 118 Z. 4. v. u. ist ״foem.'' zu streichen. Zu den von mir S. 129 u. 131 angeführten Stellen, die als Beweis dienen sollen, daß die Form der Quadratschrift während der ersten Jahrhunderte wesentlich dieselbe war wie die jetzige, lassen sich noch manche andere hinzufügen, wie z. V. Menachoth 501. 29, Schabbath 1031). 1049-, vergl. Mischnah Jadajim 4, 5 u. s. w. Daß die Quadratschrift von jeher in Gebrauch war, wird gleichfalls in sehr vielen Stellen vorausgesetzt. Unser berühmter Akademiker v. Bär, die erste jetzige Autorität in der Cranologie, theilte mir unlängst mit, daß er vor Kurzem fünf Schädel aus einem Skythengrabe — deren es im südlichen Rußland eine große Menge giebt und von denen manche Nachweisbar dem 4. u. 5. Jahrhundert vor Chr. angehörcn — untersucht habe und gefunden, daß derjenige Schädel, den er aus verschiedenen Gründen für den des Königs hält, eine so vollkommen tatarische Bildung hat, wie man sie nur bei den reinsten Tataren in Sibirien wiedersindet. — Das frühzeitige Vorkommen tatarischer, später zum Theile ungebrauchter Eigennamen auf den krim'schen Grabsteinen spricht, meines Erachtens, für die Aechtheit derselben.