Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 3 (1864-1865)
- Issue
- 1-2
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 150 (sequence 153)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2420973-2420988-2420989--0801-2421879- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ISO Reeensionen. in Priestet, Leviten und Israeliten getheilt, noch in sieben Abtherlungen zerfallen sei, so daß der aus sieben Personen bestehende Magistrat (vgl. Urschrift S. 118) ein Mitglied aus jeder dieser steben Abtheilungen, das Synedrium aber aus jeder zehn enthalten habe. Die kleine Schrift, welche mit reicher Gelehrsamkeit noch viele angrenzende Punkte bespricht, bedarf freilich, wenn ihre Resultate Annähme finden sollen, noch einer tieferen Begründung; vorläufig genugt es, auf dieselbe aufmerksam gemacht zu haben. 24. April. 2. Juda en de Assyrische macht gedurende de jaren 741— 711. Academisch proefschrift ter verkrijging van den grad van Doctor in de godgeleerdheid aan de hoogeschool te Leiden . . . door Abraham Wilhelm Theodorus Juynboll. Leiden 1863. XIV und 128 8. 8. Ein elegant auftretendes Büchlein in frischer Darstellung. Der interessante Gegenstand, das Verhältnis; des Reiches Juda zu der assyrischen Macht während der Jahre 741—711, ist ebenso mit einsichtsvollerBenützung aller darauf bezüglichen biblischen Stellen, namentlich auch mit Herbcizichung der Mahnungen und Verkündigungen des Propheten Jcsaias, welche ausdrücklich dieses Verhältnis׳ berühren oder doch eine entsprechende Deutung in Beziehung darauf gewinnen, wie mit Aneignung der Ergebnisse aus den neu aufgefundcnen und erklärten assyrischen Inschriften behandelt. Die daraus gewonnene Geschichtserzählung, sich naturgemäß in drei Hauptstücken um Ahas, Hiskia und Jesaja gruppirend, liest sich so munter weg, daß wir uns in die Zeit und ihre Verhältnisse versetzt fühlen. Zwei Beilagen geben die Inschriften von Sargen und Sanherib, eine dritte chronologische Feststellungen und eine vierte will den Nachweis führen, daß Ps. 18 (2. Sam. 22) im Namen Hiskia's abgefaßt worden und die ihm wunderbar gewordene Hülfe preist. Die Richtigkeit dieser Beziehung mag dahingestellt bleiben. Als academische Promotionsschrift zum Doctorate der Theologie enthält dieselbe zum Schluffe noch 80 Thesen, von denen die ersten 23 einzelne Annahmen in den assyrischen Studien behaupten oder verwerfen, die folgenden über andere biblische und theologische Gegenstände Behauptungen