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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 3 (1862) · p. Seite 184

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
3 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 184 (sequence 20)
Language
German
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184 11. Die Sethitentafel. bedeutend verkürzt werden. Der Text der 70 bewirkte Dies am Einfachstcn, indem er sie um 200 verkürzte, die Jahre vorher nach seinem durchgreifenden Systeme um 100 erhöhte, die Gesammtsumme um 100 verminderte; er hatte so blos die Hunderte zu ändern. Unscr Text wollte sich bei der Verkürzung der späteren Lebensjahre blos an das Nothwcndige, an die möglichst letzte Gränze halten, also au 600; um jedoch nicht alle Zahlen ändern zu müssen, ließ er die Einer und nahm 505 auf. Nun war man aber durch den Ueberschuß, welchen Meth.'s Jahre, selbst nach der Zahl 188 bei L., hatten, auf die Annahme gelangt, cs seien zwischen Noah's 500sten Jahre und der Fluth 120 Jahre verflossen, eine runde Zahl für die nöthigen 114; um diese 120 nun voll zu macheu, setzte unser Text 182 für 188 und änderte nun nach seiner Einthcilung die Gesammtsumme. Der Samar. hielt sich bei den späteren Lebensjahren noch enger an die äußerste Gränze, setzte voll 600, bei den Gestimmtlcbensjahren änderte er blos die Hunderte, aber um 200, da die Jahre vor der Zeugung nach seinem Systeme nicht erhöht werden durften, und so mußte er diese auf 53 herabsetzen, und danach muß- Leü sich dann die Jahre der früheren Geschlechter richten. Ich will es nicht leugnen, daß die Lösung dieser letzten Schwierigkeit, so wahrscheinlich sie mir ist, der bestimmenden Zeugnisse entbehrt; wie sollten aber auch diese, bei dem Jneinandergreifen verschicdcncr Rücksichten, der Verschmelzung verschiedener Reccnsionen, zuverlässig herbeigebracht werden können? Wir sehen, daß Josephus für Meth. und Lemech mit unserem Texte, hingegen für alle übrigen mit dem der 70 geht, offenbar weil das ihm vorliegende Exemplar diese Mischung enthielt; eine ähnliche Mischung enthielt, nach Origincs, das Samareitikvn und das Hebraikon, die blos bei Meth. mit unserem Texte, bei allen anderen mit den 70 zu gehen scheinen. Im Allgemeinen aber dürfte als Resultat feststehend: 1. daß die *) In Beziehung auf אשר חי bei Adam V. 5, das oben S. 112 besprachen und freilich sprachlich nicht zu beanstanden ist, muß ich noch bemerken, daß merkwürdiger Weise der hebr. Text, wie ihn Origines mit griech. Buchstaben wiedergiebt, diese Worte nicht hat, vielmehr den ganzen Satz zusammenzieht Ln die Worte: ויחי אדם, ovan A8ap, ebenso in den Zahlen die kleinere, 30, der größeren, 900, vv'.setzt, wie Dies Ln dem ganzen Cap. beobachtet wird. Ganz genau giebt auch Aquila den Text wieder mit diesen beiden Abweichungen: Kal ££6ךר& ’Adäfi zqlcc7lovza k'zog Kal £W£aK06ca szog. Das ist nicht ohne Bedeutung.

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