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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-07-01 · Heft 4 (Juli 1890) · p. Seite 95

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 4 (Juli 1890)
Date
1890-07-01
Page
Seite 95 (sequence 23)
Language
German
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— 9ä — (Jahrb. II 93); der Verf. des S. 0. s, der kein überflüssiges Wort verliert, batte, wenn er von einer späteren Verfolgung berichten wollte, sich mit der Bemerkung על יחדאי i־nU ־□אי® HW begnügt. Von einer willkürlichen Festsetzung kann gegenüber dem klaren Wortlaut des Referates, in welchem nur das Datum, für das mehrere Varianten vorliegen, durch kritische Conjectur festzustellen ist, keine Rede sein. Mar Ukba ist, wie bereits gezeigt, überhaupt aus der Reihe der Exilarchen auszuscheiden.■ Bezüglich R. Sclieschets bestätigen die talmudischen Nachrichten nur die Angabe des S. 0. s. Er lässt nach Erub. 11b in dem Hause des Exilarchen Thüren, bei deren Herstellung nach seiner Meinung Gesetzesvorschriften nicht genügend berücksichtigt wurden, abreissen, nach Erub. 39 b gehört er zu den Gesetzeslehrern, die zur Tafel des Exilarchen eingeladen werden, die er jedoch auch meidet, weil die Diener in dessen Hause es mit den Speisegesetzen nicht genau nehmen (Git. 67 b). Der Exilarch führt mit R. Scheschet ein gelehrtes Gespräch über persische und jüdische Tafelsitten (Berach. 46 b). Aus dem Allem ist wohl zu schliessen, dass R. Scheschet zu den Hausgelehrten des Exilarchen gehörte und zwar, gleichzeitig mit R. Nachman (Er. 1. c). (Forts, f.). Miscellen. [JEHUDA B. ISAK HALEWI] aus Frankfurt a. M. schrieb ein kurzes Vorwort zu Hai. gedol. Ed. Ven. 1548, in welchem Nachrichten über den Verf. dieses Werkes zusammengetragen werden. Mehrere Venetianer Drucke aus den Jahren 1544—46 wurden von ihm im Vereine mit Jechiel Cohen Rapa veranstaltet (s. Rabbinovicz מאמך P• 48). In J. 1551 besorgte er die Correctur des damals in Mantua erschienenen יחוס הצדיקים (s• Carmoly, itiner. p. 368). In dem Epigraph nennt er seinen Vater Löb Kulp (ליבא קול^א Carm. das. S. 390). Der Verf. des המקרא HHIDD (Ed. Lubl. 1572 s. Wolf bibl. I, 1145), Simon b. Isak Halewi, scheint sein Bruder gewesen zu sein. [das Sprichwort] מאץ דאית ריה סיסיא (סד •!*) ברחמיה מסיק ליה (Ab. sar. 4 a), das allerdings als solches nicht weiter bezeugt ist, aber nach dem Gebrauche, der hier von diesen Worten gemacht wird, dafür gelten darf, ist nicht recht verständlich. Wahrscheinlieh wurde pers. bed led’scliam ״schwer zu zügelndes Pferd7 Vullers I 205), das hier durch בדלחם dargestellt war, verkannt und dafür 'ברהט geschrieben; auch מ0יק ist fehlerhaft für מ0קיד (Pes. Ed. Buber 143a). Demnach wird hier gesagt: Wer ein schwer zu zügelndes Ross hat, stachelt es an. Berichtigung: S. 54 Z. 3 v. u. b. 8. 55 Z. 2 v. o. 1.: hat (zu den . . . genannt wird),

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