Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1890)
- Date
- 1890-07-01
- Page
- Seite 91 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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91 דרישת מרדכי Titelbl. Ein Bruder von Josef b. Simon Wolf ברילין war wabrscheinlich David b. S. W. 'ב (Saul Broda Vorr. zu אשל אברהם Frankf. a. M. 1747). Asriel Brilin (S. 77 A. 3) ist mit dem das. genannten Israel Brüll identisch, s. auch Wolf Gesell, der Juden in Wien S. 63. — Ein Schwiegersohn Isak Oppenheimer’s (s. S. 80 A. 1) war auch der Trebitscher Rabbiner Josef Lemberger (s. Ch. J. Polak in המבשר n p. 13). Ueber Wolf Oppenheim in Hannovers, auch חרושי רמ" בן על יבמ״ות Ed. Homburg, Schluss der Vorr.) (Forts, folgt). Zur Geschichte der babylonischen Exilarchen. (Fortsetzung) S. 65 Auch Krochmal (Schol. p. 8) will in dem נחוניון (oder אחיה) den נחום des S. 0• s. erkennen und meint, dass ders. auch in der Nachricht,'ובשמת בנו שר ד אחייה בגולה ישב עליך ד ול (m. kat. 20 a) gemeint sei, aus letzterer geht aber eher hervor, dass dieser Achija in Palästina gelebt hat. Die Fassung im p. T spricht zudem auch dafür, dass in der brieflichen Mahnung am Chananja eine Anspielung auf dem Onias-Tempel enthalten sei (s. Geiger Ursch. S. 154, Egers in Kobak’s Jeschurun 7 d. Th S. 14 ff.) s. 66 a. 2. in Meiia 9a ist אבוה דד שמואל בר אבין ™ lesen vgl. Synh. 51 und Heilprin s.v. ־ר, אבי) בר שמואר Das. A. 5. Der Vorgang wird in anderer Weise in j. Git 1,5 (wo ופטרוי in ופכרוי zu emendiren ist) und Kid 3, 4 erzählt. Die dortige Angabe, dass im Gerichte in Babylonien keine Meinungsverschiedenheit vorkomme (בית דין שוה) wird in Babli so aufgefasst, als ob damit gesagt sein sollte, dass daselbst alle gleich gross seien (דין אמה)! Auch das nicht ganz klare טב רמו ליה scheint aus .תקטינן טבאות in J. entstanden zu sein. Viell. ist demgemäss קמו עליה zu lesen, wonach der Sinn dieser Worte wäre: ״Mit Recht bestehen sie auf dem Ihrigen“). S. 69 A. 1. Da Anan in S. 0. s. von Huna I. unterschieden wird, so kann er natürlich nicht mit ihm identisch sein. Er gehört also aus bereits bekannten Gründen zu den fingirten Exilarchen. S. 71 A. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Exilarch R. Huna überhaupt nicht in Palästina beerdigt worden und bezog die Tradition hierüber sich ursprünglich blos auf den gleichnamigen späteren Amora. Die Confusion enstand dadurch, dass in Folge eines Ausdrucks, der in der Relation über die Beerdigung des Amora’s R. Huna vorkömmt und der auch in der Relation über den wirklichen Grund der Verbannung R. Chija’s ein wesentliches Moment der Erzählung bildet, eine dritte