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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-05-01 · Heft 3 (Mai 1890) · p. Seite 71

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 3 (Mai 1890)
Date
1890-05-01
Page
Seite 71 (sequence 23)
Language
German
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…/2420797-2420798-2420802--079-2420892
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71 nur das Datum am Schlüsse von einem jüngeren t'opisten so hergestellt wurde. Ein Theil desselben Resume’s findet sich auch am Schlüsse der zweiten Decade (* * *המבול עד הפלגה |D) i״ sehr corumpirter Gestalt (der Text wird in zutreffender Weise in יהודה z• St. berichtigt) und ist wahrscheinlich auch an dieser Stelle Glosse von spiiterer Hand, Ad 3 ist auch die Angabe, dass Vespasian die vertriebenen Juden nach Spanien versetzt habe, verdächtig. Sie stellt sich als eine ungenaue Entlehnung aus dem Midrasch d. 10 Exile dar, nach welchem die Wegführung der Juden nach Spanien durch Hadrian erfolgt sein soll (s. Jelinek Betha-Midr. IV, 136, nach Ed. Basel vgl. Ibn. Daud דברי מלכות בית שני Ed. Amst. 79 a und עקטאן דמר יעקב Ed. Carmoly p. 30, wo auf Grund einer Zerlegung von (Obad. v. 20) in סוףרדו angenommen wird, dass die Exilirung nach Spanien die letzte(zehnte) gewesen sei). Die Abhängigkeit dieser Stelle von dem genannten Midrasch (vgl. Jahrb. 4 S. 124 A. 3) ist klar. Es scheint, dass ursprünglich hier blos והגרה את ישראל ויהודה gestanden hat. No. 4 ist kaum als Zusatz anzusehen; וגמרי ה muss nicht in ונעריה emendirt werden (מסד יהודה St.) sondern bedeutet wie das übliche ״ וגדund das Weitere bis zu Ende“. Die Angabe, dass der Exilarch Huna neben R. Chi ja begraben sei, ist eher eine irrige Bemerkung, die auch in Beschreibungen der pal. Gräber vorkömmt (s. Carmoly itin. p. 44b שבחי ירושלים s. v. טבריא), als eine Glosse. No. 6 wird mit denselben Worten auch in einem von Neubauer 1. c. edirten סדר עולם wiedergegeben (p. 166)*). Ein Widerspruch mit S.O.r. c. 29 ist in dieser Stelle nicht zu erkennen, da auch nach der dortigen Darstellung der Zug Esra's nach Palästina erst unter Ahasverus Nachfolger stattfand. No. 7 (Raschi Sab. 15 a entnommen) ist als Glosse gekennzeichnet. Interpolirt ist wohl auch die aus Meg. 10 b. aufgenommene Bemerkung אמוץ 1אמציה אך!י ךץד (Ed. Amst. 20 b.) S. 41—44. Der Verfasser des Dorot Olam ist weder Samuel Schullam, der diese Pie^e und die darauffolgende Relation über den Vorrang der Soranischen Akademie einer und derselben Schrift entnommen zu haben scheint, noch Natan Babli, der in dem folgenden Stücke blos für Einzelnes als mündlicher Erzähler genannt wird. In Schebet Jehuda No. 42, das inhaltlich mit Juch. Ed. Amst. 92 a übereinstimmt, wird für letzteres ein gaonäisches Responsum, in Juch. Ed. Filip. <S5a, dessen Mitteilung ähnlichen Inhalts wie Juch. Ed. Amst. 91 b ist, Samuel *) Der Verf. desselben begeht an dieser Stelle ein arges Missverständnis», indem er die Worte 1 בשנה אחת לברש מלך פרסn S. 0. s., die zu dem früheren Satze gehören, an die Spitze des nächstfolgenden stellt.

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