Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 3 (Mai 1890)
- Date
- 1890-05-01
- Page
- Seite 62 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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62 [Es wäre wünschenswert, dass die in dieser Schrift vorgetragenen Beschwerden auch an der Stelle gehört werden, in deren Hand die Abstellung der mit vollem Rechte gerügten Uebeistände liegt.] Kataloge. ההלת ׳שלמה Catalog hebräischer Handschriften von S. J. Halberstam in Bilitz, Wien 1890; 128 S. [Eine ausserordentlich reichhaltige Sammlung seltener Handschriften, unter welchen viele Unica. Auf interessante Mitteilungen aus denselben werden wir noch zurückkommen.] KAUFFMANN J. Bücher - Verzeichniss No. 16 aus Verlag u. Lager Frankfurt a. M. 1891, 108 u. 12 S. [1442 Kümmern Hebraica und Judaica, unter ersteren viele wenig bekannte aus russischen Üfficinen hervorgegangene Schriften.] Anzeigen, (Fortsetzung und Schluss.) S. 109 A. 2 ist מירל wahrscheinlich eine aus Miriam her vor gegangene Namensfonn, wie ״Schmerl” wol auf Schemarja zurückzu־ führen ist. — Zu S. 115 A. 2 vgl. Resp. Maharil No. 96, wo von einem sechszenjährigen Wittwer gesprochen wird. — S. 110 A. 7. über ״Spinholz“ s. auch Josif Omez No. 591, Schudt I. S. 100, Für ״Sargenes“ (S. 122 A. 1) war auchdie Bezeichnung ״Röcklein“ im Gebrauche (Resp. M. Minz No. 86) — Zu S. 123 s* auch Resp. Isr. Bruna No. 94. Auf den Trauringen pflegten die Buchstaben מ״ט (Gut Glück) eingravirt zu sein (M. Minz No. 70). — Ueber die jüdische Gemeinde in Frankfurt a. M. im 15. Jahrhunderte (s. S. 26) besitzen wir auch ein Zeugniss aus jüdischer Quelle.. Ein Mitglied derselben sagt nämlich, sie zähle nur wenige Familienväter und das Joch sei schwer zu ertragen (s. M. Minz No. 39 fol. 32 a)) — Eine schlagende Parallele zu Thomas Murners Aeusserung über die Trunksucht der Deutschen (S. 135) besitzen wir jetzt in der Jahrb. 9 S. 19 No. 38 mitgeteilten Stelle aus einem wahrschein־ lieh aus dieser Periode stammenden Purim-Tractate. —137 רישילןא A. 3) sind die ״reschigen Ruten“, welche in Mähren bei Beschneidungs־ mahlzeiten in der Mitte des Tisches aufgestellt wurden; am Rhein hiessen sie ״Bräutigams־Brod’\ — Dass die Rabbinen eine besondere Kleidung trugen (S. 137), die sie von den Schülern unterschied, wird auch in Resp. Isr. Bruna No. 69 bemerkt, das. A. 10 s. auch Resp. M. Minz No. 78. — S. 139 war auch auf Weil 79 zu verweisen, zu S. 140 A. 3 s. Pesak. No. 155. — Der Ausspruch Meir b. Baruch’s (S. 146) bezieht sich auf getaufte Juden, die zum Schein zu ihrem