Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 2 (März 1890)
- Date
- 1890-03-01
- Page
- Seite 26 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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26 רראהאביטש?5ר צייטמג DROHOBYCZER ZEITUNG, herausgegeben von A. H. Zupnik, Jahrgang 8. Drohobycz 1890. [Deutsch in hebräischen Lettern]. המליץ HAMELIZ, hebräische Zeitschrift für Politik, Judentum und Litteratur, redigiert von A. Zederbaum, Jahrg. 30. St. Petersburg 1890. [Erscheint mit Ausnahme von Sabbaten und Feiertagen täglich. Preis 10 Rubel. Auf die wissenschaftlichen Beiträge, auch der früheren Jahrgäng'e, werden wir gelegentlich zurückkommen.] האסיף HA-ASIPH, illustrirtes hebräisches Jahrbuch, herausgegeben von N. Sokolow, Jahrgang 5. Warschau. 1889, 8, 104, 216, 108, 103, 16, 16, u. 44 S. [Einer zeitgeschichtlichen Jahresschau vom Herausgeber (I, 1—12) folgen einige Reiseberichte aus dem Orient (12—95) und Nekrologe (95—104). Nach p. 42 ist in einem 1883 in Livorno unter dem Titel תפלה למשה erschienenen Canticum-Com. ein bis auf jetzige Nachkommen herabreichender Stammbaum des Bostanafschen Exilarchengeschlechtes abgedruckt. Das nach p. 50 A. nicht genügend bezeugte Urteil Vitals über Nagara hat חזיונות ,D (]Ed. Lemberg 1865, 8 b), die andere Version, in der dasselbe viel gemildert erscheint, wird in □חמדדז ימי Ed. Livorno 1764 IV, 12, c. mitgeteilt (פלוני bei Vital ist Nagara, nicht Jak. Abulatia, wie D. Kolm in אבן נגח P• 45 A. 6 annimmt). Die Erklärung שהאמין בעולמו ובראו (Sifre 11, 307), in der J. Oppenheim (II, p. 8) eine polemische Tendenz findet, wird von Tobia b. Elieser mit den Worten לא ברא הקב״ה את העולם אלא על האמת umschrieben (für שלא באן das. heisst es hier u. in Jalk. richtiger שלא ברא)• Die Quelle für Rasclii Deut. 29, 3 (p. 18) ist Debarim sutta zu Deut. 27, 9 (s. Jalk. z. St.). Ein Referat י Bernfelds über die zu Ehren Zunz’s und Grätz’s herausgegebenen Jubelschriften (p. 23 ff.) enthält auch einzelne kritische Bemerkungen. Der Vers Bedaresis (Zunz-Jubelschrift h. Th. p. 5), dessen erste Zeile lückenhaft überliefert zu sein scheint, wird durch Verwandlung von בוחר m בין nicht verständlicher (viell. 1. בור)• Das. Z. 7 f. בין ופתהו viell. 1. ביד פתין• Pas. p. 19 Z. 10 1. גויתי ודוד u• יריחון אהלו (»sie werden seine Aloe riechen״) Z. 111.[קירות לבבי [בי• v.49 inGabirols gram. Gedichte (Zunz-Jubelschr. 1. c. p. 199) bezieht sich auf Josef (Gen. 45, 12), nicht auf Moses (p. 35). Dass die durch הוסיפו הוסיף den tanaitischen Halacha’s hinzugefügten Stellen zumeist den Inhalt derselben ergänzen, was S. 40 bezweifelt wird, bedarf keines Beweises; auch ist nicht behauptet worden, dass Nehemia’s Sammlung in unserer Tosefta unbenutzt geblieben sei (p. 41). Die p. 64 vorgeschlagene Änderung in dem Gedichte Jehuda halevi’s (Grätzschr. 122) ist untlmnlich, da המשך den Reim zu תירשך bildet. Da die Anfangsworte in den letzten Halbzeilen der einzelnen Strophen im Reimverhältnisse zu einander stehen, darf auch das übrigens nach H. L. 5, 2 wohl verständliche יערך nicht gestrichen werden. Eine Arbeit D. Kohn’s (p. 82) weist neuhebräische Dichtungen nach, deren Thema der Vergleich Israels mit der Taube bildet, ln Isak Giats יונת אלם p. 83 fehlen zwei (den Buchstaben ני des Akrostichons entsprechende) Strophen. Eine Studie J. H. Weiss’s über das Talmudstudium in Spanien im 13. Jahrhundert (p, 95 ff.) weist besonders darauf hin, dass Nachmani von der franzö-