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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-01-01 · Heft 1 (Januar 1890) · p. Seite 18

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 1 (Januar 1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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18 Neurim p. 79, 80. Jona J. st. 17. April 10 U. Abends, wonach das hebr.Datum א* דר״ח אייר sich als richtig erweist. Sein Geburtstag ist wol 8. Mai 1735. In B. Neurin! wird תצ״ן angegeben, was ebenso ungenau ist, wie die Angabe p. 35, dass J. 5521 im 23. Lebensjahre stand, da er nach p. 77 sich selbst einen Siebzigjährigen nannte]. COHN LEOPOLD, Pliilonis Alexandri libellus de opifieio mundi. Breslau, Köbner 1889, 58 u. 108 S. [Zum ersten Male wurde in dieser Edition auch Cod. Vind., dem ein Text von c. 380 zu Grunde liegt (Einl. p. III), benutzt. Die fleissige und sorgfaltige Sichtung des handschriftlichen Materials bildet überhaupt einen Haupt- Vorzug derselben. Für die Feststellung des Textes konnte auch die Conjecturalkritik nicht ganz entbehrt werden (p. XXXV ft’). Ausser den Bemerkungen über Philo’s Sprachgebrauch (p. XLI ff.) sind auch die mit grosser Kenntniss gesammelten Parallelen zu den einzelnen Stellen der hier edierten Schrift, (p. 68 ff.) von besonderem Interesse.] GRATZ H., Volkstümliche Geschichte der Juden in drei Bänden. 3. Band. Von den massenhaften Zwangstaufen der Juden in Spanien bis in die Mitte des laufenden Jahrhunderts, Leipzig, Leiner, 808 S. [Im Wesentlichen ein Auszug des grösseren Werkes des Verfassers, das in diesem Bande am Schlüsse durch die Darstellung bedeutsamer geschichtlicher Erscheinungen der jüngsten Vergangenheit vervollständigt wird. S. 683 Z. 1 v. u. ist weder Jakob noch wie S. 808 berichtigt wird, Israel, sondern Isak Levin das Richtige. S. 711 wird Geiger zu einem ״erbitterten Feinde des Talmuds und des rabbinischen Judentums“ gestempelt und von ihm S. 712 gesagt, dass er das Judentum ״von dem Inhalte entleeren“ wollte, ״der seine Eigenart ausmaeht“. Er ״entzog dem Judentum gesundes Blut, trichterte ihm dafür Lymphe ein und beförderte gegen seinen Willen den Abfall“. Wenn nur der Leser auch erführe, was er sich unter jener ״Eigenart“ zu denken habe und welche Bestandteile des Judentums der Verfasser ״gesundes Blut“ nennt!! Die blos theoretische Anerkennung des gesamten rabbinischen Judentums, die einer Ignorierung desselben gleichkömmt, hat den praktischen Abfall von demselben eher begünstigt als verhindert. Auch die Behauptung, dass Holdheims Sinn ״wenig von tief religiöser Regung beherrscht war“ wird bei aller Voreingenommenheit gegen denselben nicht aufrechtzuerhalten sein;sein im edelsten Sinne des Wortes positiv religiöser Standpunkt, seine tiefe Auffassung der Lehre des Judentums und seine von voller Überzeugung getragene Glaubensinnigkeit treten in seinen gedruckten Kanzelreden in unverkennbarer Weise hervor]. GRÜNWALD, M., Jungbunzlauer Rabbiner (Separatabdruck aus dem jüdischen Centralblatt) 27 S. (Anzeige folgt.) GÜDEMANN, M., Geschichte des Erziehungswesens und der Cultur der Juden in Deutschland während des 14. und 15. Jahrhunderts, Wien 1888, Holder, 10 u. 303 S. -Ludwig Geiger als Kritiker der neuesten jüdischen Geschichts- Schreibung. Leipzig^ Briese, 1889, 34 S. (S. Anzeigen.)

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