Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- X. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 185)
- Language
- German
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179 Principat seit David b. Jehuda herabgesunken war (Grätz V, 471), sodass zu Abu Othmän-Al Gähiz* Zeiten (f 869 n.) der jüd. Fürst, ebenso wie der Katholikos, höchstens Geldstrafen, nicht aber Geisselstrafen oder Gefängnis verhängen durfte,1) ermöglichte es dem Gaon Kohen Zedek, ihn vom Amt entfernen zu lassen, (um 915; der von Grätz V, 472 f. versuchte Ausgleich zwischen Nathan Babli und Scherira ist nach Grätz selbst (S. 474 1. c.) nicht durchzuführen, und vielmehr Nathan als Zeitgenosse glaubwürdiger). Da Ukba שנים רבות (N. B. 90b) regierte, so kann man ihm gewiss 25 Jahre c.890—c.915 geben. Nach 4—5jähr. Vakanz (N. B. 91a) nicht 2jähr. (Grätz 1. c.) folgte ihm sein Neffe XIV. David b. Sakkai c.920—c. 940. Ein merkwürdiges Aktenstück (aus der Zeit von 928—930) eine von Saadja bestätigte Decision David's hat Harkawy in der FrankeFschen Monatsschr. 1883 u. ״Resp. der Gaonena II. Heft 555 cf. III. Heft Seite 389 veröffentlicht.. Dieselbe ist einzig in ihrer Art. Joschia Davids Bruder (J. b. J., N. B., Scher.) fung. von 930—933 als Gegenexilarch und starb dann in der Verbannung in Chorasan. (Grätz V, 534). Er wurde als Stammvater mehrerer Fürstenlinien betrachtet, vor allem der Ischaiden von Damaskus, die sich bis in's 14te Jahrhundert verfolgen lassen. S. 182 f., Benj. von Tudela ed. Asher II, 116 f. XV. Jehuda, David b. Sakkai’s Sohn, reg. 7 Monate. XVI. Jehuda’s Sohn(?) S. Grätz 1. c. 475 unten 182. XVII. Jehuda’s Enkel (?) Ohiskija 1040 getödtet.2) Seine Söhne, von denen einer nach Neubauer Anecd. Oxon. S. 177 David hiess, flohen nach Granada zu Josef ihn Nagdela und nach dessen Ermordung 1066 der eine nach Saragossa. Ein Nachkomme von ihm war Chija Aldaudi f 1154 in Kastilien, der letzte Davidide in Spanien.1) 1) Rev. d. et. j. 1. c. wohl seit Almamuns Erlass s. Ass. bibl. or. II pars 1340. 2) Sefer hakkab. ed. Amst. 1711 S. 41a. Cf. S. 180 f. Litgesch. d. syn. Poes. S. 218. Ibn. Hazm. (oben S. 4 Anm. 3. f 1064) der Samuel ihn Nagdela gegenüber behauptet, die Reschgolawürde sei erst in jüngster Zeit aufgekommen u. einem Davididen erteilt worden, scheint d. Ernennung Chiskija’szum Reschgl. zu meinen. Dieselbe mag erst nach einem längeren Interregnum (cf. Ibn Hazm. Ibn Yerga, Scheb. J. Nr. 42) erfolgt sein. Sef. hakk. 1. c. nennt ihn ausdrücklich ״Reschglutha“.