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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 129

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 129 (sequence 135)
Language
German
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129 wird der zurückgekehrte Mar Achunai noch bis c. 560 gelebt haben. Sein Verwandtschaftsverhältnis zu seinem Vorgänger Mar Sutra II. ist unbekannt, keinesfalls war er dessen Sohn; wie J. b. J., D. O. und D. M. anzugeben scheinen.1) Sein Nachfolger und Sohn war nach D. 0., J. b. J., D. M. u. E. (X (letzteres giebt, wie stets das Verwandschaftsverhältniss nicht an) Mar Cafnai, den wir, wenn sein von obigen Quellen nur bei D. M. genannter, aber auch sonst,2) wie in D. M., als Vater des berühmten Bostanai gekannter Sohn Chaninai nach dem der Bostanaisage zu Grunde liegenden historischen Faktum c.590 unter Chosrau II. getödtet wurde,3) etwa von 560—580 ansetzen können, worauf Chaninai — e.590 und der nach der Sage damals geborene Bostanai — c. 660 folgte. david. Geschlecht der arab. Zeit) weil unsere Ahnen schon früher zu den Gelehrten übergegangen sind. Namentlich der letzte Passus von ולאו an hat nur bei dieser Auffassung in sich den rechten Zusammenhang, der ganz fehlt, wenn man mit Brüll übersetzt ״u. wir sind nicht von den Söhnen Bostanai's, sondern (vorher bemühten unsere Ahnen d. Gesetzeslehrer nicht, indem sie sie veranlassten, zu ihnen zu kommen) unsere Ahnen kamen zu den Rabbanan “ *) Ausser den beiden im kleinen Chronikon gegebenen Namen Ahunai (אהונאי) und (R• Giza, Oheim des) Mar Nehilai werden uns noch gegeben: DorotOlam (D. 0.) Jedidja’s St.(J. b. J) Dod Mord. (D.M.) Elissai Crescas (E.C.) הונא מר בר חנא חוני הונא הונא מר כפנאי כפנאי כפנאי חנינאי בסתנאי בסתנאי בסחנאי בסתנאי Offenbar sind העא סך (D• 0,. E. C., auch einmal in D. M. cf. Brüll II, 41 Anm. 56) 0) חוני• M., an einer anderen Stelle bei Wolf ״not. Car.u auch חנניה) un(* wohl auch בר חנא (jb. J. statt dessen ist 2 מר חנאu lesen) nur verschiedene Namensformen ein und derselben wohl mit dem סך אחונאו od. אהונאי d. kl. Chron. ident. Person. Gemeinschaftliche Quelle dieser Namensf. ist wohl das bibl. Jechonja-Chonjahu-chonja cf. Zunz Ges. Schriften 1876 Bd. II, 5. *) In dem histor. Responsum R. Hai’s Schaare Zedek S. 3a, cf. oben 46 A. 1. Grätz Y, 431. 3) Oben S. 123 Anm. 2. 9

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