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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 42

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 42 (sequence 48)
Language
German
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42 entlehnten Nachrichten nämlich offenbar an der Hand der Primärqnelle geprüft. In diesem Sinne tritt Schechanja vor Schemaja, nach Chron. I, 3 seinen Sohn, wird ferner der dort nicht vorkommende Nachum eliminiert. Wie die Liste der Chron. L c. anfgeführten Davididen, die dem Verf. ebenso, wie dem des S. O. s. selbst schon1) als Exilarchen galten1) so diente ihm als weitere Quelle Scherira. Dem Sendschreiben Scherira’s entnahm er sämmtliche sich dort als Reschglutha’s2) bezeichnet findenden Fürstennamen. Im Ganzen ist also von dem Register, da es, wie ich glaube unwiderleglich nachgewiesen zu haben, nur uns bekannte Quellen benutzt hat, eine wesentliche Bereicherung unseres Wissens nicht zu erwarten. Eine einzige Ausnahme bilden die in der Tabelle 33) und 34) genannten Namen, die einer unbekannten Quelle entnommen sind; durch deren blosse Erwähnung dringt ein schwacher Lichtstrahl in die dunkelste Periode des Exilarchats und der Gesch. des jüdisehen Babylonien überhaupt (vom Tode Mar Sutra’s II c. 520 bis zum Auftreten Bostenai’s c. 630) und ist uns namentlich auch ein sicheres Urteil über den tendenziösen Charakter der ף S. S. 19 A. 6. 2) Aus der arab. Zeit nennt Sch. Bostenai, Chisdai, Salomo, Sakkai b. Achunai und Natronai b. Chabibai (s. oben S. 27 Anm. 8), David ben Jeliuda und Daniel (das.) und endlich David b. Sakkai (über dies. Grätz V, 463, Tabelle unten f.) Nur die drei ersten und der letzte sind als רישי ולוחא bezeichnet, die andern als נשיא (s• Juchasin Amst. 88b.—90). Der Yerf. muss sich also über die so häufige Identität des Ausdrucks ״Nasiu mit dem ״Eeschglutha“ nicht klar geworden sein. Aus der früheren Periode finden ich bei Scherira ausser den Huna und Ukba, die auch das S. 0. s. kennt, (als Zeitgenossen E. Aschi’s) genannt Huna b. Nathan, Meremar und Mar Sutra, (über diese Ang. Sch’s. v. Brüll II, 93 f.> Grätz IY, 556 cf. 560 s. unten Abschnitt III ). Alle drei (nach Sch. das. Exilarchen) hat auch ״Dorot Oiam“ (vergl. Grätz Y, 560 unten). Denn wenn es als Nr. 20) Abba b. Huna und 21) Nathan angiebt, so hat 20) sicherlich urspr. Abba gelautet (Grätz das.) denn der Fürst Abba heisst nirgendwo anders als ״Abba“ (Mar), weder im Talm., noch S. 0. s., Kar. Fürstenreg. u. s. w., und nach dem S. O. s. war er gar nicht Huna’s, sondern Ukbans Sohn. In einer Generationsliste kann zudem doch nicht der Name des Vaters eines Gliedes ders. anders lauten wie das vorhergehende. Das ״bar‘1 und ״Huna“ ist also zu Nathan (21) zu ziehen und Huna b. Nathan zu lesen (cf. Grätz 1. c.

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