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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 82

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 82)
Language
German
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— T8 — in Caspi’s Catalog für die Logik angegebene Datum auf die Ethik bezieht; obwol schon in meinem Artikel in Ersch und Grober S. 60 bemerkt wird, dass das Datum für Ethik etc. undeutlich sei. Erst später, als auch das Compendium der Republik beendet und Caspi in Majorca war (133V2), gab der aus Pergignan kommende שלמו (Athias Salmo?) x) dem Buche den Namen תרומות הכסף; also ist auch die kurze Vorbemerkung oder wenigstens die betr. Schlusstelle später angefügt, wie schon in Ersch (S. 38) angenommen wird. Diesem בני בכורי in Barcelona widmet er den Doppelcomm. zum Moreh, in dessen edirter (wahrscheinlich jüngerer) Recension derselbe Abba Mari (wie der Grossvater) heisst (über die Recension in München 263 anderswo mehr, vgl. vorläufig Ersch S. 67). An denselben richtet er den Comm. zu Proverbia (Schiller 202) und bemerkt zu 7, 1 (München 285 f. 8 b bei Kirchheim S. IV), dass er unter בני stets בכורי verstehe. Für den jüngeren Sohn (צעירי in Taam Sek. 49 b), wie ich in Ersch. S. 60 A. 18 conjicirt habe, (vgl. auch Schiller S. 203), Salomo in Tarrascon, der 12 Jahre alt war, verfasst Josef das Testament in Valencia und redet ihn im 2. Schlüssel zu Menorat K. an (Schiller S. 133 A. 2). Die angebliche Tochter beruht auf einer Variante von בתי und ביתי; aber auch jenes lässt sich nach der Leseart bei Schiller S. 201 A. 1, auf die Schwiegertochter beziehen.* 2) Caspi war jedenfalls in Tarrascon (עיר מגוריו) bis Schebat 5090 (begann 23. Dec. 1329, Comm. Prov.), in Majorca war er 6 Monate, von Ab bis Schebat (begann 10• Dec.) 1331, spätestens Jan. 1332. Im Schebat wollte er nach Barcelona zurückkehren (München 565s) und verfasste Gelile K. ge- *) Vielleicht ist אטיוס (Benjacob Debar. At. II, 10) aus אנוידש ~ En-Vidas corrumpirt. (B.) 2) Die Variante bei Schiller ist wahrscheinlich aus einer corrigirenden Hand hervorgegangen. Wenn Caspi (Deb. At. II, 11) in der betreffenden Stelle angibt, dass er durch Perpignan gereist sei, so will er wol damit sagen, dass er seine dort wohnende Tochter sehen wollte. (B.)

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