Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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16 wurde1). Im Uebrigen scheinen nur noch Säze R. JakoVs, des Schwiegervaters des Patriarchen2), aufgenommen worden zu sein. Die beiden Aussprüche des R. Elasar ha־Kappar sind durch die Inhalts Verwandtschaft des zweiten mit R. Jakob’s Lehren hinsugekommen. Als Resultat der bisherigen Untersuchungen hat sich uns zunächst ergeben, dass der Tractat Abot zur Zeit, als R. Elasar b. Asarja zum Patriarchen erwählt worden war, redigirt wurde und in ursprünglicher Anlage aus den Stücken I., 1—16, II., 8—15, III. 1, 2a, 10b, 17, IV., 1—4 bestand. Dadurch wird die Anname, dass die einzelnen älteren Aussprüche bereits in der Mischna der Hilleliten tradirt wurden3), nicht geradezu ausgeschlossen, aber es sind auch keine sicheren Beweise dafür vorhanden, dass die von Jochanan b. Sakkai, seinen Zeitgenossen und seinen Schülern erwähnten Aussprüche erst in weiterer Bearbeitung hinzugekommen sind. Wahrscheinlich erfolgte der erste Abschluss durch R. Akiba, der, da es doch aus Gründen der Bescheidenheit nicht angieng, dass er einen seinen Namen tragenden Ausspruch in diesen Tractat eintrage, denselben mit Betrachtungen über die vormosaischen Zeitalter beschloss, bei welchen er, indem er von der Wahrnehmung ausgieng, dass von Simon dem Gerechten bis Elasar b. Asarja die Ueberlieferung durch zehn Geschlechter fortvererbt wurde, an die Zahl zehn anknüpfte4). Die Mischna’s 5, 1—3 sind also sicherlich als seine Hinzufügung anzusehen, die dann durch Spätere noch erweitert wurde5). Zu R. Meirs Zuthaten dürften *) No. 12. S. b. E. war wahrscheinlich ein Sohn des E. Elasar b. Chanina (s. J. Brüll 1. c. p. 236). 2) In Koh. rab. 4, 6 (vgl. Lev. r. c. 3) wird Jakob b. Kurschai ausdrücklich als Autor des Sazes 4, 17 genannt. s) S. Hofmann, die erste Mischna S. 35. 4) Yrgl. Hofmann das. S. 29. 6) No. 16—18 waren in der Quelle, der sie entnommen wurden, mit No. 19 verbunden. Die Einreihung in dieses Kapitel wurde durch die Zahl drei, die in No. 19 vertreten ist, veranlasst. Mit lezterem Saze ist inhaltlieh der zweite Saz R. Jehuda b. Tema’s (20 b) verwandt, mit welchem auch der ihm vorangehende Lehrspruch desselben aufgenommen wurde. Dass