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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 97

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 97)
Language
German
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90 Amsterdam gefolgt sei. Dies geschah, wie R. Man (Scheerit Jisrael c. 34 Ed: 1743, 139 aj berichtet, erst zwei Jahre später. Sein Todestag ist der 24. Adar 13. März des Jahres 1730. In Gotofredus Ludovicus שחיטה ובדיקה Ed. Henneberg 1710 p. 8. wird ein von ihm dem Schächter צבי הירש במיה״ר נתן מהילדעסהיים ausgestelltes Befähigungszeugniss mitgetheilt, datirt und unterschrieben: יום א' י״ב אדר תנ״ז לפ״ק הקטן אברהם במוה״רר יודא נר״ו הונה כק״ק הלכרשטט והמדינה - Pinchas Auerbach, dessen Approbation dem Tractat Sabbat der Ed. Amsterdam I vorgedruckt ist, ist nicht blos Verfasser eines Responsums (S. 93 Anm. 131), sondern auch des Commentars הלכה ברורה zum Orach Chajim (Wilhelmsdorf 1717). — Ungenau ist das. Anm. 132, die Angabe, dass auf dem Titelblatte des הנותן אמרי שפר Ed. Frankfurt 1713 von der erwarteten kaiserlichen Erlaubniss zur Drucklegung des Talmuds die Rede sei. Der Herausgeber spricht den Wunsch nach Erlangung derselben in der Nachbemerkung 103 b, aus. — S. 101 brauchte die Identität von Lob Neumark und Lob Hena nicht erst vermutet zu werden. Dass Hanau seine Heimat war, bezeugt er selbst in der Unterschrift der Vorrede zu יהודה ליב בלא״א הר״ר) שרש יהודה דוד של״יט נייאמרק מק״ק הענא)• Urkunden wird er Levin David genannt (s. Ludwig Geiger Gesch. d. Juden in Berlin II, S. 53 ff.).*) — S. 103 Anm. x. wird richtig angegeben, dass Salomo Proops im J. 1780 eine hebräische Buchdruckerei in Offenbach errichtete, aber nicht darauf hingewiesen, dass in diesem Jahre schon Schriften aus derselben hervorgiengen. Den Anfang machte er mit Rüben b. Abraham's ״Erster Brief״ vgl. auch das Avertissement am Ende dieser Schrift. Von der S. 110 beschriebenen Ed. Wien I sagt Peter Beer (Sulamit II, 1, S. 350), dass in ihr ״nicht eine einzige Seite vorkömmt, wo nicht, entweder im Texte, oder den beigedruckten Commentaren einige den Sinn entstellende Druckfehler anzutreffen wären“. Hraschanzki beabsichtigte eine zweite Auflage zu veranstalten, zu der es wahrscheinlich, weil diese Edition in schlechtem Rufe stand, nicht gekommen ist. — S. 112 hätte bei der Beschreibung der Ed. Wien II, die interessante Thatsache, dass Bensew als Corrector bei1 derselben thätig war, nicht übersehen werden sollen. Er lieferte zu derselben eine Vorrede, in der er berichtet, dass die textkritischen Glossen Elia Wilna’s von seinen Erben für eine hohe Summe an Anton Schmied überlassen wurden, und zu Ketubot 1 a eine Bemerkung, die am Rande gedruckt und mit seiner Namensunterschrift versehen ist. Eigen ist es, dass auf den Titelblättern der Tractate Berachot und Baba Kama die deutschen Jahresdaten — 1811 — den hebräischen nicht entsprechen. — *) Am 25. Nov. 1717 erhielt er nebst seinem Sohne Natan und Aaron Moses Melissa ein Schuzpatent (Geiger a. a. 0.). ״Melissa“ klingt zwar honigsüss, sagt aber doch nichts mehr, als dass der Mann aus Polnisch- Lissa war.

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