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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 38

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
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bliebenen Reste reichen aus, um von seiner Richtung und Lehrtätigkeit ein Bild zu geben. Mit weniger Sicherheit lässt sich aus den zwei Fällen, in denen er mit seinem Lehrgenossen Samiel b. Abbahu von Pumbadita in der gesezlichen Praxis nicht übereinstimmte 34) auf irgend eine bestimmte Tendenz oder Schultradition schliessen, von der er hier etwa beeinflusst war. Achai b. Huna starb am 4. Adar 505 35). Die Akademie von Pumbadita war ausserdem, dass sie in Rabbah Jose ein eine lange Zeit hindurch wirkendes Schulbaupt besass, damals sollen. Im gaonäisclien Aramaismus sind solche Infinitivformen nicht selten, im j. Talmud ziemlich häufig; sie finden sich aber auch im babylon. Talmud, was hier näher nachzuweisen nicht der Ort ist. 34) Den einen kennen wir bereis aus Anm. 26; den zweiten finden wir in Aboda sara 69a, nur muss erst der Text gesäubert werden. In unseren Ausgaben lautet die betreffende Stelle: .רב אחא י שיער בחלה בחמשץ די שמואל ב ר י ד דד׳ א יק א שיער בשיכרא בשתץ והילכתא אידי ואידי בשתץ. Ein Samuel b. Ika hat nicht existirt. Der Name Achai’s, der hier in Verbindung mit dem SamuePs erscheint, lässt schon vermuten, dass dieser Samuel von Pumbadita bezeichne und שמואל בר אב ה ו für בד איקא zu lesen sei. Diese Vermutung wird durch Lesearten, die Citate in den Werken mittelalterlicher Autoren darbieten, zur unumstösslichen Gewissheit. Schon in den Hai. gedol. (ed. Ven. 122 a) lautet dieser Name ר׳ שימי בריח דרבבהו, wofür eine neuere Ausgabe (Warschau 1872 S. 244) und Esthori Parchi (74 כפתור ופרחa) ר״ש בדיד. דר׳ אבהו haben. Dass nicht שימי sondern שמואל hier gestanden habe, bezeugt die Anführung in Torat ha- Bajit (IV, 1 fol. 66 b), wo ר׳ שמואל בר חי יא genannt ist. Den vollen, richtigen Namen רב שמואל בר אבדו gibt aber einer der ältesten Texte, nämlich ein Responsum des Gaon’s Hai, aus welchem Jesaia de Trani (Tosafot, ed. Lernberg II, 41b vgl. Ha־machria No. 36) einige Mittheilungen macht. Durch diesen Nachweis ist es zugleich ausser Zweifel gestellt, dass mit Achai hier Achai b. Huna gemeint ist. 35) Memorabilien Nr. 2 Abr. IbnDaud sezt den Tod Achai’s in das Jahr 4275 a. m. 515. Er macht aus Achai und den nach ihm verstorbenen Saboräern Amtsnachfolger Rabbah Jose’s, den er selbst wiederum als Schulhaupt von Sora nach dem Tode Rabina’s II. fungiren lässt. Nun hat lbn Daud bekanntlich die Saboräerperiode mehr nach eigener Combination construirt als quellenmässig behandelt. Wir müssen aber, •ehe wir den Unwert seiner Data über die Sterbezeit der Saboräer statuiren, untersuchen, auf welche Weise er zu denselben gekommen ist. Die Chronologie und Gelehrten- Diadoche für dieses Zeitalter ist nach ihm (Sefer ha-Kab. 38b. vgl. Juch, ed. London, S. 206, Saadja Ihn Danan im חמדד גווזד S. 29 Schalsch. ha- Kab. 26b folgende:

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