Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Journal
- Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Volume
- I. Band (1865)
- Issue
- Heft 2 (Mai 1865)
- Date
- 1865-05-01
- Page
- Seite 161 (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
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161 Staat und Kirche nach den Lehren des Judenthums. Bleek, F. Einleitung in die Heilige Schrift. Erster Theil. Einleitung in das Alte Testament. Herausgegeben von I. Bleek u. A. Kamphausen. 2. Ausl. Berlin, G. Reimer. Gr. 8. Geh. 3'/, Thlr. Didrs ewstll oder Stimmen der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Herausgegeben von F. C. Hartmann. 21. Jahrg. 1865. Nr. I und II. Breslau, Dülser. Gr. 8. Complet (/z Thlr. NonAmau. 8. Llotll 88. 66. Frankel, Z. Entwurf einer Geschichte der Literatur der nachtalmudistischen Responsen. Breslau , <i:chletter. Gr. 8. Geh. Vz Thlr. Freund, (der), Israels. Herausgegeben von dem Verein von Freunden Israels in Basel. Red. E. Bernoulli. Jahrg. 1865. I. Heft. Basel, Schneider. Gr. 8. Complet '/z Thlr. Geiger, A. Das Judenthum und seine Geschichte. I. Abtheilung. Bis zur Zerstörung des zweiten Tempels. In 12 Vorlesungen. Nebst einem Anhänge: Renan und Strauß. 2. Ausl. Breslau, Schletter. Gr. 8. Geh. 1 Thlr. 8? O1ott^^5s.^^^b' "o ' ol^mau. Hecht, E. Kelch des Heils. Ein Andachtsbuch für Frauen und Jungfrauen jüdischen Glaubens zum Haus- und Synagogengebrauch. 2. Ausl. Brilon, Friedlünder. 8. Geh. '/, Thlr. Religion für die israelitische Jugend beiderlei Geschlechts in Fragen und Antworten. Nebst einem Anhänge von den Ceremonialgesetzen und Gebräuchen. 4. Ausl. Wien, Knöpfelmacher u. Söhne. 8. Geh. 70 Kr. Keil, C. F. und F. Delitzsch. Biblischer Commentar über das Alte Testament. I. Thl. 3. Bd. Leipzig, Dörsfling u. Franke. Gr. 8. Geh. 2 Thlr. ( Inhalt: Biblischer Commentar über die prophetischen Geschichtsbücher des Alten Testaments. C. F. Keil. 3. Bd. Die Bücher der Könige.) Lorutelä, H.ron. 2iuuiw leclivvre llltllr«MtlÄ. Denksätze für die traditionellen Bestimmungen der mosaischen Gebote, nebst Quellennachweisen und Ereursen. Prag, I. Schalek. 10 Ngr. Nanntzslrner, V. I'. No^oll-rrmrturtll. Erster Leitfaden für den israelitischen Religionsunterricht. (In ungarischer und deutscher Sprachest 2. Ausl. Pesth, Grrll. 8. 30 Kr. Aavar saboL. Gebetbuch für Kranke und Sterbende, nebst Friedhossgebeten beim Besuch der Gräber der und mit vielen Zugaben vermehrt von Karl Israel Knöpfelmacher. Wien, Knöpfelmacher und Söhne. 8. Geh. 50 Kr. Meyer, I. Das Leben Jesu, für das deutsche Volk bearbeitet von D. F. Strauß, und dre Stellung der Gegenwart zum Chrinenthum. Leipzig, Brockhaus. Gr. 8. Geh. 12 Ngr. Mord und Todesstrafe nach dem Alten Testament. In Briefen von O. Wächter, von Moser und L. Nördlu'.ger. Stuttgart, Kitzinger. 8. Geh. 4 Ngr. Dehler, B. F. Der Knecht Jehovah's im Deuterojesaia. Eine exegetisch-kritische Studie. 1. Thl. Stuttgart, Belser'sche Verlagshandlung. Gr. st Geh. 1 Thlr. 12 Ngr. Philippson, L. Die israelitische Religionslehre. III. Bd. 4. Abthlg: Der Lebenswandel. Leipzig, Baumgärtner's Buchhandlung. Gr. 8. Geh. 1'Z Thlr. Schriften, herausgegeben vom Institut zur Förderung der israelitischen Literamr unter der Leitung von L. Pyi- 4 Thlr. ' und gelehrter Männer nebst Anzahlung der von ihnen verfaßten Werke von der Schöpfungsgeschichte bis in die neuere Zeit. Von Rabb. Jellstel in Minsk in Ruß- Gr.^ 8. ^Geh.^4 Fl7^"' -dhne. Strauß, D. F. Ter Christus des Glaubens und oer Jesus der Geschichte. Eine Kritik des Schleiermacher'- schen Lebens Jesu. Berlin, I. Tuncker. st Geh. 1 Tlstr^ l,ex. Berlin, st lolf o. Lomp. st stell. 'Z Illlr. Ziethe, W. Das Leben Jesu für das deutsche Volk. Geh^Ngr.' '' Sticke aus der Zeit in die Zeit. Mst und Kirche lisch klen MM des IudenthuW. Von vr. M. Duschak. i. Von jeher wurde der ruhige Gang und die naturgemäße Entwickelung des gesellschaftlichen Lebens und Strebens durch den Kampf und die Conflicte zwischen Staat und Kirche auf eine unerfreuliche und unerquickliche Weise unterbrochen und gestört. Dieses Gären und Streben hat sich bis zur Stunde noch nicht geklärt, die Wellen gehen immer noch stürmisch hoch, zur Ruhe ist es noch immer nicht gekommen, sie ist noch immer nicht eingekehrt; zur Ruhe wurden die Menschen nicht gebracht, wenn auch Staat und Kirche sich die Hände zum Bündniß reichen. Den rechten Weg, die goldene Mittelstraße zu finden, auf welcher die nach Glück und Seligkeit strebende Menschheit ruhig uud sicher ihrem Ziele, unter dem sichern Schutze des Staats und der sanften Leitung der Religion, entgegengehen könnte, scheint so schwer gelingen zu wollen. Wenn die Propheten die glanzvolle und glückliche Zukunft, die Messiaszeit der Menschheit, schildern wollen, so sagen sie, die Menschenwelt werde einem ruhigen, stillen -Meere gleichen. Man kann auch das Drängen und Wogen der Gedanken und Meinungen nicht treffender als mit einem empörten Meere vergleichen, das mit seinen treibenden und schäumenden Wellen und Wogen von einem Ufer ganz zurücktritt und hinwieder am entgegengesetzten desto höher steigt. So schwer Will es gelingen, das Gleichgewicht zwischen