Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 5 (1938)
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 38 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2416673-2416692-2416693--1004-2417725- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Beschneider werden in Evklpnz gehalten und eine Anmerkungsrubrik gibt öfters AufschWfp über Herkunft u. a. Das Geburtsbuch reicht bis Dezember 1846. c) Die letzten Seiten des Bandes füllt das Familien-Verzeichnis „Waisklrchner Juden Gemeind FamlienZahlDeren im 21. Hornung 1788 allerhöchst festgesetzte 120 Familien; Samt ihren Familien-Namen". Es weist vier, nicht auf allen Seiten ganz gleich betitelte, Rubriken auf. Familien-Nummer (1—120); Namen der wirklich festgesetzten Familie; Anmerkungen bezgl. der absterbenden oder sonst verminderten Familien; Einsetzung anstatt der verminderten und ausgeloschenen Familien. (Näheres hierüber weiter unten.) d) Beigeheftet das erste Blatt des „Trauungs-Buches" mit zwei Eintragungen vom 15. August 1784 und 12. Jänner 1785. II. Der Band „Trauungsmatrik" enthält zunächst a) das „Trauungsreg'ster". Laut Paginierung fehlen die ersten zwei Blätter. Dass das vorerwähnte Blatt des „Trauungsbuches" eigentlich das erste dieses Bandes ist, steht nicht fest. Die Eintragungen beginnen am 15. Jänner 1789 und reichen bis zum 25. Oktober 1846. Ihre Genauigkeit gewinnt im Verlaufe der Zeit. b) Gegen Schluss des Bandes finden wir abermals eine Familianten-Liste, diesmal die erstangelegte, unter folgender Bezeichnung: „Verzeichnis deren bey der Allhiesige Weiskirchner Judengemeinde wirklich Existierende Familien de lma May 1784". 102 Famiiianten sind hier mit Namen und Vatersnamen (z. B. David Hersehl oder Jonas Jacob) vertragen. Eigentliche Familiennamen gibt es noch nicht, nur in ganz vereinzelten Fällen ist eine Herkunftsbezeichnung oder sonst ein dritter Name beigefügt. Daneben führt eine Rubrik in hebräischer Schrift den jüdischen Namen, an, der von dem deutschgeschriebenen häufig abweicht und sich deutlich als der Rufname des Betreffenden in der „Gasse" präsentiert. Die Anrede „Reb" oder „Morenu" ist oft verzeichnet. Jedes Erlöschen und jeder Neuerwerb eines Familienrechtes wird nach Abschluss der Liste durch besondere Eintragungen vermerkt ebenso wie die verbleibende Zahl der Famiiianten. Diese schwankt in den nächsten Jahren nur zwischen 101 bis 103. 38