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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-06-01 · 4 (Juni 1932) · p. Seite 287

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
2 (1931-1932)
Issue
4 (Juni 1932)
Date
1932-06-01
Page
Seite 287 (sequence 53)
Language
German
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tätig, starb im darauffolgenden Jahre in Budapest, wo er auch seine Ruhestätte gefunden hat. Eine seiner Schriften ist: Avegyes pärok megäldäsa a zsinagögäban a tudomäny, az erkölcs es a hazafisäg szempontjäböl (Die Einsegnung der Mischehen in der Synagoge vom Standpunkte der Wissenschaft, Moral und des Patriotismus), Budapest, 1896. eine polemische Schrift, gegen den damaligen Arader Rabbiner, Dr. Alexander Rosenberg gerichtet, der mit dem Verkünden (in Schrift und Tat) der Idee der Einsegnung der Mischehen in der Synagoge im ung. Indentum, auch im Lager der Neologie, großes Aufsehen erregte.20 Der schon erwähnte Djr. Desider Klein, Rabbiner zu Presov, ist der jüngere Bruder Josef Kleins s. A.21 Der Rabbinerstuhl der Gemeinde wurde nach dem Hinscheiden Dr. Kleins am 25. November 1917 mit dem Verfasser dieser Zeilen besetzt, der vom 1. September 1915 in der Gemeinde als Religionslehrer wirkte, gleichzeitig aber auch in der großen Synagoge rabbinische Funktionen ausübte, vorher in Marczäli — von 19. II. 1911 bis 18. VIII. 1915 — Rabbiner war.22 Als Nachfolger Abraham Seelenfreunds wurde im Jahre 1901 Markus Eckstein, ein Zögling der Preßburger Jeschiwah, zum Hilfsrabbiner, dann im Jahre 1924 zum Rabbiner der Gemeinde gewählt.23 Zuerst wirkte er in der „kleinen", gegenwärtig in der „alten" Synagoge, wo er auch jetzt noch seines Amtes waltet. 20 S. Zsido Lexikon, S. 752. 21 Über Josef Klein s. Zsido Lex., S. 489. Emlekkönyv . . . S. 139. 22 S. Zsido Lexikon, S. 112, 229, 455. Emlekkönyv . . . S. 129. Meine selbstständigen Schriften: Josef Ben Jehuda Ibn Aknin Szefer Hammuszarja (Das ßefer Hammusar des Josef ben Jehuda ibn Aknin), Budapest 1909. Aszeretet es igazsäg hösei (Die Helden der Liebe und Gerechtigkeit), Gedenkrede, Kassa 1916. Hitkönsegiink Küldetese (Die Mission unserer Gemeinde), Kosice 1925. Der Mensch als Quelle des Segens, Festrede, Kosice, 1925. Der Wert des Lebens und die Weisheit des Herzens, Festrede, Kosice, 1925. Masaryk in den Füßtapfen unseres Meisters Mosis, Festrede, Kosice 1926. Anyaz napja es a zsidosäg (Muttertag und das Judentum), Kosice 1931. Auch erschienen von mir mehrere Artikel in jüdischen Zeitschriften und nichtjüdischen Blättern. 23 Gegen diese letzte Wahl wurde bei der politischen Behörde Protest erhoben, aber die Angelegenheit ist bis heute noch nicht erledigt. 287

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