Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Journal
- Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
- Volume
- 2 (1931-1932)
- Issue
- 2 (Dezember 1931)
- Date
- 1931-12-01
- Page
- Seite 152 (sequence 66)
- Language
- German
- Belongs to
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-sondern der anonyme Freund der Wissenschaft auf die Bemerkungen Bachers zu No. 136 und 405. An der ersten Stelle schrieb der Rezensent „ist verkannt, daß >TtDD*I (Kidduschin 72a) Eigenname ist". Der Rezensent hat bedauerlicher Weise nicht nur R a s c h i z. St. übersehen, der zu tf'tDD* die Erklärung gibt Cpen "TINE nDtP OtT by (deren Richtigkeit auch aus der Talmudstelle unzweifelhaft hervorgeht), sondern auch Grätz Bd. IV (Aufl. 4, S. 345 und ebenso in den früheren Auflagen): „Weil sie am Sabbath Fischfang getrieben hatten, hatte sie ein gewisser R. Achi in den Bann getan, darum waren sie vom Judentume ganz abgefallen. Man nannte ihre Stadt aus diesem Grunde das apostatische Birlha (di-be-Satia)"; der Herausgeber hat also richtig übersetzt: „Das abtrünnige Birtha". Zu Nr. 405, wo der Herausgeber d. M. die Phrase VH1? HTC .T1? (Sanhedrin 31 b; die richtige Leseart in der Fußnote das TO"Q2) mit dem Satze: „An den, der Glanz hat wie der Sohn der (sieben adeligen) Häuser" wiedergab, schrieb der Rezensent: „Ich gestehe, nicht zu wissen, wie F. zu dieser Übersetzung kam". Der Rezensent hätte die Antwort auf diese Frage in Funks Juden in Babylonien I, S. 33, Note 1 finden können. Daselbst wird ausgeführt, daß die Exilarchen in der Regel den Titel „Rabbana" führten und auf die Inschrift Hägiäbäd verwiesen, in welcher „Die Großen" hinter „den Söhnen der Häuser" JKiTQ *Q vermutlich „den allerhöchsten Adelsgeschlechtern, deren es nur sieben gab" wie Nöldeke (zu Tabari S. 71) bemerkt. „Wollte man daher" fügt F. hinzu, „einen Exilarchen besonders ehren, schrieb man ihm im Titel: „Dessen Herrlichkeit der Söhne der Häuser gleicht" ( TD *"D* ). Den Kommentatoren des Mittelalters waren die persischen Verhältnisse fremd, wodurch sie sich veranlaßt sahen, gezwungene und nicht befriedigende Erklärungen zu geben. PltPtt hat F. nicht nur richtig „messen" übersetzt, sondern auch das Wort von assyrischen abgeleitet (S. 282). In Nr. 115 hat es Funk, mit Rücksicht auf die Erweiterung der Grenze mit „Dehnen" übersetzt. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle auch die anderen, ganz unbedeutenden Einwendungen B's zu behandeln. Dies war in einer ausführlichen Erwiderung geschehen, die nur mit Rücksicht auf die Verehrung, die der Herausgeber der Mon. dem gelehrten 152